Anmerkungen

Die Hauptquellen für das vorliegende Buch sind Willy Perls Nachlass in der Gelman Library der George Washington University in Washington, D.C. (GWU) sowie vor allem Bestände im Archiv des Jabotinsky Institute in Tel Aviv (JA), der National Archives im Londoner Stadtteil Kew (TNA), des Archivs für Zeitgeschichte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH) und des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes in Wien (DÖW). Als fortlaufender narrativer Strang dient Perls eigene Darstellung der Ereignisse und Abläufe, wie er sie in seinen 1979 erschienenen Memoiren The Four-Front War schildert, die 1983 unter dem Titel Operation Action um ein Kapitel erweitert ein zweites Mal veröffentlicht wurden. Darin findet sich unter anderem auch die im Prolog bzw. Epilog beschriebene Schilderung des Verhörs durch Adolf Eichmann und des Wiedersehens mit Lore in Wien.

Zur Zahl der Transporte und der beförderten Passagierinnen und Passagiere – ebenso wie zur Schreibweise der Namen der verwendeten Schiffe sowie zu Abfahrt, Ankunft, Starthafen und Landepunkt in Palästina – finden sich in der Literatur sowie online unterschiedliche Angaben, die teils aufeinander referenzieren. Zu erwähnen sind diesbezüglich neben Perl vor allem Dalia Ofers Escaping the Holocaust und Artur Pateks Jews on Route to Palestine sowie der Beitrag Jüdische Flüchtlingsschiffe im Schwarzen Meer (1934–1944) von Jürgen Rohwer, der wiederum auf eine Erhebung von Paul Silverstone im Abschnitt zur Alija Bet auf dessen Website unter www.paulsilverstone.com/aliyah-bet-project verweist.