Die nächsten Tage verbrachte ich damit, morgens an meinem Qigongkurs teilzunehmen, mir zu Hause rasch etwas zu essen zu machen, um dann nachmittags zum Tierheim zu fahren, wo ich mit Pablo ausgiebig spazieren ging.

Mein Auto war inzwischen kommentarlos von der Spurensicherung zurückgebracht worden, sodass ich mit Pablo sogar schon einmal zu einem nahen gelegenen Wald fahren konnte, was er bereitwillig mitgemacht hatte. Vom Tierheim hatte ich einen Anschnallgurt bekommen, der ihn im Kofferraum meines Kombis gut sicherte. Der Tag, an dem ich ihn mit nach Hause nehmen konnte, rückte also immer näher.

Daher war ich zu einem großen Laden für Tierbedarf gefahren und hatte dort zwei Stunden gebraucht, bis ich die erste Hundeausstattung zusammengetragen hatte: ein großes Hundebett – bei der Wahl zwischen orthopädisch, wasserabweisend und lasergesteppt hatte ich mich für wasserabweisend entschieden –, eine kuschelige Decke, zwei nackenschonend erhöhte Näpfe für Futter und Wasser, einige Dosen hochwertiges Futter verschiedener Hersteller zum Ausprobieren, Leine und Geschirr, eine riesengroße Transportbox sowie ein paar Leckerli zur Belohnung.

Zum Glück musste ich mir wenigstens nicht auch noch ein neues Auto für den Hund kaufen. Dennoch war ich, zusammen mit der Schutzgebühr, die das Tierheim berechtigterweise verlangen würde, gleich tausend Euro ärmer. Ein so großer Hund benötigte natürlich auch eine größere und damit teurere Ausstattung, und er würde sicherlich auch mehr Futter vertilgen.

Aber Pablo und ich waren in der kurzen Zeit zu einem guten Team zusammengewachsen, und ich freute mich sehr darauf, ihn bald mit nach Hause zu nehmen. Zumal die Blitzbirne nach wie vor frei herumlief und unter Umständen sehr wütend war.

 

Als endlich der Tag gekommen war, an dem Pablo bei mir einziehen sollte, packte ich seine neue Decke in die Transportbox, nahm die Leine vom Garderobenhaken, steckte ein paar Leckerli ein und machte mich auf den Weg. Allerdings würde ich zuvor noch meinen Qigongkurs hinter mich bringen müssen, was mir an diesem Tag eher wie eine lästige Pflicht erschien.

In den bisherigen Kursstunden hatte ich immer besser die Anweisungen des Lehrers umsetzen können und allmählich sogar ein Gefühl von Freude dabei empfunden. Alles in allem wähnte ich mich also auf einem guten Weg.

An die Galerie dachte ich kaum noch, nachdem ich in einem Gespräch mit meiner Assistentin Konstanze die Bedingungen für ihre zeitweise Übernahme festgelegt hatte. Sie bekam weiter ihr festes Gehalt und eine Erfolgsbeteiligung. Danach hatte ich mich regelrecht befreit gefühlt, was mir im Nachhinein noch einmal verdeutlichte, wie viel Kraft mir diese Arbeit geraubt hatte.

Weit vor neun Uhr kam ich an diesem Tag im Übungsraum des Studios für asiatische Energiearbeit an, weil ich nicht riskieren wollte, dass Herr Li verärgert die Augenbraue hob. Meine heimliche Verbündete war auch schon da und trainierte noch einmal die Einheiten der Vortage.

»Hallo Rosa«, grüßte ich und stellte mich neben sie, um ebenfalls die bereits vorgestellten Übungen wie »Den Regenbogen schwingen« oder »Die Wolken teilen« durchzuführen. Die bildhaften Namen der Übungen erleichterten es mir, vollkommen in ihre Poesie zu versinken. Nach einiger Zeit war ich derart in meine Bewegungen vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, wie sich der Raum um mich herum füllte. Erst als der Kursleiter sich mit anerkennendem Gesichtsausdruck vor uns stellte, fiel mir auf, dass alle Teilnehmer schon vollständig versammelt waren.

»Wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch die Oberstreber des Kurses werden«, meinte Rosa neben mir und lachte. Sie hatte etwas so verschmitzt Junges an sich, dass man kaum glauben konnte, dass sie bereits Mitte sechzig war.

»Oder womöglich als Hilfsgurus eingestellt werden«, sagte ich, wandte dann aber meinen Blick nach vorn, da Herr Li sich schon wieder mahnend räusperte.

»Heute lernen wir eine besondere Übung, die uns hilft, unruhige Gedanken fernzuhalten«, kündigte er an. »Sie heißt: ›Den Affen abwehren‹.«

Einige Kursteilnehmer lachten, was Herr Li sofort wieder mit seiner indigniert erhobenen Augenbraue kommentierte. Man musste seinen Körper schon sehr gut unter Kontrolle haben, um Bewegungen derart isoliert hinzubekommen. Ich war froh, dass dieses Mal nicht ich das Objekt seines Missfallens war. Unruhige Gedanken waren mir in letzter Zeit nur zu vertraut, daher war ich sehr gespannt auf die neue Übung.

»Ich zeige es euch einmal, dann könnt ihr es selbst ausprobieren.«

Unser Kursleiter pendelte in großen, schwingenden Bewegungen seine Arme abwechselnd nach hinten und vorn, wendete die Hände nach oben und unten und drehte dabei zugleich seinen Körper.

Was bei ihm leicht und mühelos aussah, stellte sich im Selbstversuch als schwierig heraus, da man bei dieser Übung seine Körperteile getrennt voneinander bewegen musste. Als ich mich verstohlen umsah, bemerkte ich, dass es meinen Mitstreitern nicht besser ging.

»Wir bieten dem Affen mit der ausgestreckten Hand etwas an, sodass zunächst einmal seine Neugier geweckt wird«, erklärte Herr Li seine Bewegungen. »Dann schieben wir ihn jedoch mit der hinteren Hand wieder fort.«

Ich versuchte, es ihm nachzumachen. Nach einer Weile gelang es mir immerhin, die Arme abwechselnd nach vorn zu schwingen, während ich zugleich die Hände nach oben und unten drehte. Nur mein restlicher Körper wollte noch nicht mitarbeiten.

Eine besonders eifrige Jüngerin unseres Gurus rührte mit den Armen im Raum umher, als ob sie Blasen aus einem imaginären Hefeteig herausschlagen wollte. Ich musste mich sehr beherrschen, um nicht aus der Konzentration zu fallen.

»Wir atmen aus der Mitte heraus, und unsere Gedanken kommen immer mehr zu Ruhe«, säuselte der Kursleiter, während er durch den Raum ging, um unsere Haltung zu korrigieren und hier und da ein bisschen Anschub zu leisten.

Gerade als es mir zum allerersten Mal gelang, die Drehung des Körpers mit dem Vor- und Zurückschwingen der Arme und dem Wenden der Handfläche fließend auszuführen, blieb mein Blick an einer Gestalt am Fenster hängen, die ihr Gesicht an die Scheibe presste. Ich hielt sofort in der Bewegung inne, doch die Person hatte offenbar gemerkt, dass sie entdeckt worden war, und verschwand schnell. Dennoch war ich mir sicher, dass dieser weghuschende Geist ein blondes Zöpfchen trug.

Mit einem Schlag wich alles Blut aus meinem Körper, und ich begann zu taumeln. Bevor ich wieder umkippte, setzte ich mich schnell auf die Bank. War das wirklich gerade der Bankräuber gewesen, oder hatte mir meine Wahrnehmung einen Streich gespielt? Vielleicht war mir auch vom ständigen Drehen des Kopfes schwindelig geworden, und ich hatte nur harmlose Trugbilder gesehen?

»Hast du wieder das Atmen vergessen, Vera?«, erkundigte sich Herr Li in tadelndem Tonfall. Nein, das hatte ich diesmal ganz bestimmt nicht. Aber er konnte ja nicht wissen, dass ich just eine Erscheinung gehabt hatte, die die entspannende Wirkung seiner Bewegungskunst torpedierte.

Die beiden Frauen, die mich am ersten Kurstag offenbar als Geisel des Bankraubs erkannt hatten, sahen nun endlich ihre Chance gekommen, mehr zu erfahren, und stürzten sich wie Hyänen auf mich.

Sie umkreisten mich, versuchten zwar, ihre Neugier hinter vorgetäuschter Anteilnahme zu verstecken, ließen mich aber nicht entkommen.

»Das ist ganz normal nach so einem Vorfall«, meinte eine von ihnen, die ein grobes, rotwangiges Gesicht hatte, und bestätigte damit meinen Verdacht, dass die beiden mich tatsächlich erkannt hatten.

»Das nennt man posttraumatische Belastungsstörung«, erklärte die andere ungefragt.

»Wir haben uns ohnehin gewundert, dass du dich schon wieder raustraust. Nach so einem Schock! Das muss doch furchtbar gewesen sein!« Die Grobgesichtige sah mich sensationslüstern an. »Du solltest dich hinlegen«, fügte sie hinzu und versuchte, mich unter Anwendung von Zwang in die Seitenlage zu bringen. Ich wehrte mich vehement, aber mir fehlte die Kraft, einfach aufzustehen und die Flucht zu ergreifen.

»Du solltest deine Wohnung ausräuchern«, schlug die andere vor.

»Die Bankräuber waren nicht in meiner Wohnung«, widersprach ich schwach.

Die Magere stutzte nur kurz. »Dann eben dein Auto.«

»Und du musst dein Solarplexus-Chakra stärken.« Die Grobgesichtige strich mir in Kreisbewegungen über den Bauch. »Ich spüre, dass es blockiert ist.«

Mir wurde schlecht.

»Kein Wunder«, bestätigte die Magere eifrig. »Ich habe zu Hause eine Sammlung mit Heilsteinen. Ich denke, ein Tigerauge würde da ausgleichend wirken.«

Ich wollte nur weg, wusste aber nicht, wie.

Wundersamerweise teilte sich in diesem Moment das Meer der vermeintlich Wohlmeinenden, und Rosa trat dazwischen wie eine rettende Erscheinung.

»Komm, ich bringe dich hier raus«, meinte sie wild entschlossen, schob die beiden »Retterinnen« zur Seite und führte mich aus dem Raum.

An der Tür drehte ich mich kurz um und sah, dass die zwei verloren dastanden wie Raubtiere, denen man die sicher geglaubte Beute entrissen hatte.

»Puh, das war Rettung in letzter Sekunde«, stöhnte Rosa, als wir das Studio erfolgreich verlassen hatten. »Noch etwas länger, und du wärst zum Therapiefall erklärt worden.«

»Stimmt. Ich stand kurz vor der Einweisung in die Chakrenklinik.« Ich atmete tief durch, blickte mich dabei aber zugleich argwöhnisch um. Vom Bankräuber war keine Spur zu sehen. Vielleicht hatte ich mir das Ganze doch nur eingebildet?

Rosa wies auf ein Café auf der anderen Straßenseite.

»Wollen wir auf den Schreck einen Kaffee trinken?«

Ich nickte, und so überquerten wir zusammen die Straße. Dabei überlegte ich, wie ich Rosa den Vorfall erklären sollte. Natürlich konnte ich ihr nicht erzählen, dass ich glaubte, den Bankräuber gesehen zu haben. Und noch weniger, dass dieser bei mir seine Beute suchte, die ich bei mir zu Hause vergraben hatte. Ich musste meine nette Kursverbündete also leider belügen.

Wir setzten uns an einen Fenstertisch, was mir sehr recht war, da ich so die Straße im Blick hatte, und bestellten beim Kellner zwei Tassen Kaffee. Müde legte ich meine Arme auf die Marmorplatte des Tisches. Sie war kalt.

Zu meiner Überraschung erkundigte sich Rosa mit keinem Wort, was mich gerade derart aus der Fassung gebracht hatte. Stattdessen erzählte sie von ihrem Häuschen am Stadtrand und ihrer Arbeit als Köchin in einem inklusiven Restaurant.

Ich entspannte mich zusehends und berichtete davon, dass ich später meinen neuen Hund Pablo aus dem Tierheim abholen wollte. Sie beglückwünschte mich zu dieser Entscheidung, da sie selbst einen kleinen Pinscher namens Mallory aus dem Tierschutz in Griechenland adoptiert hatte.

Außerdem stellte sich heraus, dass sie ihre Sommer auf einer Alm in der Schweiz verbrachte, was mich natürlich im Hinblick auf meine Auszeit sehr interessierte.

So plauderten wir noch eine Weile, wurden uns aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten immer sympathischer und verabredeten uns zu einem gemeinsamen Hundespaziergang in naher Zukunft.

Als wir nach über einer Stunde unsere Getränke bezahlten und das Café gut gelaunt verließen, war ich überzeugt, dass ich mir den Bankräuber am Fenster des Studios doch nur eingebildet hatte. Woher sollte er auch wissen, dass ich in diesem Gebäude einen Kurs belegt hatte? Warum war ich nicht gleich darauf gekommen, dass das extrem unwahrscheinlich war?

Wir verabschiedeten uns herzlich, und Rosa ging zurück ins Studio, um noch am restlichen Teil des Kurses teilzunehmen. Ich hingegen hatte an diesem Tag keine Nerven mehr für irgendeine Form von Energiearbeit. Also setzte ich mich in mein Auto, um gleich zum Tierheim zu fahren.

Auf der Fahrt dorthin, alleine im Wagen, stiegen allerdings wieder Zweifel in mir auf, und ich versuchte, mir logisch zu erklären, was es mit der Gestalt am Fenster auf sich haben könnte, um nicht erneut in Panik zu verfallen.

»Gib der Angst in dir keinen Raum«, sprach ich beruhigend zu mir selbst im Tonfall von Herrn Li und stellte zu meiner Erleichterung fest, dass es sogar funktionierte.

Vielleicht war die Gestalt im Studio nur ein Fensterputzer gewesen, welcher der Blitzbirne ein wenig ähnlich sah? Das Gehirn versuchte ja immer, im Gesehenen etwas Bekanntes zu finden, und ergänzte dann Dinge, die gar nicht vorhanden waren, zum Beispiel ein Zöpfchen am Hinterkopf.

Der Bankräuber konnte außerdem meine Adresse nicht wissen, da mein Name nur abgekürzt in der Zeitung gestanden hatte. Somit war es also auch unwahrscheinlich, dass er mir von meinem Haus ins Studio gefolgt war.

Ich hielt an einem Zebrastreifen und ließ eine junge Frau mit Kinderwagen über die Straße gehen. Der Junge starrte mich an, ich schnitt eine Grimasse und streckte meine Zunge heraus. Er lachte vergnügt auf.

Dann fiel mir ein, dass im Artikel zu lesen war, ich sei Galeriebesitzerin. Und so viele Galerien gab es nicht in der Stadt. Wenn er es also darauf anlegte, konnte er mich auf diesem Weg ohne Weiteres finden. Und natürlich würde er nichts unversucht lassen, um mich aufzutreiben. Ich musste sofort herausbekommen, ob er unter einem Vorwand in der Galerie nach mir gefragt hatte.

Ich parkte das Auto am Straßenrand, nahm mein Handy aus der Handtasche und wählte die Nummer meines früheren Arbeitsplatzes. Meine Ex-Assistentin meldete sich sofort mit ihrer unnachahmlich hochnäsigen Stimme.

»Konstanze, ich bin’s.«

»Hallo Frau van den Broek«, antwortete meine frühere Assistentin kühl. Seit ich nicht mehr ihre Chefin war, war ihr Engagement mir gegenüber deutlich abgeflaut. Das hatte den Vorteil, dass ich mir ebenfalls keine Mühe mehr mit Höflichkeitsbekundungen geben musste, sondern gleich zur Sache kommen konnte. »Hat in den letzten Tagen vielleicht jemand nach mir gefragt?«

Konstanze überlegte. »Ja, eine Sammlerin, die noch nicht wusste, dass ich ja jetzt …«

Ich fiel ihr ungeduldig ins Wort. »Ich meine, jemand außerhalb des Kunstbetriebs.«

»Nicht, dass ich …« Ich wollte fast schon aufatmen. Doch Konstanze sprach leider noch weiter. »Ach, da war so ein komischer Typ, von einer Zeitung.«

»Von einer Zeitung?«, wiederholte ich leicht alarmiert.

»Ja, der wollte ein Interview mit Ihnen machen wegen des Bankraubs«, fuhr Konstanze gelangweilt fort. »Sah aber gar nicht aus wie ein Journalist. Ziemlich asozial.«

»Hatte er ein blondes Zöpfchen?«, wollte ich sofort wissen.

»Blondes Zöpfchen? Keine Ahnung, ich habe mir den nicht so genau angesehen.« Konstanzes angewiderte Stimme ließ keinen Zweifel daran, dass sie den Besucher ganz klar unter ihrem Niveau einordnete. Es konnte aber natürlich auch sein, dass der Bankräuber sein Markenzeichen entfernt hatte, um nicht sofort erkannt zu werden.

»Und was haben Sie ihm gesagt?«, fragte ich mit trockenem Mund.

»Dass er sich direkt an Sie wenden soll. Ich habe ihm Ihre Adresse und Telefonnummer gegeben. Publicity können wir ja immer gut gebrauchen. Das war Ihnen doch recht, oder?«

Vor Schreck fiel mir das Telefon aus der Hand und rutschte zwischen Sitz und Handbremse. Ich hörte, wie meine frühere Assistentin rief: »Frau van den Broek, sind Sie noch dran?«, dann sprang ich aus dem Auto und japste nach Luft.

Der dichte Stadtverkehr rauschte gnadenlos an mir vorbei. Ich rettete mich auf den begrünten Seitenstreifen und versuchte, mich zu beruhigen. Mein Herz pochte wie verrückt. Natürlich war der angebliche Zeitungsschreiber die Blitzbirne gewesen. Er wusste jetzt, wo ich wohnte und welche Gewohnheiten ich hatte. Ich war nirgends mehr sicher. Diese Gewissheit schnürte mir die Luft ab.

Doch ich wollte nicht zulassen, dass die Panik endgültig von mir Besitz ergriff und ich hier womöglich auf dem Seitenstreifen kollabierte. Wozu hatte ich ein Entspannungsseminar belegt, wenn nicht für Notsituationen wie diese?

Ich versuchte, mich zu sammeln, begab mich in die Grundstellung und atmete tief aus der Mitte heraus ein und aus. Nach und nach spürte ich, wie ich ruhiger wurde. Ich hob meinen rechten Arm, drehte die Handfläche nach oben und bot dem Affen etwas an, wies ihn dann aber entschlossen mit dem linken Arm zurück.

Und schließlich, an diesem Straßenrand, im tosenden Verkehr der viel befahrenen Ringstraße, wo sich Blech an Blech an mir vorbeischob, gelang mir auf einmal mühelos die Qigongübung »Den Affen abwehren«, als ob ich jahrelang nichts anderes gemacht hätte.

Schade, dass Herr Li mich jetzt nicht sehen konnte.