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Wir machten eine Pause. Ein kurzes Telefonat mit den beiden Ehefrauen ergab, dass beide BKA-Ermittler Nichtraucher gewesen waren. „Der veralbert uns doch!”, meinte Dienststellenleiter Sörgelmeier. „Zwei Nichtraucher reisen extra nach Hannover, um in eine Raucherlimousine zu steigen?”

„Theo Görremann hat nach Gerd Bendix gefragt, nicht nach der Raucherlimousine”, erinnerte uns Rudi. „Zumindest hat Kreutzer das so gesagt.”

„Er sagt uns nicht die volle Wahrheit”, meinte ich.

Inzwischen kontrollierte ich die Nachrichten auf meinem Smartphone. Frau Gansenbrink meldetet sich und meinte, nachdem ich mit Wildenbacher gesprochen hätte, wüsste ich ja Bescheid und sie könnte sich einen Anruf sparen.

Und dann war das Phantombild des Mannes eingetroffen, der sich mit Bellhoff getroffen hatte. Dazu gab es auch ein paar Zeugenberichte von Angestellten des Lokals. Danach hatten die beiden wie alte Bekannte gewirkt und sich im Verlauf des Gesprächs heftig gestritten. Der Unbekannte hätte selbst nichts gegessen. Bellhoff hingegen hätte zwei Burger und einen großen Pott Kaffee bestellt.

Dann sah ich mir das Bild an.

Besonders aussagekräftig schien es nicht zu sein. Abgesehen von einer dunklen Stelle am Kinn schien der Mann kaum besonders typische Eigenschaften zu haben. Er war dunkelhaarig und die Altersangaben der Zeugen schwankten zwischen 40 und 60. „Genau so präzise Angaben liebe ich in Zeugenaussagen”, murmelte ich vor mich hin.

„Bis morgen haben wir vielleicht einen Abgleich mit unseren Archiven”, meinte Rudi.

„Glaubst du, dass es bei dieser minimalen Merkmalsausbeute überhaupt einen Treffer gibt?”

„Es wird vielleicht zehntausend Treffer geben, Harry. Das wird unser Problem sein.”

„Dann wird Frau Gansenbrink da etwas sortieren müssen.”

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