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Eine halbe Stunde später saß Halifax beim Arzt. Er erzählte die Geschichte vom Banküberfall, und was für einen Schock er hätte. Als der Arzt seine Nervenreflexe prüfte, zitterte er ein bisschen mit den Fingern und zuckte ein paar Mal heftig zusammen. Der Doppelsieg, der hinter ihm lag, hatte seinen Blutdruck sowieso in das zwanzigste Stockwerk gejagt.

Der Arzt zog skeptisch die Augenbrauen hoch, verordnete ihm ein Beruhigungsmittel und schrieb ihn für eine Woche krank.

Gut gelaunt klingelte er am Nachmittag an Vanessas Reihenhaus in einer der besseren Straßen der Bronx. Sein Partner saß mit dreien seiner fünf Kinder in einem Kinderzimmer und ließ eine Spielzeugauto über eine Rennbahn sausen.

Beim Eintreten reckte Halifax den Daumen in die Höhe. Vanessa nickte. "Setz dich zu uns, Officer", sein Partner drückte ihm die Fernsteuerung für einen der vier Rennwagen in die Hand.

"Au ja, Onkel Randy!", jubelten die kleinen Burschen. "Du gegen uns!"

Halifax starrte seinen Partner verständnislos an. ">Officer?<" stammelte er. "Ich bin seit zwei Jahren Detective." Er wusste genau, was los war. Aber wie meistens, weigerte er sich erst einmal, schlechte Nachrichten zur Kenntnis zu nehmen.

"Ich bin jetzt Detective", sagte Vanessa trocken und nahm seinen jüngsten Sohn auf den Schoß. "Wir sind degradiert worden." Er grinste. "Der Boss hat ein bisschen herumgemault. Dann haben wir einen Kaffee getrunken und er meinte, es sei das Beste, uns bis zur nächsten Beförderung zu degradieren. Wenn er gar nichts unternehmen würde, bekäme er uns nicht aus der Schusslinie des FBI und dieser Sondereinheit." Er schlug seinem Partner auf die Schulter. "Also, Schwamm drüber."

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