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"Trisha hatte die entscheidende Idee", sagte ich. Herbert Moriga saß reglos im Verhörraum und rauchte. Der Aschenbecher vor ihm quoll über. Das französische Kraut, das er ständig in die Luft blies, stank entsetzlich.

"Sie hat einen Parfümduft an Ihnen wahrgenommen, den Sie nicht kannte." Mein Partner konnte seinen Triumph nur schlecht verbergen. "Und hat dann die Flasche im Bad stehen sehen."

"Und als sie von uns hörte, dass bei dem Überfall der Schlanke an der Tür gestanden, und der kleine Athlet nach Parfüm stinkend den Job im Tresorraum übernommen hatte, da fing sie sich an Gedanken zu machen."

Ich betrachtete den sympathischen Burschen. Er tat mir fast ein bisschen leid. Nicht, weil wir ihn geschnappt hatten, sondern weil er verführt durch seinen Bankrott und seine draufgängerische Art auf die falsche Seite des Gesetzes geraten war.

"Tja", sagte Milo und schlug ihm auf die Schulter. "Sie hätten bei der Army bleiben sollen." Mein Partner deutete auf die verstümmelte rechte Hand des Mannes. "Wo haben Sie eigentlich die fehlenden Finger gelassen?"

"Bullshit!", knurrte Moriga.

ENDE

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