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Geoffreys Tod hatte sich bis nach Detroit herumgesprochen. Spät in der Nacht hatte es an Clearence' Fenster geklopft, und Mickey mit zwei Kumpels stand im Hof. "Hi, Bruder."

Clearence ließ sie herein. Er begrüßte sie schweigend. Von seiner Angst sprach nur seine belegte Stimme. "Hey, Bruder, du bist ja völlig fertig!", tönte Mickey, während Harry und Nelson, seine beiden Kampfgenossen, die Bierdosen aus dem Kühlschrank räumten. "Wer ist denn dir an die Eier gegangen?"

"Jerome ist verschwunden", sagte Clearence heiser. "Die Bullen glauben, dass so ein perverser Sexkiller Geoffrey umgelegt hat. Aber ich glaube, dass irgendjemand eine offenen Rechnung begleichen will." Er ließ sich erschöpft auf einen Stuhl fallen. "Und wenn mich nicht alles täuscht, hat Jerome auch schon bezahlt."

Mickey drückte ihm eine Dose Bier in die Hand. "Nicht schwach werden, Bruder. Wir trommeln eure Leute zusammen und werden den weißen Schweinen zeigen, was eine offene Rechnung ist."

Er und die anderen beiden schmiedeten einen Schlachtplan. Clearence, der heilfroh war, nicht mehr allein zu sein, blieb einsilbig. Der Morgen dämmerte schon, als der Anruf kam.

"Ich hab' deinen Cousin, Valery", zischte eine Flüsterstimme ins Telefon. "Wenn du ein Mann bist, hol ihn dir." Die Stimme nannte eine Adresse in Lower Manhattan.

Clearence ließ den Hörer sinken und starrte die drei aus Detroit an. Fünfzehn Minuten später stiegen sie in ein Taxi und fuhren in den Süden der Stadt.

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