Wirkung und Anwendung bei blutigem Urin

Selbstverständlich sollte man bei blutigem Urin sofort den Arzt aufsuchen; die Naturvölker bereiten aus der Papaya-Wurzel einen Tee und trinken davon 3 x täglich ca. eine Tasse.

Wirkung der Papaya bei Magenschleimhautentzündung/ Gastritis

Aufgrund der weiter oben beschriebenen darmreinigenden sowie antientzündlichen Wirkung hat sich die Papaya beziehungsweise deren Enzym Papain zur Linderung der Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, bestens bewährt. Das Papain zersetzt das Nahrungseiweiß, was die Gastritistherapie zusätzlich unterstützt.

Wirkung und Anwendung bei allgemeinen Magenbeschwerden

Je nach der Intensität der Beschwerden findet die unreife (grüne) oder die reife Papaya Anwendung. Da die unreife Papaya wirkungsvoller ist, empfiehlt sie sich bei stärkeren Magenbeschwerden, während die reife Papaya bei weniger starken Magenbeschwerden reicht. Alternativ dazu kann man auch auf die Papaya-Blütenessenz oder die Papaya-Tinktur zurückgreifen.

Wirkung und Anwendung der Papaya-Frucht bei Sodbrennen

Die reife Frucht, alternativ der Saft daraus, wirkt Sodbrennen entgegen und kann sehr bald Linderung herbeiführen.

Wirkung und Anwendung bei Magengeschwüren

Die grüne Papaya wirkt, wie auch papainhaltige Enzympräparate, der Entstehung der Magengeschwüre entgegen. Sehr empfehlenswert ist auch eine Papaya-Blüten-Essenz.

Wirkung und Anwendung der Papaya bei Halsschmerzen

Den Saft einer unreifen Papaya mit Honig vermischen und öfter am Tag trinken.

Leberstärkende Wirkung (Leberzirrhose) und Anwendung der Papaya

Zur leberstärkenden und leberheilenden Wirkung wird der Saft der grünen und reifen Papaya-Frucht empfohlen. Bei Leberentzündungen empfehlen Experten zusätzlich papainhaltige Enzympräparate. Gegen Leberzirrhose empfiehlt sich ein Papaya-Saft aus zermahlenen Samen, vermischt mit etwas Zitronensaft. Täglich 1-2 Teelöffel davon schlucken.

Wirkung und Anwendung gegen Hämorrhoiden

Afrikanische Naturvölker verwenden bei Hämorrhoiden erfolgreich die Wurzel der Papaya-Pflanze. Alternativ einen Wattebausch in Papaya-Öl tauchen und die betroffene Stelle öfter am Tag betupfen.

Wirkung und Anwendung bei Insektenstichen

Die Indianer nutzen traditionell den Milchsaft der unreifen Papaya-Frucht; alternativ dazu kann man Enzymsalben nut Papain (z. B. Wobenzym-N-Salbe) verwenden.

Wirkung und Anwendung der Papaya bei Diabetes

Die Papayaenzyme können bei der Spaltung der Makronährstoffe „Fett" und „Eiweiß" unterstützen und dem Diabetiker eine echte Hilfe sein. Hierzu eignet sich das Mittel „Papa-yasan", oder man bereitet einen Tee aus dem Sud der PapayaSamen.

Wirkung der Papaya bei Multipler Sklerose (MS)

Bei Multipler Sklerose empfehlen sich Kombinationspräparate auf der Basis von verschiedenen Enzymen, so auch Papain. Diese wirken nicht nur erfolgreich gegen Viren (MS steht für viele Forscher und Ärzte in Verdacht, durch Viren ausgelöst zu werden), sondern sie können bestimmte toxische Wirkungen der Nahrung neutralisieren, zum Beispiel die des Weizenglutens.

Wirkung gegen Thrombose

Papaya hält das Blut dünnflüssig und kann auf diese Weise bereits Thrombosen vorbeugen. Blutklümpchen, die zur echten Lebensgefahr werden können, sobald sie eine Arterie verstopfen, werden von den Enzymen aufgelöst.

Wirkung der Papaya bei Herpes

Sowohl mit Herpes simplex als auch mit dem Herpes-B-Virus angesteckte Personen können mit der Papaya Linderung und sogar Heilung erfahren. Bei Herpes simplex werden papainhal-tige Enzymsalben zur äußeren Anwendung empfohlen, ebenso beim Herpes-B-Virus. Beide Therapien sollte man innerlich durch Aufnahme der Papaya unterstützen.

Mehrere Studien an Universitätskliniken attestieren einer konsequenten Enzymbehandlung eine Heilungsquote von bis zu 80 % nach dreimonatiger Behandlung.150

150 Barbara Simonsohn: Papaya - Heilen mit der Wunderfrucht, 2. Auflage, 1998, S. 173

Wirkung der Papaya bei Malaria

Wie wir bereits mehrmals lesen konnten, sind die Enzyme der Papaya regelrechte Virenkiller, die es sogar mit dem HIV aufnehmen. Auch bei Malaria können diese daher helfen.

Wirkung der Papaya bei Grippe und Erkältung

Bekanntermaßen werden Grippe und Erkältungen durch Viren ausgelöst. Es ist die Glanzdisziplin der Papayas gegen Viren, Bakterien und Pilze erfolgreich vorzugehen, was die Papaya, neben ihrer immunaufbauenden Wirkung zu einem potenziellen Heilmittel bei Grippe und Erkältung macht. Den Rest erledigt die Vielzahl an Vitaminen und anderen bei Grippe und Erkältung potenziell wirksamen Vitalstoffen, so zum Beispiel das Vitamin C.

Wirkung der Papaya bei Gürtelrose

Bei Gürtelrose hat sich als alternative Behandlungsform eine Enzymtherapie bewährt.

Wirkung und Anwendung von Papain bei Arthritis und Rheuma

Das im Papaya enthaltene Enzym „Papain" verflüssigt das Blut, entgiftet den Entzündungsherd und verhindert Immunreaktionen, die zum entzündlichen Zustand führen. Die Schmerzen, die bei Arthritis oder Rheuma auftreten, werden beseitigt, indem die Papayaenzyme die Schadstoffe auflösen, welche die Nervenenden schmerzhaft reizen. Im Gegensatz zu klassischen, schulmedizinischen Rheumamitteln wird das Immunsystem dabei nicht unterdrückt, sondern unterstützt. Des Weiteren sind die meisten Rheumatiker übersäuert; hier wirkt Papaya der Übersäuerung entgegen und unterstützt dabei die Heilung. Bei Arthritis und anderen Gelenkentzündungen bieten sich Kombipräparate zur innerlichen sowie äußerlichen Anwendung an, so zum Beispiel Wobenzym, Mulsal oder WobeMugos.

Wirkung und Anwendung der Papaya bei Menstruationsbeschwerden

Bei Menstruationsbeschwerden hat sich der Einsatz der Papayasamen bestens bewährt und wird von Naturvölkern seit Jahrhunderten gegen diese Beschwerden angewandt.

Wirkung/Anwendung der Papaya gegen Verbrennungen

Die Anwendung des Milchsaftes, alternativ einer Enzymsalbe auf Papainbasis, die man auf die Wunde streicht, kann Brandblasen entgegenwirken und die Heilung beschleunigen.

Wirkung und Anwendung bei Wundheilung

Naturvölker nutzen frisch gepresste Papayablätter, um faulende Wunden zu versorgen. Alternativ kann man auf eine papain-haltige Enzymsalbe zurückgreifen.

Papaya als Abnehmhelfer

Die Papaya verfügt über ein optimales Nährstoffverhältnis bei sehr geringer Energiedichte. Damit ist gemeint, dass die Papaya sehr nahrhaft und vitalisierend ist, dabei aber sehr wenig Kalorien liefert, was beim Abnehmen entscheidend wichtig ist.

Als eine regelrechte Enzymbombe hilft die Papaya zudem, die Verdauung und den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Die Verdauung erfolgt effizienter, und Nährstoffe werden effektiver und schneller gespalten und zur Energieversorgung herangezogen, statt - wie bei träger Verdauung -, den Magen-DarmTrakt zu belasten und als Körperfett eingelagert zu werden. Des Weiteren gilt das reife Fruchtfleisch der Papaya als regelrechtes Diuretikum, das den Körper entwässert und Wasseransammlungen aus dem Gewebe spült.

Wirkung von Papaya bei Cellulitis

Die Cellulitis ist das Ergebnis abgelagerter Schlacken und eines schwachen Bindegewebes. Enzymreiche Früchte wie die Papaya können aufgrund der entsäuernden und entschlackenden Wirkung der Cellulitis entgegenwirken.

Die Papaya und ihre Wirkung/Anwendung bei Zahnfleischbluten und Parodontose

Hierzu eignet sich vor allem die reife Papaya im Ganzen. Man massiert mit dem Papayafleisch und mit dem Papayasamen das Zahnfleisch mehrmals täglich, bis die erwünschte Wirkung eintritt.

Wirkung und Anwendung der Papaya bei Krebs

Da sich die Papaya vor allem bei der lebensbedrohlichen Krankheit Krebs sehr gut bewährt hat, haben wir diesem Aspekt einen eigenen Punkt gewidmet (siehe Punkt „Papaya bei Krebs').

Verjüngende Wirkung der Papaya

Auch der Wirkung gegen vorzeitige Alterung ist im Anschluss ein eigener Punkt gewidmet (siehe „Papaya-Anti-Aging").

Papaya bei Krebs

Wirkung und Anwendung der Papaya (Papain) bei Krebs

Die Papaya wird seit Jahrhunderten von den Indianern Mittelund Südamerikas, von den Aborigines, den australischen Ureinwohnern, sowie von den Kahunas auf Hawaii als traditionelles Krebsheilmittel angewandt.

Es gibt zahlreiche Erfahrungsberichte, in denen sich Menschen, die bereits von der Schulmedizin aufgegeben waren, allein mit der Papaya von Krebs heilen konnten. Krebshemmende Stoffe wurden sowohl in der Schale als auch den Blättern und Stielen der Papaya-Frucht nachgewiesen.

Wirkungsnachweis durch das nationale Krebsinstitut (NCI) der USA bestätigt

Umfangreich wurde die Wirkung der Papaya bei Krebs in den Jahren zwischen 1992 und 1995 im Amt fiir Medizinische Chemie und Pharmakologie von den Wissenschaftlern Dr. Jerry L. McLaughlin, Dr. Yan Zhang, Dr. Qing Ye und Geng-Xian Zhao, unterstützt durch das Nationale Krebs- und Gesundheitsinstitut der Vereinigten Staaten, das NCI, untersucht. Nach ausgedehnten Forschungen kam man zu dem Ergebnis, dass in allen Teilen des Papaya-Baumes krebstötende Substanzen vorkommen, vor allem aber in den Blättern, den Stielen und den kleinen Ästen.

Bis zum heutigen Zeitpunkt existieren über 600 wissenschaftliche Studien zur Heilkraft der Papaya bei Krebs, und die australische Regierung informiert ganz offiziell über die Papaya als Heilpflanze bei Krebs.

Den ältesten Bericht über die Anwendung von Papain fand die Autorin des Buches „Papaya - heilen mit der Wunderfrucht", Barbara Simonsohn, in The British Medical Journal vom 16. Juni 1906. Dort schreibt W. J. Branch über seine Erfolge, mit einer Injektion von 2 g Papain den Tumor aufgelöst zu haben: „Einer von den Tumoren musste dreimal mit dieser Lösung gespritzt werden,

bevor er sich auflöste." Aber bereits Columbus, Marco Polo, Ma-gellan und Vasco da Gama berichteten über die Heilkräfte der Papaya-Frucht.

Die Papaya-Enzyme verfügen über eine spezielle eiweißauflösende Kraft, greifen aber lediglich krankes Gewebe (Krebsge-schwulste) an und verschonen dabei die gesunden Zellen.

Gesunde Zellen verfügen über Schutzmechanismen vor gefräßigen, eiweißspaltenden Enzymen, während Krebszellen erst innerhalb von 12 bis 48 Stunden Enzymhemmstoffe dagegen entwickeln, eine Zeit, die genügt, um die Krebszellen selektiv zu eliminieren.151

Hierzu ein Zitat des Forschers Allgeier: „Das Imponierende auch an dieser Methode: der Zerstörungs- und Auflösungprozess, den die Enzyme durchführen, hört an der Grenze des Tumors auf. Keine gesunde, normale Zelle wird geschädigt oder gar zerstört. Enzyme sind tatsächlich ein spezifisches Krebsmittel: sie vernichten den Krebs und nur ihn." 152

Viele namhafte Forscher und Ärzte schwören auf die Wirkung von Papaya gegen Krebs, so zum Beispiel Professor Chung-Shih Tang, der dem Carpain, einem Haupt-Alkaloid der Papaya, gewonnen aus den Blättern und Grünteilen der PapayaPflanze, eine hohe Wirkung zuschreibt. Seine Arbeit wird auch in den USA von Dr. McLaughlin von der Universität Lafayette in Indiana unterstützt. Auch dieser ist von dem aus den Papaya-Blättern gewonnenen, als einem Krebszellen auflösenden Naturstoff „Carpain" überzeugt.

Die Wirkungsweise erfolgt multifaktoriell. Eine bedeutende Rolle nehmen aber die Enzyme der Papaya ein. Nach Meinung von Professor Wrba aus Wien könnte man die Krebsrate allein dadurch halbieren, würde man krebsgefährdete Menschen systematisch unter anderem mit Enzymen vorbeugend behandeln. Prävention ist natürlich das A und O. Ist aber der Krebs be-

151    Barbara Simonsohn: Papaya - Heilen mit der Wunderfrucht, 2. Auflage, 1998, S. 97

152    Allgeier, a.a.O., S. 109

reits ausgebrochen, gilt es ebenfalls zu bedenken, dass die weitaus meisten Patienten nicht an ihrem Primärtumor versterben, sondern an Metastasen - etwas, das eine Enzymtherapie effektiv verhindern kann!

So wirkt die Papaya gegen Krebs:

-    Die Papaya verfügt über bestimmte Enzyme, welche die die Krebszelle entlarven, deren Fibrinhülle enthüllen und für unsere körpereigene Abwehr wieder erkennbar und angreifbar machen.

-    Die Papaya-Enzyme aktivieren den Tumor-NekroseFaktor TNF, ein Molekül, das innerhalb unseres Immunsystems Krebszellen zerstört.

-    Papaya-Enzyme (Papain) verfügen über eine selektive, eiweißauflösende Eigenschaft, und zerstören das Krebsgewebe, verschonen dabei aber gesundes Gewebe.

-    Krebsarten, die (sekundär) von Viren ausgelöst werden, können vermieden und bekämpft werden, indem die Viren von dem Papain zerstört werden.

-    Die Papaya stärkt nachweislich unser Immunsystem und steigert die Aktivität der natürlichen Fresszellen sowie der Makrophagen, die gegen die Krebszellen ankämpfen.

-    Die Papaya schützt die Zellen vor freien Radikalen und damit vor Mutation und Krebsentstehung.

-    Die Papaya hat eine darmreinigende und stabilisierende Wirkung („Der Tod sitzt im Darm!"), und Fäulnispro-

dukte im Darm, die zu Krebs führen können, werden vermieden.

-    Die Papaya entsäuert den Organismus („Krebs kann sich nur im sauren Milieu entwickeln!")

-    Sie verfügt über zahlreiche andere Wirkstoffe, die bereits einzeln in Studien eine krebsheilende Wirkung nachweisen konnten, so zum Beispiel Beta-Carotin, Vitamin C, Selen und Arginin.

-    Die Papaya lindert die Nebenwirkungen einer Chemo-und Strahlentherapie.

-    Sie unterstützt die Wundheilung nach Operationen.

-    Die Papaya regt den Appetit an und fördert damit die Gesundung bei einer Krebskachexie.

Papaya — millionenfach stärker als Zytostatika?

Entsprechend der Aussage von Dr. Jerry McLaughlin sind die Wirkstoffe in der Papaya millionenfach stärker als das meist-verwendete Zytostatikum.153

Das Papaya-Anti-Krebs-Rezept

Die Blätter der Papaya nehmen innerhalb der Krebstherapie eine große Rolle ein und sorgen für ein steigendes Interesse der Medizinwelt und der Öffentlichkeit, seitdem sich die Erfolgsberichte von ehemals Krebskranken häufen, die mit dem fermentierten Papaya-Blatt-Konzentrat geheilt wurden.

Das Papaya-Anti-Krebs-Rezept stammt von den Aborigines und baut auf den Papaya-Blättern auf. Der Erste, der dieses Rezept ausprobierte, war Stan Sheldon, der dieses erfolgreich gegen seinen Lungenkrebs angewandt hat. Bei Stan Sheldon wurde im Jahre 1962 ein schnell wachsender Lungenkrebs auf beiden Lungenseiten entdeckt. Er lag schon im Sterben, als ihm ein alter Aborigine ein geheimes Papaya-Rezept verriet, das von einem Schamanen stammte. Sheldon trank täglich 200 ml des Getränks, begleitet von 3 Teelöffeln Melasse, einem weiteren Heilungsgeheimnis der Aborigines.

Zwei Monate später stellte man bei Sheldon im Rahmen seiner Röntgen-Untersuchungsroutine vollkommen gesunde Lungen fest; weitere Untersuchungen bestätigten das Ergebnis. Seine Erfahrungen teilte Sheldon mit anderen Krebskranken; 16 von ihnen wurden komplett geheilt!154

154 Andrea Ehring: Das Krebsmittel der Aborigines: Papaya,

1. Auflage, 1998, S. 11

Die Anleitung für das Papaya-Anti-Krebs-Rezept

Sieben bis acht nicht zu alte und nicht zu junge, mittelgroße Papaya-Blätter mit Stielen gut waschen und leicht abtrocknen.

In kleine Stücke (ähnlich wie Kraut) schneiden, zwei Stunden lang in einem Topf ohne Deckel mit 2 Liter Wasser bei mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser zur Hälfte verdampft ist.

Anschließend die Blätter abseihen und den Auszug in Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält er sich drei bis fünf Tage, dann wird er trüb und man kann ihn nicht mehr verwenden.

Papaya-Extrakt lindert die Nebenwirkungen einer Strahlen- und Chemotherapie

Die in der Papaya enthaltenen proteolytischen Enzyme mindern die Nebenwirkungen der Chemo- und der Strahlentherapie. Der strahlenschützende Effekt wurde dem Papain bereits in den 1960er-Jahren vom Medizjnischen Institut der USAF attestiert. Die Papaya-Enzyme verhindern oder vermindern während einer Strahlentherapie Durchfälle, Hautausschläge, Schleimhautschwellungen und Narbenbildungen.

Unter dem Einsatz der Papaya-Enzyme werden die Entzün-dungs- und Stoffwechselprodukte schneller abgebaut. Die Enzyme sollten sofort nach der Chemo- oder Strahlentherapie hochdosiert eingenommen werden; es werden 3-5 Tabletten 3 x täglich über eine Dauer von einem Jahr empfohlen. Hiernach dürfe die Dosis reduziert werden.155 155 Andrea Ehring: Das Krebsmittel der Aborigines: Papaya, 1. Auflage,

1998, S. 39

Papaya unterstützt die Wundheilung nach Operationen und vermindert Komplikationen

Papaya-Enzyme beschleunigen die Wundheilung und vermindern das Risiko für Embolien, Thrombosen und Ödeme, die mit der Operation Zusammenhängen.

Papaya-Konzentrat wirkt der Krebskachexie entgegen

Die Papaya erhöht den Appetit und kann damit der krebsbedingten Gewichtsabnahme (Kachexie) entgegenwirken. Das Körpergewicht und das Wohlbefinden steigen parallel.

Papaya und Anti-Aging

„Die Papaya ist die Frucht des langen Lebens." Dies besagt eine alte chinesische Weisheit. Laut Dr. B. Lytton Benard, dem Leiter des Gesundheitszentrums in Guadalajara (Mexiko), verfügt die Papaya über eine reinigende Wirkung nicht nur auf den Verdauungskanal, sondern ebenfalls auch auf das ganze Gewebe:

„In der Papaya liegt der Schlüssel zur Körperverjüngung und Lebensver-längerung im Vollbesitz unserer Kräfte. "

Dr. Norman W. Walker bestätigt die verjüngende Wirkung der Papaya und begründet diese über die Stimulation und Harmonisierung unseres Drüsensystems.

„Die Papaya ist der Baum der ewigen Jugend“ (Vasco da Gama)

Helima Neumann sieht einen weiteren verjüngenden Mechanismus darin, dass die unter Papaineinwirkung gebildete Aminosäure „Arginin" die vermehrte Ausschüttung des Wachs-

tumshormons HGH (Human Growths Hormon) durch die Hirnanhangdrüse bewirkt. Es handelt sich beim HGH um ein Hormon, das für die Zellerneuerung und Regeneration von Haut, Muskeln und Knorpeln sowie der Leber wichtig ist; außerdem trägt es dazu bei, die Degeneration der Körperzellen im Zaum zu halten und das Gewebe vor Geschwüren und Krebs zu schützen.156

Da es die Enzyme sind, die unser Drüsensystem und damit auch unseren gesamten Körper jung erhalten, der Mensch aber im Alter immer weniger Enzyme produziert, ist hier über die regelmäßige Aufnahme enzymreicher, tropischer Früchte, wie der Papaya, Vorsorge zu treffen. Hierfür empfehlen Experten eine, möglichst aber zwei Papayas am Tag.

Papaya-Studien

In unzähligen Studien konnte die Papaya und deren wichtigstes Enzym „Papain" ihr hohes Heilungspotenzial nachweisen.

Papain-Enzym-Therapie verbessert die Lebensqualität von Tumorpatienten und verlängert das Leben

Im Gegensatz zu den Standardtherapeutika der Schulmedizn, die nicht selten zwar das Leben verlängern, die Lebensqualität des Patienten aber beträchtlich verschlechtern, weisen Studien zum Papain in der Krebstherapie eine Verbesserung der Lebensqualität und Verlängerung der Lebensdauer nach.157

Papaya weist in Studien antioxidative Wirkung nach

In Studien konnten das Fruchtfleisch, die Samen und die Pulpe unreifer Papaya-Früchte eine antioxidative Wirkung aufzeigen. 158

Studien weisen bei der Papaya antibakterielle Wirkung nach

Der Milchsaft der Papaya verfügt laut Studien über eine antibakterielle Wirkung.159

Antimykotische (gegen Pilze) Wirkung in Studien belegt

Der Forscher Giordani und sein Team konnten in der Papaya antimykotisch wirkende Stoffe nachweisen, Bestandteile der Papaya also, die dem Pilzwachstum entgegenwirken.160

Antihelminthische (gegen Würmer) Wirkung in Studien nachgewiesen

Satrija et al. konnten in ihren Studien der Papaya eine klare antihelminthische Wirkung attestieren. 1

Studien weisen der Papaya antihelminthische und an-tiamöbische Wirkung nach

Tona et al. (1998) und Okeniyi et al. (2007) konnten für das Fruchtfleisch und Samen der Papaya antihelminthische und antiamöbische Wirkungen nachweisen.

Papaya-Medizin selbst herstellen

Die folgende Anleitung entstammt dem empfehlenswerten Buch von Harald W. Tietze „Die sagenhafte Heilkraft der Papaya".

Das Papaya-Anti-Krebs-Rezept

Sieben nicht zu alte und nicht zu junge, mittelgroße PapayaBlätter mit Stielen gut waschen und leicht abtrocknen.

In kleine Stücke (ähnlich wie Kraut) schneiden, zwei Stunden lang in einem Topf ohne Deckel mit 2 Liter Wasser bei mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser zur Hälfte verdampft ist.

Anschließend die Blätter abseihen und den Auszug in Flaschen füllen. Im Kühlschrank hält er sich drei bis fünf Tage, dann kann man ihn nicht mehr verwenden.

Papaya-Blüten-Essenz

Die Papaya-Essenzen können aus jedem beliebigen Teil der Papaya-Pflanze hergestellt werden und finden zum Beispiel bei Geschwüren oder Blutproblemen Anwendung.

Essenz gegen Magen-Darmprobleme

Es werden Samenkörner zerkleinert und das Fruchtfleisch für die Ausbalancierung der Magensäure verwendet.

Essenz bei Herzproblemen und Stress

Hier bedient man sich aller Pflanzenbestandteile, indem man in einem Einweckglas die Bestandteile ins Wasser legt und das Glas in die Sonne stellt.

Papaya-Tee

Den Papaya-Tee bereitet man wie jeden anderen Kräutertee zu. Hier gilt es beim käuflich erworbenen Tee auf Qualität zu achten, die sich nicht selten im Preis ausdrückt.

Papaya-Tinktur

Besonders die Papaya-Schale verfügt über einen hohen medizinischen Wert; hieraus lässt sich eine wirksame Tinktur herstellen. Zu diesem Zweck wird eine reife Frucht geschält, man lässt etwas Fruchtfleisch an der Schale und gibt diese dann in ein sauberes Glas. Anschließend wird Alkohol (geeignet hierfür ist Wodka, Obstler, Cognac) darüber gegossen, bis die Schalen alle abgedeckt sind. Vier bis sechs Wochen wirken lassen und täglich kräftig schütteln.

Papaya-Kompressen

Für die Kompressen werden junge Blätter, alternativ die Schalen, zerquetscht, erhitzt und auf die zu behandelnde Stelle gelegt oder gebunden.

Papaya-Essig

Man kann dünn geschnittene Papayastreifen oder geraspelte Stücke der ungeschälten Frucht in Essig einlegen. Hierzu wird ein Einmachglas zu 2/3 gefüllt und so viel Essig darüber gegossen, bis alles bedeckt ist. Nach mindestens vier Wochen Lagerung wird der Essig bei Bedarf abgesiebt.

Papaya-Öl

Blätter und Schale kleinschneiden und in einen Topf legen. Anschließend Olivenöl darüber gießen, bis alle Papaya-Teile abgedeckt sind. Das Öl für fünf Minuten zum Sieden bringen, anschließend ein bis zwei Tage stehen lassen, bevor man es mit einem Tuch auspresst.

Führt die Papaya zu irgendwelchen Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen?

Die Papaya gilt im Allgemeinen als sichere Heilpflanze; Nebenwirkungen sind selten und vor allem nur bei übermäßiger Anwendung zu beobachten. Es gibt Menschen, die Allergien gegen die Pollen der Blüte aufweisen, was aber eher selten vorkommt. Gelb verfärbte Handflächen und Fußsohlen nach einem exzessiven Papaya-Konsum sind harmlos und reversibel und auf die Einlagerung von Betacarotin zurückzuführen.

Schwangere sollten sämtliche Bestandteile der Papaya-Pflanze meiden, abgesehen von dem Fruchtfleisch einer reifen Papaya. Andere Bestandteile sowie das Fruchtfleisch der unreifen Papaya können zur Fehlgeburt führen; bei Indianervölkern werden sie sogar als Abtreibungshilfe angewandt.

PROPOLIS

Was ist Propolis? - Das Vorwort

Seit jeher bedient sich der Mensch sowohl für seine technischen als auch medizinischen Errungenschaften des großen Vorbilds „Natur". So gäbe es keine Flugzeuge, wenn es keine Vögel gäbe, genauso wenig gäbe es Medikamente, wenn es keine heilenden Substanzen innerhalb der Natur gäbe. Dass diese nicht in gleicher Perfektion nachgeahmt werden können, versteht sich von selbst - so entstehen Unmengen an Medikamenten, die weder in punkto Wirksamkeit noch in punkto Sicherheit dem Vorbild „Natur" das Wasser reichen können, denn - um das Beispiel „Technik" wieder aufzunehmen — Flugzeuge stürzen schon mal ab, Vögel nicht...

Die Klügeren unter uns haben bereits begriffen, dass es - wenn irgendwie möglich - viele Vorteile bietet, direkt auf Naturheilmittel zutückzugreifen statt auf deren unausgegorene Plagiate. Glücklicherweise nimmt das Interesse für Naturheilmittel innerhalb der Bevölkerung ständig zu.

Nicht wegzudenken aus dem Heilmittelrepertoire von „Mutter Natur" ist die Apitherapie, ein eigenständiger Behandlungszweig innerhalb der alternativen Medizin mit Natursubstanzen, welche die Bienen herstellen. Hierzu gehört neben Pollen, Honig, Gelee Royal und Bienengift vor allem Propolis. Propolis ist ein Harz, dessen sich die Bienen bedienen, um in ihren warmen und daher für etliche Parasiten, von Bakterien bis zu Viren sowie für Pilzbefall, idealen Bienenstöcken diesen zu trotzen und sich sowohl selbst wie auch ihrem Nachwuchs sämtliche Krankheiten vom Leibe zu halten.

Zu diesem Zwecke sammeln die Bienen Harz aus Baumknospen und verletzter Baumrinde (vorzugsweise aus Pappeln, aber auch Birke, Kiefer, Fichte, Erle und andere Baumarten kommen infrage) und vermischen es im Bienenstock mit eigenen Fermenten, Blütenpollen und Wachs, um für sich und ihre Nachkommen eine sterile und dichte, vor Regen, Hitze, Kälte und Wind geschützte Behausung zu garantieren.

Bei dieser selbst hergestellten Masse handelt es sich um das, was wir Menschen schließlich dann „Propolis" nennen. Vereinfacht kann man also sagen, dass sich die Bienen Pflanzenextrakten bedienen, die an sich bereits sehr gesund sind, und deren Wirkung optimieren, indem sie diese mit eigenen Sekreten vermischen.

Propolis — der Name

Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Propolis „vor der Stadt" im Sinne von „Schutz für die Stadt", wobei mit der Stadt natürlich der Bienenstock gemeint ist.

Propolis — die Geschichte

Dabei ist Propolis für uns keine neue Entdeckung, denn seine Nutzung durch den Menschen zum Zwecke der eigenen Gesunderhaltung ist bis in die Antike zurück bestens dokumentiert. So schwärmte bereits Hippokrates von der Wirkung von Propolis bei Geschwüren, und Aristoteles empfahl Propolis bei Hauterkrankungen und eiternden Wunden. Während bereits damals die Ärzte Propolis zur Behandlung von Wunden, Quetschungen, Geschwüren und anderen Zwecken verwendeten, benutzten es die alten zur Einbalsamierung ihrer Mumien.

Beides war sehr klug, denn die antiseptischen und versiegelnden Eigenschaften des Propolis-Harzes erwiesen sich für beide Vorhaben als bestens geeignet, wie es die heute noch gut erhaltenen Mumien einwandfrei belegen.

Den gleichen Mechanismus verwenden übrigens auch die Bienen bei Eindringlingen, wie zum Beispiel Mäusen, die sie zwar totstechen, aber nicht aus ihrem Stock entfernen können. Sie überziehen den Leichnam des Eindringlings mit einem dichten Film aus Propolis und können so Verwesungsbakterien im eigenen Stock vorbeugen.

Propolis - die Wiederentdeckung

Ein vermeintlich positiv anmutender Fortschritt der Pharmaindustrie mit Patenten für Penicillin & Co. hat Propolis, aber auch andere Naturheilmittel, aus den Köpfen der Ärzte und Therapeuten vertrieben.

Unter anderem ist die Wiederentdeckung von Propolis einem dänischen Bienenzüchter namens Karl Lund Aagaard zu verdanken, dessen Experimente alle Aspekte um das Bienenvolk und den Bienenstock beinhalteten, entsprechend also auch das Kittharz der Bienen, also Propolis.

Seine ersten Experimente hinsichtlich der gesundheitlichen Eigenschaften von Propolis unternahm er im Selbstversuch. Eine schlimme Halsentzündung, einhergehend mit hohem Fieber bot sich hierzu bestens an und klang zum Erstaunen seiner Frau, die von Beruf Krankenschwester war, über Nacht bis auf eine noch leichte Halsrötung völlig ab. Diese Halsrötung sollte einen Tag später komplett verschwinden.

Dies war der Anstoß für weitere Selbstversuche, die bald mit vergleichbar faszinierenden Ergebnissen aufwarten sollten.

Die Erkenntnis, dass Propolis nicht nur den Bienen, sondern auch den Menschen auf die gleiche Art und Weise gegen zahlreiche Krankheiten helfen würde, lag nicht mehr fern.

Wirkstoffe im Propolis

Bis zum heutigen Tag konnten die Wissenschaftler eine Anzahl von ca. 200 Inhaltsstoffen darin identifizieren.

Zu den Wirkstoffen in Propolis gehören Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle. Die Hauptwirkstoffe sind aber ohne Frage die Flavonoide, die den sekundären Pflanzenstoffen angehören.162

Zunächst muss man jedoch unbedingt vorausschicken, dass es nicht DAS standarisierte Propolis gibt; vielmehr hängt dessen Zusammensetzung (und damit auch die Wirksamkeit) stark von der Region (geografisch bedingte Eigenheiten von Pflanzen), in der die Bienen tätig wurden, sowie von der Jahreszeit ab. Die Wirksamkeit kann also von Propolis zu Propolis variieren.

162 Burdock, 1998

Materialzusammensetzung von Propolis
(ungefähre Werte)

Propolis setzt sich zum größten Teil aus den folgenden Einzelmaterialien zusammen:163

•    50 % Harze

•    30 % Wachs

•    10 % ätherische Öle

•    5 % Pollen

•    3 % organische Stoffe

•    2 % Mineralstoffe

Vitamine im Propolis

Bis auf Vitamin K enthält Propolis so ziemlich alle Vitamine, die der menschliche Organismus benötigt, damnter Vitamin A, B1, B3, C, E und Biotin.

163 Eva Marbach: Heilen mit Propolis, 2009, S. 12

Wie und wogegen wirkt Propolis?

Bevor wir die einzelnen Krankheiten und Missstände durchleuchten, bei denen sich Propolis als Naturheilmittel bestens bewährt hat, ist es zunächst interessant zu erfahren, auf welche Art und Weise Propolis seine Wirkung entfaltet.

Wirkungsweise von Propolis

Auch im Falle von Propolis ist es die perfekte Komposition der einzelnen oben gelisteten Wirkstoffe, die wie Instrumente innerhalb eines Orchesters eine von menschlicher Hand nicht nachzuahmende Leistung erbringen, die von einfachen Halsschmerzen bis zu lebensbedrohlichen Krankheiten wie

Krebs eine heilsame Wirkung erzielen. Die zentrale Rolle innerhalb dieses Geschehens, hier sind sich die Wissenschaftler einig, spielen die Flavonoide.

Allgemeine Wirkung von Propolis:

-    Immunsystem stärkend/regulierend

-    revitalisierend

-    zellverjüngend

-    antibakteriell

-    antiviral

-    antifungal (gegen Pilzwachstum)

-    anästhesierend (schmerzstillend)

-    antioxydativ (gegen freie Radikale)

-    entgiftend (Schwermetalle zum Beispiel)

-    antikarzinogen (gegen Krebsentstehung)

-    antiallergisch

- blutdruckregulierend

Immunsystem aufbauende Wirkung von Propolis

Bekanntlich steht und fällt unsere Gesundheit mit unserem Immunsystem. Verfügen wir über ein starkes Immunsystem, weiß dieses uns sämtliche Krankheitserreger, entartete Zellen und gar Allergene vom Leibe zu halten; man spricht dabei von einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Ist unser Immunsystem jedoch nur für kurze Zeit angeschlagen, so verspüren wir dies sofort und fühlen uns kränklich und geschwächt.

Die perfekt aufeinander abgesammten Wirkstoffe in Form von Vitaminen, Spurenelementen und Flavonoiden verleihen unserem Immunsystem einen zuverlässigen Schutz. Vor allem aber — und darin sind sich die Forscher einig — ist der ausgeprägte Immunschutz auf die Flavonoide im Propolis zurückzuführen. Diese aktivieren im Falle eines Angriffs durch Eindringlinge das Immunsystem und leiten Abwehrmaßnahmen ein.

Des Weiteren vermag Propolis selbst gealterte Thymusdrüsen, die für die Produktion von Antikörpern zuständig sind, wieder zu aktivieren. Untersuchungen weisen auf eine immunregulierende Wirkung hin; je nach Bedarf werden das Immunsystem gestärkt oder ein überreiztes Immunsystem gedämpft und Entzündungen gehemmt.

Revitalisierende Wirkung von Propolis

Indem es in Stoffwechselprozesse eingreift und diese beschleunigt, ist Propolis geradezu dafür prädestiniert, älteren und kranken Menschen wieder Energie zu schenken, indem es deren alters- oder krankheitsbedingte Stoffwechselprozesse wieder ankurbelt.

Zellverjüngende Wirkung von Propolis

Propolis vermag nach Ansicht von Prof. Dr. E. Dörling die Zellverjüngung nicht nur signifikant zu beschleunigen, sondern sogar zu verdoppeln!164

Antibakterielle, antivirale und antifungale Wirkung von Propolis

Im Gegensatz zu Antibiotika (also Penicillin & Co.), die lediglich ein Dutzend verschiedener Bakterienstämme zu eliminieren verstehen, nimmt sich Propolis sämtlicher Parasiten an, angefangen von Bakterien bis hin zu Viren und Pilzen.

Darüber hinaus können diese Parasiten, im Gegensatz zur Sachlage bei Antibiotika, keine Resistenz gegen Propolis entwickeln, was dieses zu einer ausgezeichneten und immer beliebteren Alternative zu den schädlichen Antibiotika macht.

164 Prof. Dr. E. Dörling, Propolis Newsletter, Referate-Dienst Nr. 3, 1982

Schmerzlindernde Wirkung von Propolis

Die im Propolis enthaltenen Flavonoide sind natürliche Antagonisten (Gegenspieler) von Prostaglandinen, die bekanntlich innerhalb des Schmerzgeschehens eine ursächliche Rolle spielen. Dies zieht eine regelrechte anästhesierende Wirkung nach sich und stellt eine gesunde Alternative zu zahlreichen, häufig stark nebenwirkungsbehafteten Medikamenten der Schulmedizin dar.

Antioxydative Wirkung von Propolis

Eine Paradedisziplin von Propolis ist ohne Frage die Fähigkeit, freie Radikale abzufangen und uns vor deren Angriffen zu schützen.

Freie Radikale entstehen durch Stoffwechselprozesse, Stress, Umweltbelastung, Medikamente und anderem und greifen jede unserer Körperzellen unzählige Male am Tag an, um diesen ein Elektron abzugreifen. Auf diese Weise aber werden unser Erbgut und unser Organismus nach und nach zerstört; wir erleiden schlimme Krankheiten und altern schneller. Propolis kann Untersuchungen zufolge unsere Zellen effizienter als Vitamin C und Vitamin E vor freien Radikalen schützen. 2

Freie Radikale greifen unsere rnnd 60 Billionen Kö1perzellen rund 10 000 x am Tag an und schädigen diese nachhaltig. Dies führt nachweislich zu den folgenden Erkrankungen und Missständen:

Krankheiten, die durch freie Radikale entstehen

-    Herzkreislauferkrankungen aufgrund von Arteriosklerose

-    Krebs

-    Diabetes

-    Katarakte

-    Arthritis

-    vorzeitige Alterung

-    Alzheimer

-    Pankreatitis

-    Down-Syndrom

-    chronisches Müdigkeitssyndrom

-    Schäden am ZNS (zentrales Nervensystem)

-    Morbus Crohn und viele andere

Propolis enthält eine imposante Anzahl an Antioxidantien, biologisch wirksamen Substanzen, die unter Eigenaufopferung das fehlende Molekül an die gefräßigen Radikale abgeben und diese damit neutralisieren.

Entgiftende Wirkung von Propolis

Propolis ist in der Lage, bestimmte Schwermetalle, wie beispielsweise Quecksilber, zu neutralisieren, indem es diese aus den belasteten Organen löst und über das Blut abführt.

Diesem Umstand haben wir auch in diesem Fall vor allem den Bioflavonoiden zu verdanken, die neben zahlreichen anderen auch entgiftende Arbeiten im Organismus durchzuführen.

Propolis darf jedoch nicht als erstes Mittel der Wahl bei einer schweren Vergiftung angesehen werden.166

Antikarzinogene Wirkung von Propolis

Die antikarzinogene Wirkung von Propolis basiert auf mehreren Faktoren: Neben den antioxydativen, antiviralen und immunaufbauenden Eigenschaften verfügt Propolis über bislang vier identifizierte Substanzen, die sich nachweislich direkt krebszellentötend und das Krebswachstum henimend herausstellen.

166 Dirk Rohwedder und Prof. Havsteen: Propolis, der Stoff, aus dem Gesundheit ist, 1987, S. 87 f.

Zu diesen Wirkstoffen im Propolis zählen:

-    Clerodanditerpenoide 3

-    Artepillin C168

-    Benzofurane 169

-    CAPE

Mehr zu dem Thema unter dem gesonderten Punkt „Propolis bei Krebs".

Antiallergische Wirkung von Propolis

Die antiallergische Wirkung von Propolis ist vor allem auf die darin enthaltenen Flavonoide zurückzuführen. Bekanntlich entstehen Allergien aufgrund der Freisetzung von Histamin.

Die Flavonoide im Propolis schützen die Mastzelle, die das Histamin ausschüttet, dämmen deren Ausschüttung ein und verhindern so direkt die allergischen Reaktionen.

Blutdruckregulierende Wirkung von Propolis

Entsprechenden Studien170 zufolge kann Propolis den Bluthochdruck signifikant senken.

Spezifische Wirkung von Propolis bei Erkrankungen und Missständen

Es erübrigt sich zu betonen, dass man bei einer Substanz, die das Immunsystem stärkt, antibakteriell, antiviral und antifungal wirkt, des Weiteren freie Radikale erfolgreich bekämpft, entgiftet, unsere DNS schützt und Zellverjüngung vorantreibt, von einer schier unfassbaren Anzahl an Krankheiten und Missständen spricht, gegen welche die besagte Substanz erfolgreich vorgeht.

Bei den nur beispielhaft genannten folgenden Erkrankungen und körperlichen Missständen erweist sich Propolis als sehr hilfreiches Naturheilmittel:

-    Abszesse

-    AIDS

-    Allergien (Heuschnupfen)

-    Altersbeschwerden (Anti-Aging)

-    Immunschwäche

-    Mandelentzündung

-    Zahnfleischentzündung

-    Zahnschmerzen

-    Akne

-    Bronchitis

-    Herzkreislauferkrankungen

-    Bluthochdruck

-    Arteriosklerose

-    hohes Cholesterin

-    Herzrhythmusstörungen

-    Asthma

-    Erkältungen/rauer Hals

-    Grippe

-    Halsschmerzen

-    Mittelohrentzündung

-    Blasenentzündung

-    Bindehautentzündung

-    Gelenkentzündungen

-    Borreliose

-    Hautpilz

-    Fußpilz

-    Hühnerauge

-    Gürtelrose

-    Darmentzündungen

-    Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

-    Zwölffingerdarmentzündung

-    Darminfektionen

-    Harnwegsinfektionen

-    Hämorrhoiden

-    Geschwüre

-    Wechseljahresbeschwerden

-    Schwermetallvergiftung

-    Furunkel

-    Hautekzeme

-    Demenz/ Gedächtnisschwäche

-    Gürtelrose

-    Psoriasis (Schuppenflechte)

-    Schnittwunden

-    Schürfwunden

-    Quetschungen

-    Sehnenscheidenentzündung

-    Juckreiz

-    Windeldermatitis

-    Tuberkolose

-    Herpes

-    Neurodermitis

-    Nesselsucht

-    Warzen

-    Hautverbrennung

-    Sonnenbrand

-    Tennisarm

-    Durchblutungsstörungen

-    Schaufensterkrankheit

-    Raucherbein

-    Menstruationsbeschwerden

-    Infektionserkrankungen

-    Nebenhöhlenentzündung

-    Wundheilung

-    Arthritis

-    Rheuma

-    aktivierte Arthrose

1

   Satrija et al. 1994, 1995

2

Basnet et al. 1997

3

167    Matsuno et al. 1995