Kapitel 3

SIEBEN PRAKTISCHE GRÜNDE, WARUM ICH ECHTES GOLD UND SILBER BESITZE

EIN PLÄDOYER FÜR GOTTES GELD

Beachten Sie, dass ich sage, dass ich echtes Gold und Silber besitze. Ich sage nicht, »Ich investiere in« oder »Ich handle mit« echtem Gold und Silber. Es gibt sieben Gründe für die Unterscheidung zwischen dem Besitzen von etwas, in etwas zu investieren oder damit zu handeln – und zwar egal, um welchen Vermögenswert es genau geht.

1. Grund: Echtes Gold und Silber sind keine Investitionen

Ich besitze kein Gold und Silber, um damit Geld zu verdienen. Das ist eine Versicherung, eine Absicherung gegen die Dummheit der Eliten – und meiner eigenen.

Ich habe eine Versicherung für mein Auto, nur für den Fall, dass jemand mir ins Auto fährt, oder für den Fall, dass ich einen Unfall verursache. Gold und Silber dienen einem ähnlichen Zweck.

Ich vertraue den Eliten nicht. Sie glauben, sie seien allwissend.

Sie glauben, dass sie immer Recht haben. Sie sind der Meinung, sie würden nie Fehler machen. Sie werden niemals zugeben, dass sie sich geirrt haben.

Die Mitglieder der Eliten sind nicht die einzigen mit diesem Leiden. Wir alle sind von der »Ich habe Recht und du hast Unrecht«-Krankheit befallen. Wir alle kennen jemanden, der immer Recht hat. Manchmal denke ich auch so.

Die Herausforderung für die Eliten besteht darin, dass sie in ihrer eigenen Welt leben und keinen Kontakt mit dem Rest der Welt haben. Sie schicken ihre Kinder auf die gleichen Eliteschulen mit den anderen Elitekindern. Sie glauben, dass sie Gutes tun, für das Wohl der Welt arbeiten, aber sie sind nicht in Kontakt mit der realen Welt. Sie veranstalten riesige Wohltätigkeitsveranstaltungen, sie fühlen sich gut, sehen gut aus, wollen auf Galas andere sehen und gesehen werden, sammeln Milliarden von US-Dollar, um die Welt zu retten – aber wer rettet die Welt vor ihnen? Sie wurden als kluge Kinder geboren, dann sehr gut ausgebildet, zu harter Arbeit getrieben, aber dennoch haben sie – unwillkürlich – das System manipuliert, um sich selbst zu bereichern – auf Kosten aller anderen.

Das Lukas-Evangelium (Kapitel 23, Vers 34) bietet uns hierfür Hilfestellung:

Jesus aber betete: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

(Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, 1980)

Christus sagte dies, als er gekreuzigt wurde. Ich war im Religionsunterricht nie gut, aber das ist eine der wichtigsten Lektionen, an die ich mich erinnere: die Lektion über Vergebung.

Die Eliten wissen vielleicht nicht, was sie tun. Das Problem ist, dass die Welt dafür bezahlt, dass »sie nicht wissen, was sie tun«.

Wie Steven Brill in Time schrieb:

[Die Eliten] waren in der Lage, ihre Gewinne zu konsolidieren, überlisteten oder vereinnahmten die Kräfte, die sie hätten kontrollieren oder eindämmen können, und zogen die Leiter hinter sich hoch, damit nicht noch mehr Menschen an ihrem Erfolg teilhaben oder ihren Vorrang in Frage stellen konnten.

Indem sie weiterhin besser wurden, indem sie die Leitplanken abschafften, die ihre Gewinne begrenzten, aggressiv Veränderungen in der politischen Landschaft herbeiführten und die oft unvorhergesehenen Folgen ihrer Innovationen nutzten, schufen sie eine Nation von Wassergräben, die sie vor Rechenschaftspflicht und vor den Schäden bewahrt, die ihre Triumphe in der gesamten Gemeinschaft angerichtet haben.

Im Klartext: Die Elite steht über dem Gesetz. Sie haben keine Leitplanken. Sie haben das Geld, um die besten Elite-Rechtsanwälte einzustellen, oft Klassenkameraden von den gleichen Eliteschulen, um sich gegen niedrig bezahlte Regierungsanwälte aus weniger angesehenen juristischen Fakultäten durchzusetzen. Sie haben die Macht, das zu tun, was sie wollen, ohne für das, was sie tun, verantwortlich gemacht werden zu können, oder dafür, wie viele Menschenleben sie schädigen. Ihre privilegierte Bildung und ihr Erfolg haben sie zu Despoten gemacht.

Ich bin nicht allwissend

Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Mein Wissen ist beschränkt. Ich tue mein Bestes, aber ich mache Fehler mit meinem Geld. Ich traue unseren Staatsführern nicht. Ich traue unserem Fake-Geld nicht. Deshalb besitze ich echtes Gold und Silber, Gottes Geld.

Gold und Silber sind meine Versicherung, mein Schutz vor unseren Staatsführern und mir selbst.

2. Grund: Kein Risiko

Alle Investitionen bergen Risiken. Echtes Gold und Silber haben kein Risiko. Auch wenn der Preis für Gold und Silber immer Schwankungen aufweisen wird – denn der Wert unseres Fake-Geldes schwankt.

Wenn jemand investiert, sagen wir in eine Aktie oder Immobilie, erwartet er einen ROI, einen Return on Investment, weil er ein Risiko eingeht. Wenn jemand bei einer Bank Geld spart, erwartet er eine Rendite in Form von Zinsen, denn das Sparen bei Banken ist extrem riskant, besonders wenn die Eliten Geld drucken.

Schauen Sie sich das folgende Chart an:

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Quelle: Bureau of Labor Statistics

Wenn ich eine Gold- oder Silbermünze kaufe, erwarte ich keinen ROI, keinen Return on Investment, weil ich kein Risiko eingehe. Gold und Silber sind Gottes Geld. Denken Sie immer daran, dass der Preis von Gold oder Silber schwankt, weil der Wert unseres Fake-Geldes schwankt. Gold und Silber sind einfach nur Gold und Silber. Gold und Silber werden noch lange hier sein, nachdem Sie, ich, die Eliten und die Kakerlaken von der Erdoberfläche verschwunden sind.

Wenn ich echtes Gold oder Silber kaufe, möchte ich sie für immer behalten. Ich habe nie vor zu verkaufen. So wie Warren Buffett seine Aktien für immer hält, werde ich Gold und Silber für immer behalten.

Ich weiß, dass einige von Ihnen sagen: »Aber ich will Geld ausgeben«, »Ich brauche Geld«. Deshalb sind die meisten Menschen nicht reich. Sie lieben es, Geld auszugeben. Auch ich liebe es, Geld auszugeben. Ich liebe schöne Autos, Kleidung, Häuser und gutes Essen. Aber selbst als ich kein Geld und keine Arbeit hatte, schützte ich diese Vermögenswerte und verkaufte mein Gold und Silber nie. Ich sage es noch einmal: So wie Warren Buffett Aktien für immer hält, werde ich das Gold und Silber für immer besitzen.

Banken sind nicht sicher

Banken sind nicht sicher. Banken sind riskant. Ich liebe meinen Banker – denn mein Banker leiht mir Geld. Ich benutze Banken, um kurzfristig Geld zu lagern, mein Betriebskapital. Aber ich würde mein langfristiges Vermögen nicht bei der Bank lagern. Banken sind zu riskant.

Risikominimierung

Um das Risiko weiter zu reduzieren, werden mein Gold und Silber in verschiedenen sicheren Ländern gelagert. Alles legal und weit, weit weg. Auf diese Weise verbanne ich jedwede Versuchung und muss mir keine Sorgen machen, dass mich jemand zwingen könnte, zu meiner Bankfiliale zu gehen und mein Gold und Silber zu holen.

Gegenparteirisiko

Was ist riskant? Das ist eine schwierige Frage ...

Alle Anlagen unterliegen einem Ausfallrisiko. Einfach ausgedrückt, tritt ein Ausfall ein, wenn jemand seinen Teil des Vertrags nicht erfüllt. Zum Beispiel leiht sich Ihr Freund 100 US-Dollar von Ihnen aus und verspricht, Ihnen in einem Jahr 110 US-Dollar zu zahlen. Die 10 US-Dollar Rendite deckt Ihr Risiko, dass Sie Ihrem Freund 100 US-Dollar leihen. Die 10 US-Dollar sind für das Risiko der Gegenpartei – Ihres Freundes.

Wenn Ihr Freund arbeitslos ist und Ihnen bereits 1.000 US-Dollar schuldet, sollte Ihr Zins höher sein, da das Gegenparteirisiko höher ist. Am besten lehnen Sie jedoch ab. Vielleicht beschließt Ihr Freund, seinen Banker um einen Kredit zu bitten. Das wollen die Banker: Banker wollen Kredite vergeben. Sie wollen, dass wir die von ihnen ausgestellten Kreditkarten verwenden. Sie verdienen kein Geld mit Sparern. Banken verdienen Geld mit Kreditnehmern.

Ein weiteres Beispiel für das Gegenparteirisiko

Hier ist ein weiteres Beispiel für das Gegenparteirisiko. Nehmen wir an, Sie kaufen eine Versicherungspolice für Ihr Haus. Diese Versicherungspolice ist nur so gut (wertvoll) wie die Gegenpartei, das heißt, die Versicherungsgesellschaft. Wenn Ihr Haus abbrennt und Ihre Versicherung in Konkurs gegangen ist, sind sowohl Ihr Haus als auch Ihre Versicherungspolice wertlos.

THE CRASH OF 2008

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Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC (2013 research.stlouisfed.org)

Das passierte im Jahr 2008:

  1. Subprime-Kreditnehmer, Leute wie Ihr Freund, liehen sich Geld, um ein Haus zu kaufen, das sie sich nicht leisten konnten.
  2. Die Banken waren glücklich, das Subprime-Darlehen an Ihren Subprime-Freund auszugeben.
  3. Die Bank verkaufte die Hypothek dann an eine Investmentbank.
  4. Die Investmentbank verpackte dann Tausende dieser Subprime-Kredite und bezeichnete sie als hypothekarisch gesicherte Wertpapiere oder MBS, ein Finanzderivat.
  5. Investmentbanken verkauften diese MBS an Regierungen, Investmentfonds, Pensionspläne und andere leichtgläubige Personen.
  6. Um allen Parteien ein Gefühl der Sicherheit zu geben, kauften diese Eliten Versicherungspolicen, so genannte Credit Default Swaps, CDS.

Alle wurden reich, weil alle »Gebühren« in Rechnung stellen konnten.

Wiederholung von Brills Worten in Time:

[Die Eliten] schufen eine auf Handel aufbauende Wirtschaft, bei der Vermögenswerte herumgeschoben wurden, anstatt neue aufzubauen. Sie schufen exotische und riskante Finanzinstrumente, einschließlich Derivaten und Risikoausfallversicherungen, die zu Spitzen bei den unmittelbaren Gewinnen führten, aber die Risikotragenden von denen trennten, die die Folgen zu tragen haben.

Als der Subprime-Kreditnehmer aufhörte zu zahlen, platzten die Derivate, genau wie Warren Buffett es 2002 nannte: wie »finanzielle Massenvernichtungswaffen«.

Niemand kam ins Gefängnis. Jeder, der Geld verdiente – von Immobilienmaklern bis hin zu Hypothekenmaklern, Bankern, Investmentbankern und der Wall Street – behielten ihr Geld.

Millionen von Menschen verloren ihre Arbeitsplätze, ihr Zuhause, ihre Ersparnisse und ihre Zukunft. Heute ist die US-Regierung tief verschuldet, und das bedeutet, dass Steuerzahler, ihre Kinder und Enkelkinder die Boni dieser Banker bezahlen werden.

Kreditausfallversicherungen

In der Welt des unsichtbaren Geldes sind Credit Default Swaps genauso wichtig wie eine Versicherung für Ihr Auto, Haus oder Leben.

Die drei Parteien in einem Credit Default Swap sind:

  1. Anleihenverkäufer
  2. Anleihenkäufer
  3. Anleihenversicherer

Der Anleihenverkäufer bündelt Schulden (ein IOU) und verkauft sie und nennt sie eine Anleihe. Der Verkäufer verpflichtet sich, eine Rendite, Zinsen und einen ROI über die Zeit zu zahlen. Es ist nicht viel anders, als wenn Ihr Freund Sie bittet, ihm 100 US-Dollar bei 10 Prozent Zinsen für ein Jahr zu leihen. Ihr Freund hat Ihnen im Grunde genommen eine Anleihe verkauft.

Der Anleihenkäufer kauft diese Anleihe und erwartet die Rendite, im Zins als ROI, über die Zeit hinweg.

Der Anleihenkäufer sind Sie. Sie haben Ihrem Freund die 100 US-Dollar gegen sein Versprechen geliehen, Ihnen in einem Jahr 110 US-Dollar zu zahlen.

Sie, der Anleihenkäufer, wollen sicherstellen, dass Ihr Freund, der Anleihenverkäufer, sein Versprechen hält. Sie beide gehen zu einem Anleihenversicherer, der Ihre 100 US-Dollar sowie die 10 US-Dollar Zinsen versichert.

Ein Credit Default Swap ist die Versicherungspolice gegen gebrochene Versprechen.

Was ist ein Derivat?

Um ein Derivat auf eine einfache Art und Weise zu erklären, denken Sie doch einmal an eine Orange.

Wenn man die Orange auspresst, kommt Orangensaft heraus. Der Orangensaft ist ein Derivat der Orange. Wenn Sie dem Orangensaft das Wasser entziehen, haben Sie jetzt konzentrierten Orangensaft, ein weiteres Derivat einer Orange.

Als ein Subprime-Kreditnehmer ein Haus kaufte, das er sich nicht leisten konnte, nahmen die Eliten den Kreditnehmer und das Haus, verpackten es neu als Derivat, das als hypothekarisch gesichertes Wertpapier bezeichnet wurde, dann schufen die Versicherungsgesellschaften einen Credit Default Swap, ein weiteres Derivat. Die Eliten verdienten damit ein Vermögen und erhielten Boni, und zwar nachdem das Kartenhaus zusammengebrochen war.

Es hat sich nichts geändert. Dieselben Leute produzieren immer noch Finanzderivate. Kein Angehöriger der Eliten kam ins Gefängnis.

Brill schreibt:

Das Geld der Eliten, ihre Macht, ihre Lobbyisten, ihre Anwälte, ihre Aktionen überwältigten die Institutionen, die sie zur Rechenschaft ziehen sollten – Regierungsbehörden, den Kongress, die Gerichte.

Dieses Wort Gegenparteirisiko ist so wichtig, weil das gesamte globale Währungssystem auf dem Gegenparteirisiko basiert.

Ich vertraue dem Geld Gottes, Gold und Silber, weil es hierbei kein Gegenparteirisiko gibt.

Keine Sorge ...

Wenn Sie das Gegenparteirisiko, hypothekarisch gesicherte Wertpapiere oder Credit Default Swaps nicht vollständig verstehen, machen Sie sich keine Sorgen. 99 Prozent der Welt verstehen die Spiele nicht, die in der Welt des unsichtbaren Geldes gespielt werden. Wenn Sie diese unsichtbare Welt besser verstehen möchten, treffen Sie sich mit ein paar Freunden, lesen Sie, was Brill und ich geschrieben haben, und diskutieren Sie dann, wie Sie das verstehen. Denken Sie daran, dass zwei Köpfe besser sind als einer, außer in der Schule, wo die Zusammenarbeit von zwei Köpfen als Schummeln bezeichnet wird.

Am Wichtigsten ist jedoch: Denken Sie immer daran, dass das gesamte Geldsystem der Welt vom Gegenparteirisiko abhängt.

Ist Ihr Geld in einer Bank sicher?

Die Banken zahlen Ihnen Zinsen für Ihr Geld, weil es ein Gegenparteirisiko gibt. Die Regierung versichert Bankeinlagen über die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) bis zu 250.000 US-Dollar, um den Sparern ein Gefühl von Sicherheit und Schutz für ihre Ersparnisse zu vermitteln. Die Banken und die Regierung wollen nicht, dass die Sparer die Banken stürmen, also bieten sie eine Einlagen- oder Standardversicherung an.

Wenn der Sparer jedoch 1 Million US-Dollar an Ersparnissen hat und die Bank bankrottgeht, bekommt er nur 250.000 US-Dollar von seiner Million zurück.

Wenn Sie zu Ihrer Bankfiliale gehen, um Geld einzuzahlen, bietet Ihnen die Bank die Wahl zwischen der Einzahlung Ihres Geldes auf einem Sparkonto oder auf einem Tagesgeldkonto. Das Tagesgeldkonto bietet dem Sparer einen etwas höheren Zinssatz. Warum? Es gibt keine Einlagensicherung auf Tagesgeldkonten. Wenn Sie Ihrer Bank die Ersparnisse Ihres Lebens anvertrauen, dann reicht ein Geldmarktkonto völlig aus.

Vertrauen in Gold und Silber

Da Gold und Silber echtes Geld sind, besteht kein Gegenparteirisiko. Gott hört nicht auf, seine Zahlungen zu leisten und bricht seine Versprechen nicht.

Übrigens bewahre ich mein echtes Gold und Silber nicht in einem Bankschließfach auf. Ich traue weder Banken noch der Regierung. Sie sind nur Menschen, nicht Gott.

Private Tresore

Ein wachsendes Geschäft sind heute private Tresore mit privaten Wachleuten.

Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Singapur und habe mir eine dieser privaten Tresoranbieter angesehen. Der Tresorraum befand sich an einer privaten Landebahn neben dem Hauptflughafen. Während ich mit dem Manager des privaten Tresors sprach, landete ein Privatjet auf dem Hauptflughafen und rollte auf der privaten Landebahn zum privaten Tresor. Der Jet öffnete seine Türen und ich beobachtete, wie zwei bewaffnete Wachen drei verschlossene Stahlboxen aus dem Flugzeug eskortierten. Der Inhalt wurde weggeschlossen, die Papiere wurden unterschrieben und der Jet hob wieder ab, ohne jemals die Triebwerke abgeschaltet zu haben.

Wenn Sie noch nicht in Ihrem Privatjet herumfliegen, könnten Sie vielleicht Ihr echtes Gold und Silber in einem feuerfesten Safe an einem Ort außerhalb Ihres Hauses aufbewahren. Wenn Sie jemandem sagen, wo sich Ihr Safe und Ihre Schlüssel dazu befinden, stellen Sie sicher, dass Ihre Gegenpartei vertrauenswürdig ist.

3. Grund: Gold und Silber ziehen echten Reichtum an. Reichtum zieht Reichtum an, ebenso wie Armut die Armut

Ich war einmal zu einem Seminar mit dem Hindu-Guru Gurudeva eingeladen. Ich war gespannt auf das Seminar. Als die Zeit für Fragen kam, drehten sich die meisten Fragen um Erleuchtung, andere um Spiritualität, Frieden oder das Glück. Der Guru trug viel Gold: eine Goldbrille, einen großen Ohrring aus Gold, sowie Armreifen und eine Kette – alles aus Gold. Da ich als Methodist erzogen wurde, und die methodistischen Priester nicht viel Gold trugen (wenn überhaupt), hob ich meine Hand und fragte: »Warum tragen Sie so viel Gold?«

Der freundliche Guru lächelte und sagte: »Weil die Tränen Gottes aus Gold sind.« Dann sagte er: »Die Tränen Gottes und Gold ziehen Reichtum an.« Als ich fragte, was er damit meinte, dass Gold Reichtum anzieht, antwortete der Guru: »Nehmen wir an, Sie wollen 1.000 US-Dollar pro Monat in Ihr Leben holen. Dann müssten Sie 1.000 US-Dollar echtes Gold besitzen.«

»Und wenn ich 1 Million US-Dollar im Monat will, dann müsste ich 1 Million US-Dollar in Gold besitzen?«

Der Guru, der spürte, dass meine Gier stärker war als meine Spiritualität, lächelte nur und sagte: »Warum fangen Sie nicht mit 1.000 US-Dollar an und sehen, ob das, was ich sage, für Sie funktioniert. Gold funktioniert nicht für alle. Gottes Großzügigkeit ist nicht bedingungslos.«

Dieses Gespräch fand 1986 statt und es war schwierig, zusätzliche 1.000 US-Dollar für Gold zu generieren, da wir nicht viel Geld hatten. Doch Kim und ich haben es geschafft. Jeden Monat kauften wir etwas Gold und Silber, und wir haben nie damit aufgehört.

Wenn wir zum Beispiel unser Einkommen von monatlich 5.000 US-Dollar pro Monat auf 10.000 US-Dollar erhöhen wollten, erwarben wir Gold im Wert von 10.000 US-Dollar, und kümmerten uns nicht weiter um das Gold. Einige Monate später schien es, als käme mehr Reichtum herein, ohne dass wir den Anstieg wirklich bemerkten. Wenn der Preis für Gold fiel, kauften wir mehr Gold, und wir machten einfach weiter damit. Heute brauchen wir private Tresore in fernen, sicheren Ländern. Wir brauchen keinen Privatjet und keine privaten Start- und Landebahnen, um unser Gold zu verstecken – noch nicht.

Wann immer Kim und ich gefragt werden: »Wird Gold Reichtum für mich anziehen«, antworten wir mit der Antwort des Gurus: »Warum probieren Sie es nicht selbst aus und sehen, ob Gold – die Tränen Gottes – für Sie funktionieren? Gott ist großzügig, aber seine Großzügigkeit ist an Bedingungen geknüpft.«

Spirituelle Lektion über Gold

Wenn die Tränen Gottes aus Gold sind, muss sich jeder von uns die Frage stellen: Sind die Tränen Gottes Tränen der Freude oder Tränen der Traurigkeit?

Ein Großteil des gelagerten Goldes stammt aus Tränen der Traurigkeit.

Als ich in den Anden stand und mir alte Inka-Goldminen ansah, erinnerte mich das an die Geschichtsstunde, in der ich erfuhr, wie die Spanier unter der Führung von Francisco Pizzaro Tausende von Einheimischen ermordeten, nur wegen Gold und anderen kostbaren Edelsteinen und Metallen. Die Nazis taten dasselbe mit den Juden. So wie die meisten Eroberer. Die Engländer taten dasselbe mit den Schotten, Iren, Maoris und Aborigines. Die Amerikaner haben es mit den Indianern und Hawaiianern so gemacht. Weiße amerikanische Sklavenhalter taten es mit den afrikanischen Sklaven. Die Japaner taten es mit den Chinesen und Koreanern. Und die Eliten tun das auch heute noch.

Diese spirituelle Lektion gilt für alles. Nicht der Wert Ihres Geldes oder Ihres Vermögens zählt; es kommt darauf an, wie Sie Ihr Geld und Ihren Reichtum erworben haben.

4. Grund: Warum echtes Gold und Silber? Warum nicht Gold und Silber Exchange Traded Funds (ETFs) in Papierform?

Ich traue keinem Papier. Alles in Papierform ist ein Derivat, ein Fake, etwas, das eine Gegenpartei braucht, um Wert zu erlangen.

Finanzielle Bildung

Ein Großteil des globalen Bankensystems funktioniert auf der Basis der sogenannten fraktionalen Reserve.

Das weltweite Bankensystem basiert auf einem System, das in der ganzen Welt seit Jahrtausenden funktioniert. Das Folgende ist eine einfache Erklärung des Systems.

Sie leben als Ladenbesitzer vor tausend Jahren. Sie haben 10 Goldmünzen. Sie müssen tausend Meilen durch gefährliche Länder reisen, um Waren für Ihren Laden zu kaufen, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie dabei eine Gegend mit schlechten Menschen durchqueren müssen.

Sie gehen zu einem lokalen »Banker«, der bereit ist, Ihre 10 Goldmünzen in seinem Safe aufzubewahren. Der »Banker« stellt Ihnen ein Stück Papier aus, auf dem steht, dass Sie 10 Goldmünzen bei ihm hinterlegt haben.

Sie reisen dann die tausend Meilen durch die gefährlichen Länder und haben nur ein Blatt Papier in der Tasche. Ihre Goldmünzen sind sicher.

Sie kaufen dann neue Waren für Ihren Laden, geben Ihr Blatt Papier dem Verkäufer, und reisen nach Hause.

Der Verkäufer geht zu seiner »Bank« und holt sein Gold ab.

Nach einer Weile erkennen sowohl Sie als auch der Verkäufer, dass Papier viel bequemer ist als Goldmünzen. Alle Beteiligten lassen ihr Gold bei den Bankern und benutzen die CDs oder Einlagenzertifikate der Banken als Papiergeld.

Wer Geld braucht, geht zu seinem Banker und bittet um einen »Kredit«. Der Banker leiht neun Ihrer 10 Goldmünzen aus. Die einzige Goldmünze, die er in seinem Tresor aufbewahrt, ist die »fraktionale Reserve«. In diesem Beispiel ist die fraktionale Reserve 1 Münze oder 10 Prozent.

Und jetzt wird es spannend. Jemand, der 9 Ihrer 10 Goldmünzen geliehen hat, geht zu seiner Bank und zahlt Ihre 9 Goldmünzen ein. Sein Banker leiht dann 8,1 der 9 Münzen an andere Kreditnehmer aus, die das Gleiche mit ihrer Bank tun.

Ihre 10 (echten) Goldmünzen könnten sich leicht in 1.000 (fake) Goldmünzen vermehren. Und alles ist in Ordnung – solange niemand echte Goldmünzen will. Das ist das moderne Bankensystem.

Der Grund, warum ich meine echten Goldmünzen in meinem eigenen privaten Tresorraum haben möchte und nicht Papiergoldmünzen in einem Exchange-Traded-Fund-(ETF)-Tresor, ist, dass es für jede echte Goldmünze schätzungsweise 100 bis 500 Fake-Papiermünzen gibt.

Das funktioniert so lange gut, bis jeder echtes Gold will.

Das auf fraktionaler Reserve basierende Bankensystem gilt für alles, nicht nur für Geld oder Gold. Das gesamte Bankensystem basiert auf dem Vertrauen in die Gegenpartei.

Nachdem mein reicher Vater seinem Sohn und mir das auf fraktionaler Reserve basierende Banksystem erklärt hatte, musste ich jedes Mal lachen, wenn ich »Unser Vertrauen gehört Gott« auf meinem Geld sah.

Ich ziehe es vor, Gottes echtem Geld – Gold und Silber – zu vertrauen anstatt den Eliten, die unser Geld drucken und unsere Regierung, die Zentralbanken, Banken, Anleihenmärkte und Aktienmärkte leiten.

Denken Sie immer daran: Gold und Silber werden noch lange hier sein, nachdem Sie, ich, die Eliten und die Kakerlaken von der Erde verschwunden sind.

5. Grund: Das System ist pleite und kaputt

Die Schere wird immer größer. Wir stehen kurz vor einem Klassenkampf.

Steven Brill berichtet:

  1. Zwischen 1929 und 1970 stieg das Einkommen der Mittelschicht schneller als das der Oberschicht. Die Unterschiede in der Höhe des Einkommens schmolzen dahin.
  2. Im Jahr 1928 teilten sich die unteren 90 Prozent 52 Prozent des Gesamtvermögens.
  3. Bis 1970 stieg der Anteil der unteren 90 Prozent am Gesamtvermögen auf 68 Prozent.
  4. 1970 sank der Anteil des Vermögens der obersten 1 Prozent der Bevölkerung auf 9 Prozent des Gesamtvermögens.
  5. 1971 begann der Trend in die andere Richtung zu gehen und beschleunigte sich.
  6. Bis 2007 betrug das Vermögen der 1 Prozent Spitzenverdiener bis zu 24 Prozent des Gesamtvermögens.
  7. Bis 2012 sank der Anteil der unteren 90 Prozent (von 52 Prozent) auf 49 Prozent, weniger als die Hälfte des gesamten Vermögens.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

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Quelle: Congressional Budget Office

Wer kümmert sich um die Armen?

In seinem Buch Tailspin (auf Deutsch: Kontrollverlust), aus dem der Time-Artikel zusammengestellt wurde, hat Brill dies über die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht zu sagen:

Politiker geben zumindest jetzt Lippenbekenntnisse über die Notlage der Mittelschicht ab, aber sie sprechen selten über die Armen, geschweige denn tun sie genug, um ihnen zu helfen. Dies lässt sich nur durch ihre Furcht erklären, dass die Mittelschicht jede Aufmerksamkeit, die denjenigen geschenkt wird, die in der gesellschaftlichen Hierarchie noch tiefer stehen, als weiteren Beweis dafür betrachten könnten, dass ihre gewählten Amtsträger sie im Stich gelassen haben.

Brill zitiert eine Studie von Daniel Markovits und Ray Fisman: »Die Eliten, die Politik machen – unabhängig von der politischen Partei – interessieren sich einfach kaum für die [wirtschaftliche] Gleichheit.«

Im Klartext: Wer interessiert sich für die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht?

Brill stellt fest, dass dieselben Eliten große Fortschritte gemacht haben und sich für liberale demokratiebezogene Anliegen wie Gleichberechtigung, Frauenrechte, LBGT-Rechte und so weiter einsetzen, sich aber keinen Deut für die unausgewogene Wirtschaftskraft und wachsende Einkommensungleichheit zwischen ihnen und den Armen und den Angehörigen der Mittelschicht interessieren.

Im Folgenden liste ich sieben Fakten auf, auf die er ebenfalls eingeht:

  1. »Der berühmte amerikanische Motor für wirtschaftliche Mobilität ist ins Stottern gekommen. Die Wahrscheinlichkeit eines Kindes, mehr zu verdienen als seine Eltern, ist in den letzten 50 Jahren von 90 Prozent auf 50 Prozent gesunken.«
  2. »Bis 2017 war die Verschuldung der Haushalte auf ein höheres Niveau angestiegen als der Höchststand von 2007 vor dem Crash.«
  3. »Das reichste Land der Welt [die Vereinigten Staaten] hat nach wie vor die höchste Armutsquote unter den 35 Nationen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), mit Ausnahme von Mexiko. (Es teilt sich den vorletzten Platz mit Israel, Chile und der Türkei.)«
  4. »Unter den gleichen 35 OECD-Ländern belegen amerikanische Schüler in Mathematik den 30. Platz und in Naturwissenschaften den 19.«
  5. »Fast jedes fünfte amerikanische Kind lebt in Haushalten, denen von der Regierung ›ungesicherte Nahrungsversorgung‹ zugeschrieben wird, was bedeutet, dass sie ›keinen Zugang zu genügend Nahrung für ein aktives, gesundes Leben‹ haben.«
  6. »Amerikas Flughäfen sind ein Schandfleck, und die Einführung eines modernen Flugsicherungssystem hinkt 25 Jahre hinter dem Zeitplan zurück. Das Stromnetz, die Straßen und Schienen bröckeln und drängen die Vereinigten Staaten in der internationalen Rangliste für Infrastrukturqualität weit nach unten. An einem durchschnittlichen Tag in Amerika passieren im ganzen Land 657 Rohrbrüche.«
  7. »Die Mitglieder des Kongresses sind es leid, fünf Stunden am Tag mit Betteln zu verbringen. [In Washington kommen] auf jedes Mitglied des Oberhauses und des Senats mehr als 20 [registrierte Lobbyisten].«

Aber wer interessiert sich für die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht?

Meine Bedenken

Als ich in den 1980er-Jahren bei Fuller studierte und lernte, wie man die Zukunft vorhersieht, begann ich, die folgenden Sturmwolken am Horizont zu sehen. Dieser Sturm ist jetzt da.

  1. Ein Großteil der Babyboom-Generation hat keine Altersvorsorge. Denn vor 1974 hatten die meisten Arbeitnehmer in den USA eine betriebliche Altersversorgung. Nach 1974 waren die Mitarbeiter auf sich allein gestellt und hofften, dass sie nach Eintritt in das Rentenalter von den privaten Altersvorsorgeplänen wie zum Beispiel der 401(k) leben könnten.
  2. Große Mitarbeiter-Pensionsfonds sind pleite. Zum Beispiel fehlen bei CalPERS, dem kalifornischen Pensionsfonds für Regierungsangestellte, dem größten staatliche Pensionsfonds in Amerika, 1 Billion US-Dollar in der Kasse.
  3. Dies ist eine Grafik zur Sozialversicherung in den USA:

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Quelle: Peter G. Peterson Foundation

Die staatliche Krankenversicherung verursacht ein noch größeres Problem. Die Vereinigten Staaten haben einen mehrjährigen, milliardenschweren Krieg geführt, den wir nicht gewinnen können.

Aber Moment mal – es wird noch schlimmer

Brill stellt fest, »[Der US-Kongress] hat seit 1994 kein umfassendes Budget mehr verabschiedet«.

In der Ausgabe vom 25. Januar 2018 von The Economist wird erklärt, warum amerikanische Politiker den Haushalt nicht ausgleichen können und warum Amerika bankrottgeht.

Die Verfassung gibt dem Kongress die Macht über die Finanzen. Vier Dinge sind seltsam an der Art und Weise, wie er diese nutzt. Zuerst decken jährliche Budgets nur ungefähr ein Drittel der Bundeshaushaltsausgaben ab, die der Kongress beschlossen hat und die jedes Jahr neu genehmigt werden müssen. Die meisten Programme mit Rechtsanspruch, wie Medicare, Gesundheitsfürsorge für die Alten, werden automatisch finanziert. Während die Budgetierung viel Raum für Effekthascherei der Kongressabgeordneten im Hinblick auf langfristige fiskalische Probleme bietet, gibt es im Prozess wenig Chancen, die Hauptursache anzugehen: die steigenden Ausgaben für Rechtsansprüche auf staatliche Unterstützung.

Im Klartext: Die Armen, die wir ignoriert haben, werden Amerika schließlich in den Bankrott führen. Die Verfassung garantiert es.

Wie sieht die Zukunft aus?

Die Frage ist: Werden unsere Eliten mehr Geld drucken, um für unsere kostenintensiven Programme mit Rechtsanspruch zu bezahlen, oder werden sie wieder zum Goldstandard zurückkehren? Oder rutschen wir in die nächste große, große Depression?

6. Grund: Gottes Geld versus Regierungsgeld

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

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Frage: Wie viel mehr Fake-Geld können unsere Regierungen drucken?

Antwort: Die Eliten können so viel drucken, wie sie wollen, solange die Menschen dafür arbeiten.

Der nächste Schritt

Der nächste Schritt könnte darin bestehen, dass der IWF Sonderziehungsrechte (SZRs) ausgibt, eine globale Währung – in Wirklichkeit mehr Fake- Geld. Auch hier gilt: Solange die Leute es akzeptieren, werden sie es drucken.

In der Zwischenzeit horten die Eliten echtes Gold. Sie wissen, dass das Spiel vorbei ist.

7. Grund: Gottes Geld ist leicht zu erwerben

Der Kauf von Gold- und Silberminen ist schwierig. Ich weiß das. Ich habe zwei davon gekauft und aufgebaut.

Der Kauf von Gold- und Silberminen erfordert viel Zeit, Geld und Intelligenz.

Der Erwerb von echtem Gold und echtem Silber erfordert sehr wenig Geld, sehr wenig Risiko und sehr wenig finanzielle Bildung.

Es ist viel einfacher und billiger, nur echte Gold- und Silbermünzen von einem seriösen Münz- und Silberhändler zu kaufen.

1965 begann ich, Silbermünzen wie 10-Cent-Stücke, 25-Cent-Stücke und 50-Cent-Stücke zu erwerben.

Warum 1965? 1965 begann das amerikanische Münzamt, unsere Silbermünzen zu entwerten. Entwerten bedeutet, dass die Münzprägerei den Silbergehalt unserer Münzen verringert und unedle Metalle wie Kupfer und Zinn beimischt.

Die Römer taten dasselbe mit ihren Münzen, als sie mehr Geld brauchten, um ihre lang anhaltenden Kriege zu führen. Kommt Ihnen das bekannt vor?

1965, nachdem ich bemerkt hatte, dass die amerikanischen Münzen Spuren von Kupfer aufwiesen, nahm ich meine Geldscheine, ging zu einer Bank und kaufte Rollen von entweder 10-Cent- oder 25-Cent-Münzen. Ich packte sie aus und inspizierte jede Münze. Wenn sie keine Spuren von Kupfer aufwiesen, behielt ich sie. Alle Münzen mit Kupferstich am Rand (die entwerteten Münzen) gab ich der Bank zurück. Dann kaufte ich mehr Rollen von Münzen und setzte meine Suche nach echten Silbermünzen fort. Das war überhaupt nicht schwierig oder kompliziert. Ich brauchte nicht einmal finanzielle Bildung dafür, weil es kein Gegenparteirisiko gab.

Greshams Gesetz besagt im Wesentlichen, dass schlechtes Geld das Gute verdrängt.

Das ist alles, was ich getan habe. Ich weiß nicht, warum ich es getan habe. Es machte einfach Sinn, echtes Silber besitzen zu wollen.

1972 kaufte ich meine erste Goldmünze in Hongkong. Erst 1974 konnten Amerikaner wieder legal Gold besitzen.

Die gute Nachricht ist, dass man auch heute noch für 1 US-Dollar Silbermünzen von vor 1965 kaufen kann.

Für etwa 20 US-Dollar kann man einen echten Silberdollar kaufen. Und für etwa 1.500 US-Dollar, können Sie eine echte Goldmünze erwerben.

Wenn Sie Anfänger sind, würde ich keine numismatischen, seltenen Sammlermünzen kaufen. Das erfordert viel finanzielle Bildung und jahrelange Erfahrung.

Am besten ist jedoch, dass sich jeder, ob reich oder arm, Gottes Geld leisten kann.

James Rickards, ein Mann, den ich respektiere, sagt voraus, dass der Goldpreis schließlich 10.000 US-Dollar pro Unze erreichen wird. Andere sagen voraus, dass Gold auf 400 US-Dollar pro Unze fallen wird.

Was Sie tun, hängt davon ab, an wen Sie glauben.

Mir ist es egal. Wie gesagt, ich kaufe Gold und Silber und werde aus den sieben Gründen, die ich gerade dargelegt habe, niemals verkaufen.

Auf der anderen Seite kann man sich immer die Worte auf den US-Dollar-Scheinen ansehen und auf Gott vertrauen. Das ist es, was alle anderen tun.

In Teil 2, Fake-Lehrer, und Teil 3, Fake-Vermögen, werde ich erklären, wie und warum ich kein Geld brauche, wie und warum ich kaufen kann, was ich will, und wie und warum ich immer mehr Gold und Silber kaufe.
Im Moment ist es wichtig zu verstehen, warum ich
Gold und Silber besitze und warum ich den Eliten nicht glaube, wenn sie sagen: »Vertraue auf Gott«.

IHRE FRAGEN – ROBERT T. KIYOSAKIS ANTWORTEN

F: Könnte man das »1.000-Teile-Puzzle« das »Grunch«-Puzzle nennen?

Scott J. – USA

A: Sie können das 1.000-teilige Puzzle nennen, wie Sie es wollen. Ich bezeichne Geld als ein 1.000-Teile-Puzzle, um Sie zu ermutigen, Studenten des Geldes zu werden, nach Ihren eigenen Antworten auf Ihr eigenes Finanz-Rätsel namens »Geld und Ihr Leben« zu suchen.

Das wirkliche Leben funktioniert nicht wie in der Schule.

Im wirklichen Leben lernen Sie keine Antworten auswendig, machen keinen Test, den Sie bestehen müssen oder bei dem Sie durchfallen können. Das wirkliche Leben ist ein lebenslanger Lernprozess. Es gibt keine richtigen Antworten.

Wenn Sie wirklich lernen, tun Sie das Ihr ganzes Leben lang. Den einen besonderen Lehrer, von dem man unbedingt lernen muss, gibt es nicht. Im wirklichen Leben lernen Sie aus allem und von jedem. Im wirklichen Leben gibt es keine einzige richtige Antwort. Eine richtige Antwort in der einen Situation kann in einer anderen Situation falsch sein. Im wirklichen Leben lernt man aus allem, aus seinen Erfolgen und vor allem aus den Fehlern. Im wirklichen Leben ist es dumm, nur einem einzigen Lehrer zu folgen, an nur eine Philosophie zu glauben und in einer Welt von »Ich habe Recht und du hast Unrecht« zu leben.

Es ist Wahnsinn, jemandem zu glauben, nur weil er oder sie einen Doktortitel hat oder CEO ist, oder reich. Ein wahrer Schüler lernt aus allem und von jedem. Das Leben selbst ist Ihr Lehrer und Sie sind ständig am Lernen.

Es ist mein Wunsch, dass nach Ende der Lektüre dieses Buches jeder Leser sich seine eigenen Stücke zu seinem eigenen 1.000-Teile-Geldrätsel sucht.

Sie können es das »Grunch Puzzle« oder das »Puzzle meines Lebens« nennen.

F: Warum wurde den akademischen Eliten beigebracht, die Welt durch die Entwicklung von Derivaten (legal) abzuzocken? Und wenn die Eliten die Marionetten sind, wer sind dann die Puppenspieler, die sie kontrollieren?

Jackson G. – USA

A: Das ist eine großartige Frage – eine, zu der wir vielleicht nie die Wahrheit erfahren werden.

Die wahre Antwort ist, dass die Menschen in Bezug auf Geld lügen.

Die meisten Leute sind einfach nicht ehrlich zu sich selbst oder anderen und sagen lieber: »Ich bin nicht an Geld interessiert.« Doch tief im Inneren begehren sie Geld, sehnen sich danach und sind oft verzweifelt. Bei den meisten Menschen verdrängt Geld das Leben aus dem Kopf, dem Körper und der Seele.

Die nackte Wahrheit ist, dass das Überleben heute von Geld abhängt. Vor tausend Jahren brauchte niemand wirklich Geld, um zu überleben. Vor tausend Jahren konnten Jäger nach Nahrung suchen und Sammler konnten sammeln, was sie zum Überleben brauchten. Sie lebten in Höhlen oder Zelten und hatten keine Hypothekenzahlungen. Sie gingen zu Fuß oder ritten auf Tieren und hatten keine Kreditraten für das Auto und mussten auch kein Benzin kaufen.

Heute brauchen die Menschen Geld für Nahrung, Unterkunft, Transport, Bildung und das persönliche Überleben. Anstatt die Wahrheit über das Geld zu sagen – die Wahrheit ist, dass Geld für das Überleben unerlässlich ist –, erzählen die Menschen Lügen über Geld. Warum? Weil sie in den meisten Fällen nicht mit der Wahrheit umgehen können. Deshalb gehen die Menschen arbeiten, obwohl sie ihren Arbeitsplatz hassen und behaupten: »Ich bin nicht an Geld interessiert.«

Die Leute behaupten: »Ich bin nicht an Geld interessiert«, hegen aber einen Groll gegen die Reichen, da diese Geld besitzen. Die Menschen sagen: »Ich bin nicht an Geld interessiert«, aber sie spielen Lotto in der Hoffnung, 1 Million Dollar zu gewinnen.

Die Leute betonen: »Ich bin nicht an Geld interessiert«, aber sie verklagen andere, ohne mit der Wimper zu zucken, auf Millionen Dollar Schadenersatz.

Die Menschen sagen: »Ich bin nicht an Geld interessiert«, und trotzdem heiraten sie jemanden wegen seines Geldes. Die Menschen betonen: »Ich bin nicht an Geld interessiert«, verlangen aber, dass ihr Kind gute Noten in der Schule schreibt, nicht weil es lernen will, sondern weil es eine hochbezahlte Stelle finden soll.

Warum also nehmen die akademischen Eliten die Welt aus? Weil Akademiker nicht ehrlich zu sich selbst sind, was ihren Bedarf an Geld betrifft. Akademiker kommen damit ungeschoren davon, weil die meisten Menschen nicht ehrlich sind, wenn es um Geld geht.

F: Wie lange wird die Öffentlichkeit den US-Dollar Ihrer Meinung nach noch akzeptieren, obwohl seine Kaufkraft weiter abnimmt? Und was wird nötig sein, damit die Menschen den wahren Wert des US-Dollar in Frage stellen?

Leticia J. – Kroatien

A: Das kann keiner wissen. Ich glaube, es ist besser, sich darauf vorzubereiten. Und deshalb besitze ich echtes Gold und echtes Silber, das außerhalb des Bankensystems gelagert ist.

F: Wie können wir uns vor den Eliten schützen? Gibt es Hoffnung oder irgendeine Form von Schutz?

TJ B. – Vereinigtes Königreich

A: Der beste Weg, sich vor den Eliten zu schützen, ist, echtes Gold und echtes Silber zu besitzen. Die Eliten können alles kontrollieren und manipulieren, was von Menschenhand gemacht ist.

Es ist für die Eliten schwieriger, das Geld Gottes zu kontrollieren, zu manipulieren oder zu zerstören. Gold und Silber werden hier sein, lange nachdem die Eliten, Sie und ich gestorben sein werden.

F: Wie können Menschen Fake-Geld zu ihrem Vorteil nutzen?

Lincoln T. – USA

A: Ich benutze Schulden, um Eigenkapital zu schaffen, Fake-Geld. Mit Fake-Geld erwerbe ich Vermögenswerte, die Fake- Geld produzieren. Ich benutze Fake-Geld, um echtes Geld zu erwerben, Gottes Geld, Gold und Silber. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass dieses Vorgehen eine echte finanzielle Ausbildung erfordert.