WIE MAN DIE KONTROLLE ÜBERNIMMT
Zur Erinnerung: Geld zu drucken ist nichts Neues.
Noch eine Erinnerung: Das Drucken von Fake-Geld ist die Grundlage des Bankensystems.
Zu verstehen, wie Geld gedruckt wird, bietet Ihnen eine bessere Chance, in einer Welt von Fake-Geld gut bestehen zu können.
LEKTION: Wenn Sie verstehen, wie Geld gedruckt wird, werden Sie besser verstehen, warum arme Menschen arm sind und wie Sie verhindern, dass auch Sie von Armut betroffen sein werden.
Seit Jahrtausenden nimmt das Geld viele Formen an. Perlen, Federn, Steine, Tiere und Keramik dienten schon als Geld. Eine der frühesten und wichtigsten Formen des Geldes waren Rinder.
Rinder sind seit Jahrtausenden die Grundlage für modernes Geld. Rinder sind auch heute noch echtes Geld. Tatsächlich bedeutet das Wort Rind in vielen Kulturen Eigentum jeglicher Art, einschließlich Geld, Land und Einkommen.
Wenn ein Viehbesitzer sich früher Geld leihen musste, brachte er sein Vieh zum Geldverleiher, lieh sich das nötige Geld und hinterließ das Vieh als Sicherheit. Wenn er dann das geliehene Geld zurückgezahlt hatte, bekam er seine Rinder zurück.
Das Sicherheiten-System ist auch heute noch in Gebrauch. Ein Synonym für Sicherheiten ist Wertpapier. Der Crash 2008 wurde verursacht, als forderungsbesicherte Schuldverschreiben (collateralized debt obligations, CDOs) und hypothekarisch gesicherte Vermögenswerte (mortgage-backed securities, MBSs) platzten.
Beachten Sie die Wörter forderungsbesichert und Wertpapiere. Sie stehen für den gleichen Zweck, den das Rind vor tausend Jahren hatte. Damals waren Rinder echte Schuldverschreibungen und echte Sicherheiten.
Die Weltwirtschaft brach fast zusammen, als sich Fake-Sicherheiten in Form von CDOs und MBSs als unzureichend erwiesen.
Wie konnten so viele hochgebildete, hoch talentierte und hoch bezahlte Menschen Fake-Sicherheiten für echte halten? Das ist beängstigend, sehr beängstigend sogar. Und noch beängstigender ist, dass dieselben Leute – Leute, die glaubten, dass Fake-Sicherheiten echt sind – immer noch das Sagen haben.
Können Sie sich vorstellen, dass ein Banker vor 1000 Jahren nicht wusste, wie eine echte Kuh aussieht? Doch genau das ist es, was heute passiert.
Möchtegern
Wenn die Menschen heute über die Kluft zwischen den Reichen und allen anderen sprechen, sprechen sie über den Mangel an Sicherheiten.
LEKTION: So viele arme Menschen und Angehörige der Mittelschicht sind arm, weil sie keine Sicherheiten haben. Das wäre, als ob ein Rancher zur Bank ginge, um sich Geld zu leihen, ohne Vieh zu besitzen, das er als Sicherheit benutzen könnte.
Meine Freunde in Texas haben ein Sprichwort: »Nur ein großer Hut, kein Vieh.« (= Möchtegern)
Die Welt ist voll von Menschen, die als Möchtegerns einzustufen sind. Sie leben manchmal sogar in großen Häusern, fahren schöne Autos, schicken ihre Kinder auf die Privatschule, aber sie haben keine Sicherheiten. Die Banker leihen ihnen Geld auf das Haus und die Autos und stellen ihnen Kreditkarten aus – und dann haben diese Menschen eine Kategorie von Schulden, die als Verbraucherkredit bezeichnet wird – und nicht etwa einen Investitionskredit. Und schließlich beschweren sie sich: »Mein Banker will mir keinen Kredit geben.«
Banker brauchen echte Sicherheiten. Sie auch.
Bei modernen CDOs und MBSs geht es um Sicherheiten (Auf Englisch: collateral) und Sicherheit (Auf Englisch: security). Das Problem ist, dass moderne CDOs und MBSs mit Fake-Sicherheiten und trügerischer Sicherheit hinterlegt sind.
Wenn Sie sich in Zukunft sicherer fühlen wollen, ist die Bereitstellung echter Sicherheiten für die echte Sicherheit unerlässlich. In diesem Buch geht es um reale Sicherheiten und reale Sicherheit.
Wenn jemand sein Vieh als Sicherheit hinterließ, wurde der Geldverleiher mit den Kindern des Viehs in Naturalien bezahlt.
Kälber, oder Kinder, waren eine frühe Form von Zinsen. Wenn ein Banker Ihnen heute Geld leiht, sind die Zinsen, die Sie Ihrem Banker zahlen, die moderne Form der Kinder.
In gleicher Art bedeutet Gleiches mit Gleichem: Kälber für Vieh, Geld für Geld – und Aug’ um Aug’.
Zinsen sind in gleicher Art zu leisten. Oder, eine andere Art, es zu betrachten: Zinsen sind Kinder des Geldes – oder Geld, das Geld druckt.
Moderne Banken könnten nicht überleben, wenn sie nicht die Möglichkeit hätten, Zinsen für ihr Fake-Geld zu verlangen.
Ersparnisse: Sie drucken Geld
Wenn Sie Ihre Ersparnisse auf die Bank bringen, druckt Ihr Geld neues Geld.
Wenn Sie Geld sparen, zahlt Ihnen die Bank Zinsen mit Gleichem, Geld für Geld. Der Zins auf Ihr Sparguthaben ist also, als ob Ihr Geld Geld druckt.
Kreditkarten
Wenn Sie Ihre Kreditkarte verwenden, drucken Sie Geld. Es gibt kein Geld auf einer Kreditkarte. Eine Kreditkarte wird nur durch Ihre gute Kreditwürdigkeit gestützt. Ihr guter Ruf ist die Sicherheit für die Bank. In Amerika wird Ihr Kredit über einen FICO-Score gemessen, ein Maß dafür, wie kreditwürdig Sie sind.
Der Unterschied besteht darin, dass Sie beim Einsatz Ihrer Kreditkarte Geld für die Bank drucken, das Sie zurückzahlen und wahrscheinlich dafür Zinsen (mit Gleichem) zahlen müssen.
Wenn Sie sich Geld für ein Auto, ein Haus oder einen Geschäftskredit leihen, drucken Sie Geld. Sie drucken Geld für die Bank, und die Bank berechnet Ihnen Zinsen für das von Ihnen neu gedruckte Geld.
Wessen Geld ist wertvoller?
Denken Sie diese beiden Beispiele durch: in beiden Fällen drucken Sie Geld:
In beiden Beispielen haben Sie Geld gedruckt. Die Frage ist, wessen Geld ist wertvoller: Ihr Geld? Oder das Geld, das Sie für die Bank gedruckt haben?
Vergessen Sie nicht: Seit 1971 läuft das gesamte globale Geld-System darauf hinaus, Fake-Geld zu drucken.
Denken Sie daran: Menschen, die für Geld arbeiten, arbeiten für Menschen, die Geld drucken.
In diesem Buch werden Sie lernen, jemand zu werden, der das Geld druckt, für das andere Menschen arbeiten. Aber zunächst wollen wir anhand anderer Beispiele verstehen, wie Geld gedruckt wird.
Das weltweite Bankensystem basiert auf dem System der Mindestreserve.
Das System der fraktionalen Reserven ist seit Tausenden von Jahren weltweit im Einsatz. Im Folgenden finden Sie eine einfache Erklärung des Systems.
Nehmen wir an, Sie wären vor tausend Jahren ein Ladenbesitzer. Sie haben 10 Goldmünzen. Sie müssen viele Meilen durch gefährliche Landstriche reisen, um Waren für Ihren Laden zu kaufen.
Sie gehen zu einem lokalen »Banker«, oft einem Goldschmied, der sich bereit erklärt, Ihre 10 Goldmünzen aufzubewahren.
Der »Banker« gibt Ihnen ein Stück Papier, auf dem geschrieben steht, Sie hätten 10 Goldmünzen bei ihm deponiert. Dieses Stück Papier ist ein Einlagenzertifikat (CD), ein Begriff, der auch heute noch verwendet wird.
Sie reisen die hundert Meilen durch das gefährliche Land mit nur einem Stück Papier, einem CD, in Ihrem Besitz. Ihre Goldmünzen sind bei Ihrem »Banker« sicher.
Sie kaufen dann neue Waren für Ihren Laden, übergeben das CD, Ihr Blatt Papier, an die Person, die Ihnen die Waren verkauft hat, und reisen wieder nach Hause.
Der Verkäufer geht zu seiner »Bank« und holt seine Zahlung in Form von Gold im Gegenzug für das CD auf Ihr Gold ab.
Nach einer Weile wird offensichtlich, dass ein Stück Papier, ein CD, viel bequemer ist, als Goldmünzen herumzutragen. Sie lassen Ihr Gold bei Ihrem Banker und verwenden die CDs Ihres Bankers als Papiergeld.
Wie der Banker Geld druckt
Wer Geld braucht, geht zu einem Banker und bittet um einen »Kredit«. Der Banker verleiht 9 Ihrer 10 Goldmünzen. Die einzige Goldmünze, die er in seinem Tresor aufbewahrt, ist die »fraktionale Reserve«. Der Banker muss nur 10 Prozent – oder 1 ihrer ursprünglichen 10 Goldmünzen – in seinem Tresor halten, um die Anforderung der »Reserve« zu erfüllen.
Damit ist Geld gedruckt worden. Aus 10 Münzen sind durch das Mindestreserve-Banksystem 19 Münzen geworden. Ihre 10 Münzen sind echtes Geld. Die 9 Münzen, die den Kreditnehmern zur Verfügung gestellt werden, sind Fake-Geld. Fake-Geld wurde gedruckt.
Und jetzt wird es spannend. Derjenige, der sich 9 Ihrer 10 Goldmünzen geliehen hat, geht zu seiner Bank und zahlt Ihre 9 Goldmünzen ein. Dadurch erhält er nun eine CD über 9 Münzen.
Der Banker, der die 9 geliehenen Münzen aufbewahrt, gibt dann 8,1 der 9 Münzen an den nächsten Kreditnehmer aus.
Dieser Kreditnehmer nimmt seine 8,1 Münzen und zahlt sie bei seiner Bank ein. Dieser Banker leiht 90 Prozent der 8,1 Münzen an den nächsten Kreditnehmer aus ... und so weiter.
Das System des Zauberers Mandrake
Verstehen Sie, was ich meine? Dies ist bekannt als der Mandrake-Mechanismus, benannt nach einer Comic-Zaubererfigur namens Mandrake (Mandra). Mandrake konnte alles aus seinem Hut ziehen – und Ihr Banker kann Geld aus nichts machen.
In diesem einfachen Beispiel wurden die ursprünglichen 10 Münzen nun durch die Magie des Mindestreservesystems des Bankwesens auf 27,1 Münzen erweitert. Die 27,1 Münzen sind bald 2.710 oder mehr Münzen durch die Magie des fraktionalen Reservesystems und des Mandrake-Mechanismus.
Mit Hilfe des fraktionalen Reservesystems und des Mandrake-Mechanismus werden riesige Mengen an Fake-Geld gedruckt.
Mandrake erobert die Welt
Denken Sie dran: Im Jahr 1971, dem Jahr, in dem Nixon den US-Dollar vom Goldstandard nahm, brauchte die Welt die ursprünglichen 10 Goldmünzen nicht mehr.
Das Mandrake-System von Magic Money eroberte die Welt.
Stellen Sie sich Milliarden von Menschen vor, die Milliarden von Fake- US-Dollar bei Banken auf der ganzen Welt leihen und einzahlen – da Mandrake magischerweise immer mehr Fake-Geld aus seinem Hut zieht.
Nach 2008 musste Mandrake der Magier über 1 Billiarde US-Dollar aus seinem »Hut« ziehen, um seine magische Welt des Geldes vor dem Zusammenbruch zu bewahren.
Wie lange kann Mandrake noch magisches Geld aus seinem Hut ziehen? Das ist die Frage.
Die Bank stürmen
Wenn Mandrakes Magie nicht mehr funktioniert, stürmen die Leute die Banken.
Das ist das Ende von Mandrakes Magic-Show. Wenn die Banken gestürmt werden, sind die Menschen in Panik und die Sparer stehen Schlange, um ihr Geld zurückzufordern. Das Problem ist: Mandrake hat das Geld nicht.
Aus diesem Grund haben amerikanische Banken einen Notfall-Plan: die FDIC, oder Federal Deposit Insurance Corporation, die Einlagen bei den Banken bis zu 250.000 US-Dollar versichert. Das Problem ist, dass die FDIC nicht genug Geld hat, um einen massiven Sturm auf die Banken zu decken.
Kommt es zur Panik, kann das gesamte Bankensystem ganz legal lahmgelegt werden. In der modernen Geschichte sind die Banken schon öfter geschlossen worden.
Wenn Mandrakes Magic-Show geschlossen wird, ist der Geldbetrag, den man abheben kann, an den Geldautomaten voreingestellt. Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu Ihrem Bankautomaten und sehen ein Schild mit der Aufschrift: »Ihr Limit liegt heute bei 100 US-Dollar.«
Vertrauen in Mandrakes Magic-Show
Nachdem mein reicher Vater seinem Sohn und mir das fraktionelle Banksystem und Mandrakes Magic-Show erklärt hatte, wussten wir, warum »Unser Vertrauen gehört Gott« auf unserem Geld steht.
Heute vertraue ich lieber Gottes Geld, echtem Gold und Silber. Ich vertraue nicht auf Mandrakes Magic-Show – oder dem, was Bucky Fuller Grunch nannte, den Kräften hinter dem »Ekligen universellen Geldraub«.
Ich vertraue auf Gold und Silber und nicht auf die Eliten, die Mandrake einstellt, seine Magic-Show zu leiten, unser Geld zu drucken, unsere Zentralbanken, Regierungen, Banken, Anleihenmärkte und Aktienmärkte zu führen.
Denken Sie immer daran: Gold und Silber werden noch lange hier sein, nachdem Sie, ich, die Eliten und die Kakerlaken von der Erde verschwunden sein werden.
Fake-Gold und Fake-Silber
Mandrake produziert auch Fake-Gold und Fake-Silber.
LEKTION: Fake-Gold und Fake-Silber. Ich investiere nicht in Fake-Gold oder -Silber, also börsengehandelte Fonds – Goldzertifikate und Silberzertifikate.
GLD und SLV sind Gold- respektive Silber-ETFs, Fake-Gold und -Silber. Ich investiere nicht in ETFs, da alle ETFs Teil des fraktionalen Reservesystems sind, also von Mandrakes Magic-Show. Zum Beispiel kann Mandrake 1 Unze echtes Gold über den ETF in 50 bis 100 Unzen Fake-Goldzertifikat verwandeln. Die Auflage von ETFs und Investmentfonds ist Teil von Mandrakes Magic-Show. Mandrake kann Geld, Aktien, Anleihen und sogar Immobilien drucken.
Immobilien-ETFs werden als REITs oder Real Estate Investment Trusts bezeichnet. Ich liebe Gold, Silber und Immobilien. Ich investiere aber nicht in GLD, SLV oder REIT.
LEKTION: Das bedeutet nicht, dass Sie nicht in ETFs oder Investmentfonds investieren sollten. Diese Wertpapiere haben bestimmte Vorteile, je nachdem, wer sie nutzt.
Im dritten Teil dieses Buches, Fake-Vermögenswerte, diskutiere ich, wer in GLD, SLV und REITs investieren sollte und warum ich es nicht tue.
Ein Grund, warum ich nicht in ETFs investiere, ist, dass sie Derivate und Teil der Mandrake-Magic-Show sind.
Das globale Bankensystem basiert auf Derivaten.
LEKTION: Was sind Derivate?
Ich werde mein Bestes geben, um es supereinfach zu halten – Keeping It Super Simple (KISS).
Derivate einer Orange
Denken Sie an eine Orange. Wenn Sie die Orange auspressen, erhalten Sie Orangensaft. Der Orangensaft ist ein Derivat der Orange. Wenn Sie dem Orangensaft das Wasser entziehen, haben Sie Orangensaftkonzentrat, ein Derivat des Orangensafts und der Orange.
Derivate von Öl und Uran
Denken Sie an Rohöl. Benzin ist ein Derivat des Rohöls. Benzin ist zu einem viel höheren Grad brennbar und flüchtiger als Rohöl. Andere Derivate von Benzin sind Flugbenzin, Flugtreibstoff und andere raffinierte Öldestillate.
Uran hat die Ordnungszahl 92 und das Symbol ist U. Es gibt mehr Uran als Silber. Je mehr Derivate Sie von Derivaten von Uran bilden, umso instabiler, giftiger und gefährlicher wird es. Uranderivate werden als Kernbrennstoff für Reaktoren und Massenvernichtungswaffen verwendet.
Derivate von Geld
Aktien sind Derivate eines Unternehmens. Eine Hypothek ist ein Derivat der Immobilie. Und eine Anleihe ist ein Derivat des Geldes.
Dann, vor etwa 50 Jahren, änderten sich die Dinge.
Bucky Fuller sagte, sie begannen mit Geld herumzuspielen.
Steven Brill zitiert Martin Lipton: »Wir schufen eine ganz eigenständige wirtschaftliche Aktivität: mit Papierstücken handeln – was keinen Wert schafft.«
1950 machte das verarbeitende Gewerbe 60 Prozent der Unternehmensgewinne aus. Heute sind es etwa 25 Prozent. 1950 trug die Finanzindustrie 9 Prozent zum Unternehmensgewinn bei. Heute sind es 30 Prozent.
In ihrem Buch Maker and Takers: Der Aufstieg des Finanzwesens und der Fall der Realwirtschaft, schreibt Rana Foroohar: »Die Vermögensbildung auf den Finanzmärkten dient dem Selbstzweck, statt ein Mittel zum Teilen des gemeinsamen Wohlstands zu sein«.
Im Klartext: »Ich habe, was ich wollte. Alle anderen sind mir egal.«
Ihr Beispiel für die »Ich habe, was ich wollte«-Einstellung in Amerikas Finanzindustrie ist: »Die 25 besten Hedge-Fonds-Manager in Amerika verdienen mehr als alle Kindergartenerzieher des ganzen Landes zusammen.«
Financial Engineering
Anstatt neue Vermögenswerte zu schaffen, Vermögenswerte, die echten und dauerhaften Wohlstand schaffen, übernahm das Financial Engineering das Geschäft mit Geld und schuf Fake, gefährliche Vermögenswerte.
Um das Jahr 2005 waren die Finanzingenieure der Eliten verzweifelt auf der Suche nach höheren Renditen. Sie nahmen gewöhnliche Finanzderivate wie Hypotheken, fanden Subprime-Kreditnehmer, gaben ihnen Kredite, die sie sich nicht leisten konnten, und schufen einen Frankenstein von Finanzmonstern namens hypothekarisch gesicherte Vermögenswerte (mortgage-backed securities, MBSs) oder forderungsbesicherte Schuldverschreiben (collateralized debt obligations, CDOs) und verkauften sie weltweit als »Wertpapiere«, also Finanzderivate von Finanzderivaten.
Warren Buffett nannte diese Finanzderivate von Finanzderivaten »finanzielle Massenvernichtungswaffen«.
Steven Brill hat uns in seinem Artikel in Time folgendes über Derivate zu sagen:
[Die Eliten] stürzten die amerikanischen Unternehmen und die Wall Street mit Erfindungen in Recht und Finanzen, die eine Wirtschaft schufen, die auf Geschäften basierten, bei denen Vermögenswerte hin und hergeschoben werden, anstatt neue zu schaffen.
Sie schufen exotische und riskante Finanzinstrumente, einschließlich Derivate und Credit Default Swaps, die zu Spitzen bei den unmittelbaren Gewinnen führten, aber diejenigen, die das Risiko trugen, von denen trennten, die die Folgen tragen würden.
Im Jahr 2008 explodierten diese Massenvernichtungswaffen, und die Weltwirtschaft brach fast zusammen.
Hat sich seitdem irgendetwas geändert?
Im Jahr 2007 gab es 700 Billionen US-Dollar an Derivaten.
Im Jahr 2008 brachen die finanziellen Massenvernichtungswaffen zusammen und brachten die Weltwirtschaft fast zum Erliegen.
Im Jahr 2018 gibt es 1,2 Billiarden US-Dollar an Derivaten.
Warum irgendetwas ändern? Mandrakes Magic-Money-Show muss weitergehen.
Mandrakes Magic-Money-Show basiert auf Inflation. Wenn die Inflation gestoppt wird, bricht das Zelt von Mandrake zusammen und die Show ist vorbei.
Mandrakes Zelt ist zusammengebrochen
Schauen Sie sich das 125-Jahres-Chart des Dow noch einmal an.
Sie können deutlich sehen, wo und wann die Spitzen von Mandrakes Zelten in den Jahren 2000 und 2008 zusammenbrachen.
Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC (2013 research.stlouisfed.org)
Sehen die Gipfel nicht aus wie die Spitzen von riesigen Zirkuszelten?
Sie können auch sehen, wo der »Gross Universal Cash Heist« anfing, Luft zurück in Mandrakes Zelt zu pumpen.
Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC (2013 research.stlouisfed.org)
TARP und QE
Anstatt Geld zu drucken, kamen diese Mega-Eliten – der Federal-Reserve- Vorsitzende Ben Bernanke und der US-Finanzminister Hank Paulson, ehemaliger CEO von Goldman Sachs – mit einem neuen Namen daher: dem Troubled Asset Relief Program (bekannt als TARP) und später dem Quantitative Easing oder QE.
Ich schätze, für sie klang es intelligenter, als einfach »Geld drucken« zu sagen. Ich würde dies eine Vernebelungstaktik nennen.
Mandrakes Magic-Money-Show und das fraktionale Reserve System hatten so viel Geld gedruckt, dass die Zelte der Welt leer waren. Die Welt stand am Rande einer riesigen Depression.
TARP und QE wurden notwendig, um zu verhindern, dass Mandrakes Zelte einstürzten.
LEKTION: Mandrakes Magic-Show kann nur überleben, wenn es eine Inflation gibt.
(Haben Sie es kapiert? Halten Sie die Zelte aufgeblasen ...)
LEKTION: Ohne Inflation kann Mandrake die massiven Schulden, die das Drucken von Geld verursacht, nicht begleichen.
LEKTION: Mit der Inflation werden die Schulden billiger – weil das Geld billiger wird – und die Schulden können mit billigeren Dollars zurückgezahlt werden.
Quelle: Bureau of Labor Statistics
Inflation ist besser als Deflation
LEKTION: Wenn es Deflation gibt, werden die Schulden teurer und diese Schulden müssen mit wertvolleren, teureren Dollars bezahlt werden.
Deflationen führen oft zu Depressionen.
Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC (2013 research.stlouisfed.org)
LEKTION: Mit der Inflation geben die Leute das Geld schneller aus. Sie haben Angst, dass die Preise steigen.
LEKTION: Bei einer Deflation geben die Menschen nichts aus. Sie warten darauf, dass die Preise sinken, was zu einer finanziellen Rezession führen kann.
LEKTION: Deshalb erfordert Mandrakes Magic-Money-Show eine Inflation, damit es weitergehen kann. Ohne Inflation kann Mandrake die letzte Show nicht bezahlen.
LEKTION: Deshalb setzten die Fed und das US-Finanzministerium TARP und QE ein. Sie mussten Mandrakes Zelte mit Billionen und Billiarden an Fake-Geld wieder auffüllen.
Der Kollateralschaden
Beachten Sie noch einmal das Wort Sicherheiten. Der Kollateralschaden durch gefährliche Derivate, Fake-Vermögenswerte, Fake-Sicherheiten waren die unschuldigen Menschen der Welt. Und Sparer wurden zu Verlierern.
Der amerikanische Traum wurde gestrichen, nicht nur bei den Hausbesitzern, sondern auch bei den Sparern.
Als die Märkte 2008 zusammenbrachen, senkten die Banken die Zinsen und flehten die Menschen an, sich Geld zu leihen.
Die Sparer, in vielen Fällen Rentner mit festen Einkünften, wurden die größten Verlierer, als die Zinsen für ihre Ersparnisse gesenkt wurden – in einigen Fällen sogar auf unter Null.
Ohne Zinsen aus ihren Ersparnissen begannen die Sparer von ihrem Kapital zu leben, und dadurch verringerten sich ihre Ersparnisse.
Millionäre waren einmal reich
1970, ein Jahr nach meinem College-Abschluss, konnten Sparer bis zu 15 Prozent Zinsen auf ihre Ersparnisse bekommen. Um die Rechnungen einfach zu halten, nehmen wir 1 Million US-Dollar.
1 Million US-Dollar × 15 Prozent = 150.000 US-Dollar
1970 konnte man von 150.000 US-Dollar leben.
Nach 2008 sanken die Zinsen in einigen Ländern auf unter Null.
Die Sparer waren die größten Verlierer und die Millionäre wurden ärmer. Wir halten die Rechnung wieder einfach und gehen von 1 Million US-Dollar an Ersparnissen aus:
1 Million US-Dollar × 2 Prozent = 20.000 US-Dollar
Kaum jemand kann in Amerika von 20.000 US-Dollar im Jahr leben, selbst als Millionär. Millionäre, die von den Zinsen ihrer Ersparnisse leben, sind die neuen Armen.
Dies zwang viele Menschen an die Börse in der Hoffnung auf eine höhere Rendite für ihr Geld. Das Ergebnis: Der Aktienmarkt wird aufgeblasen. Betrachten Sie das 125-Jahres-Chart des Dow und Sie können sehen, wie die Aktienmarktblase nach den Crashs von 2000 und 2008 platzt.
Bitcoin und Cyber-Geld
Im Jahr 2009 erschien Bitcoin – und Cyber-Geld beginnt, eine Herausforderung für Mandrakes Magic-Money-Show zu werden.
Mandrake mag keinen Wettbewerb. Grunch wird sich gegen Cyber-Geld, das Geld der Menschen, wehren. Einige Angehörige der Eliten treten zur Konkurrenz des Cyber-Geldes über.
LEKTION: Inflation verursacht Armut.
Geld zu drucken macht manche Menschen reicher. Die Menschen fühlen sich reicher, wenn ihr Haus an Wert »gewinnt« oder ihr »Nettowert« steigt, weil der Wert ihres Aktienportfolios gestiegen ist.
Für Millionen von Menschen führt das Drucken von Geld in die Armut.
Eine Studie von Professoren in Stanford, Harvard und Berkeley fand heraus: Die Chancen der Kinder, mehr zu verdienen als ihre Eltern, sanken in nur 40 Jahren von 90 Prozent auf 50 Prozent.
Eine weitere Studie ergab, dass die Einkommen für die 1 Prozent der Top-Verdiener von 2009 bis 2012 um 31,4 Prozent gestiegen sind. Die Einkommen für die unteren 99 Prozent allerdings stiegen nur um 0,4 Prozent.
Zeltstädte
Zeltstädte entstehen in ganz Amerika, besonders in einigen unserer wohlhabendsten Städte: San Francisco, Seattle und Honolulu.
Viele der in Zelten Lebenden haben Arbeit. Sie können sich einfach kein Haus leisten. Im Jahr 2018 gab es in Amerika rund 550.000 Obdachlose.
Sie sagen, Sie wollen eine Revolution
Historisch gesehen kommt es zu Revolutionen, wenn die Schere zwischen den Reichen und allen anderen zu groß wird. Das ist meine Sorge.
Revolutionen gab es in Russland, Kuba und Venezuela, als die Schere zwischen den Reichen und allen anderen zu groß wurde.
Sind wir auf dem Weg in eine neue Revolution?
Das Lied Revolution der Beatles drückt meine Gedanken besser aus, als ich es kann. Sie finden es auf YouTube (https://www.youtube.com/watch?-v=BGLGzRXY5Bw).
Können Sie in die Zukunft sehen?
Dr. Fuller lehrte uns, in die Zukunft zu sehen, indem er die Vergangenheit studierte. Und hier sind einige Diagramme und Fotos, die uns dabei helfen können.
Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC (2013 research.stlouisfed.org)
Heute scheinen die USA Deutschland in die Hyperinflation von 1918–1923 zu folgen.
Quelle: dollarvigilante.com
Sobald die Inflation scheiterte, litten viele Länder unter einer Hyperinflation, die oft durch exzessives Drucken von Geld angeheizt wurde. Die folgenden Bilder zeigen eine Hyperinflation in Deutschland in den 1920er-Jahren. Wenn Sie sich diese Fotos ansehen, werden Sie verstehen, warum ich kein Fake-Geld spare.
Quelle: Getty Images/Albert Harlingue/Roger Viollet
Banknotenstapel im Keller einer Bank zur Zeit der Markabwertung 1923.
Quelle: Getty Images/Corbis
Deutsche Kinder spielen im Jahr 1923 mit Geld auf der Straße – Milliarden in Fake, wertlosem Geld.
Quelle: Getty Bilder/Universal History Archive
Die Hyperinflation in Deutschland: Nach dem Zweiten Weltkrieg befeuert eine Frau einen Ofen mit Banknoten.
Quelle: Getty Images/ullstein bild
Geld, das 1923 in der Weimarer Republik wertlos wurde, wurde verbrannt.
Diese Hyperinflation führte zum Aufstieg von Adolf Hitler, zum Zweiten Weltkrieg und zur Ermordung von Millionen unschuldiger Menschen.
Geld zu drucken hat noch nie zu einem nachhaltigen Wohlstand geführt. Es hat schon immer diejenigen in Armut gestürzt, die für Geld arbeiten.
Im Jahr 1971 wurde erstmalig auf globaler Ebene »Geld gedruckt«. Heute basiert das gesamte globale Bankensystem auf gedrucktem Geld.
Wie lange können die USA und die Welt noch Fake-Geld drucken?
Ich glaube, dass die Geschichte sich wiederholt.
Im folgenden Kapitel werde ich erklären, warum ich echtes Gold und echtes Silber besitze.
IHRE FRAGEN – ROBERT T. KIYOSAKIS ANTWORTEN
F: Was passiert dann, wenn Blasen platzen? Verschwindet das Geld einfach?
Chris G. – Griechenland
A: Ja und nein. Wenn eine Blase platzt, wird etwas Geld von den Gewinnern auf die Verlierer übertragen. Die meisten Verlierer sind Durchschnittsanleger, die mit der Kult-Strategie »langfristig investieren« arbeiten. Manchmal funktioniert das Investieren auf lange Sicht, manchmal auch nicht. Wenn Geld von den Gewinnern in den Besitz der Verlierer wechselt, ist das Geld nicht wirklich verloren. Der Verlierer hat verloren, aber das Geld ist nicht wirklich verschwunden. Es hat einfach nur den Besitzer gewechselt.
Deshalb sagen so viele Experten, dass man kein Geld verliert, wenn man nicht verkauft. Diese Experten berufen sich dabei auf die Tatsache, dass Sie noch die Aktien besitzen.
Ich bin anderer Meinung. Nehmen wir an, ich kaufe 100 Anteile einer Aktie für 20 US-Dollar.
100 x 20 US-Dollar = 2.000 US-Dollar
Der Markt bricht am nächsten Tag ein. Die Aktie ist jetzt 2 US-Dollar pro Aktie wert.
100 x 2 US-Dollar = 200 US-Dollar
In diesem Beispiel ist das Geld verschwunden. Der Investor hat 1.800 US-Dollar verloren. Der Investor ruft seinen Finanzberater an und sagt: »Ich habe 1.800 US-Dollar verloren.«
Der Finanzberater antwortet: »Sie werden nur verlieren, wenn Sie verkaufen. Deshalb investieren Sie langfristig. Der Aktienkurs wird wieder steigen.«
Das ist eine Lüge. In diesem Beispiel ging zu diesem Zeitpunkt Geld verloren. Es verschwand aus der Vermögensspalte des Investors.
F: Was würde passieren, wenn bei einem Sturm auf die Banken jeder sein Geld von der Bank zurückverlangen würde? Würden die Banken in der Lage sein, jemandem Geld zu leihen?
Manual A. – Mexiko
A: Es kommt darauf an. Wenn Menschen in Panik sind, tun sie interessante Dinge. Daher ist es schwierig vorherzusagen, was passieren könnte.
Nach dem Crash von 2008 verloren Millionen von Menschen Billionen. Die Reichen haben nichts verloren, weil die US-Regierung die größten Banken »gerettet« hat.
Sparer haben verloren, weil Banken Billionen von Fake-Dollar druckten, was dazu führte, dass der Wert der Ersparnisse fiel.
Beim nächsten Crash, wenn auf einen Schlag jeder sein Geld zurückhaben will, könnten die Banken das Gegenteil von einer »Rettungsaktion« tun. Die Banken könnten das Finanzinstrument eines »Bail-in« anwenden. Bei einem »Bail-in« entnimmt eine Bank die Anlagen der Sparer, wandelt diese Ersparnisse in Bankaktien (Aktien) um und das Geld des Sparers wird in der Bank eingefroren. Wieder verlieren die Sparer und die Reichen gewinnen.
In seinem Buch Der Weg ins Verderben prognostiziert Jim Rickards ein »Ice Nine«-Ereignis. So ein Ereignis bedeutet, dass das gesamte Geld- und Bankensystem eingefroren wird. Deshalb empfiehlt Jim Rickards, etwas Geld sowie Gold und Silber außerhalb des Bankensystems aufzubewahren.
F: Ich finde es schwierig, offen zu bleiben für die Wahrheiten, die von Ihnen und anderen offenbart werden. Ich lese, höre, denke, aber ich weiß, dass ich ins Leugnen abrutsche. Wie kann ich offener werden, um die Realität anzunehmen?
Jana V. – USA
A: Sie demonstrieren mit Ihrer Frage, dass Sie offen sind. Wenn Sie sich dessen bewusst sind, sind Sie offen für neue Gedanken und Ideen. Herzlichen Glückwunsch.
F: Wie finden Sie heraus, ob die Nachrichten in den Medien fake oder echt sind?
Rohit M – Indien
A: Berücksichtigen Sie immer die Quelle der Nachrichten. In diesem Buch liste ich Quellen auf, die ich im Rich-Dad-Radio interviewt habe. Die meisten Interviews sind 40 Minuten lang. Sie werden in diesen 40 Minuten viel lernen und dabei Leuten zuhören, die in der realen Welt des Fake-Geldes gehandelt haben.
Wenn Sie Ihre Informationen von Börsenmaklern, Immobilienmaklern, Versicherungsmaklern erhalten, denken Sie immer an die Warnung meines reichen Vaters: »Sie werden als ›Broker‹ bezeichnet, weil sie mehr pleite (Auf Englisch: broke) sind als Sie.«
F: Ist das eigentliche Problem nicht das Zentralbanksystem in meinem Heimatland, das der Federal Reserve?
Jon K. – USA
A: Es kommt darauf an, wen Sie fragen. Ich glaube, es gibt viele Probleme. Die Fed und das System der Zentralbanken sind definitiv eines davon.
Ich glaube, das eigentliche Problem ist der Mangel an finanzieller Bildung in unserem Bildungssystem. Wenn die Menschen wirklich über finanzielle Bildung verfügten, wäre diese aktuelle Finanzkrise kein Problem. Diese Krise wäre eine Gelegenheit, wirklich reich zu werden. Deshalb habe ich dieses Buch und meine anderen Bücher geschrieben.
Das erinnert mich daran, dass das chinesische Symbol für »Krise« aus zwei Teilen besteht, die jedes für sich genommen Gefahr und Chance bedeuten.
Ich schreibe für Menschen wie Sie, Menschen, die die Chance in der Gefahr sehen wollen.
F: Ist ein Roth-IRA-Konto Fake oder echtes Vermögen?
Ivan K. – USA
A: Es kommt darauf an. Ein Roth-IRA ist ein steuerbegünstigtes Vehikel in den Vereinigten Staaten. Obwohl sie steuerbegünstigt sind, sind nicht alle IRAs Vermögenswerte. Bei einem Crash können auch IRAs abstürzen und zu einer Verbindlichkeit werden.
F: Warum ist die Grafik des US-Aktienmarktes so negativ darstellt – oder ist sie es nicht? Ich sehe dort große Chancen für die Menschen, wenn sie Aktien kaufen.
Lukas D. – Deutschland
A: Tolle Frage. Die Grafik kann als positiv oder negativ betrachtet werden, je nachdem, wer die Grafik anschaut. Für jemanden, der langfristig investiert, kann ein Crash zu einer Krise werden.
Für jemanden, der einen Markt »shorten« kann, könnte ein Crash eine Chance sein.
Nochmal: Krise = Gefahr + Chance
F: Ist Geld nicht nur ein Tauschmittel? Dieser langfristige Wert ist also nicht so wichtig. Ist es nicht die eigene Schuld der Sparer, wenn sie ihr Geld in US-Dollar sparen, weil sie auch Aktien hätten kaufen können?
Danny W. – Japan
A: Ich stimme Ihnen zu. Am Ende dieses Buches werden Sie lernen, dass Sie nicht einmal Geld brauchen, geschweige denn es sparen müssen. Der wahre Wert der echten Finanzbildung besteht darin, reich zu werden – mit oder ohne Geld.
F: Warum bemerken die Menschen nicht, was die Banken und die Regierung tun, bis es zu spät ist?
Victor R. – Singapur
A: Es ist, wie das Sprichwort sagt: »Man kann keine Fische in sauberem Wasser fangen.«
Der Zweck dieses Buches, und aller Rich-Dad-Bücher ist es, Ihnen zu ermöglichen zu sehen, was die meisten Menschen nicht sehen können.
F: Wird Bitcoin die dominante globale Währung werden?
Benny S. – Israel
A: Ich bezweifle es. Doch die Blockchain-Technologie wird die Welt verändern.