WIE RUHESTAND, RENTEN UND FAKE-VERMÖGENSWERTE DIE ARMEN UND DIE ANGEHÖRIGEN DER MITTELSCHICHT ÄRMER MACHEN
Seit 2008 haben die vier größten Zentralbanken über 9 Billionen US-Dollar gedruckt, um die Weltwirtschaft zu retten. Wo ist das ganze Geld geblieben? Wer hat das Geld bekommen? Haben Sie davon profitiert? Und warum gehen so viele Rentenkassen Pleite?
Mit Stand heute, während ich diese Zeile Ende 2018 schreibe, gibt es vier ernsthafte Bedrohungen für die Weltwirtschaft. Das sind:
Nach 2008 senkten die Zentralbanken der Welt die Zinsen auf das niedrigste Niveau der jüngeren Geschichte. Für sie war es notwendig, dass die Menschen sich Geld leihen. Billige Schulden verursachten überall in der Welt massive Vermögensblasen. Aktien, Anleihen, Immobilien und Unternehmen wurden zu Heißluftballons. Steigende Zinsen werden diese Heißluftballons zu Fall bringen.
China ist in Schwierigkeiten. China hat vielleicht das schlechteste Schulden-BIP-Verhältnis aller großen Länder. China lieh sich Geld und bekam mehr Geld geliehen als jedes andere Land. Wenn China abstürzt, stürzt die Welt ab. Länder wie Australien und Brasilien, die Rohstoffe nach China exportieren, leiden unter den Problemen Chinas.
Als Präsident Trump die Steuersätze senkte, insbesondere für Unternehmen im B-Quadranten, wurden die Vereinigten Staaten zu einer Steueroase. Milliarden flossen in die US-Wirtschaft, so dass der US- Dollar erstarkte. Ein starker US-Dollar ist nicht gut für die Arbeitnehmer, weil US-Produkte teurer werden und Arbeitsplätze verloren gehen, wenn die Nachfrage nach US-Produkten sinkt.
Ein starker US-Dollar ist nicht gut für Schwellenländer, die Kredite in US-Dollar aufgenommen haben. Ein starker US-Dollar bedeutet, dass ihre Währung schwächer wird. Dies erschwert es diesen kleineren Ländern und Unternehmen, ihre Schulden in US-Dollar zu begleichen.
Wie in einem früheren Kapitel erwähnt, platzen die Rententräume der Arbeitnehmer auf der ganzen Welt.
In den Vereinigten Staaten werden Sozial- und Krankenversicherung künstlich am Leben gehalten, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem Millionen von Babyboomer in Rente gehen und sich auf diese sozialen Maßnahmen verlassen müssen. Vielleicht wissen Sie auch schon, dass die Hauptursache für den Konkurs in Amerika die medizinischen Kosten sind.
Im Jahr 2030, dem Jahr, in dem die Babyboomer »Super Senioren« werden, (85+) könnten die globalen Rentensysteme zusammenbrechen – just zu dem Zeitpunkt, wenn die Babyboomer das Geld am meisten brauchen.
Ich wiederhole hier noch einmal Zitate über die wachsende Rentenkrise aus dem vorherigen Kapitel:
Der IWF warnt:
»Die größte Risikoquelle sind die Renten der staatlichen und lokalen Behörden.«
Simon Black warnt:
»Spaniens Pensionsfonds ist fast ganz leer.«
»Das Vereinigte Königreich hat Billionen von Pfund an ungedeckten öffentlichen Renten.«
»Selbst die konservative Schweiz hat eine öffentliche Rente, die nur zu 69 Prozent finanziert wird – eine scheinbar fantastische Zahl nach den heutigen trostlosen Maßstäben.«
Martin Armstrong warnt:
»Der größte öffentliche Pensionsfonds in den Vereinigten Staaten ist das California Public Employees Retirement System (CalPERS) für Beamte. Kalifornien befindet sich in einem Zustand von sehr schwerer Insolvenz. Wir empfehlen unseren Kunden dringend auszusteigen, bevor es zu spät ist.«
Reuters warnt:
»Die Pensionsleistungsgarantiegesellschaft wird innerhalb eines Jahrzehnts insolvent. Das ist die US-Regierungsbehörde, die als Auffangnetz für angeschlagene Pensionsgesellschaften fungiert, indem sie die Renten von Millionen amerikanischer Arbeiter versichert.«
Wenn Millionen von Arbeitnehmern Billionen von US-Dollar in diese Pensionsfonds eingebracht haben, warum gehen dann diese Fonds pleite? Wer hat das ganze Geld? Wir sollten besser fragen: Warum werden die Reichen immer reicher?
A: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese Grafik zeigt, dass die Rücklagen für die Rente von den Armen und den Angehörigen der Mittelschicht an die Reichen ging.
F: Einen Moment, bitte. Wollen Sie damit sagen, dass unsere Rücklagen für die Rente von den Armen und den Angehörigen der Mittelschicht zu den Reichen geflossen ist?
A: Ja, genau. Ohne echte finanzielle Bildung sind die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht verloren. Sie haben keine Ahnung, wie ihr Geld und ihr Reichtum von den Reichen über das Geld, für das sie arbeiten, ihre Steuern, ihre Häuser, ihre Ersparnisse und ihre Rentenkonten gestohlen werden.
1983 las ich Bucky Fullers Buch Grunch of Giants. Sie erinnern sich vielleicht: Grunch, steht für »Gross Universal Cash Heist«. 1983 wurde ich zum ersten Mal in meinem Leben wissbegierig und wollte herausfinden, wie Grunch unseren Reichtum stahl. Ich fand heraus, dass Grunch den Reichtum über unsere Regierungen, unsere Bildungssysteme, unser Geld, unsere Religionen, Banken und die Wall Street stiehlt.
Im Folgenden zähle ich die fünf Möglichkeiten auf, wie Grunch unser Vermögen über unser Geld, unsere Ersparnisse und unsere Investitionen stiehlt.
1. Grund: Das Casino wird von Spielern geleitet
In den 1950er- und 1960er-Jahren investierten nur Glücksspieler an der Börse. Ein Finanzberater, der seinen Kunden Aktien empfahl, wurde als unethisch angesehen.
Die Angst nach dem Börsenkrach von 1929 und der jahrzehntelangen Depression, die folgte, blieb der Generation, die die beiden Weltkriege, erlebt hatte, in Erinnerung. In den 1950er- und 1960er-Jahren kauften intelligente Investoren Staatsanleihen oder sparten Geld.
In den 1950er- bis 1960er-Jahren waren mein armer Vater und mein reicher Vater Sparer. Geld zu sparen war sicherer, als an der Börse zu investieren, denn nach dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 wurde der US-Dollar durch Gold gestützt. Der US-Dollar wurde zur Reservewährung der Welt, oder »so gut wie Gold«.
1971 setzte dieser Nixon den letzten Nagel an den Sarg des Goldstandards.
Der US-Dollar und das gesamte Staatsgeld wurden in Schulden verwandelt. Spieler übernahmen das staatliche Casino. Schuldner wurden zu Gewinnern und Sparer zu Verlierern.
Die Bildungssysteme der Welt erwähnen diese entscheidende Wendung der Ereignisse in der Weltgeschichte nie.
Mein armer Vater sparte weiterhin. Er änderte seine Strategie nicht. Er war für seine Rettung auf seine Ersparnisse aus der staatlichen Rente angewiesen.
Mein reicher Vater änderte seine Strategie. Er musste etwas ändern, weil er als Unternehmer kein Gehalt vom Staat hatte, und auch keine Rente bekommen würde, nichts, worauf er sich verlassen könnte.
Irgendwann im Jahr 1973 änderte mein reicher Vater seine Einstellung komplett. Nachdem er 1973 erkannt hatte, was die Regierung vorhatte, kam mein reicher Vater mit seiner Lektion Nummer 1, nämlich: »Die Reichen arbeiten nicht für Geld.«
1973 erkannte mein reicher Vater, dass Geld schädlich war, entworfen, um jeden seines Reichtums zu berauben, der für Geld arbeitete, Geld sparte oder Geld in staatlich geförderte Investitionen wie 401(k)s, IRAs, Aktien, Investmentfonds und ETFs investierte.
1973 riet mein reicher Vater seinem Sohn und mir zu lernen, Schulden zu nutzen, um Vermögenswerte zu erwerben. Deshalb machte ich meinen ersten Immobilienkurs. Ich habe auch Aktien- und Anleihekurse sowie meine Kurse zum zertifizierten Finanzplaner absolviert.
Quelle: Observation (ObservationsAndNotes.blogpost.com)
Wie Sie dieser Grafik entnehmen können, ging es den Sparern bis etwa 1990 gut.
Nach 1990 begannen die Zinsen zu sinken. Arme und bürgerliche Sparer wurden zu Verlierern.
Nach 1990 begannen die Spieler, angeführt von der Fed, den Großbanken und dem US-Finanzministerium, immer mehr Geld zu drucken, um sich und ihre reichen Freunde zu retten.
Durch das Drucken von Geld wurden die arbeitenden Armen und die Mittelschicht ärmer, weil Fake-Geld Inflation schafft und dadurch das Leben teurer wird.
Eine kurze Geschichte eines Raubüberfalls
Nach 1971 wurden die Spieler zu Gewinnern. Beachten Sie den beschleunigten Anstieg der Kurve nach 1971 in der 125-jährigen Geschichte des Dow Jones Industrial Average, der Börse.
In den 1970er-Jahren begannen Wirtschaftsexperten, Gold zu beschimpfen, indem sie es nach John Maynard Keynes’ als ein »barbarisches Relikt« bezeichneten. Heute kennen die meisten MBA-Absolventen und Führungskräfte von Unternehmen nur noch Fake-Geld und Fake-Vermögenswerte. Sie wissen nicht viel über Gottes Geld, Gold und Silber.
Quelle: S&P Dow Jones Indices LLC
In den 1970er-Jahren wurden arme und bürgerliche Kinder in die Ivy- League-Schulen, Schulen für die Reichen, aufgenommen. In seinem Buch Tailspin schreibt Steven Brill darüber, wie arme und bürgerliche Kinder wie er in die Ivy-League-Schulen aufgenommen wurden und erstmals mit wirklich reichen Kindern aus dem Geldadel zusammenkamen, reichen Kindern, deren Eltern Unternehmen und Immobilien besaßen, wie die Kennedys, die Familie Bush und die Familie Trump.
Arme und bürgerliche Schüler unserer besten Schulen wie Barack Obama und Bill und Hillary Clinton erkannten, dass sie zu ihren reichen Klassenkameraden aufschließen mussten. Beachten Sie, dass alle drei Anwälte sind. Wie Brill – auch ein Anwalt aus Yale – schreibt, begannen Anwälte aus armen und bürgerlichen Verhältnissen, Fake-Vermögenswerte zu erfinden, finanzielle Derivate zu entwickelten, die sie reicher machten, aber die Armen und die Mittelschicht beraubten.
1972 öffnete Präsident Nixon das Tor zu China. Die arbeitenden Armen wurden ärmer, da die Löhne stagnierten und/oder Arbeitsplätze verloren gingen.
1974 wurde ERISA, das Gesetz zur Sicherung der Alterseinkünfte der Mitarbeiter, in den USA verabschiedet. ERISA wurde von den Lobbyisten, den Großbanken, der Fed, der Wall Street und Tausenden anderen Interessengruppen, dem Militär, Lehrerverbänden und NGOs (»der Sumpf«, wie Präsident Trump sie nennt), die staatliche Steuergelder wollen, durchgesetzt. Vier Jahre später wurde dann der Paragraf 401(k) verabschiedet.
ERISA, 401(k)s und IRAs sind Produkte des »Sumpfes«.
ERISA ebnete den Weg für die 401(k), IRAs und Pensionspläne. ERISA öffnete Millionen von armen und bürgerlichen Arbeitern ohne finanzielle Ausbildung die Türen zum großen Casino, das als Aktien- und Anleihemarkt bekannt ist.
Als die Regierungen Geld druckten und die meisten Arbeiter ausraubten, gerieten ein paar mittelständische Investoren, wie mein reicher Vater, in den Raub und verdienten gut an den zu Blasen expandierenden Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten.
Bis 1978 wurden Millionen von Amateuren in die riesigen Casinos von Banken und Wall Street gezwungen, die den Reichen gehörten.
Mein reicher Vater nannte diese riesigen Casinos das »Kartenhaus«.
Dieses »Kartenhaus« wurde 1999 immer instabiler, als das Glass-Steagall-Gesetz von 1933 aufgehoben wurde, das die Geschäfts- und Investmentbanking-Aktivitäten voneinander trennte.
Präsident Bill Clinton und seine Gruppe von Elite-Banditen unter der Leitung von Finanzminister Robert Rubin, ehemaliger Co-Vorsitzender von Goldman Sachs und emeritierter Vorsitzender des Council on Foreign Relations, besiegelten das Schicksal der arbeitenden Armen und der Angehörigen der Mittelschicht.
F: Wie hat die Aufhebung des Glass-Steagall-Gesetzes das Schicksal der arbeitenden Armen und der Mittelschicht besiegelt?
A: Die Aufhebung des Glass-Steagall-Gesetzes erlaubte es Bankern, die Ersparnisse von Durchschnittsbürgern zu nehmen und ihre Ersparnisse in das große Casino zu investieren. Nachdem das Geld des Durchschnittsbürgers im Casino verloren wurde, hatten die Fed und das US-Finanzministerium das Casino und die Reichen auf Kosten des Durchschnittsbürgers gerettet.
Die Reichen wetten auf das Geld des Durchschnittsbürgers, sie verlieren dieses Geld und der Durchschnittsbürger zahlt über die Steuern für den Verlust seines Geldes. Mit diesem Rettungsgeld werden Boni an die Reichen ausgezahlt, die auf das Geld der Durchschnittsbürger gewettet und es verloren haben.
Das Kartenhaus bricht zusammen.
Trotz all dieses Missbrauchs der Durchschnittsbürger war alles in Ordnung. Schließlich ist es egal, wenn nur auf ein paar Millionen Menschen herumgetrampelt wird.
Dann beginnt das Kartenhaus zu wackeln.
Im Jahr 1998 begannen die Fundamente des globalen Wertpapier-Casinos zu bröckeln und riesige Crashs zu verzeichnen.
Nach dem Crash von 2008 druckten die globalen Zentralbanken und die US-Regierung schätzungsweise 9 Billionen US-Dollar, um sich und ihre Freunde zu retten.
Jetzt, während ich diese Zeilen 2018 schreibe, befindet sich die Welt in einer weiteren riesigen Blasenwirtschaft. Aktien-, Anleihe- und Immobilienpreise haben Millionen von Spekulanten sehr reich gemacht.
Zwischen 1971 und 2018 waren die Spekulanten die Gewinner.
In diesem Zeitraum haben die armen und bürgerlichen Arbeiter, die hart gearbeitet haben, um Fake-Geld zu verdienen, Fake-Geld gespart. Sie investierten es in Fake-Vermögenswerte, die von Fake-Fondsmanagern geführt werden, die an unseren besten Wirtschaftsinstituten ausgebildet wurden, sie sind die größten Verlierer von heute geworden.
GIGANTISCHE BLASE NR. 1:
1998: Thailand geht Pleite
1999: Long Term Capital Management geht Pleite
2000: Dot.com-Pleite
2008: Platzen der Immobilienderivate
GIGANTISCHE BLASE NR. 3:
Erreicht die Blase im Jahr 2018 ihr Limit?
Im Jahr 2018 stiegen die Zinsen, die Aktien- und Immobilienpreise fielen. Laut CNBC verloren »superreiche« Asiaten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 über 100 Milliarden US-Dollar an den asiatischen Bärenmärkten. Es wurde berichtet, dass zwischen dem 1. und 14. Oktober 2018 schätzungsweise 6 Billionen US-Dollar von den globalen Kapitalmärkten verdampft sind.
Ist das Ende nahe? Waren die Crashs von 2018 ein Zeichen dafür, dass die Reichen das Casino verlassen haben? Bahnt sich zehn Jahre nach dem Crash von 2008 wieder ein Verlust für die Durchschnittsbürger an?
Drei Höhepunkte
Als ich an der Highschool war, verbrachte ich die meiste Zeit damit zu surfen oder aus dem Fenster des Klassenzimmers zu schauen und die Meereswellen zu beobachten.
Jeder Surfer weiß, dass riesige Wellen in Gruppen kommen. Im Allgemeinen sind es genau drei Wellen. Das bedeutet, wenn du die ersten beiden Wellen verpasst, drehst du dich um und gehst weiter raus. Die riesige dritte Welle kommt noch.
Ich erinnere mich lebhaft an die größte Welle, die ich je geritten bin. Es war Winter, die Zeit, in der die riesigen Wellen die Küste Hawaiis erreichen. Ich hätte nicht im Wasser sein sollen. Ich hätte mit der Menge am Strand stehen sollen, um die Show zu sehen. Die Wellen waren zu groß für meine Surfkünste, aber das Ego trieb mich ins Wasser und hielt mich drinnen.
An diesem Tag hörte ich einen Surfer viel weiter von mir entfernt schreien: »Draußen!« Das bedeutete, dass ich zu weit drinnen war, direkt in der Wellenbrechungszone.
Sofort drehte ich mein Brett um und paddelte hektisch, in der Hoffnung, nach »draußen« zu kommen.
Die Erste der Wellen war wie ein Berg. Ich kam kaum über den Gipfel, nur um schon den zweiten Berg in Richtung Ufer rasen zu sehen. Als ich die Spitze der ersten Welle räumte, sah ich die »äußeren« Surfer noch paddeln. Ich wusste, dass die riesige dritte Welle kommen würde. Ich wusste, dass ich die zweite Welle erwischen musste oder von der dritten Welle kalt erwischt werden würde.
Ich war etwas zu spät mit meinem Start auf der zweiten Welle. Ich schätze, es war eine 12 bis 15 Fuß hohe Welle. Sie erreichte wahrscheinlich bei 18 Fuß den Gipfel, als ich aufstand und »den Fall mitnahm«. Meine Beine wollten aufhören, als ich vor der Welle raste, die hinter mir zusammenbrach, aber irgendwie hielt ich mein Gleichgewicht, ritt so weit wie ich konnte, kam zum Strand, hob mein Brett auf und rannte so schnell wie möglich den Strand hinauf, um der dritten Welle, die gerade anfing zusammenzubrechen, aus dem Weg zu gehen.
Den Anblick der anderen Surfer, die auf der riesigen dritten Welle hinaufkletterten, es nicht schafften, und zu beobachten, wie die Welle ihren Gipfel erreichte, dann stoppte, und die Bretter dieser Surfer durch die Luft fliegen zu sehen, werde ich nie vergessen.
Wenn mich die Leute fragen, wie ich lernte, die Märkte zu bestimmen, sage ich einfach: »Ich bin mit Surfen aufgewachsen.«
Die folgende Grafik zeigt die größten Finanzwellen in der Geschichte.
Quelle: S7P Dow Jones Indices LLC, (2013 research.stlouisfed.org)
Beachten Sie die drei Gipfel. In der Börsensprache wird dieses Chartmuster als »Triple Top« bezeichnet.
Der erste Höhepunkt war 1998. Der zweite Höhepunkt war im Jahr 2008. Wann werden wir den dritten Höhepunkt sehen?
Historisch gesehen signalisiert der dritte Höhepunkt den langfristigen Erschöpfungspunkt. Oft folgt nach dem dritten Gipfel eine Senke.
Ich vermute, dass zwischen 2019 und 2025 viele Amateurspieler, die heute reich sind, die größten Verlierer von morgen sein könnten.
F: Wann wird der Riesencrash stattfinden?
A: Ich bin auf der Big Island of Hawaii aufgewachsen, der Insel, auf der auch heute noch Vulkane ausbrechen. Vor jedem Ausbruch gab es »Vorbeben«. Das sind kleine Erdbeben, die die Bewohner vor einem Ausbruch oder Riesenbeben warnen. Nach dem Ausbruch oder Riesenbeben gibt es Nachbeben.
Heute, während ich diese Zeilen schreibe, nimmt die Zahl der Vorbeben zu. Während ich schreibe, sind die meisten Amerikaner glücklich, weil die Arbeitslosigkeit niedrig ist, Arbeitsplätze reichlich vorhanden sind und die Löhne steigen.
F: Wie sehen solche Vorbeben aus?
A: Steigende Staatsverschuldung und mehr Bezugsrechte, Blitzcrashs auf dem Rentenmarkt und an der Börse, große Umweltkatastrophen, die zu steigenden Versicherungsprämien führen, Cyber-Hacking, ein endloser, weltweiter Krieg gegen den Terrorismus und Regierungsführer, die sich gegenseitig bekämpfen und beschimpfen, anstatt unsere nationalen und globalen Probleme zu lösen.
Und Nero spielte auf seiner Geige
Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt: »Nero spielte auf seiner Geige, während Rom brannte.«
Die folgende Grafik zeigt, wie Amerika brennt, während unsere Führer Geld für ihren nächsten Wahlkampf sammeln.
Geht das goldene Zeitalter der Zocker zu Ende?
Wie das Sprichwort sagt: »Zocken: der sicherste Weg, um nichts für etwas zu bekommen.«
In Matthäus 20,16 steht geschrieben: »So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.«
Dieses Buch ist denen gewidmet, die heute die Letzten sein mögen und morgen die Ersten sein wollen.
Hier sind die vier weiteren Gründe, wie der Ruhestand, die Renten und Fake-Vermögenswerte dazu führen, dass die Armen und Angehörigen der Mittelschicht immer ärmer werden.
»Selig sind die Jungen, denn sie werden die Staatsschulden erben.«
–Herbert Hoover
»Wenn es keine staatlich garantierten Studienkredite gäbe, wäre der Studienbeitrag viel geringer.«
–Gary Johnson
Sorge um die kommenden Generationen
Die Babyboomer in den Vereinigten Staaten hatten ein einfaches Leben. Wir sind während des größten Wirtschaftsbooms der Weltgeschichte aufgewachsen.
Ihre Kinder und Enkelkinder – Generation X, die Millennium-Generation, die nach 1982 geboren wurde, und die Internet-Generation Gen Z, die nach 1995 geboren wurde – haben einen sehr schwierigen Weg vor sich. Nicht nur, dass viele Millennials arbeitslos oder unterbeschäftigt sind, sondern viele beginnen auch ihr Erwachsenenleben mit der Belastung von Schulden aus Studienkrediten. Sie erben auch eine massive Staatsverschuldung, eine finanzielle Katastrophe, die ihnen von ihren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern hinterlassen wurde.
Die Geschichte wird die zukünftigen Generationen verfolgen
Wenn die zukünftigen Generationen das korrupte System nicht ändern, was werden dann ihre Kinder und Enkelkinder erben?
»Durch einen anhaltenden Inflationsprozess kann die Regierung heimlich und unbeobachtet einen wichtigen Teil des Reichtums ihrer Bürger konfiszieren.«
–John Maynard Keynes (1883–1946)
»Der Weg, die Bourgeoisie (Mittelschicht) zu zerstören, ist, sie zwischen den Mühlsteinen der Steuern und Inflation zu zermahlen.«
–Wladimir Lenin (1870–1924)
»Inflation zerstört Ersparnisse, behindert die Planung und schreckt Investitionen ab. Das bedeutet weniger Produktivität und einen niedrigeren Lebensstandard.«
–Kevin Brady (*1955)
F: Warum begrüßt die Regierung Inflation?
A: Um die Staatsschulden mit billigeren US-Dollars zu bezahlen.
F: Was passiert, wenn die Regierung es versäumt, Inflation zu erzeugen?
A: Die andere Seite der gleichen Münze ist die Deflation. Wenn es zu einer übermäßigen Deflation kommt, könnten die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft in die nächste Weltwirtschaftskrise abrutschen.
F: Wollen Sie damit sagen, dass die Regierung will, dass wir für inflationäre US-Dollar arbeiten, die immer weniger wert sind?
A: Ja.
Quelle: St. Louis Fed
Dieses Diagramm zeigt, wie die Inflation in den Vereinigten Staaten die Kaufkraft des US-Dollars untergraben hat.
F: Wie schafft die Regierung die Inflation?
A: Es gibt viele Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist das Drucken von Geld.
Geld zu drucken macht Geld weniger wertvoll. Solange die Regierung und die Banken Geld drucken, sind Sparer die Verlierer und Schuldner die Gewinner.
Erinnern Sie sich? Das Bankensystem basiert auf dem Drucken von Geld. Das ist das Mindestreservesystem. Das bedeutet, für jeden US-Dollar, den ein Sparer spart, darf die Bank einen Bruchteil dieses Geldes ausleihen. Wenn die Mindestreserve 10 Prozent beträgt, kann eine Bank für jede 10 US-Dollar an Spargeld 9 US-Dollar an Kreditnehmer ausleihen. Wenn die 9 US-Dollar an die Bank des Kreditnehmers gehen, kann diese Bank ihrerseits 8,10 US-Dollar ausleihen. Die traurige Wahrheit ist, dass es nur 1 US-Dollar echtes Geld an Ersparnissen gibt. Deshalb werden bei einer Panik unter den Sparern die Banken möglicherweise nicht in der Lage sein, den Sparern ihr Geld zurückzugeben.
Bail-ins
Wir alle haben von Rettungsaktionen, Bail-outs, gehört. In Zukunft können dies Bail-ins sein, das heißt, das Geld, das Sie bei der Bank haben, wird in »Bankkapital« umgewandelt. Sie werden Investor in die Bank.
Deshalb kann es klug sein, sich einen feuerfesten Safe zu Hause aufzustellen und Gold, Silber, Bargeld und wichtige Dokumente von Banken außerhalb der Bank aufzubewahren.
Fake-Tresore
Einige Leute haben »Fake-Tresore«. Wenn die Person ausgeraubt wird, kann der Besitzer dem Räuber seinen Fake-Safe zeigen und dem Räuber seine Fake-Wertsachen übergeben, wie Fake-Schmuck und Fake-Rolex- Uhren. Sein echter Safe befindet sich am besten außerhalb des Hauses, in einem Stauraum oder hinter einer »Pseudowand«.
Noch besser, wenn Sie viel zu schützen haben, können Sie Ihre Wertsachen in einem anderen Land aufbewahren – aber tun Sie es legal. Viele Menschen verstecken heimlich Geld und Reichtum im Ausland, tun es aber illegal, und dann kann es konfisziert werden. Es gibt Anwälte, die sich auf diese Art von legalem Offshore-Banking spezialisiert haben.
Wenn Sie etwas von dem tun, worüber ich schreibe, dann tun Sie es bitte auf legale Art und Weise.
F: Also, die Armen und Angehörigen der Mittelschicht werden immer ärmer, weil sie Regierungsgeld wie dem US-Dollar vertrauen?
A: Ja. Nach 1971 wurde alles staatliche Geld toxisch und ein Mittel, um den Reichtum derer zu stehlen, die für Geld arbeiten und Geld sparen.
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist Milliardär. Glauben Sie, er wurde zum Milliardär, weil er ein regelmäßiges Gehalt von 1 Milliarde US-Dollar erhält? Das mittlere Einkommen eines Amazon-Mitarbeiters betrug im Jahr 2017 28.446 US-Dollar. Jeff Bezos verdient in 12 Sekunden mehr als 28.466 US-Dollar. Jeff Bezos’ Jahresgehalt beträgt nur 1,7 Millionen US-Dollar. Obwohl Bezos’ Gehalt von 1,7 Millionen US-Dollar pro Jahr (technisch gesehen) niedrig ist, gibt es einen Grund, warum er als der reichste Mann der Welt gilt. Sein Nettovermögen steigt, vor allem aufgrund der Tatsache, dass er etwa 80 Millionen Aktien von Amazon besitzt.
Dieses bereits vorgestellte Diagramm erklärt, warum Jeff Bezos so reich ist.
Jeden Monat wird ein Teil der Milliarden von US-Dollar der Millionen 401(k)s und Pensionsplänen von Arbeiterinnen und Arbeitern von ihrem Gehalt abgezogen und in Aktien von Amazon gesteckt. Jeff wird reicher, obwohl sein Gehalt möglicherweise gleichbleibt.
Quelle: Congressional Budget Office
Wenn der Markt zusammenbricht – und das tut er immer wieder –, werden die Armen und die Mittelschicht vernichtet. Wenn die Märkte zusammenbrechen, leihen sich die Reichen einfach Geld und kaufen Arbeiteraktien zu Schnäppchenpreisen zurück.
Als ich mich gerade erst auf die Suche nach meiner Formel zum Reichtum begeben hatte, ging ich zu sogenannten »Hähnchen-Abendessen«, die mich sehr an politische Spendenveranstaltungen erinnerten. Dort saßen potenzielle Kunden (Menschen wie ich), bekamen ein Brathähnchen zum Abendessen und hörten sich anschließend eine Präsentation einer Vermögensverwaltungsgesellschaft oder eines Finanzplaners an.
Bei einigen dieser Hähnchen-Abendessen kam mir fast das Hähnchen wieder hoch. Ich konnte nicht glauben, dass die Leute so einen Hühnermist schlucken würden.
F: Wie werden die Reichen reicher, wenn Pensionsfonds Pleite gehen?
A: Der Name des Spiels lautet »verwaltetes Vermögen«.
Auch wenn die Investitionen der Durchschnittsbürger kein Geld einbringen, erzielen die Reichen Einkommen durch Gebühren und immer mehr Gebühren aus den verwalteten Vermögen.
Forbes, 27. Mai 2013
»Die schwere Belastung durch Investitionsgebühren«
»Der Gedanke, 40 Prozent pro Jahr an Anlagerendite aufzugeben, um für Portfoliomanagement und Beratung zu bezahlen, würde die meisten Menschen dazu bringen, das Handtuch zu schmeißen. Doch das ist der Preis, den viele Menschen zahlen, wenn sie einen Anlageberater für die Verwaltung eines Investmentfondsportfolios oder eines Exchange-Traded-Fund-(ETF)-Portfolios beauftragen.«
NerdWallet, 11. Mai 2016
»Wie eine Gebühr von 1 Prozent Millennials 590.000 US-Dollar an Altersvorsorge kosten könnte«.
»Die Analyse von NerdWallet ergab, dass der Verlust durch Gebühren für Investoren in der Altersgruppe von 45 bis 65 Jahren von 12 Prozent auf über 25 Prozent steigt. ›Jeder spricht über die Vorteile der Zinseszinsen, aber nur wenige erwähnen die Gefahr von Zinseszinsen‹, sagt Kyle Ramsay, NerdWallets Leiter für Investitionen und Pensionierung.«
Ich bin zu vielen Hähnchen-Abendessen gegangen. Bei diesen Abendessen hörte ich Finanzexperten zu, die mir erklärten, wie ihre Zauberformel mich reich machen würde.
Bei einem dieser Hähnchen-Abendessen holte ich meinen Taschenrechner hervor, las das Kleingedruckte der Hochglanzbroschüre und berechnete die Summe der Gebühren, die ich zahlen würde, wenn ich im Alter von 35 Jahren beginnen würde zu investieren.
Die Zahlen waren atemberaubend. Wenn ich anfing, nur 750 US-Dollar pro Monat in ein 401 (k) zu investieren, würde ich über 2,5 Millionen US-Dollar an Gebühren und versteckten Gebühren zahlen, wenn das Konto 8 Prozent pro Jahr einbrachte. Man kann eine Menge Hähnchen-Abendessen für 2,5 Millionen US-Dollar ausrichten.
Ich ließ meinen Buchhalter diese Zahlen überprüfen und er sagte nur: »Es war gut, dass Sie gegangen sind.« Was mich störte, war die Anzahl der Menschen, die nicht gingen. Die meisten standen dann Schlange, um sich für eine persönliche Finanzanalyse anzumelden. Und warum stellten sie sich dort an? Weil die meisten mit den Renditen ihres jetzigen Finanzberaters nicht zufrieden waren. Wie ich bereits sagte, lautet der Name des Spiels »verwaltetes Vermögen« und nicht »Return on Investment für den Kunden«.
Die neue Zauberformel des tollen Hechtes aus New York war gar nicht so magisch. So gut ich in Erfahrung bringen konnte, bestand sie aus nicht viel mehr, als dem S&P 500 zu folgen, was jeder Fünftklässler bereits konnte.
Der gleiche tolle Hecht behauptete, dass die Gebühren bei ihm nur 1 Prozent betrugen. Doch als ich das Kleingedruckte studierte, waren die Gebühren viel, viel höher. Dies hielt die verzweifelten Menschen nicht davon ab, ihm Hunderttausende von US-Dollar – möglicherweise Millionen – in den Rachen zu werfen.
F: Was wünschten sich die Menschen so verzweifelt?
A: Die meisten durchschnittlichen Investoren streben nach Return on Investment (ROI), Rendite oder Kapitalgewinne. Sie wollen einfach, dass ihr Geld mehr wird und nicht weniger.
Weniger als 5 Prozent der Fondsmanager erzielen eine höhere Rendite als der Markt. Doch Fondsmanager gewinnen immer, auch wenn sie verlieren. Anstatt zu beobachten, wie die Preise an der Börse steigen und fallen, ist es meiner Ansicht nach klüger, den Prozentsatz der Gebühren zu beobachten, den die Fondsmanager verlangen.
Und es gibt viele Arten von Gebühren:
Mein langjähriger Freund John MacGregor ist seit über 25 Jahren zertifizierter Finanzplaner. John schrieb ein Buch mit dem Titel The Top 10 Reasons the Rich Go Broke (Auf Deutsch: »Die 10 wichtigsten Gründe für einen Bankrott der Reichen«). In seinem Buch geht es um echte Horrorgeschichten von reichen Leuten, die dem Rat eines Finanzplaners folgen und alles verlieren. Johns Buch ist ein Muss für jeden, der seine Rentenersparnisse in verwalteten Fonds hat.
John erzählt eine lustige Geschichte, wie er zu einem dieser Hähnchen-Abendessen ging und bemerkte, dass der Finanzexperte ihm bekannt vorkam. John erkannte plötzlich, dass der »Experte« kein Fondsmanager war, sondern ein Hollywood-Schauspieler, der in vielen TV-Spots zu sehen war. Bei diesem Abendessen spielte der Schauspieler nur einen Fondsmanager.
John erzählte, dass ihm übel wurde, als er sah, wie fast alle im Raum sich anstellten, um diesem Schauspieler ihr Geld zu geben.
Ich weiß, dass die Leute Geld brauchen. Deshalb berechnen Maklerunternehmen Geld für Gebühren, Provisionen, Beratung und Management. Und ich gönne jedem sein Recht auf Gebühren oder Provisionen. Mir ist hier nur wichtig, dass Investoren sich der Worte »im Durchschnitt« bewusst sein müssen, denn Durchschnittswerte sind Lügen: ROI und ROF, »Rendite auf Gebühren«.
Wenn Sie ein Rentenkonto haben oder in staatlich geförderte Pläne investieren, die voller Investmentfonds, ETFs und Geldmarktkonten sind, schauen Sie sich zuerst die Gebühren an, nicht die Renditen. Wenn Sie nicht gut in Mathe sind oder das Kleingedruckte nicht verstehen, beauftragen Sie jemanden wie einen Buchhalter oder Anwalt, das Kleingedruckte für Sie zu lesen und zu analysieren. Es kann langfristig Millionen wert sein – viel mehr als die Gebühr, die Ihnen Ihr Buchhalter oder Anwalt dafür berechnet. Die Gebühren, die Sie Ihrem Buchhalter oder Anwalt zahlen, um das Kleingedruckte zu lesen, können mehr wert sein als eine Hochschulausbildung.
Ich zahle eine Menge Geld für Gebühren. Und warum? Weil mein ROF fantastisch ist. Ich zahle Tausende von US-Dollar an Gebühren an meinen Partner und Rich-Dad-Berater Ken McElroy's Real Estate Investment Company.
Warum? Weil Kens ROI unendlich ist. Ken erhebt keine Gebühr, bis die Anleger ihr gesamtes Geld zurückerhalten haben. Nachdem das Geld an die Investoren zurückgeflossen ist, wird Ken am ROI beteiligt, der für Kim und mich in die Millionen geht. Eine unendliche Rendite ist das Gegenteil von »Fake«.
Mehr dazu in einem kommenden Kapitel.
Als Kim und ich vor über 20 Jahren nach Phoenix zogen, wollten wir wissen, wer der führende gewerbliche Immobilienmakler vor Ort ist.
Es dauerte nicht lange, bis wir herausfanden, wer es war. Kim und ich trafen uns mit Craig, mochten ihn und seine Investitionsphilosophie und machten ihm ein Angebot, das wir allen großartigen Immobilienmaklern machen. Wir würden ihm mehr zahlen als die 6 Prozent, die die meisten Immobilienmakler verlangen. Wir haben vereinbart, ihm 10 Prozent plus weitere 10 Prozent ROI auf die Investition dafür zu zahlen, dass er Partner ist. Lassen Sie mich erklären, warum Kim und ich das tun.
Kim und ich bemerkten, dass viele Investoren den Makler bitten, für weniger Geld zu arbeiten. So treffen sich beispielsweise der Käufer und die Makler des Verkäufers. Kurz bevor sich Käufer und Verkäufer einigen, wird der Käufer oder Verkäufer oft die Makler bitten, ihre Provision zu »kürzen«, was bedeutet, dass sie für weniger Geld arbeiten müssen. Zum Beispiel könnten sie den Makler bitten, für 3 Prozent statt für 6 Prozent zu arbeiten.
Warum die Leute das tun, weiß ich nicht. Sie scheinen zu glauben, dass es klug ist, die Maklerprovision zu reduzieren. Kim und ich tun das nicht. Wenn unser Broker der Beste in der Stadt ist, wollen wir, dass diese Person unser Partner wird.
Schauen Sie sich den CASHFLOW-Quadranten an.
Auf der linken Seite sind die Armen und die Mittelschicht. Auf der rechten Seite befinden sich die Reichen.
Die meisten Menschen betrachten die Welt von der E- und S-Seite aus. Die meisten Menschen behandeln Immobilienmakler als Menschen im S-Quadranten, eben als »Makler«.
Da ich selbst von der B- und I-Seite des Quadranten komme, möchte ich Partner im B- oder I-Quadranten, wenn dieser Mensch zu den Besten seines Fachs gehört. Kenny ist unser Partner im B- und I-Quadranten. Craig ist unser Partner im I-Quadranten.
Eines Tages fragte mich ein Freund, wie ich so großartige Investitionsgelegenheiten finde. Meine Antwort war: »Ich behandle Makler als Partner, nicht als Immobilienmakler.« Unsere Partner haben uns zu Millionären gemacht, ein Vielfaches davon. Wir haben Millionen verdient, während die meisten Investoren versuchen, ihren Brokern weniger zu zahlen.
Vor ein paar Jahren schlug ein Freund vor, dass Kim und ich den Steuerberater wechseln. Kim und ich waren immer offen für weitere Informationen und vereinbarten, uns mit einer wohlbekannten nationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu treffen.
Wir einigten uns darauf, dass sie unsere Jahresabschlüsse analysieren durften. Wenige Wochen später war ein Folgetreffen geplant.
Kim und ich saßen bereits im Raum, als der leitende Steuerberater mitteilte: »Unser Finanzplanungsexperte ist aus Washington, D.C., eingeflogen, um Sie über Ihr Portfolio zu beraten.«
Der Experte, angezogen wie ein Prep-Schul-Absolvent von der Ostküste mit einer Schildpatt-umrandeten Brille auf der Nase, setzte sich hin und sagte: »Ich habe Ihr Portfolio überprüft. Ihr Fokus liegt zu stark auf Immobilien. Ich schlage vor, Sie verkaufen Ihre gesamten Immobilien und investieren das Geld in Aktien, Anleihen und Investmentfonds.«
Kim und ich brachen in schallendes Gelächter aus. Wir dachten, er machte Witze. Konnte er nicht sehen, dass der Großteil unserer Einnahmen aus dem Cashflow unserer Immobilien stammt? Er lachte nicht. Er meinte es ernst.
Später fragte ich Tom Wheelwright, Wirtschaftsprüfer und unser persönlicher Steuerberater: »Hat er denn nicht gesehen, dass wir mit unseren Immobilien Millionen steuerfrei verdienen?«
Tom nickte. »Doch, das hat er.«
»Warum empfahl er uns dann, dass wir alle unsere Immobilien verkaufen?«
Tom sagte: »Er erhält keine Provision aus deiner Immobilie.«
»Womit verdient er Geld?«, fragten Kim und ich. »Verwaltetes Vermögen«, gab Tom zurück.
Als Kinder sagen wir immer: »Stöcke und Steine können mir die Knochen brechen, aber Worte werden nie wehtun.«
Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Worte sind mächtig – sehr, sehr, sehr mächtig. Wir alle wurden schon einmal durch Worte emotional verletzt. Wir alle haben uns auf Grund von ein paar Worten wunderbar gefühlt. Wir alle wurden von Worten inspiriert und entmutigt. Und wir alle wurden durch Worte getäuscht, belogen und irregeführt.
Ein Grund, warum ich das MBA-Programm verließ, war die dort vorherrschende Sprache. Viele Professoren benutzten nicht die Sprache, die in der realen Welt der Wirtschaft verwendet wurden. Die Sprache der meisten basierte auf der Theorie, nicht auf der Praxis.
Es war mein Buchhaltungslehrer, der das Fass zum Überlaufen brachte. Als er falsche Definitionen für die Wörter »Vermögenswerte« und »Verbindlichkeiten« verwendete, warf ich das Handtuch.
Im Folgenden die an Schulen gelehrten Definitionen von »Vermögenswerten« und »Verbindlichkeiten«:
Vermögenswert (Substantiv): eine Ressource mit wirtschaftlichem Wert, die eine Person, ein Unternehmen oder ein Land besitzt oder kontrolliert.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber diese Definition ist vage und zweideutig, nicht klar und nützlich.
Verbindlichkeit (Substantiv): die rechtlichen finanziellen Verpflichtungen eines Unternehmens, die im Rahmen des Geschäftsbetriebs entstehen.
Deshalb erklären so viele Menschen und Buchhalter das Haus, das Auto und den Kühlschrank zu »Vermögenswerten«.
Mehrdeutige Definitionen ermöglichen es Buchhaltern und Personen, sich selbst »anzulügen«.
Deshalb sagen so viele Menschen: Mein Haus ist ein »Vermögenswert«, obwohl es sich tatsächlich um eine Verbindlichkeit handelt.
Deshalb schalte ich ab, wenn jemand sagt: »Mein Vermögen beläuft sich auf ...« Das Nettovermögen ist oft wertlos, jedenfalls »weniger wert als gedacht«, denn Nettovermögen basiert auf Lügen, Hoffnungen, Träumen und Halluzinationen. Man kann sein Auto, die Möbel, Kleidung, das Haus, sogar Kunstwerke zu übertriebenen Werten zum Nettovermögen rechnen. Deshalb sagte mein reicher Vater immer wieder: Das Nettovermögen »ist nichts wert.«
Mein reicher Vater wollte genaue Zahlen. Zahlen, die er messen und verifizieren konnte. Deshalb lehrte er seinen Sohn und mich, dass die beiden wichtigsten Worte im Unternehmen »Cash« und »flow« sind.
Wie bereits erwähnt, lernte mein reicher Vater das Geschäft von echten Lehrern. Da er erst 13 Jahre alt war, als er das Geschäft seines Vaters übernahm, waren seine Lehrer seine Banker, Steuerberater, Anwälte, Buchhalter und andere.
Da er erst 13 Jahre alt war, mussten sie ihm alles auf sehr einfache Art und Weise erklären. Deshalb hat mein reicher Vater seinen Sohn und mich bereits unterrichtet, als wir etwa 10 Jahre alt waren: »Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind Substantive. Du brauchst ein Verb, um zu wissen, ob das Substantiv ein Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit ist. Zum Beispiel ist ein Haus ein Substantiv. Man weiß nicht, ob es sich um einen Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit handelt, bis man das Verb ›fließen‹ dazu nimmt.«
Wenn ein Haus eine Mietimmobilie ist und Geld in die Tasche steckt, ist es ein Vermögenswert.
Wenn das Haus Ihr Zuhause ist und Geld aus Ihrer Tasche zieht, dann ist es eine Verbindlichkeit.
Und deshalb haben der Sohn meines reichen Vaters und ich gelernt:
Von dem Moment an, an dem Sie geboren werden, ist Ihr Eintritt in den Ruhestand Ihre größte Verbindlichkeit; der Tag, an dem Sie die Arbeit einstellen oder nicht mehr arbeiten können.
Wenn Sie das große Glück haben, lange zu leben, wird das Leben immer teurer.
Das ist der Grund, warum Sozial- und Krankenversicherungen heute bankrott sind, just zu dem Zeitpunkt, wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen.
Eichhörnchen wissen instinktiv, dass sie Nüsse für den Winter lagern müssen. Menschen nicht. Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, genügend finanzielle Mittel beiseitezulegen, um ihn nach Eintritt in den Ruhestand zu ernähren, kann der Winter seines Lebens und das Leben seiner Familien wie das Leben von Eichhörnchen aussehen, denen im Winter die Nüsse ausgehen.
Ein Freund von mir konnte sich nicht mehr zu Hause um seine Mutter kümmern. Er fand ein Pflegeheim, das ihr die nötige medizinische Betreuung rund um die Uhr bieten sollte. Der Platz kostet ihn 9.000 US-Dollar im Monat. Sie ist dort bereits seit sechs Jahren und wird voraussichtlich noch länger leben.
Sie erwarteten nicht, dass sie so lange leben würde. Das Pflegeheim seiner Mutter kostet mehr pro Monat, als er verdient. Er und seine Frau leben von Einkommen und ihren Ersparnissen für die Altersvorsorge. Wer wird sich um Sie kümmern, wenn Sie Ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst verdienen können?
In einem früheren Kapitel schrieb ich: »Seit 1971 ist das Geld unsichtbar.« Ohne eine echte finanzielle Bildung können die meisten Menschen Geld nicht sehen. Die meisten Menschen schwimmen blind im trüben Wasser. Ohne eine echte finanzielle Bildung kennen die meisten Menschen den Unterschied zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten nicht.
Das macht es den Ultrareichen, die die Zentralbanken, Regierungen, die Wall Street, die großen Banken, die nicht untergehen können, und unsere Eliteschulen kontrollieren, sehr leicht, sehr reich zu werden, also kleine Fische zu fangen, die blind im trüben Wasser herumschwimmen. Sobald die Fische gefangen sind und in riesigen Netzen mit Fake-Geld schwimmen, verkaufen die Ultrareichen den kleinen Fischen Fake- Vermögenswerte wie Sparbriefe, Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs.
Für den Durchschnittsbürger sind ihre Rentenjahre die größte Verbindlichkeit, wenn sie ein langes Leben führen. Die Ultrareichen wissen das. Sie verkaufen Fake-Vermögenswerte an den Durchschnittsbürger, weil diese Fake-Vermögenswerte für die Ultrareichen echte Vermögenswerte darstellen. Beobachten Sie einfach, wie das Geld fließt.
Um den Unterschied zwischen echten und Fake-Vermögenswerten zu verstehen, schauen Sie sich einfach alle Abbildungen noch einmal an und verfolgen Sie den Cashflow.
Quelle: Bureau of Labor Statistics
Is This a Triple Top?
Wenn Sie im CASHFLOW-Quadranten die Steuersätze eintragen, kommt etwas Klarheit in das trübe Wasser.
Wer für Geld arbeitet, zahlt den höchsten Prozentsatz an Steuern.
Wer das Geld der Arbeiter investiert, verdient das meiste Geld und zahlt den niedrigsten Prozentsatz an Steuern.
Deshalb ist wohl der Ratschlag »Geh zur Schule, finde eine Stelle, arbeite hart, spare Geld, kaufe ein Haus, zahle die Schulden ab und investiere in ein gut diversifiziertes Portfolio von Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs« der Hauptgrund für die Linien in der folgenden Grafik:
Quelle: Congressional Budget Office
Ohne eine echte finanzielle Bildung in unseren Schulen ist das Ende der Armen und der Mittelschicht nahe.
Ich stelle Ihnen einmal ein paar Fragen:
Was passiert, wenn die Kluft größer wird?
Steuert die Welt auf eine Zweiklassenwelt zu: eine friedliche Welt der Reichen und Armen?
Oder könnte die Welt auf eine weitere französische oder bolschewistische Revolution zusteuern, einen Krieg zwischen Arm und Reich, wer nichts besitzt, nimmt es sich von den Reichen?
Kann sich diese Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen?
Könnte ein wenig finanzielle Bildung die Zukunft der Welt verändern?
Ja, die Schere kann mit ein wenig echter finanzieller Bildung geschlossen werden. Aber Sie müssen diese Bildung für sich und ihre Familie suchen. Unser Bildungssystem wird von genau den Menschen kontrolliert, die das Wasser trüb halten wollen.
F: Wer kontrolliert unsere Bildung?
A: 1903 spielten die Ultrareichen wie John D. Rockefeller eine Rolle bei der Gründung des Bildungs- und Schulministeriums. Auch heute noch kontrollieren die Reichen, welche Fächer in unseren Schulen unterrichtet werden. Deshalb gibt es in unseren Schulen keine wirkliche finanzielle Bildung.
Mein reicher Vater sagte oft: »Wenn dein Banker dir sagt, dass dein Haus ein Vermögenswert ist, lügt er nicht. Er sagt dir einfach nicht die Wahrheit. Was er dir nicht sagt, ist, dass dein Haus das Vermögen der Bank ist, nicht deins.«
Das Gleiche gilt für Ihre Ersparnisse, Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und Altersvorsorgepläne. Sie alle sind Fake-Vermögenswerte, weil das Geld über laufende Gebühren und Ausgaben an die Ultrareichen fließt. Alles, was Sie tun müssen, ist, dem Cashflow zu folgen, und Sie werden sehen, an wen das Geld fließt.
Wie der legendäre Investor John Bogle, Gründer von Vanguard Funds, sagte: »Die [Anleger] haben 100 Prozent des Bargeldes aufgebracht, 100 Prozent des Risikos übernommen und 33 Prozent der Rendite erzielt.«
Und wenn der Investmentfonds zusammenbricht, verliert der Anleger 100 Prozent. Wenn der Investmentfonds Geld verdient, erhalten die Anleger 20 Prozent des Gewinns, die Eigentümer des Investmentfonds 80 Prozent.
Denken Sie daran, der Name des Spiels lautet nicht: »Sich um das Geld des Investors kümmern«, sondern »verwaltetes Vermögen«. Selbst wenn die Durchschnittsbürger alles verlieren, und selbst wenn der Fonds abstürzt, sich in Rauch auflöst und vernichtet ist, gewinnen die Eigentümer des Fonds immer, aufgrund von Gebühren, Gebühren und nochmal Gebühren.
Warren Buffett sagte es am besten: »Wenn Sie 30 Minuten [Poker] spielen und nicht wissen, wer der Narr ist, sind Sie es.«
Alles, was man braucht, ist klares Wasser, um Folgendes zu sehen:
Dann können Sie echte Vermögenswerte und echte Verbindlichkeiten sehen. Am wichtigsten ist, dass Sie wissen, wer hier wirklich der Narr ist.
Wenn Sie lernen wollen, wie man den Geldfluss sieht, besuchen Sie echte Buchhaltungskurse von echten Buchhaltern, lesen Sie Tax-Free Wealth von Rich-Dad-Berater Tom Wheelwright (ein echter Buchhalter), und haben Sie Spaß beim Spielen des CASHFLOW®-Spiels.
Kim und ich haben 1996 CASHFLOW® auf den Markt gebracht, damit Leute anderen Leuten beibringen können, wie man den Geldfluss sieht. Heute gibt es Tausende von CASHFLOW-Clubs auf der ganzen Welt.
Sobald Sie sehen können, wie das Geld fließt, werden Sie besser in der Lage sein, Fake-Geld, Fake-Lehrer (insbesondere Fake-Finanzberater und Makler) und Fake-Vermögenswerte zu sehen. Am wichtigsten ist, dass Sie, sobald Sie den Geldfluss sehen können, nicht mehr als Fisch im trüben Wasser schwimmen.
Im nächsten Kapitel werden Sie sehen, was die Reichen sehen und warum die Reichen reicher werden.
IHRE FRAGEN – ROBERT T. KIYOSAKIS ANTWORTEN
F: Es scheint, dass die meisten Menschen von diesen wichtigen
Themen abgelenkt sind (durch Fernsehen, Sport, Fake-News et cetera). Könnte der nächste Crash also der letzte Weckruf sein, um zu erkennen, was wirklich los ist?
Ellie B. – Rumänien
A: Lassen Sie uns das hoffen. In Bezug auf die Finanzkompetenz befindet sich die Welt seit etwa 70 Jahren in einem profanen Bullenmarkt. Das bedeutet, dass die Märkte und die Wirtschaft seit der Bretton-Woods-Konferenz 1944 gestiegen sind, dem Jahr, in dem die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die Weltwirtschaft übernahmen, und dem Jahr, in dem der US-Dollar zur Reservewährung der Welt wurde.
Ich vermute, dass der 70-jährige profane Bullenmarkt kurz vor dem Ende steht, weil Amerika seine Finanzbehörde genutzt hat, um die Reichen reicher zu machen, auf Kosten der Armen und Angehörigen der Mittelschicht der Welt. Das ist der Grunch, über den Fuller geschrieben hat.
Wir könnten in einen profanen Bärenmarkt eintreten, möglicherweise den Zusammenbruch des US-Dollars und eine neue globale Depression erleben. Wie mein reicher Vater über den wirtschaftlichen Wandel sagte »Die Toilettenspülung wird funktionieren.«
Das sind schlechte Nachrichten für die meisten Menschen. Es kann auch eine großartige Nachricht für diejenigen sein, die sich einer schönen neuen Welt des Geldes bewusst und darauf vorbereitet sind.
F: Viele Menschen finden es gut, den Menschen Fisch zu geben – eine kostenlose Ausbildung, kostenloses Essen und kostenlose Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Welche Antwort ist richtig?
Michael S. – Schottland
A: Beide Antworten sind richtig. Die richtige Antwort hängt davon ab, wer die Antwort sucht. Eine wichtigere Frage ist: »Was glauben Sie, was Gott will?«
F: Glauben Sie, dass der nächste Crash zu einer neuen totalitären Regierung in den Vereinigten Staaten führen wird, die an das nationalsozialistische Deutschland der 1930er- und 1940er-Jahre erinnert?
Lydia J. – Litauen
A: Ja. Das Wort ist Faschismus, eine Form der Regierung, die von Bürokraten geleitet wird. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Kaufleuten und Bürokraten. Bürokraten sind Faschisten, die Regeln machen und erwarten, dass jeder nach diesen Regeln lebt. Es gibt Bürokraten in allen Bereichen des Lebens.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Regeln sind wichtig. Wir brauchen Regeln. Zum Beispiel ist es am besten, wenn wir alle auf der gleichen Straßenseite fahren und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten.
Das Problem ist, dass die Bürokraten wollen, dass jeder in einer Welt lebt, die ihren Regeln unterliegt. Das Problem ist, dass die meisten Bürokraten, wie die meisten Akademiker, nicht in der realen Welt des Geldes leben. Die meisten Bürokraten sind in der Regel Sozialisten und Kommunisten, nicht Kapitalisten.
Ayn Rand schrieb in ihrem Buch Der Streik über diese Welt. In diesem Buch geht es um eine Welt, in der die Wirtschaft am Boden liegt, eine Welt, in der nichts funktioniert, weil Bürokraten jetzt die Geschäfte machen. Als Reaktion darauf versteckt sich der letzte verbliebene Kapitalist und weigert sich, von nicht produzierenden bürokratischen Parasiten ausgebeutet zu werden.