Auren
D ie Zeit schleicht dahin. Auf Händen und Knien kriecht sie schmerzhaft langsam vorwärts, reibt meine Nerven wund.
Slade starrt mich an. Unerträgliches Schweigen füllt die Leere, in der eigentlich Sekunden ticken sollten. Es ist unfair, wie gut er aussieht, selbst wenn er einfach nur dort steht. Midas hat ihn hässlich genannt, aber nur, weil er die Schönheit von Slades Besonderheiten nicht begreifen kann. Die seltsamen Linien der Macht, die sich unter seiner Haut bewegen, sind eindrucksvoll. Genauso wie die Stacheln, die aus seiner Wirbelsäule ragen, und die Schuppen, die sich über seine Wangen ziehen, wenn er seine andere Gestalt trägt. Jeder scharfe Zug seines Gesichts, jede Strähne seines zerzausten Haars, jeder trainierte Muskel an seinem Körper ist perfekt.
Wieso musste er so überwältigend sein?
Wäre es anders, wäre mein Leben einfacher. Aber ich bin ihm zu nahe gekommen und seiner Anziehungskraft erlegen. Egal, in welche Richtung ich mich bewege, ich kann ihr nicht entfliehen.
Mein Herz schlägt so heftig, dass meine Schläfen pochen. Auf meinen Handflächen bildet sich Schweiß, als er weiterhin nur dasteht und mich beobachtet.
Ich habe ihm gerade gesagt, dass ich ihn will, habe Dinge aus meinem Leben geteilt, die ich niemals preisgebe, und doch … schweigt er.
Schließlich kann ich es nicht mehr ertragen. Die Stille, diesen prüfenden Blick, die Geständnisse, die vor meinen Füßen liegen wie gepflückte Früchte, die langsam verfaulen. «Möchtest du vielleicht irgendetwas sagen? Ich habe gerade zugegeben, dass ich dich will, aber du stehst einfach nur da.»
Slade blinzelt. «Ich musste das verarbeiten.»
«Du verarbeitest verdammt langsam.»
Ein leises Lächeln zupft an seinen Mundwinkeln. «Was genau meinst du, wenn du sagst, dass du mich willst?»
Ich dachte ehrlich, ich könnte nicht noch verlegener werden, aber ich habe mich geirrt. Mit dieser Reaktion hatte ich nicht gerechnet, und ich fühle mich … zurückgewiesen. Brüskiert. Es schmerzt mehr, als ich in Worte fassen kann. «Weißt du was? Vergiss es.»
Kaum setze ich mich in Richtung Tür in Bewegung, tritt Slade vor mich und hält mich auf. «Du glaubst, du könntest all das sagen und dann einfach gehen?»
Ich bedenke ihn mit einem ungläubigen Blick. «Ja, weil du nichts sagst. Wenn die Dinge sich geändert haben, wenn du mich nicht ebenfalls willst, dann …»
Seine Brauen senken sich, bis eine steile Falte dazwischen entsteht. «Dich nicht wollen? Glaubst du das wirklich? Du denkst, ich lungere hier im Fünften Königreich herum, weil ich mich so auf diesen Ball freue?»
«Ich weiß nicht, was ich denken soll!», schreie ich und reiße entnervt die Arme hoch. «Ich habe dir gerade all diese Dinge anvertraut und …»
«Ich wollte dich seit dem Moment, als ich dich das erste Mal gesehen habe, Goldfink. Ich habe nur darauf gewartet, dass du endlich zu mir aufholst.»
Mein Atem stockt angesichts der Sicherheit in seiner Stimme, sein stechender Blick liegt auf mir. Das ist anscheinend alles, was ich hören musste. Seine Worte beruhigen sofort die stürmische See, die in meiner Brust tost, und einfach so verschwindet meine Angst vor Zurückweisung.
Slade macht einen langsamen Schritt nach vorne, und mein Pulsschlag beschleunigt, so als spiele ich plötzlich die Beute bei einer Jagd. «Erinnerst du dich daran, wie es unter den Fae ist?»
«Ähm, nein.» Ich schüttele langsam und verwirrt den Kopf, weil ich nicht weiß, worauf er hinauswill.
«Fae sind nicht wie die Oreaner», erklärt Slade, als er zum Kamin geht und davor in die Hocke sinkt.
Ich beobachte, wie er einen ordentlichen Holzstapel mit Zunder errichtet, bevor er ihn mit Feuerstein entzündet. Funken erwachen zum Leben. Er lehnt sich vor und pustet sanft, bis die Flammen am Holz nach oben züngeln. Ich habe keine Ahnung, wieso ich das sexy finde, aber so ist es.
«Wir Fae sind wilder in unseren Instinkten. Wir können fordernd und leidenschaftlich sein, dominant und eifersüchtig.» Er richtet sich auf und wendet sich mir wieder zu. Und obwohl er mir nicht näher ist als bisher, fühle ich mich, als wäre etwas zwischen uns verdichtet worden. Als schrumpfe die Welt um uns herum. «Besonders mit jemandem, den wir wollen.»
Mir wird heiß. Meine Bänder können nicht länger stillhalten und beginnen, sich an meinem Rücken zu winden.
«Ich habe dir nicht gleich geantwortet, weil du erst etwas verstehen musst», erklärt er mir. Seine dunkle Stimme liebkost meine Ohren.
Ich zwinge mich, meinen Rock freizugeben, in den ich meine Finger gekrallt habe, und streiche dann die Falten aus dem Stoff. «Okay …»
Frische Flammen flackern in seinem Rücken, doch seine Augen scheinen heller zu brennen. «Ich hatte vor, dich zurückzulassen. Ich wollte früher aufbrechen – morgen, um genau zu sein. Ich hatte die Absicht, deine Entscheidung zu respektieren. Ob du nun bei ihm geblieben oder geflohen wärst, ich wollte mich dazu zwingen, deine Entscheidung zu akzeptieren und dich in Ruhe zu lassen.»
Es gefällt mir gar nicht, wenn er von seinem Aufbruch spricht. Allein der Gedanke daran löst Unruhe in mir aus.
«Aber versteh mich nicht falsch. Ich hätte dich immer noch begehrt.»
Meine Augen brennen bei dieser Aussage.
In diesem Moment, unter seinem intensiven Blick, kann ich diese wilde Seite spüren, die er gerade erwähnt hat. «Es geht um alles oder nichts, Auren.»
«Was meinst du damit?»
«Ich will alles von dir», erklärt er mir. In seinen grünen Augen leuchtet ein neuer Hunger, der Hitze in mir aufsteigen lässt. «Jeden Teil, jede Erinnerung, jede Minute, jeden Zentimeter. Das hier wird nichts Vorübergehendes. Ich will dich mit Seele, Geist und Körper. Ich will dein Vertrauen und deine Gedanken. Ich will deine Vergangenheit, deine Gegenwart, deine Zukunft. Also sei dir absolut sicher, dass du mich aus den richtigen Gründen willst. Dass dies wirklich dein Wille ist. Denn wenn du diese Entscheidung einmal getroffen hast, wird es kein Zurück mehr geben.»
Eine Welle überwältigender Gefühle schlägt über mir zusammen. Ich bin im Regen von Slades Sturm gefangen, und kein einziger Teil von mir bleibt trocken. Doch überraschenderweise sind da keine Zweifel in mir. Die Sorgen drohen nicht, mich zu zerreißen. Stattdessen spüre ich Entschlossenheit.
«Ich will das», verkünde ich mit einem energischen Nicken.
Langsam verzieht ein Lächeln seine Lippen, so sinnlich, dass ein Schauder über meinen Rücken rieselt. Wenn er mich so ansieht, scheint meine Haut zu glänzen, und das hat nichts mit dem Gold zu tun.
«Aber ich bekomme auch alles von dir. Ich werde mich nie wieder jemandem schenken, der sich mir nicht ebenfalls gibt. Also seid Euch absolut sicher, dass Ihr das wollt, König Ravinger», wiederhole ich seine Worte. «Denn wenn Ihr das tut, gibt es kein Zurück mehr.»
Er lacht. Sein rauer Bariton ist Musik in meinen Ohren und zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht.
«Oh, ich bin mir sicher», antwortet er. «Ich habe mich in dem Augenblick für dich entschieden, als du mich beschimpft hast und deine Bänder versuchten, mich zu Boden zu werfen.»
Ich stoße ein überraschtes Lachen aus. «Das war der entscheidende Moment?»
«Ja. Du musst mir nicht erzählen, wann du dich für mich entschieden hast. Ich weiß, dass es passiert ist, als du draußen meinen Hintern angestarrt hast.»
Mir bleibt der Mund offen stehen, und meine Wangen brennen. «Zum letzten Mal, ich habe deinen Hintern nicht angestarrt!»
«Mmm-mmmm», antwortet er wenig überzeugt. Er geht zum Vorhang und zieht ihn auf. Das silbrige Licht einer hinter schneegefüllten Wolken verborgenen Sonne fällt in den Raum.
Als er die Balkontür öffnet und zum Himmel schaut, runzele ich die Stirn. «Was tust du?», frage ich, als er wieder in den Raum tritt und die Tür schließt.
«Ich schätze die Zeit ab. Ich würde sagen, es bleibt noch ungefähr eine halbe Stunde.»
«Musst du irgendwohin?»
Er wirft mir einen süffisanten Blick zu. «Glaubst du wirklich, ich würde jetzt gehen, nachdem du mir gerade erklärt hast, dass du in mich verliebt bist?»
Ich blinzele schockiert. «Ich habe nicht … Ich bin nicht in dich verliebt», sage ich eilig. «Das habe ich nicht gesagt.»
Er reibt sich den schwarzen Bartschatten, den Blick unverwandt auf mich gerichtet. «Nicht genau in diesen Worten, nein. Aber bei dir muss ich hören, was du nicht sagst, um wirklich die ganze Seite deiner Worte zu lesen.» Er senkt die Stimme. «Und ich versichere dir, ich habe dich laut und deutlich gehört.»
Ich schüttele den Kopf, verwerfe seine Behauptung mit einer Handbewegung. «Das ist nicht … nein. Mach dich nicht lächerlich. Ich habe gesagt, ich will dich. Nicht, ich liebe dich.»
Er legt den Kopf schief, dann verschränkt er aufreizend ruhig die Arme und lehnt sich erneut gegen die Wand. «Bist du dir da sicher?»
Ich starre ihn ungläubig an. «Ja, ich bin mir sicher!», rufe ich mit flammenden Wangen. «Ich gebe zu, dass ich etwas für dich empfinde, aber nicht das, du arroganter Arsch. So entsteht Liebe nicht.»
Er hebt die Brauen. «Liebe entsteht auf vielerlei Arten. Schnell. Langsam. Stück für Stück oder unmittelbar. Erfüllt von Lust, einseitiger Sehnsucht, einer plötzlichen Erkenntnis. Tiefgehend. Gründlich. Liebe ist ein Flüstern, das wir kaum wahrnehmen. Oder ein Geräusch, das in unseren Ohren hämmert, bis wir nichts anderes mehr hören können.» Slade kommt langsam auf mich zu, auch wenn ich das fast nicht bemerke, weil ich so von seinen Worten gefesselt bin. «Du bist unglaublich zurückhaltend. Verschlossen. Daran gewöhnt, deine wahren Gefühle zu verdrängen und dir zu versagen, was du wirklich willst. Also hättest du all diese Dinge nicht gesagt, wenn du mich nicht lieben würdest, Auren.»
Liebe ich ihn?
Nein. Er ist wahnsinnig … und viel zu sehr von sich selbst überzeugt. Es gibt diese Anziehungskraft zwischen uns, sicher, und unleugbar einen Funken von etwas , aber das ist nicht Liebe …
Oder ?
Mit zusammengebissenen Zähnen trete ich einen Schritt zurück. «Du liegst falsch. Und außerdem bist du ein überheblicher Trottel, und ich will dich nicht länger, also gehe ich jetzt.»
Er grinst nur breiter. «Du bist eine hinreißende kleine Lügnerin, aber das ist okay», erklärt er mit einem Achselzucken. «Ich habe dich bereits dazu gebracht, dich deinen anderen Wahrheiten zu stellen. Ich zweifele nicht daran, dass ich dich ebenfalls dazu bringen kann, dich dieser zu stellen.»
Mein Magen hüpft vor Aufregung, die ich mir jedoch auf keinen Fall eingestehen will.
Er findet, ich bin hinreißend.
Okay, gut, er hält mich auch für eine Lügnerin, aber ich konzentriere mich lieber auf das hinreißend.
Ich verschränke die Arme und schiebe das Kinn vor, als hätte er nicht gerade meine Welt aus den Angeln gehoben. Als fühlte ich mich nicht bloßgestellt und verängstigt. «Sag nicht Liebe.»
«Warum nicht?»
«Weil», stoße ich angestrengt hervor, denn ich fühle mich überwältigt. «Das … Ich habe nicht unbedingt die beste Vorgeschichte mit diesem Wort. Also wüsste ich es sehr zu schätzen, wenn du es nicht verwenden würdest.»
Der Mistkerl grinst. «Daran werden wir arbeiten.»
Ich kneife die Augen zusammen, obwohl mein Herz gleichzeitig erzittert. «Okay. Mach’s gut.»
Seine Lippen zucken, und er schüttelt den Kopf. «Wie ich eben schon gesagt habe, du wirst nicht gehen. Du solltest es besser wissen.»
«Ich weiß, dass meine Bänder dich aus dem Weg stoßen werden, wenn du nicht aufhörst, mich aufzuziehen.»
Er schaut nach unten. Ich folge seinem Blick, um festzustellen, dass meine Bänder erneut in sein Bett geglitten sind, um sich dort zu rekeln. «Große Göttlichkeit», murmele ich.
Slade kann sein Grinsen nicht länger kontrollieren. «Ich denke, ich werde die Konfrontation mit ihnen riskieren. Also … nachdem du bleibst, würdest du dich für mich ausziehen?»
Mein Herz bleibt stehen, meine Augen werden groß. «Entschuldigung?»
«Seele, Geist und Körper , schon vergessen?», erwidert er mit einem sündigen Funkeln in den Augen. «Ich will dich ganz. Und ich werde dich haben.»
Mein gesamter Körper beginnt zu brennen, dann sammelt sich die Hitze tief in meinem Unterleib. «Jetzt?», quietsche ich.
Er zuckt mit einer Schulter. «Wir können dieses Spiel aus Hin und Her auch gerne noch ein wenig länger spielen, wenn es dir Spaß macht. Ich genieße unsere Rededuelle. Die Herausforderung macht die Belohnung umso süßer. Aber wir wissen beide, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis du unter mir liegst. Nackt, deine sonnengeküsste Haut an meine gepresst, während ich dich langsam, aber hart nehme.»
«Gute Göttin», hauche ich und presse eine Hand an meine brennende Wange. «Du bist wirklich schamlos, oder?»
Sinnliche Erheiterung huscht über seine Miene. «Oh, Goldfink, wenn du das für schamlos hältst, dann willst du gar nicht wissen, was in meinem Kopf vor sich geht. Denn meine Gedanken sind wirklich schmutzig .»
Diese Funken, die immer zwischen uns sprühen, breiten sich in meinem ganzen Körper aus. Die hitzige Intensität, die sich mit jeder unserer Begegnungen verstärkt hat, sammelt sich in mir und pulsiert zwischen meinen Schenkeln. Und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass all die Momente zwischen uns auf diesen Augenblick zugeführt haben. Dass es nur eine Frage der Zeit war, bis wir kollidieren.
«Also, wirst du dich jetzt ausziehen? Oder willst du dich weiter selbst anlügen und so tun, als wäre es nicht genau das, was du wolltest, als du hergekommen bist?»
Dieser großspurige Mistkerl.
Ich hebe eine Braue. «Du kannst mich noch nicht haben.»
Herausforderung brennt in seinem Blick. «Ach, wirklich?»
Ich deute in Richtung des Balkons. «Es ist noch Tag. Was bedeutet, dass du mich nicht berühren kannst.» Ich lächele selbstgefällig.
Aber Slade lässt sich nicht beirren. Tatsächlich kommt er langsam auf mich zu, und sein hinterhältiges Grinsen lässt mein eigenes Lächeln verblassen. «Was glaubst du, warum ich dich gebeten habe, dich selbst auszuziehen?» Er schnurrt die Worte fast, als er näher kommt. «Wenn ich dich schon berühren könnte, täte ich es längst. Wie ich bereits sagte, uns bleibt noch ungefähr eine halbe Stunde. Aber dass ich gezwungen bin, zu warten, bis ich meine Hände über deinen Körper gleiten lassen kann, bedeutet noch lange nicht, dass wir in der Zwischenzeit nicht eine Menge Spaß haben können.»
«Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist …» Mein Herz rast in meiner Brust. Ich weiche vor ihm zurück, bis ich mit dem Rücken gegen die Wand stoße.
«Dem muss ich entschieden widersprechen.»
Er hält nicht an, bis er direkt vor mir steht, die Hände rechts und links neben meinem Kopf an die Wand gestemmt. Seine Macht drängt gegen meine Haut und sorgt dafür, dass ein Kribbeln mich überläuft. Ein Atemzug füllt meine Lunge mit seinem Duft, der scheinbar mein persönliches Aphrodisiakum ist.
Diese gefährliche Nähe verstärkt alles. Das Verlangen zwischen uns ist so allumfassend, dass ich es schmecken kann. Seine Nähe stellt eine unglaubliche Versuchung dar, und doch können wir uns nicht berühren.
Noch nicht.
Meine Zurückhaltung zu wahren, bedeutet sehnsüchtigen, süßen Schmerz.
Als Slade sein Gesicht neben mein Ohr schiebt, wage ich es nicht, mich zu bewegen oder zu blinzeln … oder auch nur zu atmen.
In seiner Stimme höre ich rauen, verführerischen Hunger, der dafür sorgt, dass meine Bänder sich auf dem Boden kräuseln und mein eigenes Verlangen heißer brennt. Meine Lider senken sich, als seine Worte mein Ohr liebkosen und sich unter meinen Rippen einnisten, wo sie in ihrem eigenen Takt schlagen.
«Es ist die reinste Folter, dass du vor mir stehst und mir sagst, dass du mich willst, während ich gleichzeitig nichts unternehmen kann. Aber ich bin ein geduldiger Mann. Sobald es möglich ist, werde ich jeden Zentimeter von dir berühren und kosten. Ich werde dafür sorgen, dass du bettelst und dich windest. Und dann werde ich dir jedes Quäntchen Vergnügen schenken, das ich deinem köstlichen Körper entreißen kann», murmelt er, ein verruchtes Versprechen. «Sobald die Sonne untergeht, Goldfink, gehörst du mir .»