Auren
M ein Ohr ruht auf Slades Brust, während ich durch die Glastür des Balkons sehe. Die vergehende Nacht zieht sich über den Himmel wie der Pinselstrich eines Künstlers, der das Schwarz zu Schattierungen von Grau verdünnt.
Slade schläft. Seine gleichmäßigen Atemzüge sind wie eine leichte Brise. Doch ich habe nicht geschlafen, keine einzige Minute.
Ich habe jeden Moment in mich aufgesaugt, jede Berührung ausgekostet, in seiner Gegenwart geschwelgt. In diesem Augenblick, im Dämmerlicht eines herannahenden Sonnenaufgangs, herrscht in meinem Geist eine Ruhe, die ich so noch nie empfunden habe.
Sie erinnert mich an das Gefühl, das mich erfüllt hat, wenn ich in Hohenläuten diese wunderbaren Bücher mit Poesie gelesen habe. Es fühlt sich an, als nähme ich das Leben als Lied wahr. Eine Hymne mit mehr Tiefe, als ich jemals erfassen kann. Alles, was ich erfahren oder gedacht habe, fließt plötzlich zusammen, ergibt Sinn, hat eine tiefere Bedeutung.
So fühlt es sich an, als ich hier auf Slades Körper liege und wir die Wärme unserer Haut teilen. Als wäre ein Schleier vor dem Leben zur Seite gezogen worden und ich kann endlich die Gesamtheit erkennen, die Lebendigkeit des Moments und meinen Platz in der Welt.
Ich will für immer hierbleiben.
Aber natürlich ist das nicht möglich.
Meine Fingerspitzen gleiten über die Linien seiner Macht, die unter seiner fahlen Haut dahingleiten. Sie bewegen sich jetzt langsamer, träger, als wären auch sie gesättigt und schläfrig.
Ich erlaube mir, den Augenblick noch etwas länger auszukosten; genieße, wie unsere Beine ineinander verschlungen sind und unsere Körper sich berühren, das Gefühl seines Arms auf meinem Rücken. Das alles ist so schmerzhaft perfekt, dass ich melancholisch werde, bedrückt von der Erkenntnis, dass das Leben nicht so bleiben wird.
Aber ich wünschte, das würde es.
Als der bevorstehende Tag den Himmel wirklich grau färbt, zwinge ich mich dazu, aufzustehen. Ich muss langsam vorgehen, um ihn nicht zu wecken. Mithilfe meiner Bänder hebe ich seinen Arm weit genug, um hinunter hervorzugleiten. Ich erstarre, als Slade leise brummt, doch statt aufzuwachen, bewegt er nur die Beine. Ich nutze die Gelegenheit, mich endgültig von ihm zu lösen.
Vorsichtig erhebe ich mich vom zerstörten Bett, dann rufe ich genauso sanft meine Bänder zu mir. Im Kamin liegen nur noch einige glühende Kohlen, und die kühle Luft des Raums verursacht mir Gänsehaut.
Ich beginne, meine abgelegte Kleidung einzusammeln, husche wie ein Vogel auf der Suche nach Krümeln von hier nach dort. Mein Körper ist wund – auf wunderbare Weise –, und ich würde wirklich gerne in meine Gemächer zurückkehren und ein Bad nehmen, bevor die Sonne aufgeht.
Eilig ziehe ich meine Handschuhe, das Kleid und die Strümpfe an, dann klemme ich mir die Stiefel unter den Arm. Auf Zehenspitzen schleiche ich zur Tür, ergreife den Knauf und hoffe, dass die Angeln nicht quietschen.
Als ich die Tür ein paar Zentimeter aufgezogen habe und sie kein Geräusch von sich gibt, atme ich erleichtert auf. Doch dieser Atemzug endet in einem überraschten Quieken, als eine Hand die Tür zuschlägt.
Ich wirbele herum und entdecke einen sehr nackten, sehr wachen Slade hinter mir. «Wohin des Wegs?»
«Du hast mich erschreckt!» Ich presse eine Hand über mein rasendes Herz.
Er verschränkt die Arme und lehnt sich gegen die Tür, eine unbestreitbar effektive Art, mich aufzuhalten. «Wieso schleichst du dich davon?»
«Ich schleiche nicht», antworte ich. «Ich wollte dich nur nicht wecken. Du hast kaum eine Stunde geschlafen.»
Ein sündiges Lächeln verzieht seine Lippen. «Und wessen Schuld ist das?»
Sofort schießt Hitze in meine Wangen, trotz der kühlen Luft. «Deine!»
Er neigt gespielt nachdenklich den Kopf zur Seite. «Mmm, da muss ich dir widersprechen. Du warst ziemlich unersättlich. Meiner Erinnerung nach hast du mehrfach darum gebeten, dass wir weitermachen.»
Ich stöhne verlegen, was er mit einem breiten Grinsen quittiert. «Komm zurück ins Bett.»
«Ich kann nicht», erkläre ich mit einem Kopfschütteln. «Die Sonne geht bald auf.»
Seine grünen Augen huschen zur Glastür und zu dem Stück Horizont, das wir über die Burgmauern hinweg sehen können. «Einmal ist noch drin.»
«Ich hatte für eine Nacht schon genug drin», scherze ich.
Slade lacht, ein wunderbares Geräusch, das mir einen Schauder über den Rücken jagt. «In Ordnung. Ich ziehe mich kurz an, dann bringe ich dich zu deinen Gemächern zurück.»
Ich reiße ungläubig die Augen auf. «Was redest du da? Du weißt, dass das nicht geht.»
Er stampft durch den Raum. Für einen Moment bin ich abgelenkt durch den Anblick seines kräftigen Rückens und des knackigen Hinterns, bevor er im Ankleidezimmer verschwindet.
Kopfschüttelnd nutze ich die Gelegenheit, um aus dem Raum zu schlüpfen. Ich hatte damit gerechnet, das Wohnzimmer leer vorzufinden – und zucke zusammen, als ich den falschen Riss auf einem der Stühle entdecke. Er hat eine Landkarte auf dem Schoß ausgebreitet, und auf einem Tisch vor ihm wartet ein Frühstücksbuffet.
«Trägst du immer Helm und Rüstung? Es ist gerade mal vier Uhr morgens.»
Er dreht nicht mal den Kopf in meine Richtung. «Glaub mir, das ist nicht meine bevorzugte Kleidung», murmelt er. «Essen wird dadurch unglaublich kompliziert … genau wie pissen.»
Ich rümpfe die Nase. «So genau wollte ich es gar nicht wissen.»
Ich entdecke meinen Mantel über der Lehne des Stuhls, auf dem er sitzt, also gehe ich hinüber und ziehe daran, aber sein Gewicht hält das Kleidungsstück fest. Und er bewegt sich nicht einen Zentimeter. «Ach, komm schon», beschwere ich mich.
«Ich würde sagen, ihr beide seid letzte Nacht schon oft genug gekommen», witzelt er.
Ich starre ihn verlegen an, aber bevor ich eine Antwort formulieren kann, schreitet Slade halb bekleidet in den Raum. Seine Hose hängt tief auf den Hüften, und das schwarze Hemd steht offen. Er stampft direkt zum falschen Riss und schlägt ihn auf den Hinterkopf, Helm hin oder her. «Bring mich nicht dazu, so früh am Morgen deine Zunge verrotten zu lassen.»
Der falsche Riss lacht und zuckt mit den Achseln, ohne den Blick wirklich von der Karte zu heben. «Ich wollte nur mal sehen, welche Farbe ihre Haut annimmt, wenn sie errötet.»
«Sei kein Arsch», sagt Slade, dann beginnt er, sein Hemd zuzuknöpfen und damit all diese sexy Muskeln zu verbergen, die ich so gerne betrachte. «Entschuldige dich.»
Der falsche Riss greift hinter sich, packt meinen Mantel und streckt ihn mir entgegen. «Entschuldige, kleines goldenes Mädchen.»
Ich schnappe mir den Mantel und ziehe ihn an, bevor ich mich setze, meine Füße in die Stiefel schiebe und die Schnürsenkel binde. Aus dem Augenwinkel bemerke ich, dass der falsche Riss Slade ansieht. «Also brechen wir wohl nicht auf?»
Ein kurzer Blick zu Slade enthüllt eine versteinerte Miene.
«Dachte ich mir schon», sagt der falsche Riss, auch wenn seine Stimme ein wenig bitter klingt. «Also wirst du mich schicken?»
«Ich weiß es noch nicht.»
Aus dem Helm des falschen Riss’ dringt ein Fluch. «Verdammt noch mal, du weißt, dass wir kein Risiko eingehen dürfen. Wir müssen dorthin und …»
«Ich weiß», stößt Slade hervor. «Wir werden später darüber reden.»
Der falsche Riss schüttelt den Kopf und grummelt etwas, was ich nicht verstehe. Eilig schnüre ich meine Stiefel fertig, gleichzeitig verlegen und neugierig angesichts dieses Gesprächs.
«Bereit?», fragt Slade und tritt neben mich.
«Du kannst mich nicht begleiten.»
Er runzelt die Stirn. «Mir gefällt die Vorstellung nicht, dass du allein von hier wegschleichst, als wären wir ein schmutziges Geheimnis. Ich verhalte mich diskret.»
«Na klar. Weil es niemandem auffällt, wenn König Fäule die goldgeküsste Favoritin um vier Uhr morgens durch die Gänge eskortiert», erkläre ich schnaubend. «Wir wissen beide, dass ich allein gehen muss, damit niemand etwas bemerkt.»
Seine Augen werden schmal, und für einen Moment finden wir uns in einer Art Starrduell wieder. Dann, ohne den Blick abzuwenden, sagt er: «Gib uns eine Minute.»
Der falsche Riss stößt ein genervtes Brummen aus, dann steht er auf und stampft auf den Balkon.
Sobald wir mehr oder minder allein sind, fährt sich Slade mit der Hand durch sein zerzaustes, mitternachtsschwarzes Haar. Ich konnte mich inzwischen überzeugen, dass es so weich ist, wie es aussieht. Aber statt etwas zu sagen, zögert er. Er wirkt zerrissen.
«Ich weiß dein Angebot, mich zu begleiten, sehr zu schätzen. Aber uns beiden ist klar, dass das keine gute Idee ist. Und ich muss jetzt wirklich gehen.» Ich erkenne ein Flackern in seinen Augen und runzele die Stirn. «Stimmt etwas nicht?»
«Nichts. Alles», antwortet er frustriert. «Mir gefällt die Vorstellung nicht, dass du dich allein davonschleichst. Was, wenn Midas da ist?»
«Ist er nicht», versichere ich ihm. «Er besucht mich kaum jemals tagsüber, außer, er braucht meine Macht. Und er ist mir aus dem Weg gegangen, seit …» Ich breche ab und beiße mir auf die Unterlippe, aber Slade hört, was ich nicht sage. Seine grünen Augen mustern meine Wange.
«Er sollte dich besser nicht noch mal anrühren.»
«Wird er nicht.»
Trotzdem scheint Slade nicht beschwichtigt. «Sag mir, dass du dich nicht zurückziehst.»
Ich runzele die Stirn. «Zurückziehen?»
«Du bereust es nicht, oder?», fragt er mich, den Blick unverwandt auf mein Gesicht gerichtet.
Darum geht es hier also. Mein Blick und meine Stimme werden weicher. «Die letzte Nacht war vieles, aber nichts, was ich bereue.»
Er stößt erleichtert den Atem aus und vertreibt so die Anspannung aus seinen Schultern. «Gut. Es wäre wirklich unpraktisch, dich den ganzen Tag ans Bett zu fesseln.»
Ich starre ihn mit offenem Mund an. «Das würdest du nicht wagen.»
Er beugt sich vor, bis unsere Gesichter auf einer Höhe schweben, und diese verführerische Verschmitztheit, die ich so sehr liebe, kehrt in seinen Blick zurück. «Ich werde dich nicht aufgeben, schon vergessen? Ich würde dich definitiv ans Bett fesseln, falls du versuchen solltest, einen Rückzieher zu machen. Und deine Bänder würden mir wahrscheinlich dabei helfen.»
Mein Herz macht bei dieser Andeutung einen Sprung. Und den Teil mit meinen Bändern kann ich nicht mal leugnen, weil sie im Moment versuchen, an seinen Beinen nach oben zu gleiten. «Tja … bald schon kannst du mich nicht mehr berühren», erinnere ich ihn.
Sein warmer Atem gleitet über meine Wange. «Ich könnte dich wieder zum Betteln bringen, auch ohne deine Haut zu berühren.»
Große Göttlichkeit.
Ich schlucke gegen den Kloß an, der plötzlich in meiner Kehle sitzt. «Ich muss jetzt gehen, sonst bleibt mir keine Zeit für ein Bad, bevor die Sonne aufgeht.»
Offenbar zufrieden mit der Röte in meinen Wangen, richtet Slade sich auf. «Iss zuerst etwas.»
Ich schaue zum Tisch. Mein Magen wählt genau diesen Moment, um laut zu knurren, was ein siegessicheres Lächeln auf Slades Gesicht zaubert.
«Ein Croissant», gestehe ich ihm zu.
«Und ein bisschen vom Ei», fügt er hinzu. «Und Früchte. Vielleicht auch Schinken.»
Ich verdrehe die Augen, dann setze ich mich auf das Sofa mit dem Tisch in Reichweite. Slade nimmt sofort neben mir Platz. Er schnappt sich einen Teller und beginnt ihn zu beladen, während ich die Croissants betrachte. Bevor ich eines auswählen kann, drückt er mir den Teller in die Hände. Ich blinzele überrascht. «Das kann ich nicht alles essen.»
«Natürlich kannst du das. Dein Körper braucht das. Wir haben letzte Nacht eine Menge Energie verbraucht», erklärt er mit einem Grinsen.
Wie oft kann ich vor dem Sonnenaufgang erröten?
Statt einer Antwort beginne ich, mein Essen zu verschlingen. Slade nimmt sich ebenfalls etwas, auch wenn er langsamer isst.
Ich räuspere mich, dann nicke ich in Richtung des Balkons. «Willst du ihn nicht wieder reinlassen? Da draußen dürfte es kalt sein.»
«Ihm geht es gut», meint Slade wegwerfend.
«Nein, tut es nicht!», ruft der falsche Riss jenseits der Glasscheibe, auch wenn er sich nicht zu uns umdreht. «Es schneit verdammt noch mal schon wieder!»
Slade schnaubt nur amüsiert und isst weiter.
Wir verbringen eine Weile in geselligem Schweigen. Allerdings ertappe ich mich dabei, wie ich ihn mehrfach abgelenkt anstarre. Auf seinen Lippen klebt Zucker, den ich dringend ablecken möchte.
«Wenn du mich weiterhin so anschaust, lasse ich dich doch nicht gehen.»
Ich sehe ihm direkt in die Augen, in denen eine ganz andere Art von Hunger brennt, der absolut nichts mit Nahrung zu tun hat. Ich esse den letzten Bissen, dann stelle ich den Teller ab und erhebe mich. «Okay, ich gehe jetzt zurück in meine Gemächer. Danke für das Frühstück.»
Slade mustert mich eindringlich, und meine Nippel verhärten sich sofort. «Du solltest mehr essen», sagt er nach einem schnellen Blick zum Fenster, hinter dem der Himmel mit jeder Minute heller wird. «Ich finde nicht, dass das schon ausreicht.»
«Nein, wirklich, ich …» Meine Stimme verklingt, dann kneife ich misstrauisch die Augen zusammen. «Moment mal. Versuchst du … versuchst du absichtlich, meinen Aufbruch zu verzögern?»
Er blinzelt einmal, dann füllt er aus einem Krug ein Glas und trinkt erst einmal etwas. «Ich habe keine Ahnung, wovon du redest. Ich genieße einfach deine Gesellschaft und finde, dass du bis weit nach Sonnenaufgang bleiben solltest.»
«Du tust es wirklich. Du versuchst, mich aufzuhalten. Warum?»
Slades Miene wirkt viel zu unschuldig. «Es gibt keinen Grund. Also … wenn du tagsüber baden willst, verwandelst du das Wasser in flüssiges Gold oder wird es fest?»
«Ich könnte es fest werden lassen, doch dafür wäre eine Menge Macht nötig. Aber das Wasser würde sich in flüssiges Gold verwandeln, sobald ich es berühre. Und darin kann man nicht baden. Was der Grund ist, warum ich jetzt aufbrechen muss. Goldenes Wasser säubert nicht besonders gut.»
«Wie bedauerlich», antwortet er, doch er klingt nicht, als würde er das ernst meinen.
Endlich verstehe ich. Ich starre ihn aus großen Augen an. «O meine Göttin, Slade! Versuchst du zu verhindern, dass ich mich wasche?»
Statt zu leugnen, besitzt dieser Mistkerl die Frechheit, mich anzugrinsen. «Ich habe dir doch gesagt, dass Fae ziemlich animalisch sind. Ich mag es, dass du meinen Geruch trägst. Ich will, dass er bleibt.»
Das sollte mich anwidern, aber aus irgendeinem Grund lässt die Tatsache, dass er mich mit seinem Geruch markieren will, ein Flattern in meinem Bauch entstehen. «Du bist schamlos.»
«Das hatten wir doch bereits geklärt.»
Mit einem leisen Schnauben drehe ich mich um und gehe Richtung Tür. «Okay, ich werde jetzt baden wie eine normale Person. Und du solltest dasselbe tun.»
Er stößt ein genervtes Seufzen aus, als er mir zur Tür folgt. «Schön, aber besuch mich heute Abend im Lager. Lu wird dich rausschmuggeln.»
Ich mustere ihn zögerlich. «Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist.»
«Niemand wird euch sehen. Vertrau mir. Sie wird vor deinem Balkon auf dich warten.» Seine Augen glitzern amüsiert. «Anscheinend weiß sie bereits, wo das ist.»
Ich verziehe das Gesicht. «Davon hat sie dir erzählt?»
Er grinst. «Klar. Sie meinte, wie du da am Balkon hingst, hätte zum Witzigsten gehört, was sie je gesehen hat.» Ich boxe ihn gegen den Arm, aber das sorgt nur dafür, dass er lacht.
Slade öffnet die Tür für mich und schiebt den Kopf in den Flur, bevor er sich mir erneut zuwendet. «Die Luft ist rein», teilt er mit.
«Danke.»
Ich gleite an ihm vorbei. Ich kann seinen Blick auf mir spüren, als ich den dunklen Flur entlanggehe.
«Heute Abend, Auren», sagt er leise, und die Enden meiner Bänder winden sich angesichts des dekadenten Versprechens in seiner Stimme.
Ich halte am Ende des Flurs an und sehe über die Schulter zu ihm zurück. Ein heimliches Lächeln umspielt meine Lippen, weil verbotene Vorfreude mich erfüllt. «Heute Abend.»