Kapitel 2

A lison rutschte auf ihrem Sitz hin und her, als der Bus die kurvenreiche Landstraße hinunter zum Eingang der Schule fuhr. Die Tore waren dieses Jahr für den Bus geöffnet, daher konnte er die Schüler direkt vor dem Schulgebäude aussteigen lassen. Alison sah die magische Energie, die von den beiden Zauberern ausging, die auf ihren Posten an beiden Seiten des Tores standen.

Als der Bus hindurchfuhr, konnte Alison einen erhöhten Energieimpuls auf dem Schulgelände spüren, der von den Schutzzaubern ausging, die jedem den Zutritt verweigerten, der nicht dorthin gehörte. Der Bus kam zum Stehen und Misses Beasley rüttelte an einem rostigen schwarzen Griff, wobei sie ein vertrautes Grunzen ausstieß.

Alison sammelte ihre Sachen ein und folgte den anderen Schülern zur offenen Tür.

»Ich wünsche euch ein schönes Jahr«, rief die Busfahrerin ihnen hinterher.

»Ich danke Ihnen. Ihnen auch.« Alison zögerte und wartete, bis alle anderen ausgestiegen waren.

»Ist noch etwas, Liebes?«, fragte Misses Beasley.

»Waren das Wachen vor den Toren?«

Misses Beasley versuchte sie abzuwimmeln und sagte: »Oh je, na ja …«, aber Alison wartete gespannt auf eine Antwort. Misses Beasley war schon immer die beste Quelle für Klatsch und Tratsch in ganz Albemarle County. Alle redeten mit ihr und sie berichtete alles, was sie hörte, detailliert weiter.

»Man munkelt«, flüsterte sie verschwörerisch, »dass die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Schule verschärft worden sind. Misses Berens ist ins Kemana hinuntergegangen, wo sie ein paar kräftige Kilomeas angeheuert und sie dann verzaubert hat, damit sie weniger haarig aussehen. Ich bin nicht sicher, was sie gegen dunkle Magie ausrichten können.« Misses Beasley schauderte. »Meine Schwester aus Minneapolis hat sich einmal mit einer Hexe angelegt, die sich gerne mit den dunklen Künsten beschäftigte. War nicht schön.«

»Zwei Kilomeas reichen da aus?« Alison konnte sehen, wie sich Misses Beasleys Energie zu einem satten Rosa erwärmte. Sie fand es aufregend, zu erzählen, was sie wusste.

»Ich habe das alles nicht selbst gesehen, wohlgemerkt. Aber ich habe gehört, dass noch mehr auf dem Gelände arbeiten und ein paar Fallen hinter dem Zaun ausgelegt sind. Die Schule darf keine Fallen jenseits der Grundstücksgrenze aufstellen. Es gab eine große Versammlung!« Misses Beasley streckte die Hand aus, ergriff Alisons Arm und drückte ihn.

»Ein Treffen in der Stadt?«

»Oh ja, Liebes. Seit Bestehen der Schule gibt es eine Vereinbarung, dass außerhalb des Grundstücks keine Magie verwendet werden darf. Misses Berens hat argumentiert, dass dies andere Zeiten sind und die Kinder sowie die Schule geschützt werden müssen. Ich stimme ihr zu, aber andere waren der Meinung, dass es einen schlechten Präzedenzfall darstellt und nach dem, was mit den Toombie passiert ist und dann mit den Wandlern …« Ihre Stimme verstummte.

Alison lief es trotz der Jahreszeit kalt über den Rücken. »Jemand hat sogar vorgeschlagen, dass die Schule geschlossen werden sollte.«

Misses Beasley ließ Alisons Arm los. »Nur der laute Mister Fenderle. Dieser alte Furz von einem Elfen. Verzeih mir meine Ausdrucksweise. Er beschwert sich immer über irgendetwas. Na ja, vielleicht auch ein paar andere, aber das war’s auch schon. Ich schwöre es.« Misses Beasley bekreuzigte sich. »Oh, das hätte ich dir alles gar nicht erzählen sollen. Wie dumm von mir«, sagte sie entgeistert. »Aber es ist nun mal die Wahrheit!«

Alison dachte darüber nach, was sie am Bahnhof gesehen hatte. Vielleicht wusste ihr Vater wirklich alles besser.

»Danke, Misses Beasley, ich sollte gehen.«

»Ich hoffe, ich habe dich nicht verängstigt, Liebes. Hier, lass mich dich umarmen.« Die Busfahrerin quetschte sich aus ihrem Sitz und schloss Alison in ihre Arme.

»Ganz und gar nicht. Es ist gut zu wissen, dass die Schule etwas tut. Vielleicht können wir der Stadt helfen, uns besser kennenzulernen.«

»Das ist eine gute Idee!«, zwitscherte die Fahrerin, als Alison aus dem Bus stieg.

»Alison!«, rief Izzie und rannte die Treppe hinunter und über den Hof in Alisons Richtung.

Die Schüler kamen an verschiedenen Punkten auf dem Schulgelände an. Einige hatten den Bus genommen, andere kamen durch die Portale oder wurden von ihren Eltern abgesetzt. Es war der erste Tag von Alisons vorletztem Schuljahr und sie war wirklich froh, wieder in der Schule zu sein. Es gab neue Schüler, hauptsächlich Erstklässler und eine Menge Schüler aus dem Jahr zuvor. Alison war froh, sie alle zu sehen. Sie war sich nicht sicher gewesen, wie viele zurückkehren würden und hatte sich vorgestellt, anzukommen und nur ein oder zwei Energien wiederzuerkennen.

Alison blieb stehen und beobachtete, wie sich Izzies Energie auf sie zubewegte. Sie blickte an Izzie vorbei und sah, dass Kathleen, Emma und Aya ebenfalls in ihre Richtung kamen. Ein Lächeln machte sich auf Alisons Gesicht breit. Sie war überglücklich, ihre Freunde zu sehen. Als Izzie bei ihr war, warf sie ihre Arme um Alison, umarmte sie fest und nahm ihr den Koffer ab.

»Es ist so schön, dich wiederzusehen! Wir haben schon die ganze Zeit auf dich gewartet. Wir dachten, du würdest schon vor einer Stunde ankommen«, plapperte Izzie fröhlich. »Es ist viel zu lange her!«

»Du hast mich doch diesen Sommer gesehen!«

Izzie lachte. »Wir haben einiges zu erzählen. Warum hast du so lange gebraucht?«

Alison räusperte sich nervös. »Äh, ja. Ich musste den Zug wechseln. Mir war nicht klar, dass ein anderer in diese Richtung fuhr, also bin ich in Denver ausgestiegen und musste warten. Dort war ziemlich viel los.«

»Das ist echt mies«, erwiderte Kathleen mit einem Lächeln. »Ich war auch schon einmal in Denver. Das hat mir echt gereicht. Also, ich liebe Colorado und das Skifahren, aber alles, woran ich mich aus Denver erinnern kann, ist Dreck und Müll. Wenigstens musstest du nicht lange dort bleiben. Ich war eine Woche lang mit meinem Vater in Denver, während er dort an einer Konferenz teilnahm und irgendwann wurde mir so langweilig, dass ich meine Mutter anflehen musste, mir ein Portal zu öffnen und mich zurückzuholen.«

Alison kicherte und zuckte mit den Schultern. »Ich habe eigentlich nur den Bahnsteig gesehen und für mich sehen die eh alle gleich aus.«

Kathleen lachte und umarmte sie, dann trat sie zur Seite, um Aya und Emma auch die Chance zu geben, ihre gerade erst angekommene Freundin zu umarmen. Emma drückte sie fest und begutachtete Alisons helles Haar.

»Ich schwöre, jedes Mal, wenn ich dich sehe, ist es, als würde das Silber in deinem Haar heller werden. Ich liebe es. Ich weiß, du kannst es nicht sehen, aber es sieht verdammt geil aus.«

Alison lachte und fuhr sich mit den Fingern durchs Haar. »Was soll ich sagen? Drow ist gerade in.«

Die Mädchen kicherten, als Aya Alisons Hand drückte. Dann machten sie sich auf den Weg zum Herrenhaus.

»Ich weiß, dass es hier Ende August immer heiß ist, aber es fühlt sich ernsthaft so an, als wären es heute über tausend Grad. Obendrein machen mich die Zikaden wahnsinnig. Lass uns reingehen, da ist es schön kühl … und ruhig.«

Im Inneren der Villa stellten sie ihre Taschen ab und verweilten im Foyer, während sie sich die anderen Schüler ansahen. Luke, Ethan und Peter stürmten die Treppe hinunter auf sie zu und winkten. Ethan ging zu Alison hinüber und stupste sie an.

»Hey, du. Aufgeregt?« Er lachte herausfordernd.

»Na ja, nur wenn du schon wieder einen neuen Aprilscherz geplant hast.«

Kathleen seufzte und rollte mit den Augen. »Ermutige ihn nicht.«

»Ich weiß, dass wir die letzten Wochen fast jeden Tag Kontakt hatten, aber ich habe trotzdem das Gefühl, euch ewig nicht gesehen zu haben.« Izzie ging neben Luke her und ergriff seine Hand.

»Ich weiß und dabei haben wir uns ja sogar gesehen«, antwortete Alison und dachte an ihren Besuch bei Izzie. »Es ist einfach schön, wieder hier zu sein. Ich bin froh, dass wir wieder alle zusammen sind.«

»Aber es gibt eine Menge Leute, die nicht zurückgekommen sind, nachdem was letztes Jahr mit den Wandlern passiert ist. Sie scheinen einfach nicht zu verstehen, dass es nicht die Schuld der Wandler war.« Izzie ergriff Lukes Hand fester und lächelte ihn an.

Er lächelte zurück. Die beiden drehten sich um, als sie das Gespräch einer kleinen Gruppe erwachser Hexen hörten, die mit ihren Kindern vorbeigingen.

»Diese Schule hat ein ernsthaftes Disziplinproblem. Diese Kinder laufen einfach herum, als wäre nie etwas passiert«, sagte eine Hexe, während sie ihre Tochter kopfschüttelnd zum Weitergehen drängte.

Eine andere Hexe mit großer roter Sonnenbrille nickte und blickte finster drein. »Ganz zu schweigen davon, dass sie Halbblüter, schwache Magier und noch schlimmer, Gestaltwandler reinlassen.« Die Hexe schüttelte den Kopf. »Es ist, als hätten sie letztes Jahr nicht gelernt, dass man Gestaltwandlern nicht trauen kann. Wir hingegen wussten es schon vor zwei Jahrzehnten, als sie überall auftauchten.«

»Personen mit Fell und spitzen Zähnen«, zischte eine Hexe und hob kurz ihren Fuß, um auf ihre Schuhsohle zu schauen. »Diese Biester können sich nicht beherrschen, aber für die Schule ist es natürlich okay, sie einfach mit den anderen Schülern herumlaufen zu lassen. Sie werden ihre Lektion schon lernen, wenn ein ahnungsloser Schüler auf dem Flur zerfleischt wird.«

»Ich hörte, dass mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber ist das genug?«

»Die sind ja nicht einmal gegen die Wandler gerichtet.« Eine Mutter mit langen dunklen Haaren, die ordentlich mit einer großen Spange zurückgebunden waren, tätschelte den Schal, der um ihren Hals gebunden war. »Alle versuchen die Ereignisse den alten Zaubererfamilien in die Schuhe zu schieben, aber das glaube ich einfach nicht«, meckerte sie.

»Ja, immerhin schicken wir doch unsere Kinder auch hierher«, zischte eine kleine Hexe mit lockigem, braunem Haar und einer übergroßen Ledertasche, die sie über ihrer Schulter hängen hatte.

»Wir würden niemals …«

»Der Rat der Familien hat wirklich Besseres zu tun.« Die Hexe mit der großen Sonnenbrille spottete und schüttelte den Kopf. »Ja und wenn die Wandler durchdrehen, wissen wir doch genau, hinter wem sie zuerst her sein werden … einem unserer Kinder.«

»Wenn das hier nicht die beste Schule für Zauberei ganz Nordamerikas wäre, würde ich meine Amy sofort von der Schule nehmen.«

»Ich habe dafür gesorgt, dass Craig über den Sommer ein paar Sprüche gelernt hat, mit denen er sich im Fall der Fälle verteidigen könnte. Ich habe ihm gesagt, dass er auf sich aufpassen muss. Fell und Zähne, das kann man echt nicht magisch nennen«, murmelte die Hexe.

Luke hatte das komplette Gespräch mitbekommen. Seine Augen wurden bernsteinfarben und er knurrte in ihre Richtung. Izzie hielt sich den Mund zu und kicherte, als die Hexen sie verdutzt anstarrten. Eine der Hexen keuchte auf und schüttelte den Kopf. Sie legte an Tempo zu und zog ihre Tochter rasch den Flur entlang hinter sich her. Izzie drehte sich um und boxte Luke sanft in den Bauch.

»Du weißt, dass du das nicht tun solltest. Die Direktorin wird dir sonst auf ewig Bibliotheksdienst erteilen«, sagte sie lachend.

»Ja? Nun, vielleicht sollten sich diese Bitches , die sich als Hexen ausgeben, daran erinnern, dass sie vor zwanzig Jahren mit all dem Drama angefangen haben.«

Izzie lächelte, schlang ihre Arme um ihn, drückte ihn fest an sich und atmete tief ein. Sie hatte seinen Geruch sehr vermisst, zu lange war sie von ihm getrennt gewesen. Egal in was für einer Laune er sich gerade befand, sie war wirklich froh, wieder bei ihm zu sein. Außerdem hatte er recht. Der Krieg zwischen den Wandlern und den dunklen Familien musste schnellstmöglich beendet werden, wenn sie zusammen zur Schule gehen wollten und vor allem, wenn die Magie zunehmend in die menschliche Gesellschaft integriert werden sollte. Das war der ganze Sinn der Sache. Sie wollten versuchen, eine gemeinsame Basis zwischen allen magischen Wesen zu finden, damit sie in der Zukunft friedlich zusammenleben konnten, ohne Situationen wie diese.

»Okay«, begann Kathleen aufgeregt. »Jungs, wir müssen euch für den Moment verlassen. Wir wollen Alison etwas zeigen!«

Alison hob eine Augenbraue und blinzelte, weil sie die Aufregung in Kathleens Energie spürte. »Bitte sagt mir nicht, dass ihr schon wieder ein Ei gefunden habt …«

»Sei nicht albern. Ich glaube, da habe ich meine Lektion gelernt.« Kathleen lachte. »Hast du es vergessen?«

»Was vergessen?«

Emma klatschte in die Hände und griff nach Alisons Handgelenk. »Wir sind jetzt im vorletzten Schuljahr! Und das bedeutet zwar mehr Arbeit, härterer Unterrichtsstoff und mehr Druck, aber es bedeutet auch, dass wir ein neues Zimmer bekommen!«

Langsam breitete sich ein Lächeln auf Alisons Gesicht aus. Dann nickte sie und ließ sich von Emma in Richtung Treppenhaus ziehen. Die Mädchen waren sehr aufgeregt, Alison in ihr neues Zimmer zu führen. Sie gingen hinauf in den dritten Stock und bogen rechts in den Gemeinschaftsbereich ein. Alison konnte die Energie spüren, die im Raum herrschte. Izzie lächelte und betrachtete all die neuen Möbel, den größeren Kamin und den riesigen Flachbildfernseher an der Wand. An der dritten Tür links blieb Kathleen mit ausgestrecktem Arm stehen.

»Ta-da!«, rief sie, als die Mädchen Alison ins Zimmer führten.

Es war riesig, mit sechs Himmelbetten. Es gab Kleiderschränke und Kommoden für jede von ihnen und an den Fenstern hingen wunderschöne geblümte Vorhänge. Die Fußböden bestanden aus flauschigem Teppich statt aus Fliesen und die Wände waren mit bewegten magischen Bildern der Landschaft von Charlottesville dekoriert.

Izzie starrte auf eines der Bilder und wandte sich wieder an die Mädchen. »Die Bilder verändern sich! Eben waren es Bilder von Ruby Falls im Frühling. Das hier ist vom Schulgelände, aber es sieht aus, als wäre es vor Schulbeginn aufgenommen worden.«

Das Bett, das der Tür am nächsten stand, war nicht gemacht. Emma schaute es verwirrt an und klammerte sich an einen Pfosten. »Wir sind nur zu fünft. Für wen ist das sechste Bett?«

Alle zuckten mit den Schultern und Alison durchquerte das Zimmer. Sie nahm das Bett an der gleichen Stelle wie im anderen Zimmer und legte ihren Rucksack auf die üppige Federdecke, drehte sich um und ließ sich rückwärts auf das weiche Laken fallen. Einen Moment lang nahm sie einfach die Stille in sich auf.

Aus dem Zimmer nebenan bellte Scarlett ihren Freunden Befehle zu. Sie teilten sich den Flur ab diesem Schuljahr mit Izzie, Alison und den anderen.

»Okay, Mädels«, rief Scarlett, als sie den Raum betrat. »Es sieht so aus, als hättet ihr euch alle eingelebt, also denke ich, es ist an der Zeit, dass wir die Regeln für den Gemeinschaftsraum durchgehen.«

Alison setzte sich auf und drehte sich zu Scarlett um. Hinter ihr standen einige ihrer Freunde, die ein bisschen weniger von sich eingenommen aussahen als sonst. Scarlett marschierte in die Mitte des Raumes und sah sich mit hochgezogenen Augenbrauen um.

»Nun, ich schätze, ihr habt eines der billigeren Zimmer bekommen, da ihr keinen Kühlschrank habt wie ich. Wie auch immer, hier sind ein paar Regeln für euch. Wenn ihr euch zusammenreißen könnt, werden wir keine Probleme haben. Niemand und ich meine niemand , setzt einen Fuß in mein Zimmer. Wenn ihr mich braucht, klopft ihr und lasst es einen meiner Leute wissen. Jeden Dienstag haben meine Gruppe und ich den Gemeinschaftsraum für uns allein.«

»Wofür?«, fragte Aya.

»Das geht dich nichts an«, schnauzte Scarlett sie an. »Außerdem benutzen wir morgens zuerst die Duschen, also wenn ihr nicht um vier Uhr morgens duschen wollt, wartet ihr, bis wir fertig sind.«

Scarlett ging zurück zur Tür. Sie blieb stehen und drehte sich um, als sie nach der Tür griff.

»Ich sage euch Bescheid, wenn es neue Regeln gibt. Viel Spaß mit eurer neuen Mitbewohnerin«, sagte sie kichernd.

Sie schlug die Tür zu, was alle zusammenzucken ließ. Aya schüttelte den Kopf und wandte sich an die Gruppe. »Sie bettelt geradezu um einen guten Streich oder vielleicht sogar zwei.«