Kapitel 25

D as gesamte Schulgelände war ruhig. Alle waren erschöpft von der Party oder vom langen Aufbleiben mit einigen der Alumni. Der Vollmond schien hell und warf einen gelben Schein über die Felder. Im Klang des Schnarchens und Grummelns der schlafenden Schüler öffnete Luke vorsichtig seine Tür und schlich hinaus, wobei er verzweifelt versuchte, niemanden zu wecken.

Er machte einen Schritt nach vorne, wich dann aber ruckartig zurück und drückte sich mit dem Rücken gegen die Wand. Connor öffnete die Tür am Ende des Flurs und sah sich um, übersah jedoch Luke, der sich im Schatten tarnte. Luke wartete einige Augenblicke, nachdem Connor seine Tür geschlossen hatte und atmete tief aus, froh, dass er nicht erwischt worden war.

Langsam und vorsichtig schlich er barfuß durch den Gemeinschaftsraum und schlängelte sich zwischen den schlafenden Schülern hindurch. Er sah sie verwirrt an, da er nicht verstand, warum sie dort draußen schliefen, wenn man bedachte, dass jeder ein Bett hatte und die Alumni in den Gästezimmern untergebracht waren. So wie es aussah und der Sauberkeit des Gemeinschaftsraums nach zu urteilen, waren sie alle fast die ganze Nacht aufgeblieben, um zu zaubern. Er kicherte, als er über den Körper des letzten Jungen stieg und den Flur hinuntereilte.

Als er die Treppe erreichte, hüpfte er auf das Geländer und glitt langsam nach unten. Er schaute auf den Boden hinunter, erinnerte sich an den Trick aus dem letzten Louperspiel und berührte ihn mit seinem Zeh, um sicherzugehen, dass er fest war. Er lachte über sich selbst, wie lächerlich er sich verhielt und machte sich auf den Weg zur Eingangstür.

Er trat hinaus in die kühle Nachtluft, atmete tief ein und schaute zum hellen Mond hinauf. Es war die perfekte Nacht, um genau das zu tun, wovon er seit Wochen geträumt hatte. In der Schule war durch die Louper-Kämpfe und die dunklen magischen Wesen alles so verrückt gewesen, dass Luke keine Zeit für einen langen Lauf gehabt hatte.

»Jetzt muss ich es nur noch schaffen«, flüsterte Luke.

Er nutzte seinen scharfen Hör- und Sehsinn, um sicherzugehen, dass Horace nicht auf dem Gelände unterwegs war. Das einzige Wesen, das er wahrnahm, war Dorvu, der seine Beute jagte. Luke lächelte und machte sich auf den Weg. Er folgte dem Zaun bis zum Waldgebiet, wo er in den Bäumen verschwand. Seine Augen leuchteten, als er tiefer in den Wald hineinlief, bis er die Lichtung betrat.

Diese wurde vom Mond gelb beleuchtet und die Blätter auf dem Boden waren welk.

»Ich habe mich schon gefragt, ob du es schaffen würdest«, sagte Henry und lächelte Luke an.

Die Augen von Professor Hodges leuchteten bereits. »Ich sagte doch, er würde hier sein. Luke würde es sich auf keinen Fall entgehen lassen, heute Nacht mit uns zu laufen. Es ist eine zu perfekte Nacht und es ist Vollmond.«

Luke lachte und ging auf sie zu. »Das wollte ich schon seit Wochen tun. Ich dachte schon, ich würde verrückt werden, wenn ich keine Gelegenheit dazu bekäme.«

Professor Hodges nickte und sah Luke und Henry an. »Meine Wolfssinne waren in letzter Zeit in höchster Alarmbereitschaft, also möchte ich, dass ihr beide vorsichtig seid, während ihr hier draußen seid, nur für den Fall, dass etwas im Wald lauert. Ich weiß nicht, was hier los ist. Ich habe es noch nicht herausfinden können, aber das Letzte, was ich will, ist, dass ihr beide verletzt werdet, während wir in Wolfsgestalt sind. Habt ihr das verstanden?«

Sowohl Luke als auch Henry nickten. Luke fragte sich, ob er von den dunklen Zauberern sprach, die kurz zuvor im Wald gewesen waren. Er hoffte, dass sie in dieser Nacht nicht da draußen lauerten, gleichzeitig hoffte er irgendwie, dass sie es doch taten. Er würde sie liebend gerne in Stücke reißen.

Der Professor klatschte in die Hände und zog seine Kleidung aus. »Also gut, Jungs, dann wollen wir mal loslegen. Der Wolf in mir brennt darauf, herauszukommen.«

Henry lachte und nickte.

Die Jungs zogen sich aus und versteckten ihre Anziehsachen unter einem Gebüsch. Sie standen in der Mitte der Lichtung, als sich ihre Körper veränderten. Haare sprossen aus ihren Nacken und sie wimmerten, während sie sich in Wölfe verwandelten. Sie hechelten schwer, als die Verwandlung abgeschlossen war. Das Heulen ihres Rudels in der Umgebung erregte ihre Aufmerksamkeit. Der Professor heulte zurück und ließ das Rudel wissen, dass sie auf dem Weg waren.

Er gab den beiden Schülern zu verstehen, dass sie dicht bei ihm bleiben sollten.

So rannten sie durch den Wald, das einzige Geräusch war das Knirschen der Blätter unter ihren Pfoten. Es würde eine ruhige Nacht für die Wandler werden und hoffentlich nichts als Spaß bringen. Sie hatten in den letzten Jahren genug Kämpfe erlebt und waren oft genug bedroht worden. Sie wollten einfach nur mit ihrem Rudel laufen und die wenigen positiven Dinge des Daseins eines Wandlers genießen.

* * *

Alison war in einem ihrer meditativen Zustände, als Izzie aus dem Zimmer schlüpfte. Sie schlich die Treppe hinunter, dann zur Tür hinaus und erhaschte einen flüchtigen Blick auf Luke, der im Wald verschwand, während sie sich ihren Weg über die Felder bahnte. Sie hatte schon eine Weile den Verdacht, dass Luke das öfter tat.

Sie war nicht so schnell wie Luke und die Dunkelheit machte es ihr schwer, zu sehen. Sie ließ sich Zeit beim Gehen, bis sie den Rand der Lichtung erreichte, wo der Mond besonders hell schien. Sie spähte durch die Büsche und sah, wie Luke und zwei andere Wölfe durch den Wald rannten. Izzie konnte die anderen Mitglieder des Rudels laut heulen hören, was ein warmes Gefühl in ihrem Herz erzeugte.

Sie wollte mehr sehen. Sie wollte wissen, was sie taten und wohin sie gingen, wenn sie als Wölfe unterwegs waren. Einen Moment lang stand sie neben den Kleiderstapeln der Jungs und schaute sich um, denn sie wusste, dass sie auf keinen Fall mit ihnen mithalten konnte. Was sie jedoch tun konnte , war, ihren magischen Spuren zu folgen. Sie hielt ihre Hände mit den Handflächen nach oben und zog die Energie aus dem Boden, die durch ihren Körper schoss und sie wärmte.

Die Symbole auf ihren Armen und ihrem Hals wirbelten wild umher, aber sie schenkte ihnen wenig Beachtung. Währenddessen bemerkte sie nicht, dass sie über den Rand des Schulgeländes und den Schutz von Professor Powells Zaubersprüchen hinausgelaufen war.

Als sie eine magische Kugel losließ, schoss diese durch den Wald und der Spur der Wandler hinterher. Izzie schmunzelte immer wieder, als sie sich durch Büsche, Äste und über umgestürzte Bäume ihren Weg durch den Wald kämpfte, hinunter in Schluchten und wieder hinauf, die magische Spur immer im Auge. Sie lauschte auf die Geräusche des Rudels, während sie lief und achtete nicht besonders darauf, wohin sie ging.

Gerade als sie ihr Tempo erhöhen wollte, hörte sie das Rascheln von Blättern zu ihrer Rechten, blieb stehen und schloss ihre Faust, um das Licht der Kugel auszulöschen. Sie lauschte einen Moment lang und sah sich um, als sie erkannte, dass sie auf eine Art Lager gestoßen war. Dort stand ein großes Zelt, groß genug, um hineinzugehen, ohne sich nicht bücken zu müssen. Sie sah die schemenhaften Silhouetten der Menschen darin. Izzie wusste, dass es keine Schüler waren, da Zelten nicht erlaubt und dies viel zu weit von der Schule entfernt war.

Endlich dämmerte es ihr. Ich bin außerhalb des Schulgeländes .

Sie ging näher an das Zelt heran, schaute auf die magische Spur, die ins Innere führte und fand nichts als dunkle Magie. Sofort wusste sie, dass die Leute im Zelt keine normalen Menschen waren. Es waren dunkle Wesen.

»Das Mädchen ist der Schlüssel. Sie ist allerdings kein guter Schlüssel. Sie kann alles, wofür wir gekämpft haben, innerhalb von Sekunden zerstören«, sagte ein Zauberer.

Izzie hörte aufmerksam zu. »Sie mag es vor allen anderen verbergen können, aber wir wissen, was sie ist und was sie kann. Sie ist die Einzige an dieser Schule. Wir können sie mitsamt ihrer Macht vernichten, wenn sie sich gegen uns wenden sollte, wie diese Leira Berens oder wir können sie irgendwie dazu bringen, mit uns zusammenzuarbeiten.«

Ein anderer Zauberer meldete sich räuspernd zu Wort. Seine Stimme war deutlich tiefer und sie ließ Izzie erschaudern. »Ich denke, die Chance, dass sie mit uns zusammenarbeitet, ist gering bis gar nicht vorhanden und wir wissen genau, was wir tun müssen. Das Mädchen muss eliminiert werden, bevor sie merken, mit welchen Zaubern sie belegt wurden.«

»Das wäre viel einfacher, wenn wir ihren verdammten Namen wüssten oder auch nur, wie sie aussieht«, bellte einer der Zauberer. »Die Direktorin hält sie zu nah bei sich, aber unser Informant sagte, er habe sie nachts mit einem anderen Schüler über das Gelände laufen sehen. Vielleicht können wir sie außerhalb des Geländes locken.«

Izzie wich zurück, der Atem blieb ihr in der Kehle stecken. Ihr war schnell klar, dass sie über Alison oder über sie selbst reden mussten. Aber warum?

Alles, was Izzie in diesem Moment denken konnte, war, Gott sei Dank, dass sie ihre Namen nicht kannten, zumindest noch nicht. Während sie dort zwischen den Bäumen stand und versuchte, zu lauschen, zupften ihre Finger an dem Armband an ihrem Handgelenk herum.

Sie war sich nicht einmal bewusst, dass sie dies tat. Dann zog sie das Armband ab, zunächst überrascht über ihre eigene Handlung und stieß einen kleinen Schrei aus. Die Energie in ihr pulsierte und sie spürte einen sanften Schlag auf ihren Solarplexus, der sie auf die Knie warf. Sie stellte sich wieder auf ihre Füße und wich zurück, als sich die Energie aufbaute und auf ihre Arme ausbreitete.

Geräusche von Leuten, die sich unterhielten, hallten in ihrem Kopf wider.

»Ich liebe dich, mein süßes Mädchen«, sagte ihre Mutter, während Erinnerungen an ihre Kindheit vor ihren Augen aufblitzten.

Meine Mutter! Izzie hob instinktiv die Hände, als könnte sie sie berühren und strich mit der Hand durch die leere Luft.

Sie konnte ihre Eltern hören. Sie waren die Personen, die sie die ganze Zeit gehört hatte. Die Erinnerungen wechselten wild durcheinander und breiteten sich aus, während sie eine Hand über ihren Mund presste und beobachtete, wie sie frei durch sie hindurchflossen. Sie sah sich selbst, wie sie mit ihren Füßen auf denen ihres Vaters tanzte. Sie sah Erinnerungen an eine Kindheit, die mit Liebe und Glück gefüllt waren. Sie erinnerte sich daran, wie sie mit ihrem Vater Cheetos scherzte, wie sie mit ihrer Mutter zum Laden in der Nachbarschaft lief und wie sie fast jeden Abend mit ihnen zu Abend aß.

Wer sind sie?

Izzie strengte sich noch mehr an und versuchte zu erkennen, wer genau sie waren, aber sie konnte ihre Gesichter nicht sehen. Alles, was sie erkannte, waren ihre Schatten. Die Erinnerungen schossen so schnell durch sie hindurch, dass sie Mühe hatte, sich aufrechtzuhalten. Die Energie strömte wild umher und erhellte das gesamte Waldgebiet um sie herum. Die dunklen Zauberer bemerkten es und traten aus dem Zelt, gerade als die Erinnerungen verblassten und die Energie wieder in das Armband zurückschoss.

Izzie griff danach und schnappte es sich. Sie schaute noch einmal kurz zu den Zauberern hoch, bevor sie durch den Wald rannte. Die Zauberer schrien sich gegenseitig zu, als sie ihr hinterherliefen: »Sie ist es! Lasst sie nicht entkommen!«

Izzie rannte so schnell sie konnte, ihre Haut und ihre Augen leuchteten immer noch hell und die Symbole auf ihren Armen drehten sich weiterhin extrem schnell. Sie suchte einen Weg zurück zur Schule, doch entfernte sich immer weiter von der schützenden Begrenzung.

Während sie rannte, schob sie das Armband an ihr Handgelenk und spürte, wie die Energie sofort nachließ. Es war ein seltsames Gefühl, etwas, das sie noch nie gespürt hatte.

Hatte die Direktorin das mit Absicht gemacht? Was ist ihr Ziel?

Izzie warf einen Blick über ihre Schulter und merkte, dass sie sie immer weiter einholten. Es waren drei von ihnen und sie waren offensichtlich sehr gut mit ihrer Magie vertraut. Izzie sprang über einen umgestürzten Baum und rannte weitere hundert Meter, bevor sie langsamer wurde und zum Stehen kam. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und zog ihre Energie durch die Brust nach oben, weil sie wusste, dass es keinen Sinn mehr hatte, wegzulaufen.

Sie war ganz allein da draußen und musste gegen sie kämpfen.

Sie fuhr mit den Fingern über den Armreif, als die Zauberer vor ihr zum Stehen kamen. Ohne dieses Armband war ihre Magie wild und unkontrollierbar, aber mit war sie in dem, was sie tun konnte, eingeschränkt. Sie wusste nicht, ob sie es abnehmen oder anlassen sollte, um gegen sie zu kämpfen. Im ersten Moment tat sie sich selbst leid, ganz allein, ohne ihre Freunde, die ihr helfen konnten. Doch etwas in ihr sagte ihr, dass sie, auch wenn sie vielleicht nicht gewinnen würde, ihnen zumindest sehr weh tun konnte.

Sie holte tief Luft und ihre Augen leuchteten heller. Sie fragte sich, woher um alles in der Welt diese Wesen sie kannten. Es ergab keinen Sinn, aber etwas in ihr ließ diesen Gedanken nicht los. Egal, wie seltsam es war, sie wusste einfach, dass sie es in sich hatte, diesen Zauberern ernsthaften Schaden zuzufügen. Langsam hob sie den Kopf und starrte sie an, während sie ihre Zauberstäbe bereit machten. Keiner von ihnen sah zuversichtlich aus, dass sie den Kampf schnell gewinnen würden. Sie wussten, welche Art von Magie Izzie hatte, dennoch hatten sie keine Ahnung, wozu sie wirklich fähig war.

Izzie beruhigte sich selbst. Wenn sie untergehen würde, würde sie sie mitnehmen.

* * *

Alison rannte über das Feld, nur in ihrem Pyjama und nutzte ihre Magie, um die blassesten Energien zu sehen. Sie umklammerte das Armband, das Shay ihr gegeben hatte, als sie Izzies magischer Spur in den Wald folgte. Sie wusste, dass ihre Freundin in Schwierigkeiten steckte. Sie hatte es in ihrer Meditation gesehen und sie konnte sie mit den dunklen Zauberern nicht einfach alleinlassen.

Sie rannte so schnell sie konnte, aber wurde immer mal wieder langsamer, um nicht gegen die Bäume zu prallen. Die Blätter knirschten unter ihren nackten Füßen. Ihr einziger Fokus war es, Izzie zu helfen. Als sie über die Lichtung eilte, achtete sie nicht einmal auf die Kleidung der Wandler.

Sie wusste, dass sie sich Izzie näherte, sie fühlte ihre Magie durch die Luft pulsieren.

Alison spürte die Tiefe unter sich und sprang mit einem einzigen Schritt über eine Schlucht, wobei sie instinktiv ihre Drow-Magie einsetzte. Ihr gesamter Fokus lag auf ihrer Freundin. Ihr Herz klopfte, als sie ein offenes Feld und einen weiteren alten Baumbestand durchquerte. Ihr Atem stockte, als sie erkannte, dass Izzie außerhalb des schützenden Zauberrings um die Schule sein musste.

Sie erklomm den Bergkamm und kam zum Stehen, legte das Armband an, um Izzie durch den Energiewirbel vor ihr besser erkennen zu können.

Sie stürzte nach vorne und packte Izzie am Handgelenk. »Lauf!«

Alison warf eine Decke der Dunkelheit über das Gebiet und Izzie hielt sich an Alisons Handgelenk fest, während sie rannten. Alison, die in der Lage war, die Energie um sie herum zu spüren, führte Izzie aus der Dunkelheit hinaus, die sie über den Wald gelegt hatte.

Izzie stolperte, aber Alison zerrte sie wieder auf die Füße. »Danke. Das war wirklich knapp.«

Alison nickte, als sich die Dunkelheit zu lichten begann. »Du kannst mir später davon erzählen. Jetzt müssen wir erst einmal hier weg.«

Sie blickte zurück und sah, wie die Zauberer durch die sich nach und nach auflösende Dunkelheit stolperten. Alison fuchtelte mit den Händen und formte den Efeu, der auf dem Waldboden wuchs. Sie warf ihre Hände zurück und befahl den Ranken, die Zauberer zum Fallen zu bringen und sie am Boden zu halten.

»Das ist neu«, keuchte Izzie.

»War nur reiner Instinkt«, sagte Alison, während sie sich die Hand auf den Kopf legte und eine Grimasse zog.

Izzie fragte: »Bist du okay?«

Alison nickte. »Ich werde das Armband bald abnehmen müssen. Mein Kopf fängt schon an zu brummen.«

Izzie machte sich Sorgen um Alison, wusste aber nicht, was sie sagen sollte. Sie hätte nachts nicht ganz allein draußen sein sollen, aber sie hatte sie gefunden – die dunklen Zauberer, die versuchten, die Schule zu stürzen. Sie kämpfte mit dem Wissen, dass sie das Mädchen war, hinter dem sie her waren. Aber in diesem Moment war es Priorität, sicherzustellen, dass ihre Freundin und sie sich in Sicherheit bringen konnten.