Kapitel 29: Wahrer Charaktertest
„IHR HABT EINE SCHÖNE WOHNUNG”,
sagte Tissa. Sie nahm den kleinen Rucksack von den Schultern und sah sich nach einem Platz um, an dem sie ihn ablegen konnte. „Alles okay bei dir?”
„Ja. Ich habe über die Strategie für die Instanz nachgedacht, während ich auf dich gewartet habe. Hier ...” Ich nahm ihr den Rucksack ab und hängte ihn an einen Haken an der Wand. „Komm rein.”
Tissa ging ins Gästezimmer, setzte sich auf die Couch und legte die Beine hoch. Sie trug eine weite Khakihose, einen schlabbrigen Hoodie und hohe Stiefel. Sie hatte ihr glattes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden, doch eine Strähne hatte sich gelöst und war ihr ins Gesicht gefallen. Ab und zu pustete Tissa, um sie wegzublasen.
Ich holte zwei kalte Dosen Bier aus dem Kühlschrank. Als ich sie öffnete, zischte es. Ich reichte Tissa eine davon und setzte mich in den Sessel neben der Couch
.
„Danke”, sagte sie. Sie nahm einen großen Schluck und atmete befriedigt aus. „Aaah ...”
„Sieht aus, als ob du Bier magst.”
„Ich habe eben einen komischen Geschmack”, erwiderte sie verlegen. „Ich kann diese süßen Cocktails nicht ausstehen! Wein schmeckt mir nicht, und Likör ist einfach eklig. Aber ich mag den Geschmack von Bier. Und du?”
„Ich mag ... Apfelsaft. Ich habe mal Whisky probiert, aber er hat mir nicht geschmeckt ...”
Wir unterhielten uns über belanglose Sachen, aber ich konnte nicht richtig zuhören, was Tissa sagte. Ich sah einfach nur ihr Gesicht an – die langen Wimpern, ihre blauen Augen, ihre kleine, rosa Zunge, die den Schaum von der Oberlippe leckte – und ich wollte sie küssen. Ich stand auf und wollte mich neben sie setzen, aber sie lachte und rückte weg.
„Damit wir uns richtig verstehen, Alex ... Wir sind nur Freunde. Okay? Der Kuss von vorhin ... Du hast mich überrascht. Mach das nicht noch mal.”
„Ich werde versuchen, mich zu beherrschen, aber ich kann nichts versprechen”, gab ich schulterzuckend zu. „Ich mag dich.”
„Ich weiß. Ich mag dich auch, aber ... mach die Sache nicht kompliziert. Ich meine es ernst! Beim nächsten Mal werde ich wütend. Lass uns einfach ein Bier zusammen trinken, uns unterhalten, und dann kannst du mich zu meinem fliegenden Auto bringen. Das ist alles. Okay?”
„In Ordnung, wir sind Freunde”, erwiderte ich
lächelnd und hob meine Hand für einen Faust-an-Faust-Stoß. Sie tat das Gleiche und unsere Handknöchel berührten sich.
Um ehrlich zu sein, hatte ich für heute sowieso nicht mehr erwartet. Im Gegenteil, der Gedanke, dass etwas passieren könnte, für das ich noch nicht bereit war, hatte mir ein bisschen Angst gemacht. Was würde ich tun? Wie funktionierte die ganze Sache? Theoretisch wusste ich es natürlich, aber praktisch? Ich erinnerte mich daran, wie ich zum ersten Mal Fahrrad gefahren war. Alles war offensichtlich gewesen, trotzdem war ich einige Male umgefallen. Die Vorstellung, mich vor Tissa zu blamieren, war ein Albtraum!
Daher war ich nicht im Mindesten enttäuscht. Dass Tissa und ich in dieser Nacht allein waren und ein Bier tranken, reichte mir völlig aus. Außerdem hatte sie gesagt, dass sie mich mochte. Noch vor einer Woche hätte ich davon nur träumen können!
„Und noch etwas”, sagte sie. „Nicht mehr als drei oder vier Dosen Bier für jeden von uns, sonst lassen unsere Kapseln uns Dis
nicht betreten und unsere Schule wird informiert. Strafpunkte kann ich nicht gebrauchen.”
„Ich auch nicht. Wir bleiben bei drei oder vier Bier. Mehr als eine Dose habe ich sowieso noch nie getrunken, darum ...”
„Keine Angst”, unterbrach Tissa mich lachend. „Ich weiß, wie ich mit dir umgehen muss, falls du betrunken wirst und dich daneben benimmst.
”
„Aus Erfahrung?”
„So etwas in der Richtung. Meinst du vielleicht, keiner der drei Jungs hätte was bei mir versucht? Sie strotzen vor Testosteron!”
„Ich dachte, du und Ed ...”
„Nein! Aber er mag mich und ist ziemlich eifersüchtig”, entgegnete Tissa nachdenklich. „Er sagt nichts, aber ich kann sehen, dass es ihn verletzt, wenn ich ihn ablehne.”
„Warum macht dir das was aus?” Das Bier war mir in den Kopf gestiegen, darum waren mir diese Fragen nicht länger peinlich.
„Ich habe ihn lieb ... wie einen Bruder”, antwortete sie. „Malik und Hung auch. Das wissen sie. Sie haben es akzeptiert und behandeln mich entsprechend. Machst du noch eine auf?” Tissa reichte mir ihre leere Dose.
Ich schwankte etwas, als ich zum Kühlschrank ging. Dieses Mal holte ich die ganze Packung heraus, damit ich nicht noch einmal würde aufstehen müssen. Ich öffnete ein weiteres Bier und reichte es Tissa.
„Danke. Du kannst dich neben mich setzen, wenn du willst.” Sie klopfte neben sich auf die Couch.
„Okay.” Ich landete auf der Couch. Mein Fuß berührte ihren, und mein Herz schlug schneller. „Welche Pläne hast du für Dis
?”
„Ich habe große Pläne, Alex. Es gibt ein paar Möglichkeiten für mich, aber alles hängt davon ab, was wir erreicht haben, wenn wir die Sandbox
verlassen. Die guten Plätze im großen Disgardium
sind bereits von Clans besetzt worden. Wenn du eine Instanz spielen willst, musst du dich bei dem Clan bewerben, der den Ort kontrolliert. Die Bewerbung kostet Geld, und es besteht immer die Möglichkeit, dass sie dich ablehnen.”
„Wie soll man dann leveln? Wie bekommt man Ausrüstung?”
„Na ja ... Dis
ist groß. Man kann verschiedene Quests erledigen und Mobs in offenen Gebieten farmen. Als Priesterin von Nergal gibt es auf alle Fälle etwas für mich zu tun. Es gibt jede Menge Klassenquests. Für die Jungs auch, darum werden wir das wohl machen. Aber es wird einige Zeit dauern.”
„Gibt es einen schnelleren Weg?”
„Die Grenze. Man kann in unbekannte Gegenden gehen.” Tissa zog die Stirn kraus. „Das ist Eds Idee. Er will unabhängig bleiben und unseren Clan vergrößern. Doch an der Grenze kannst du praktisch erst ab Level 300 überleben, und es wird Jahre dauern, bis wir so weit sind.”
„Habt ihr noch andere Ideen?”
„Komm schon, Alex”, kicherte Tissa und warf ein Kissen nach mir. „Du bist kein Dementor, ich werde dir keine Clan-Geheimnisse verraten. Erzähl mir lieber von dir.”
„Was willst du wissen?”
„Bist du eine Gefahr?”, fragte sie und öffnete noch eine
Dose Bier.
„Was?” Ich rückte etwas von ihr ab. „Keine Sorge, Tissa. Ich fasse dich nicht an.”
„Nicht die Art von Gefahr!”, winkte sie ab und grinste. „Es ist okay, hier etwas gefährlich zu sein. Nur zu, ich komme damit zurecht. Nein, ich rede von Dis
. Haben sie dir wegen Patricks Fluch den Status einer Gefahr zugewiesen?”
Ich öffnete den Mund, um zu antworten, dass ich wegen des Fluchs keinen Gefahrenstatus erhalten hatte, aber sie unterbrach mich.
„Nein, sag nichts! Sag nichts, kein Wort, sch!” Sie beugte sich zu mir herüber und legte ihre Hand auf meinen Mund, um mich zum Schweigen zu bringen, aber sie verlor das Gleichgewicht und fiel auf meine Knie. „Tut mir leid. Ich wollte nicht ...”
Als ich Tissa aufhelfen wollte, berührte meine Hand ihre Brust. Ich konnte sie durch ihren Hoodie fühlen. Sie war gut entwickelt. Anscheinend trug Tissa keinen BH, das war zumindest mein Eindruck. Warum hatte ich gerade dorthin gegriffen?! Ich erstarrte und wusste nicht, was ich tun sollte.
„Gut”, sagte Tissa ruhig. „Du kannst meine Brust anfassen, wenn es dich davon abhält, zu antworten. Mach den Mund wieder zu, Alex.”
Ich gab etwas Unartikuliertes von mir.
„Also, tut mir leid. Ich hätte nicht fragen sollen. Falls du eine Gefahr bist, darfst du niemandem davon erzählen! Auf keinen Fall!” Sie schwieg einen Moment. „Erinnerst du dich an den Nekromanten, der vor ein paar Tagen als Klasse-Z-
Gefahr enthüllt worden ist? Denjenigen, den Ed ausgeschaltet hat?”
„Als er zu spät gekommen ist?”
„Genau. Am nächsten Tag haben die Entwickler den Spieler mit einer riesigen Strafe auf seinen sozialen Wert belegt. Jetzt wird er wahrscheinlich nie ein Bürger werden können und die Belohnung hat er natürlich auch nicht bekommen. Sein Charakter ist einfach aus der Sandbox gelöscht worden und er ist biometrisch gesperrt worden, sodass er für die nächsten drei Jahre auf keine Welt des Spielekonsortiums zugreifen kann. Verstehst du, was ich sagen will, Alex?”
„Nicht so richtig.” Ich legte den Kopf zur Seite, um Verwirrung und einen Schwips vorzutäuschen, aber ich verstand ganz genau. In diesem Spiel galten strenge Regeln, die man besser einhalten sollte.
„Gut”, murmelte Tissa und klopfte mit der Hand auf mein Knie. „Wenn du nicht verstehst, was es bedeutet, betrifft es dich nicht. Und ich hatte recht ...”
Ich küsste ihren Nacken. Sie stöhnte kaum hörbar, und ich machte weiter. Tissa roch so gut wie eine seltene Blume, kombiniert mit ihrem eigenen verführerischen Duft. Sie atmete schneller, und meine Lippen begannen zu prickeln.
Ich wusste nicht, ob eine Minute oder eine Stunde vergangen war, als sie sich mir vorsichtig entzog und den Kopf hob. „Ich muss gehen, Alex. Mein Vater macht sich sicher schon Sorgen.
”
„Schade”, brachte ich heraus.
„Ja ...”, erwiderte sie leise. „Vielleicht kannst du mich ja mal ... zur Schule fliegen.”
Wir standen auf. Tissa setzte die Kapuze ihres Hoodies auf und nahm ihren Rucksack vom Haken. Wir sagten nichts, als wir zu ihrem fliegenden Auto gingen, und verzichteten auch auf einen Abschiedskuss. Tissa stieg einfach ins Auto und flog los.
* * *
Als ich aufwachte, regnete es wieder in Strömen und schwere Wolken hingen über der ganzen Stadt. Es musste fast Mittag sein. Es war so kalt, dass mir die Zähne klapperten. Trotzdem öffnete ich das Fenster, denn mir war übel und ich brauchte frische Luft. Mein Kopf war schwer und ich hatte großen Durst. Ob meine Eltern sich nach ihren wilden Nächten ähnlich fühlten? Hatte ich etwa einen Kater?
Ich putzte mir die Zähne und trank bestimmt einen Liter Wasser. Meine Knochen und Muskeln schmerzten, sodass ich beschloss, meinen Kreislauf durch ein paar sportliche Übungen in Schwung zu bringen. Entweder die Übungen oder die folgende Dusche halfen, denn danach ging es mir besser. Körperlich besser, denn ansonsten ging es mir ausgezeichnet. Ich musste ständig an die vergangene Nacht mit Tissa denken, sodass ich die ganze Zeit über lächelte
.
Duda nahm meine gute Laune wahr und verwandelte sich in einen Hund. Er sprang herum, lief hin und her, wedelte mit dem Schwanz, bellte und sah mir treu in die Augen.
Während ich ihn hinter dem Ohr kraulte, rief ich meine Eltern über einen Videoanruf an. Meine Mutter unterzog mich wegen der dunklen Ringe unter meinen Augen einem gnadenlosen Verhör. Mein Vater machte Witze darüber, wie ich die Nacht verbracht haben könnte, angefangen mit einer Orgie bis zu einem Marathon aller neun Filme von Zurück in die Zukunft
. Mein Vater hatte seine eigenen Vorstellungen von einer wilden Nacht. Er liebte alte Filme, darum hätte er es verstanden, wenn ich ein paar Freaks eingeladen hätte, um mir mit ihnen die alten Schinken anzusehen.
Am Ende unseres Gesprächs machte meine Mutter ein schuldiges Gesicht, als sie mir erklärte, dass sie noch ein paar Tage würden bleiben müssen. Mein Vater schickte mir für alle Fälle 100 Phönix und meine Mutter gab mir unzählige Anweisungen zu allem, was ihr einfiel. Ich musste zehn verschiedene Eide schwören, dass ich mich benehmen würde, bevor sie den Anruf beendeten. Dem Hintergrund nach zu urteilen mussten meine Eltern irgendwo in den Bergen sein, um im Haus ihres Kunden etwas streng Geheimes zu designen. Offenbar hatten sie keinen Zugang zum globalen Internet.
Ich hatte für den heutigen Samstag nichts Besonderes vor. Die Dementoren und ich hatten
unseren Ausflug zur Instanz unter den Olton-Steinbrüchen für morgen geplant. Den heutigen Tag wollten sie damit verbringen, Bomber und Infect intensiv zu trainieren, damit sie die Levels wichtiger Fertigkeiten massiv erhöhen könnten.
Das bedeutete, dass heute der beste Tag wäre, um mein Versprechen zu halten und Trixie in Cali Bottom zu besuchen. Das Geld, das meine Eltern mir geschickt hatten, würde dazu ausreichen.
Ich dachte über Tissas Verhalten in der letzten Nacht nach und wusste nicht, wie ich es einschätzen sollte. Freunde küssten sich nicht, aber könnte ein Freund eine Freundin ins Kino einladen? Oder zu einem Kaffee? Wir hatten fliegende Autos zur Verfügung, wir könnten sogar einen kleinen Ausflug an den Strand machen.
Außerdem hatte ich 100 Phönix. Super! Mein Vater wusste ganz genau, dass ich von dem leben konnte, was wir zu Hause hatten, aber er hatte mir trotzdem Geld geschickt, und nicht gerade wenig! Es fühlte sich gut an, mich mit meinen Eltern zu verstehen.
Wenn Tissa ablehnen würde, hatte ich genug in Dis
zu tun. Ich machte Pläne, während ich frühstückte. Danach sah ich noch einmal aus dem Fenster. Die Wetterbedingungen waren zu schlecht, um manuell zu fliegen, darum stellte ich die Strecke nach Cali Bottom mit einem kurzen Halt bei einer Bäckerei ein. Ich lehnte mich im Sitz zurück und öffnete die Foren von Disgardium
.
Disgardium > Foren > Sandboxen > Tristad
Tristad/Nach Thema suchen/Neues Thema/Anzeigemodus – Neu zuerst
Gepinnt
– Autor:
Whiteacre
– Willkommen: Bitte lesen!
Autor:
Ancientgod
– Für diejenigen, die wissen, was sie aus
Dis herausholen wollen.
Autor:
Strazigg
– Eine Gilde für Freunde. Schließt euch an :-)
Autor:
Riman
– [Axiom] Rekrutierung für zweite feste Ersatz-Raidgruppe! Priorität haben Tanks und Heiler auf Level 12 und höher.
Autor:
Collector
– Wie besiegt man Pherax im Gefängnis?
Autor:
Yukawa
– Level-10-Bogenschütze sucht Clan mit einem Anführer, der nicht gehirnamputiert ist!
Autor:
Ozanax
– Video. Level-6-Noob zerpflückt Level-12-Krieger in der Arena!!! UNBEDINGT ANSEHEN!
Sehr interessant. Ging es dabei um mich? Ich öffnete den Thread, aber ich hatte keine Zeit mehr, mir das Video anzusehen, denn das fliegende Auto war gelandet.
„Erster Zielort erreicht, Alex. Tia Raquels Bäckerei”, verkündete die angenehme Frauenstimme
.
„Warte hier.”
„Ja, Alex. Standby-Modus aktiviert. Kosten: Ein Hundertstel eines Phönix pro Minute.”
Ich rannte in die Bäckerei und kaufte zwei Packungen mit je zwölf Donuts. Sie würden für Trixie, den alten Mann und ihre Freunde ausreichen. Ich brauchte nicht zu warten, denn bei diesem Wetter zogen die meisten Leute die Lieferung per Drohne vor.
Kurz darauf ließ ich das Auto die Fahrt fortsetzen und ging wieder in die Foren zurück. Ein Spieler auf einer der Tribünen hatte das Video von Weitem aufgenommen. Es begann, als Crag einige Treffer von mir eingesteckt hatte und der Kommentator überrascht gewesen war, dass ich ihn ins Taumeln gebracht hatte.
Ich betrachtete meinen Charakter interessiert. Verglichen mit dem breitschultrigen Krieger in einer Plattenrüstung sah er ärmlich aus, doch meine Meinung änderte sich, sobald mein Charakter angriff. Blitzschnelle Schläge flogen durch die Luft und zerschmetterten die Rüstung meines Gegners wie Thors Hammer. Dabei war der Spezialangriff nur auf Level 36! Ich wagte kaum, mir vorzustellen, was er auf Level 100 und höher würde anrichten können.
Ich hatte vor, mir später den Gnoll-Steinbruch anzusehen. Die Levels der Mobs dort waren höher als 12, sodass ich Unbewaffneter Kampf
und Widerstandsfähigkeit
würde verbessern können. Fürs Erste las ich die Kommentare unter dem Video.
Strazig
g
: Wir kennen diesen „Krieger”! Geschieht der Ratte recht.
Ereado
: Dieser Kampf war skaliert, oder? Jeder Angriff von Scyth ist ein Treffer, das wäre sonst bei dem Levelunterschied unmöglich!
Zoran
[Antwort auf
Ereado
]: Ja, war er, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass dieser unbewaffnete Anfänger in
grüner Ausrüstung ohne Chance auf einen Sieg einen Typ in Plattenrüstung ausschaltet. Erscheint dir das nicht etwas merkwürdig?
Collector
[Antwort auf
Zoran
]: Nein. Scyth wird von den Dementoren beschützt, falls sie ihn noch nicht im Clan aufgenommen haben. Crawler wählt seine Kandidaten sorgfältig aus. Ich glaube nicht, dass er einen echten Noob in Betracht ziehen würde. Sie haben ihm sicher einige starke Buffs gegeben.
Yukawa
: So handeln also Clananführer, wenn sie nicht gehirnamputiert sind!
Plancka
[Antwort auf
Yukawa
]: Du kannst mich mal, Yukawa!
Mamkinglad
: Nichts Außergewöhnliches. Erstens hat dieser Idiot Crag ihm aus irgendeinem Grund einen Vorsprung gegeben. Das ist leicht zu erkennen, denn er blockiert Scyths
Angriffe nicht mal mit seinem Schild. Zweitens hat Scyth
Unbewaffneten Kampf offensichtlich auf maximale Höhe gelevelt. Er benutzt nur diesen einen Spezialangriff, das sagt mir, dass er keine anderen hat. Diese Taktik kann nur gegen einen gigantischen Hohlkopf wie den sturen Ganker Crag funktionieren.
Born
[Antwort auf
Yukawa
]: Du kannst mich mal, Yukawa!
Das Video hatte nicht mal 100 Ansichten und hatte keine weiteren Diskussionen ausgelöst, vor allem, nachdem Ereado klargestellt hatte, dass unsere Charaktere auf das gleiche Level skaliert worden waren.
Den Rest des Flugs verbrachte ich damit, im Forum durch mehrere Seiten mit anderen Themen zu blättern, bis ich am Anfang des Jahres angekommen war.
In einem Thread über Crusher, der drei Tage zuvor besiegt worden war, wurde fieberhaft darüber diskutiert, wer Erster Kill
erhalten haben könnte. Die Hauptkandidaten waren Mitglieder von Axiom. Die Dementoren sowie einige andere starke Charaktere aus der Sandbox wurden ebenfalls erwähnt.
Über den Zombiewolf Punisher konnte ich nichts finden. Ich hatte bestimmte Vermutungen, doch ich dachte nicht ernsthaft über sie nach. Ich würde in den Düsterwald gehen und sie überprüfen.
Doch als Erstes ...
„Zweiter Zielort erreicht, Alex. Cali Bottom. Warnung: Dieses Gebäude hat eine niedrige Sicherheitseinstufung. Code Gelb. Wir empfehlen, die Türen zu verschließen und diesen Ort sofort zu verlassen!”
„Öffne die Türen und warte, bis ich zurückkomme.”