Die Kleidungsstücke, die Emma an ihrem ersten Tag bei Lomax getragen hatte, lagen auf ihrem Bett verstreut. Emma betrachtete sie – ihre andere Identität. Die schlichte Emma Fox. Sie fühlte sich wie eine Comic-Heldin, die kurz davor war, sich in ihr Alter Ego zu verwandeln.
Sie trat vor den Spiegel und begann, sich zurechtzumachen. Ihre Augen schminkte sie so, dass sie katzenhaft wirkten, und der gefährlich rote Lippenstift machte ihren Mund noch sinnlicher. Ihre Ohrringe waren klein, aber geschmackvoll. Als sie fertig war, besaß sie weder Ähnlichkeit mit der schlichten noch mit der normalen Emma. Zum ersten Mal seit zwei Jahren würde sie wieder in London ausgehen. Sie beugte sich näher zu ihrem Spiegelbild, drehte eine Haarsträhne zwischen den Fingern und spitzte die Lippen. Dann wandte sie sich um und betrachtete sich in dem großen Standspiegel. Das kurze schwarze Lacroix-Kleid schmiegte sich hauteng an ihren straffen Hintern, betonte ihre Brüste, ließ die Schultern frei und zeigte gerade genug Dekolleté, um ihre sexuellen Absichten anzudeuten. Das Outfit vermittelte eine unmissverständliche Botschaft und war damit genau richtig für diesen Abend.
Es klingelte an der Tür.
Emma öffnete und stand einer Frau in schwarzem Anzug und weißer, bis zum obersten Knopf geschlossener Bluse gegenüber. Sie war mittelgroß, sehr dezent geschminkt, hatte grüne Augen und blasse Haut.
»Ich bin Jackson«, stellte sie sich vor.
Hinter ihr parkte in zweiter Reihe eine große schwarze Limousine mit verdunkelten Scheiben und leise schnurrendem Motor, die aussah wie ein gepanzertes und mit kugelsicheren Fenstern ausgestattetes Diplomatenfahrzeug.
»Ich bin gleich fertig«, sagte Emma.
Als sie aus dem Haus trat, stand Jackson bereits neben der offenen Hintertür des Wagens. Nachdem Emma eingestiegen war, schloss Jackson die Tür und nahm auf dem Fahrersitz Platz.
»Wohin darf ich Sie fahren?«, fragte sie Emma.
»Ich bin für eine Weile nicht in der Stadt gewesen. Können wir einfach ein bisschen in der Gegend herumfahren?«
»Gern«, erwiderte Jackson über die Schulter hinweg und mit etwas lauterer Stimme, damit sie bis zu Emma vordrang. »Also eine Art Stadtrundfahrt.«
»Ganz genau«, sagte Emma.
»Ich erkläre Ihnen noch kurz den Wagen. Er ist mit Telefon, Bar und Fernseher ausgestattet. Es funktioniert wie in einem Hotel – die Firma stellt Ihnen in Rechnung, was Sie benutzt haben. Auf dem Bedienungsfeld gibt es einen Knopf, der die Trennscheibe zwischen dem vorderen und dem rückwärtigen Teil des Wagens hochfahren lässt, falls Sie ungestört sein möchten. Die Scheibe ist genau wie die Fenster nur von innen durchsichtig. Sie können mich sehen, aber ich kann Sie weder sehen noch hören. Sind Sie schon einmal mit einer Limousine gefahren?«
Emma lächelte. »Ja.«
»Okay. Ich kann mich mit Ihnen unterhalten oder schweigen, ganz wie Sie wünschen.«
»Danke«, sagte Emma, noch nicht sicher, welche Option sie wählen würde.
Die Innenausstattung des Wagens bestand – wie bei Limousinen üblich – aus edlen, hellbraunen Ledersitzen, glänzendem Walnussholz und silberfarbenen Armaturen. Emma hatte schon häufig in Wagen mit Chauffeur gesessen, doch die meisten dieser Fahrten waren von einer sehr geschäftsmäßigen Atmosphäre geprägt gewesen. Man besprach mit Bankiers oder Vorstandsmitgliedern Geschäftsdetails, Unterlagen lagen auf den Sitzen verstreut, und ununterbrochen klingelten Mobiltelefone. Es war schön, solch eine Limousine einmal ganz für sich allein zu haben und fahren zu können, wohin man wollte.
Jackson steuerte den Wagen ruhig und selbstsicher die Kings Road entlang, um den Sloane Square herum, an Harvey Nichols vorbei und auf Hyde Park Corner zu. Der Tunnel war gesperrt, daher bog Jackson ab und fuhr in Richtung des wie immer taghell erleuchteten Piccadilly Circus.
Zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr konnte Emma London in aller Ruhe betrachten. Es gab Gebäude und Geschäfte, die sie nicht wiedererkannte und andere Beleuchtungen und Dekorationen, doch unter der Oberfläche hatte sich die Stadt nicht verändert, und
Emma konnte ihren Puls förmlich spüren. Sie fuhren am Planet Hollywood auf der Coventry Street vorbei und gelangten über eine Seitenstraße auf die Shaftesbury Avenue, wo die Theater Shows zeigten, die lediglich Schatten ihrer einstigen Broadway-Aufführungen zu sein schienen.
»Wissen Sie, ob es das Franklins noch gibt?«, fragte Emma.
Jackson warf Emma im Rückspiegel einen wissenden Blick zu. »Ja«, erwiderte sie.
Einige Dinge ändern sich eben doch nicht, dachte Emma.
»Ist der Club immer noch so exklusiv?«, fragte sie weiter.
»Ja, aber ich bringe Sie rein, wenn Sie wollen. Soll ich anrufen?«
Emma war beeindruckt. »Wenn das geht.«
»Kein Problem.«
Jackson hatte ihr eigenes Telefon im vorderen Teil des Wagens. Sie wählte eine Nummer und sprach mit jemandem, den sie offenbar sehr gut kannte. Kurz darauf legte sie wieder auf.
»Kein Problem«, wiederholte sie und drehte sich so weit zu Emma, dass diese ihr Lächeln erkennen konnte.
Die Limousine bog auf die Charing Cross Road ab und nahm die Route, die über den Trafalgar Square und einige Einbahnstraßen zurück zum Piccadilly Circus führte.
Schließlich hielten sie vor dem Franklins. Durch das abgedunkelte Fenster des Autos wirkte der Club wie eine alte Fotografie, ein Stück London, das noch genauso aussah wie eh und je. Exklusiv. Elegant. Glamourös. Emma war nur wenige Male hier gewesen, konnte sich jedoch gut genug daran erinnern, um erneut herzukommen.
»Der Garderobier soll mich anrufen, wenn Sie gehen wollen. Er kann mich unter dieser Nummer erreichen.« Jackson reichte Emma eine Visitenkarte. In diesem Moment öffnete ein Portier die Tür des Wagens, und Emma betrat den weichen roten Teppich, der vor dem Club ausgerollt worden war.
»Guten Abend, Miss Fox«, grüßte sie der Portier, als seien sie alte Bekannte.
Emma schritt über den Teppich und wurde an der Warteschlange vorbei durch die schwere Eingangstür gelotst, die sich hinter ihr sofort wieder schloss. Sie ging eine Treppe hinunter, passierte die Garderobe und betrat den Club.
Der große, rechteckige Raum mit niedriger Decke und gedämpftem Licht wirkte sehr intim, nicht wie eine anonyme Disco, sondern eher wie eine exklusive Cocktailbar. Zu beiden Seiten befanden sich gut ausgestattete Bars, an denen attraktive Barkeeper mit Weste und Fliege Drinks servierten. Es waren gerade so viele Gäste da, dass der Raum angenehm gefüllt, aber nicht zu voll erschien. Emma spürte, dass sie die Blicke der Anwesenden auf sich zog. Sie strich mit einer Hand wie beiläufig über ihr Kleid, ging auf die Bar zu und setzte sich auf einen Hocker. Sofort stand einer der Barkeeper vor ihr und blickte sie fragend an.
»Champagner«, sagte sie.
Kurz darauf nippte sie an ihrem Glas und fragte sich, wie lange sie wohl warten musste. Musik lag in der Luft wie feines Parfüm und webte einen perfekten Klangteppich.
»Hi«, sagte eine Stimme hinter ihr.
Emma wandte sich um und musterte ihn. Er würde seinen Zweck erfüllen.
»Hi«, erwiderte sie.
»Ich habe Sie hier noch nie gesehen.«
Emma hätte am liebsten etwas Bissiges erwidert, hielt sich aber zurück. Schließlich war sie nicht hier, um eine interessante oder gar originelle Unterhaltung zu führen.
»Ich gehe nicht oft aus«, entgegnete sie stattdessen. »Das kann ich kaum glauben. Mein Name ist Kim«, sagte er.
»Hallo, Kim. Ich bin Emma.«
»Somit hätten wir uns also vorgestellt. Darf ich Ihnen einen Drink spendieren?«
Emma hielt ihre zu drei Vierteln volle Sektflöte hoch, um anzudeuten, dass sie bestens versorgt war, und für einen kurzen Moment wurde ihr Gegenüber unsicher. Da sie ihn jedoch nicht verschrecken wollte, nahm sie einen absichtlich langen und sinnlichen Schluck und fuhr mit der Zunge über den Rand des Glases. »Champagner«, wies sie ihn an.
Er gab einem Barkeeper ein Zeichen, und Emma sah ein goldenes Kettchen unter dem Ärmel seines Jacketts aufblitzen. Sie schätzte ihn auf Anfang vierzig, obwohl er versuchte, als Ende dreißig durchzugehen. Seine Bräune war künstlich, sein Lächeln eine Hommage an seinen Zahnarzt, und seine Haare waren gefärbt und sorgfältig nach hinten gekämmt. Trotz allem sah er gut aus, besaß makellose Haut und eine kräftige Statur. Emma wollte nicht darüber spekulieren, wie viel Arbeit er in sein Äußeres steckte. Selbst die Art, wie er auf dem Barhocker saß, hatte etwas Eitles, seine Bewegungen waren wie die eines Tänzers oder Magiers. Ein heterosexueller Mann, der wahrscheinlich mehr Haarpflegeprodukte benutzte als sie selbst. Das kam nicht oft vor. Doch schließlich hatte sie in ihr Aussehen heute Abend selbst viel Arbeit gesteckt, und das nur aus einem einzigen Grund: um auf diesem Barhocker zu sitzen, dem Mann ihr gegenüber ihr nacktes Bein entgegenzustrecken und an ihrem zweiten Glas Champagner zu nippen. »Was machen Sie beruflich?«
»Ist das wichtig?«
»Nur, wenn Sie es für wichtig halten.«
»Es ist nicht wichtig.«
»Wie Sie meinen. Ich arbeite für eine Fernsehgesellschaft und verdiene viel zu viel Geld.«
Offenbar wollte er sie beeindrucken. Emma setzte den gewünschten Gesichtsausdruck auf und blickte ihm direkt in die Augen, um ihn weiter anzustacheln. Er gehört zu der Art von Männern, die solch ein Signal erkennen, dachte sie, und tatsächlich legte er kurz darauf die Hand auf ihren Oberschenkel, strich über ihre weiche Haut und arbeitete sich langsam bis zum Saum des Kleides hoch. Ihre Beine waren frisch rasiert und daher besonders empfänglich für seine Berührung, die ein leichtes Prickeln verursachte.
»Möchten Sie tanzen?«, fragte er.
»Nein.« Sie beugte sich zu ihm, legte eine Hand auf sein Bein und flüsterte in sein Ohr: »Ich möchte ficken.«
Emma lehnte sich langsam wieder zurück und genoss seinen konsternierten Gesichtsausdruck. Offensichtlich war Kim der Auffassung, dass er diesen Vorschlag hätte machen sollen.
»Wo?«, war alles, was er noch herausbekam.
»Ich habe eine Limousine.«
»Wirklich?«, fragte er überrascht.
»Ich lasse sie Vorfahren. Komm.«
Emma stand auf, griff nach seiner Hand und führte ihn aus dem Club hinaus zu der Garderobe am Fuß der Treppe. Sie reichte dem Garderobier Jacksons Karte und bat ihn, das Auto zu rufen.
Als sie in die Nacht hinaustraten, wartete der Wagen bereits auf sie. Die Lampen unter dem Vorzelt des Clubs beleuchteten die erwartungsvollen Gesichter derer, die in der Schlange vor dem Eingang standen. Jackson hielt ihnen die Tür auf und verzog keine Miene, als Kim in die Limousine stieg. Emma lächelte der Chauffeurin zu.
»Ich habe die Trennscheibe hochgefahren, Miss Fox«, sagte Jackson und erwiderte Emmas Lächeln.
»Hervorragend«, entgegnete Emma amüsiert und folgte Kim ins Innere des Wagens.
Sie setzten sich nebeneinander und Kim versuchte, seine Unsicherheit zu überspielen. »Möchtest du einen Drink?«, fragte er in einem bemüht abgeklärten Tonfall.
»Vielleicht später.«
Emma drückte einen Knopf auf dem Bedienungsfeld, und die Zentralverriegelung ließ Dutzende von Hebeln zuschnappen. Das Geräusch der geölten Verriegelung verriet, in welcher Festung sie sich nun befanden. Während Kim hastig von einer Tür zur anderen blickte, betrachtete Emma derweil ihn. Sie hatte nicht sehr viel Zeit in dem Wagen verbracht, trotzdem befanden sie sich auf ihrem Territorium. Hier bestimmte sie.
Sie wandte sich zu Kim, kniete sich auf den Sitz und schwang ein Bein über seinen Schoß, so dass sie auf ihm saß und ihr Kleid hochrutschte. Dann küsste sie ihn leidenschaftlich und öffnete dabei die Knöpfe seines Hemdes. Während das Auto seine Fahrt durch Londons Straßen aufnahm, bohrten sich Emmas Knie in die Sitzbank und brachten das Leder zum Quietschen.
Als sie Kims Jackett abstreifte und ihm das Hemd aus der Hose zog, spürte sie, dass er bereits steif war. Trotz der Klimaanlage im Wagen wurde ihr langsam warm, und sie verlor jegliche Hemmungen.
Durch die Heckscheibe warf sie einen Blick auf das Auto hinter ihnen, dessen Fahrer und Beifahrer keine Ahnung hatten, was in der Limousine vor sich ging. Jackson bog nun wieder auf den Piccadilly Circus ein, und die Eros-Statue in der Mitte des Platzes kam in Sicht.
»Zieh mir den Slip aus«, wies Emma ihn an.
Kim gehorchte ihr augenblicklich, tastete nach dem Stückchen Stoff zwischen ihren Beinen und zog es ruckartig so weit herunter wie möglich. Emmas Hintern und ihre Muschi waren nun entblößt, und sofort erforschten Kims Hände das neu zugängliche Areal.
»Fass meine Muschi an.«
Gehorsam tat er wie ihm geheißen. Seine Hand zwängte sich zwischen ihre Beine, wobei er den Arm in einem merkwürdigen Winkel halten musste. Trotzdem fanden seine Finger schnell ihr Ziel. Ihre Scheide war feucht und sehnte sich nach seiner Berührung. Kim erkundete ihre Klitoris und rieb daran. Emma seufzte und krallte ihre Fingernägel in seine Schulter, während er sie mit der Hand befriedigte.
»Härter«, befahl sie ihm.
Seine Bewegungen wurden druckvoller. Zugleich begann er, vor Lust und Anstrengung schwerer zu atmen. Emma betrachtete seinen kräftigen, wohlgeformten Oberkörper und seinen flachen Bauch. Die Beule in seiner Hose ließ ein beeindruckendes Exemplar erahnen. Als Kim mit einem Finger in sie eindrang, biss sie sich auf die Lippen und ließ ihre Hüften kreisen. Doch dies war nur ein Vorgeschmack auf das, was sie eigentlich wollte.
Sie konnte nicht mehr länger warten, schob seine Hand zur Seite, glitt von seinem Schoß auf den Boden und zerrte sich den Slip von den Beinen. Dann öffnete sie Knopf und Reißverschluss seiner Hose und zog diese zusammen mit der Unterhose bis zu seinen Knöcheln hinunter. Aus seinem dunklen Schamhaar ragte sein geschwollenes Glied hervor. Kim hob die Hüften und brachte seinen Schwanz näher an Emmas Gesicht.
»Träum weiter«, sagte sie nur.
Abrupt setzte sie sich wieder auf seinen Schoß, griff nach seinem steifen Schwanz und ließ sich auf ihn gleiten. Ihre Schamlippen öffneten sich, und sein Glied fand den Weg in ihr feuchtes Inneres.
Emma hielt sich an der Rückenlehne fest, zog sich daran hoch, so dass Kims Schwanz einige Zentimeter weit aus ihr herausglitt, und senkte sich dann wieder auf ihn. Sie ritt ihn wild und erbarmungslos und spürte sein Glied wie ein Stück Marmor in sich, was ihre Lust weiter beflügelte.
»Wer bist du?«, fragte er und klang wie aus einer besonders melodramatischen Seifenoper entsprungen.
»Halt die Klappe und fick mich«, befahl sie ihm.
Sie ließ nun ihn die Bewegungen ausführen, wobei es ihr weniger auf die Tiefe des Eindringens ankam als auf das bloße Gefühl, dass er in ihr war. Ihre Vagina zog sich eng um seinen Schaft zusammen und entspannte sich dann wieder, und mit jedem Mal steigerte sich die Intensität der Empfindung.
Emma griff hinter sich, tastete über das weiche Leder, fand Kims Hoden und massierte mit ihrem Daumen den Ansatz seines Schaftes an der Stelle, an der sich ihre Körper trafen. Dann krallte sie sich wieder in seine Schultern und ließ die Bewegungen des Wagens und ihrer Körper zu einer einzigen Schwingung verschmelzen.
Kim packte ihren Hintern und schob einen Finger in den Spalt zwischen ihren Pobacken. Vorsichtig streichelte er über die trockene, empfindliche Haut um ihren Anus.
»Du bist ein bisschen zu freizügig mit deinen Händen«, sagte Emma.
Sie griff nach seiner rechten Hand, streckte seinen Arm bis zum Anschnallgurt aus, zog das schwarze Nylonband aus der Halterung und wickelte es ein paarmal um sein Handgelenk, bis er daran gefesselt war. Sie ignorierte seinen empörten Gesichtsausdruck und fesselte auf die gleiche Weise auch seine linke Hand. Durch die Breite des Wagens hing er nun zwischen den Gurthaltern wie ein Turner an den Ringen. Als Emma wieder eine bequeme Stellung auf ihm eingenommen hatte, starrte er sie nur schweigend an. Genau so gefiel es ihr. Sie fuhr mit den Fingernägeln über die Seiten seines Oberkörpers und hinterließ lange Kratzspuren auf der haarlosen Haut. Das wiederholte sie so lange, bis er sie schreiend bat, damit aufzuhören.
Kims gefesselte Hände zwangen ihn fest in den Sitz. Emma lehnte sich zurück, stützte sich mit den Händen auf seinen Knien ab und veränderte so den Winkel, in dem er in sie eindrang. Sie presste ihre Beine gegen seine Oberschenkel, und er stöhnte unter ihrer Umklammerung auf. Die Oberseite seines Schaftes drückte hart gegen ihre Muschi. Schweiß rann über seinen Bauch und in sein Schamhaar. Ihre Brüste hüpften vor seinen Augen auf und ab, doch er war nicht imstande, sie zu berühren.
Jackson steuerte die Limousine nicht länger durch die Innenstadt, sondern Richtung Heathrow, wobei sie häufig die Spur wechselte, um sich durch den dichten Abendverkehr zu schlängeln.
Die Welt hinter den Scheiben zog lautlos an ihnen vorüber, als hätte man bei einem Fernseher den Ton abgeschaltet. Im Inneren des Wagens schwoll der Geräuschpegel jedoch immer weiter an. Kim stöhnte vor Lust, während Emma jedes Mal, wenn er in sie stieß, laut aufkeuchte. Sie spürte, wie sein Schwanz in ihrem Inneren pulsierte und noch einmal steifer wurde. Kim warf den Kopf hin und her und zerrte an den Gurten. Sie ritt ihn hart und erhöhte unbarmherzig das Tempo, bis der Orgasmus aus ihm herausbrach. Zuckend wand er sich auf dem Sitz und ergoss sich stoßweise in sie. Dann warf er den Kopf zurück, bog seinen Rücken durch, spannte die Bauchmuskeln an und bäumte sich ein letztes Mal auf.
Emma konnte sich nicht länger zurückhalten und überließ sich ihrem Orgasmus. In Ekstase schlug sie mit der Hand auf das Bedienungsfeld und öffnete eines der Seitenfenster.
Sofort erfüllten Straßenlärm und kalte Luft das Innere der Limousine. Emma war es egal, ob irgendjemand sie sah. Sie schrie auf, und ihre Stimme vermischte sich mit den Geräuschen der Stadt. Der kühle Wind strich über ihr schweißnasses Gesicht, und ihre Muschi zog sich in köstlichen Zuckungen um Kims immer noch harten Schwanz zusammen. Sie lehnte sich gegen seinen Oberkörper und ließ sich von ihrem Orgasmus durchfluten. Erfüllt von Kims Samen und seinem Schwanz rieb sie sich hilflos an ihm, bis sie nur noch von einem Flackern jener Energie beseelt war, die sie angetrieben hatte.
Eine Stunde später stand Kim irgendwo in Knightsbridge auf dem Bürgersteig und blickte Emma durch das offene Fenster der Limousine an.
»Wann sehe ich dich wieder?«, fragte er.
Ihre Antwort kam, während sich die Scheibe bereits schloss.
»Gar nicht.«