Kapitel 9

Als Ed einen Gang hochschaltete, ruckelte das kleine Auto kurz, rollte dann aber anstandslos weiter die Straße entlang Richtung Chelsea, wo Emma und Ed eine Wohnung ausmessen sollten. Während der Fahrt machte Ed mehrere zweideutige Bemerkungen über »Messlatten« und die »richtige Größe«, die Emma höflich ignorierte.

Sie fragte sich, welche Wirkung er damit zu erzielen glaubte. Seine Arroganz im Beruf wurde wirklich nur noch von seiner Selbstzufriedenheit auf sexuellem Gebiet übertroffen. Ob er auch nur die leiseste Ahnung hatte, dass er ihr in beidem nicht ansatzweise das Wasser reichen konnte?

»Wie lange bist du schon bei Lomax, Ed?«

»Zweieinhalb Jahre. Das ist wirklich die seltsamste Branche, in der ich je gearbeitet habe. Man ist förmlich abgeschnitten von der wirklichen Welt. Aber man trifft eine Menge interessanter Leute, nicht die üblichen Langweiler.«

Emma lauschte dem rollenden R und dem weichen Upper-Class-Akzent, der die Worte miteinander verschmelzen ließ. Wie viele junge Männer mit seinem sozialen Hintergrund schien auch Ed nie die Nerven zu verlieren und in jeder Lage Ruhe und Gelassenheit zu bewahren.

»Entschuldige«, sagte er grinsend, als seine Hand beim Schalten ihr Bein streifte.

»Sei nicht albern«, entgegnete sie und legte ihre Hand auf sein Knie. Sie drückte kurz zu und beobachtete dabei sein Gesicht, um seine Reaktion abzuschätzen. Zum ersten Mal sah sie ein Anzeichen von Zweifel in seiner Miene, einen kleinen Riss in der sonst so lässigen Fassade.

»Du scheinst dich sehr gut mit Nicola zu verstehen«, sagte sie.

Er warf ihr einen skeptischen Blick zu.

»Sie ist ein nettes Mädchen. Ich mag sie.«

»Ist sie schon lange in der Agentur?«, fragte Emma, obwohl sie die Antwort bereits kannte.

»Erst seit acht Monaten. Oder nein, es müssen schon neun sein.«

»Sie ist verheiratet, oder?«

»Ja.«

Eine knappe, barsche Antwort. Emma lächelte in sich hinein.

»Du aber nicht, oder, Ed?«, hakte sie mit zuckersüßer Stimme nach.

»Nein.«

Eine ebenso knappe Antwort.

»Erzähl mir etwas über die Wohnung«, sagte sie und beendete damit das heikle Thema »Nicola«.

»Ich kenne den Kunden, er ist schon länger bei uns, aber diese Wohnung habe ich noch nie gesehen. Vermutlich hat er sie für eine Geliebte angeschafft und will sie jetzt über uns diskret wieder loswerden. Auf so etwas sind wir spezialisiert. Wir verkaufen die Wohnungen nicht wahllos. Catherine hat für gewöhnlich irgendwelche Hintergedanken.«

»Wirklich? Mir kommt sie recht offen und geradeheraus vor.«

»Du arbeitest ja auch noch nicht lange bei Lomax, Emma. Wahrscheinlich würdest du Catherine nicht verstehen. Sie kann ziemlich schwierig sein. Man muss wissen, wie man sie anzupacken hat. Aber das gehört nicht hierher.«

»Was ist denn mit ihr?«, fragte Emma.

»Ich glaube, dass sie im Grunde keine Ahnung hat, was sie tut. Sie profitiert von den Kontakten ihres Mannes, besitzt aber keinerlei Geschäftssinn. Sie sollte unsere Arbeit in der Firma ein bisschen mehr würdigen. Glaubst du, dass es bei den Vermietungen ohne mich überhaupt noch laufen würde?«

»Du hast es ja selbst gesagt, Ed, ich bin noch nicht lange genug dabei, um das einschätzen zu können.«

»Sieh dir Dominic und Tony beim Verkauf an. Du meine Güte, das sind vielleicht zwei Nichtsnutze! Ich könnte sowohl die Vermietungen als auch den Verkauf übernehmen«, prahlte er.

»Und was ist mit Malcolm?«, warf sie ein.

»Malcolm ist doch schon längst jenseits von Gut und Böse. Er hat kein Interesse mehr an seiner Arbeit. Er würde am liebsten für den Rest seines Lebens in seinem Garten herumwerkeln. Eigentlich sollte ich Abteilungsleiter werden. Ich bitte Catherine demnächst mal um ein Gespräch. Es wird Zeit, dass sie erfährt, was bei Lomax falsch läuft.«

»Und was läuft falsch bei Lomax?«, fragte Emma.

»Was genau? Alles! Guck dir doch bloß mal die alten Trottel an, die sich um die Auslandsgeschäfte und die Verwaltung kümmern. Sonia sollte endlich kapieren, dass sie da ist, um uns zu unterstützen, nicht, um uns Steine in den Weg zu legen.«

»Ich verstehe«, entgegnete sie.

»Wir sind da«, sagte Ed unvermittelt und schien das Interesse an den Problemen von Lomax mit einem Schlag verloren zu haben.

Er steuerte den Wagen vor die Einfahrt einer Tiefgarage und tippte einen Sicherheitscode auf ein Zahlenfeld ein, woraufhin das Gittertor nach oben glitt. Nachdem sie das Auto abgestellt hatten, fuhren sie mit dem Aufzug in den sechsten Stock und betraten einen vornehmen Flur mit nur zwei Türen. Emma stellte sich absichtlich ein wenig zu nah neben Ed, so nah, dass es ihm unangenehm werden musste. Für einen Augenblick war nur ihrer beider Atem zu hören.

Ed fummelte mit dem Wohnungsschlüssel herum. Er wirkte nervös und schien immer zappeliger zu werden, je näher Emma ihm kam. Sie stand jetzt so dicht neben ihm, dass sie sein Aftershave riechen konnte, und auch einen Hauch von Seife oder Duschgel. Sie legte ihre Hand auf seine, nahm ihm den Schlüssel ab und steckte ihn mit einer geschmeidigen Bewegung ins Schloss. Dann öffnete sie die Tür.

In der großen, unmöblierten Wohnung war es totenstill. Emma hatte im Portfolio gelesen, dass sie über vier Zimmer verfügte, zwei davon mit eigenem Bad. Das Licht der Vormittagssonne warf helle Streifen auf den Teppich. Die Stille schien Eds Nervosität noch zu verstärken. Er blätterte verlegen in ein paar Unterlagen und machte dazu eine Miene, als müsse er wichtige Entscheidungen treffen.

»Wo fangen wir an?«, fragte Emma.

»Im Schlafzimmer?«

Sie kicherte.

Für den Bruchteil einer Sekunde grinste er anzüglich, doch dann begann er offenbar nachzudenken, woraufhin das Grinsen einem ziemlich beunruhigten Gesichtsausdruck wich. Der Punkt geht an mich, dachte Emma.

»Entschuldige. Das sollte keine Anspielung sein. Ich wollte sagen, dass wir im Schlafzimmer mit der Vermessung anfangen können.«

Emma betrachtete seine runden Wangen und sein langes, mit ein wenig Gel zurückgekämmtes schwarzes Haar. Ed war ein Widerspruch in sich, ein Mann wie aus einem anderen Zeitalter, der auf einmal mit edlen Schuhen, Nadelstreifenhose, Hemd und einer dunkelblauen Barbourjacke im Flur eines Penthouse in Chelsea stand. Kaum zu glauben, dass er erst vierundzwanzig Jahre alt war. Doch seine Selbstsicherheit ließ ihn ganz offenbar im Stich, wenn er sie am dringendsten benötigte. Emma legte die Hand auf seinen Schritt und ertastete die harte, warme Ausbuchtung.

»Emma …«

»Ja?«, fragte sie mit Unschuldsmiene und strich über den Reißverschluss seiner Hose.

»Sollen wir das wirklich tun? Ich muss an meine Position in der Agentur denken.«

»Ich weiß nicht, Ed. Soll ich das wirklich tun?« Sie zog den Reißverschluss auf und ließ ihre Hand in den Schlitz gleiten.

Ed lehnte sich mit dem Rücken gegen die Tür in dem Versuch, Abstand zwischen sich und Emma zu schaffen, wehrte sie jedoch nicht ab. Durch den Stoff seiner Unterhose spürte Emma die Hitze seines Gliedes. Als sie aufblickte, entdeckte sie eine Spur von Schweiß auf Eds Stirn. Seine Wangen hatten sich gerötet. Mit jeder Bewegung ihrer Hand wurde sein Schwanz größer. Emma fand den Eingriff seiner Boxershorts, schob ihre Hand hindurch, umfasste sein Glied und strich mit dem Daumen über die weiche Haut an der Oberseite. Dann bildete sie mit Zeigefinger und Daumen einen Ring um den Ansatz seines Schaftes und drückte leicht zu. Die anderen Finger benutzte sie, um seine Hoden zu liebkosen.

Als sie seinen Schwanz durch den Hosenschlitz zog und vor ihm auf die Knie ging, ließ Ed das Laser-Messgerät und sämtliche Papiere zu Boden fallen. Sein Glied war lang und hatte ein angenehmes Gewicht. Vorsichtig schob Emma die Vorhaut zurück und enthüllte die Eichel, deren Spitze bereits feucht glänzte. Nach eingehender Betrachtung schloss sie ihren Mund darum, woraufhin Ed scharf nach Luft schnappte. Sein Schwanz hatte einen leicht säuerlichen, sexy Geschmack, den Emma köstlich fand. Je weiter sie ihn in ihren Mund aufnahm, desto mehr näherte sich ihr Gesicht dem Hosenschlitz, durch den ein paar Schamhaare lugten.

Emma lutschte Eds Kolben nach allen Regeln der Kunst, um ihn so schnell wie möglich zum Höhepunkt zu bringen und gleichzeitig seiner Arroganz einen kleinen Dämpfer zu verpassen. Als Ed zu wimmern begann, war sich Emma sicher, dass es nicht mehr lange dauern würde. Sie setzte ihre Zunge an der Unterseite seines Schafts an und fuhr mit ihr über den Rand seiner Eichel. Dann saugte sie seinen Schwanz tiefer in ihren Mund und bearbeitete ihn mit zunehmender Geschwindigkeit. Sie bewegte ihren Kopf vor und zurück und verstärkte den Druck ihrer Lippen auf die Eichel. Da krallten sich plötzlich Eds Finger in ihre Schultern, und seine Hüften begannen zu zittern.

Er kam.

Ed schrie auf, und sein Schwanz pumpte mehrere Ladungen warmen Spermas in Emmas Mund. Sie schluckte es hinunter, saugte nach jedem Erguss ein wenig kräftiger und spürte, wie sein Schaft immer wieder erbebte. Ed wirkte hilflos, er hatte vollkommen die Kontrolle über sich verloren, und Emma fragte sich, wo der arrogante Jüngling von vorhin abgeblieben war.

»Das war gut«, schnaufte er schließlich, und in seiner Stimme schwang schon wieder ein Hauch von Selbstzufriedenheit mit. »Du bist mir ja eine.«

»Und ich bin noch lange nicht fertig«, erwiderte Emma, erhob sich, nahm seine Hand und zog ihn in die Richtung, in der sie das Schlafzimmer vermutete. Ihre Muschi war feucht und voller Vorfreude.

Sie gingen den Flur entlang auf eine Tür zu. Emma war es egal, ob sich der Raum tatsächlich als Schlafzimmer entpuppte, sie war vollauf mit dem wachsenden Verlangen zwischen ihren Beinen beschäftigt. Sie öffnete die Tür und betrat einen großen, leeren Raum mit einem imposanten Kronleuchter und dazu passenden Wandlampen.

Emma streifte Eds Barbourjacke ab und schleuderte sie in eine Ecke, dann öffnete sie den Knopf seiner Hose und zerrte sie zusammen mit den Boxershorts zu Boden. Sie drückte Ed an den Schultern nach unten, so dass er mit einer unbeholfenen Bewegung ebenfalls zu Boden sank.

Ohne ein Wort griff Emma unter ihren Rock und zog sich den Slip aus, behielt ihn aber in der Hand. Dann setzte sie sich auf Eds Schoß. Sein Gesicht war noch vom Orgasmus gerötet, und Emma wusste nicht, ob er so schnell zu einem weiteren fähig sein würde. Andererseits beabsichtigte sie nicht, ihm in dieser Hinsicht irgendeine Wahl zu lassen. Sie tastete mit der freien Hand nach seinem Glied und stellte fest, dass es schon wieder anschwoll. Emma war beeindruckt.

Sie neigte den Kopf und küsste Ed lange und innig. Er streichelte ihren Hintern, fuhr mit einem Finger zwischen ihre Pobacken und erreichte schließlich die empfindliche Stelle zwischen Anus und Scheide. Als er den Ansatz ihrer Schamlippen berührte, wurden Emmas Knie weich, und sie rutschte seinen Fingern ein Stück entgegen. Dann löste sie ihre Lippen von den seinen und wischte mit ihrem Slip über sein Gesicht. Er grub seine Nase in den Stoff und atmete begierig ein.

»Du bist ein ganz ungezogener Junge«, gurrte Emma und drückte Eds Oberkörper nach hinten, bis er auf dem Rücken lag. Sie setzte sich auf seine muskulösen Oberschenkel und begann, mit beiden Händen seinen Schwanz zu bearbeiten. Er wurde schnell härter, und

Emma fragte sich, ob Nicola ihn jemals dieser Art von Behandlung unterzog. Mit einer Hand schob sie seine Vorhaut über der purpurfarbenen Eichel vor und zurück, während sie sich mit der anderen Hand selbst stimulierte. Schon bald waren sie beide bereit.

Emma rutschte ein Stück nach vorn, dirigierte seinen Schwanz zwischen ihre Schamlippen und schließlich in ihre Muschi. Ihre Klitoris brannte vor Erregung und war angespannt wie der Abzug einer Waffe, die jeden Moment losgehen konnte. Emma ließ sich immer tiefer sinken, ließ sich von Eds Schwanz ausfüllen und wartete auf den Moment, an dem sich auch der letzte Spalt zwischen ihren Körpern schließen würde. Für eine kurze Zeit würde Ed ein Teil von ihr sein. Sie verlagerte ihr ganzes Gewicht auf seine Leistengegend, damit sein Schaft noch tiefer in sie eindringen konnte. Dann schloss sie genüsslich die Augen und stöhnte leise. Sie fühlte sich hellwach und müde, angespannt und entspannt zugleich.

Nach einer Weile begann Emma, ihre Hüften kreisen zu lassen. Ihr Schamhaar rieb über seines, und die Wände ihrer Vagina zogen sich fest um seinen Schwanz zusammen. Ed hatte ebenfalls die Augen geschlossen und schien in seine eigenen Fantasien vertieft. Emma hatte nichts dagegen, solange er hart genug blieb, damit er seinen Zweck erfüllen konnte.

Sie begann mit schnellen Auf- und Abwärtsbewegungen und hatte dabei nur eines vor Augen: ihren und Eds Orgasmus. Bei Ed zählte das Ziel, nicht der Weg. Seine Arroganz und Selbstsicherheit waren verschwunden, und sein Gesicht wirkte hoch konzentriert, während er sich um seinen zweiten Orgasmus bemühte. Die Geräusche ihrer Zusammenkunft hallten leicht verzerrt durch den leeren Raum. Die hohen Töne klangen beinahe schrill, die tiefen wurden von einem dumpfen Vibrieren begleitet.

»Fick mich, Ed! O ja, so ist es gut«, keuchte Emma, als er begann, ihr seinen Schwanz entgegenzustoßen. Vielleicht würden ein paar Anfeuerungsrufe dafür sorgen, dass er schneller kam.

Sie legte ihre Hände auf seine Brust und ritt ihn in einem atemberaubenden Tempo. In ihrem Inneren entstand ein halb kribbelndes, halb brennendes Gefühl. Sie war derart feucht, dass ihr Lustsaft bereits über Eds Schwanzwurzel und in sein Schamhaar rann. Emma veränderte den Winkel, in dem ihre Körper aufeinandertrafen, damit ihre Klitoris stärker stimuliert wurde. Obwohl sie mit aller Kraft danach strebte, war sie nicht in der Lage, ihren Orgasmus schneller herbeizuführen als sonst. Offenbar wollte sich ihr Körper nicht ohne Kampf dem Vergnügen hingeben.

Emma und Ed vögelten auf rücksichtslose, kompromisslose Art miteinander, nur darum bemüht, den Höhepunkt zu erreichen. Weiter wollte Emma noch nicht denken, sie wollte den Körper unter sich nur für ihre eigenen Zwecke gebrauchen und wusste, dass Ed selbst auch nichts anderes begehrte. Die schnelle und egoistische Befriedigung ihrer Lust war genau das, was sie nach ihrer Erfahrung mit Matt brauchte. Sex mit Matt hatte die Macht, sie zu verändern. Sex mit Ed hingegen war ein rein körperlicher Akt.

Der Gedanke an Matt hatte eine beinahe hypnotisierende Wirkung, doch Eds Stöhnen und die erste Kontraktion ihrer Vagina holten Emma schlagartig zurück in die Realität. Ed war kurz davor, zu kommen, also konzentrierte sie sich darauf, ihn so stark wie möglich zu reizen. Keuchend tat er seine Zustimmung für die schnellen, harten Bewegungen kund, mit denen sie nur seine Eichel in sich aufnahm und wieder freigab. Emma wurde klar, dass dies das geeignete Mittel war, um sie beide zum Höhepunkt zu bringen.

Da wurde Ed von seinem zweiten Orgasmus überrollt. Seine Schultern lösten sich zuckend vom Boden, er atmete schwer durch den offenen Mund und stieß schließlich einen heiseren Schrei aus. Emma spürte seinen warmen Samen, der sich mit ihren Säften vermischte, und noch tiefer in ihrem Inneren spürte sie, wie sich ihr eigener Orgasmus Bahn brach.

Als sie kam, vergaß sie Ed und alles andere um sich herum. Ihr Körper erbebte, als hätte sich tief in ihr etwas zusammengezogen und gleich wieder entspannt. Eds Schwanz pflügte sich in ihre immer wieder kontrahierende Muschi hinein, mitten in die Quelle ihrer Lust. Sein eigener Orgasmus war schon lange verebbt, doch Emma ignorierte seine ruckartigen Bewegungen und seine Bitten, aufzuhören, und ritt ihn unbarmherzig weiter, davongetragen von der Woge ihres eigenen Höhepunkts. Als sie Ed nicht mehr benötigte, hielt sie abrupt in ihrer Bewegung inne, blieb jedoch auf ihm sitzen, sein Glied immer noch in ihr.

»Meine Güte«, sagte Ed und lächelte voller Stolz. »Du gibst wohl nicht so schnell auf, was? Das war großartig, nicht wahr? Hast du so etwas schon mal erlebt?«

Emma war verblüfft. Was sollte sie denn noch tun, um den letzten Tropfen Arroganz aus ihm herauszuquetschen? Sie löste sich von ihm, glitt hinunter zu seinen Füßen und zog ihm zuerst die Schuhe, dann die Hose und Unterhose aus.

Zehn Minuten später und trotz seines lautstarken Protestes befanden sie sich in einem der Badezimmer. Ed stand vollkommen nackt vor der leeren Badewanne, als wolle er gleich hineinsteigen. Emma, vollständig angezogen, hatte sich hinter ihm positioniert und masturbierte ihn mit der rechten Hand. Ihre linke Hand glitt über seine Brust und seinen Bauch, an seinem Arm entlang und über seine Schulter bis zum Ansatz seines Schlüsselbeins. Dann fuhr sie hinunter zu seinen Hinterbacken und zwickte hinein. Eds Schwanz war feuerrot, sah wund aus und fühlte sich heiß an. Das Bad hatte dunkelgrüne Marmorwände, und durch die hohen Fenster fiel helles Sonnenlicht. Unter Emmas Füßen erwärmten sich langsam die Fliesen, und zwischen Emma und Ed staute sich eine Hitze, die den ganzen Raum zu erfüllen schien.

»Dann sehen wir mal, aus welchem Holz du geschnitzt bist, du großer, harter Lümmel«, sagte sie neckend. Ed wirkte resigniert, lehnte sich vor und stützte sich mit ausgestreckten Armen an der Wand ab. Sein Schwanz zeigte jetzt genau auf die Mitte der Wanne. Ed sah aus, als sei er gerade verhaftet worden und sollte durchsucht werden. Emma nahm an, dass ihm das vermutlich sogar lieber gewesen wäre, als von ihr zu einem dritten, schmerzhaften Orgasmus getrieben zu werden. Während Ed über den Rand der Wanne gebeugt stand und sich in sein Schicksal ergab, bearbeitete Emma ihn schnell und hart. Wäre sie besonders herzlos gewesen, hätte sie einen oder zwei Finger in die Spalte zwischen seine knackigen Arschbacken geschoben, aber sie wollte seine Ausbildung nicht überstürzen. Schweiß rann ihm über Stirn, Brust und Rücken, doch das war nicht die Körperflüssigkeit, die Emma sehen wollte. Sie verstärkte den Druck ihrer Hand und spürte zwischen Daumen und Zeigefinger deutlich die Form seiner Eichel. Mit der linken Hand umfasste sie seine Hoden, drückte sie und zog an ihnen.

Ed schrie auf, teils vor Schmerz, teils vor Ekstase. Emma presste sich an seinen Rücken und bearbeitete mit unvermindertem Tempo seinen pulsierenden Schwanz. Dann beugte sie sich ein Stück zur Seite, lugte neugierig um seinen Oberkörper herum und beobachtete fasziniert, wie sein Penis einige kleine Ladungen Sperma an die Innenseite der avocadofarbenen Badewanne spritzte. Die Flüssigkeit war beinahe klar und rann schnell an der Wanne hinab. Soweit Emma dies beurteilen konnte, war es ein überhasteter und unangenehmer Orgasmus für Ed. Wann hatte Nicola wohl zuletzt dafür gesorgt, dass er innerhalb einer halben Stunde drei Mal kam?

»Wir sollten mit dem Vermessen anfangen, Emma«, keuchte Ed mit hochrotem Gesicht.

»Bist du sicher?«, fragte sie und schloss die Hand noch einmal fest um sein erschlafftes Glied.

Sein Gesichtsausdruck verriet ihr, dass er absolut sicher war.