Kapitel 14

Emma lächelte dem gut aussehenden Portier vor dem Hotel noch einmal zu, bevor sie ihre Sonnenbrille aufsetzte, auf den Sunset Boulevard abbog, Gas gab und in ihrem gemieteten Kabriolett den Weg zu Nic Lawsons Haus einschlug. Dank ihrer Ortskenntnisse und natürlich des Navigationsgeräts würde sie seinen Wohnsitz problemlos finden. Es war zehn Uhr am Morgen, und trotz der Zeitverschiebung fühlte sie sich auch beinahe danach, denn sie hatte hervorragend geschlafen. Das Hotel war ihr von Nic Lawson empfohlen worden, nachdem sie seine Einladung, bei ihm zu übernachten, höflich ausgeschlagen hatte. Emma hatte einen First-Class-Flug gebucht und kam selbst für die Reisekosten auf, da sie Lomax finanziell nicht belasten wollte. Catherine hatte ihr zwar angeboten, ein Ticket für die Business Class zu bezahlen, doch von London an die Westküste der Vereinigten Staaten musste man schon First Class fliegen, fand Emma.

Zu dieser relativ frühen Stunde herrschte in L. A. noch ein angenehmes Klima, aber es würde ein heißer Tag werden, mit Smog und dem üblichen Verkehrschaos. Emma wünschte sich sehnlichst Matt herbei. Nachdem sie ihm die Wahrheit gesagt hatte, begehrte sie ihn noch mehr als zuvor – und er sie ebenfalls, wenn man aus ihrer letzten Begegnung irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen konnte.

Um Viertel nach zehn teilte das Navigationsgerät Emma mit, dass sie ihr Ziel erreicht hatte. Sie hielt vor der Einfahrt zu Nics Anwesen. Ein großes Eisentor versperrte die Sicht auf das Haus. Emma drückte vom Fahrersitz aus auf den Knopf der Gegensprechanlage und kündigte sich an. Kurz darauf summte das Tor und schwang auf.

Sie fuhr an einem teilnahmslos dreinblickenden Wachmann mit Hund vorbei und eine leicht abschüssige Kiesauffahrt hinunter, an deren Ende das Haus in Sicht kam. Es war so viereckig wie sein Besitzer und wirkte, als sei es vom Himmel gefallen und zufällig an dieser Stelle gelandet. Das Gebäude schien ganz aus Glas zu bestehen, wie eine Solarzelle oder die verspiegelte Sonnenbrille eines Polizisten der Highway Patrol.

Emma parkte den Wagen und wurde von einer Frau begrüßt, die sich in gedehntem kalifornischem Akzent als Nics Assistentin Nina vorstellte.

»Mr. Lawson empfängt Sie sofort«, unterrichtete sie Emma und führte sie einen Weg entlang, der an der Seite des Glaswürfels verlief.

Emma trug einen ausgefallenen Zweiteiler von Bijan, der ihr für Beverly Hills am geeignetsten erschien. In ihrer ledernen Aktentasche befanden sich eine Mappe mit Informationen über Nic und ein ganzer Stapel Unterlagen über Lomax, die Emma während des langen Fluges eingehend studiert hatte. Langsam kristallisierte sich ein Muster aus den Zahlen heraus, und sie würde mit Catherine darüber sprechen, sobald sie zurück in London war.

Hinter dem Haus planschten ein Mann und eine Frau in einem großen Swimmingpool. Beide hatten sonnengebleichtes, blondes Haar und lachten und kicherten, während sie sich mit Wasser bespritzten und gegenseitig neckten.

Auf einer Liege am Rand des Pools blätterte ein Mann in einer Zeitschrift. Mit seinem schwarzen Polohemd, der grauen Hose und der dunklen Sonnenbrille sah er aus wie ein Drogendealer. Ein Handy lag auf dem gläsernen Beistelltisch neben ihm. Als er Emma erblickte, erhob er sich lächelnd und kam ihr entgegen. Die ganze Szenerie wirkte wie in einem Kinofilm, was mit Sicherheit beabsichtigt war.

»Hübscher Pool, nicht wahr? Aber in London brauche ich keinen.«

Nic Lawson blickte von dem planschenden Pärchen zu Emma.

»Die beiden sind Zwillinge«, erklärte er und zog die linke Augenbraue mehrmals hintereinander bis über den Rand der Wayfarer-Sonnenbrille hoch. »Ach, ich finde es einfach großartig, dass Sie hier sind.«

Wie charmant, dachte Emma.

»Es ist mir ein Vergnügen. Schön, Sie wiederzusehen, Mr. Lawson.«

»Nennen Sie mich Nic. Ich habe mich im Hotel erkundigt, ob Sie gut angekommen sind, aber ich wollte Sie nicht stören. Sind Sie zufrieden mit Zimmer und Personal?«

»Ja, vielen Dank. Ihr Haus ist schon von außen wirklich faszinierend. Ich kann es kaum erwarten, es mir anzusehen.«

»Nina, ist das Haus präsentabel?«, bellte er.

»Ja, Mr. Lawson.«

»Gut.«

Nic hielt seinen Arm hoch und bedeutete Emma, sich bei ihm einzuhaken.

»Als Erstes sehen wir uns die Bar an«, sagte er und führte sie auf das gläserne Haus zu. Emma nahm ihre Sonnenbrille ab und steckte sie in die Aktentasche. Der Raum, in dem sich die Bar befand, war im Stil eines exklusiven Sonnenstudios erbaut, und die Sonnenstrahlen, die durch die getönten Fenster ins Innere fielen, wirkten durch die Brechung im Glas malvenfarben.

Die Bar selbst war außerordentlich gut bestückt. Nic trat hinter die Theke und öffnete einen gigantischen Kühlschrank, in dem er beinahe zur Gänze verschwand. Kurz darauf tauchte er mit zwei Flaschen in der Hand wieder auf.

»Trinken Sie einen hiervon. Ein wirklich hervorragendes Getränk. Danach fühlen Sie sich himmlisch.«

»Da ist doch hoffentlich kein Alkohol drin?«

»Natürlich nicht. Wir sind hier in L. A.«

Sie nahmen auf zwei Barhockern Platz. Die Theke bestand aus einem edlen, durchsichtigen Material und enthielt die Goldenen Schallplatten diverser Musiker. »Sind diese Künstler alle bei Ihnen unter Vertrag?«, erkundigte sich Emma.

»Auf die eine oder andere Weise. Sie kennen L.A. gut, nicht wahr? Das sehe ich sofort. Als ich zum ersten

Mal hier war, hat es mich umgehauen, aber Sie scheinen sich ganz wie zu Hause zu fühlen.«

»Ich habe einmal für vier Monate hier gelebt. Ich bin überhaupt viel in den Staaten herumgekommen«, erwiderte sie.

»Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Ich erzähle Ihnen zuerst ein wenig über das Haus, bevor wir zur Besichtigung aufbrechen. Es gibt drei Stockwerke und einen Keller. Die Hälfte des Kellers besteht aus einem Atomschutzbunker mit einem Strahlenschutzraum. Der Typ, dem das Haus vor mir gehört hat, war ein Spinner, einer von diesen Überlebensfetischisten, die ihr Sperma einfrieren lassen, denn es könnte ja zu einem dritten Weltkrieg kommen. Kurz, nachdem ich das Haus gekauft hatte, gab es in der Weltpolitik ein paar Spannungen, also beschloss ich, den Bunker einfach drin zu lassen. Man weiß ja nie. Die andere Hälfte des Kellers steht im Zeichen von Musik, Computerspielen und Spaß. Es gibt ein Kino und ein Musikzimmer. Das zeige ich Ihnen ganz zum Schluss. Im Rest des Hauses befinden sich die üblichen Zimmer. Sind Sie verheiratet?«, schloss er plump.

»Nein. Nicht mal geschieden«, gab sie zurück.

»Sehr vernünftig. Das zweite Stockwerk ist nur halb so groß wie die anderen und besteht aus vier Schlafzimmern, alle mit eigenem Bad und zwei Wohnbereichen. Es gibt bewegliche Trennwände, so dass aus den Räumen zwei abgeschlossene Wohnungen entstehen können. Eine davon wäre die Ihre gewesen, wenn Sie gewollt hätten. Sie hätten sich also nicht einmal das Wohnzimmer mit mir teilen müssen.«

Nun endlich setzte auch Nic seine Sonnenbrille ab, und Emma gefiel es weitaus besser, ihm in die Augen sehen zu können.

»Und der erste Stock?«, fragte sie und ignorierte seinen flehenden Blick, der zu sagen schien »Bitte streichle mich!«. Stattdessen trank sie einen weiteren Schluck ihres fruchtig schmeckenden Drinks.

»Der besteht hauptsächlich aus meinem Schlafbereich. Viele Schlafzimmer, viele Badezimmer, viel Stuck. In einem Zimmer steht ein Bett, das fast so groß ist wie der Raum selbst, und überall hängen Spiegel an den Wänden. Ich nenne es das Fickzimmer, bitte entschuldigen Sie den vulgären Ausdruck. Die sechs Schlafzimmer sind alle unterschiedlich gestaltet, und es hängt ganz von meiner Stimmung und von meiner Begleitung ab, in welchem ich schlafe.«

Emma trank die Flasche aus. »Sollen wir mit der Besichtigung beginnen?«

Nic führte sie von Raum zu Raum, hielt ihr höflich die Türen auf und erklärte ihr ganz genau, wie viel Geld er für die einzelnen Umbauten ausgegeben hatte. Emma musste sich eingestehen, dass das Haus beeindruckend war und nicht halb so geschmacklos, wie die Fassade vermuten ließ. Nic schien gern zu repräsentieren. Im Erdgeschoss befand sich im Anschluss an die Bar ein großes, speziell für Partys eingerichtetes Wohnzimmer, von dem aus man einen herrlichen Blick in den Garten hatte, außerdem ein Arbeitszimmer, die Bibliothek, einige Empfangsräume und ein Billardzimmer. Die einzelnen Räume fügten sich gut in das Gesamtbild ein. Einige waren mit Parkett, andere mit Steinböden oder

Teppichen ausgestattet, aber die Inneneinrichtung war farblich aufeinander abgestimmt, so dass ein Raum in den anderen überzugehen schien.

Die Besichtigung des ersten und zweiten Stocks nahm weniger Zeit in Anspruch. Die Trennwände für den Gästebereich im zweiten Stock entpuppten sich als genial. Nic führte Emma das System stolz vor und genoss es zweifellos, den Gastgeber zu spielen. Die Schlafzimmer im ersten Stock unterschieden sich tatsächlich alle voneinander: Eines war im Tudorstil eingerichtet, ein anderes wie ein Blockhaus, eines wie eine Klosterzelle und eines wie das Zimmer eines fünfzehnjährigen Jungen. Dann betraten sie den Raum, den Nic treffend als Fickzimmer bezeichnet hatte. Er war etwa dreißig Quadratmeter groß und wurde fast vollständig von einem gewaltigen Bett eingenommen.

»Sie brauchen mir nicht zu erklären, was das für ein Zimmer ist«, sagte Emma lächelnd. Überraschenderweise benahm sich Nic äußerst anständig, machte sie auf bauliche Eigenheiten aufmerksam, plauderte über den Hersteller des monströsen Bettes und natürlich über dessen Preis. Emma fragte sich, was wohl schon alles in diesem Raum geschehen war.

Schließlich fuhren sie mit dem Aufzug hinunter in den Keller. Dort gingen von einer kleinen, hellerleuchteten Steinhalle drei Türen ab.

»Hier geht’s zum Kino und zum Bunker«, sagte Nic und deutete auf die Tür gegenüber. »Hinter dieser Tür da befindet sich das Musikzimmer – mit Equipment im Wert von über zweihunderttausend Dollar.«

»Und diese Tür?«

»Die führt zum Cyberraum.«

»Was ist das?«

»Ich zeige es Ihnen.«

Er öffnete die Tür und ließ Emma eintreten.

Der Raum war äußerst schlicht gehalten. Der Boden bestand aus einer Art Gummi, die Wände waren mit einem Geräusch dämmenden Material verkleidet, und das gedimmte Licht sorgte für eine angenehme Atmosphäre. Auf einem Tisch an der Wand standen ein Computer und eine Konsole, von der aus verschiedene Kabel zu einer Box in der Mitte des Raumes führten. Zwei einzelne, dicke Kabel verliefen von der Box bis in eine Ecke. Dort lagen wie achtlos hingeworfen zwei Anzüge, die aussahen wie Taucheranzüge.

»Wofür ist dieser Raum?«, fragte Emma mit wachsender Neugier.

»Der Computer ist mit einem Server im Strahlenschutzraum vernetzt. Was Sie hier sehen, ist innovative Spitzentechnologie und wurde von meiner Video- und Computerspielfirma entwickelt. Innerhalb der nächsten zwei Jahre bringen wir einen Prototypen auf den Markt, aber frei verkäuflich wird das System wahrscheinlich erst in vier Jahren. Vielleicht auch erst in sechs oder acht, je nachdem.«

»Und worum geht es dabei?«, fragte Emma.

»Um Cybersex. Lust, es auszuprobieren?«

»Sex mit einem Computer?«

»Nein. Viel mehr und viel besser als das. Diese Anzüge werden zu einem Teil von dir, und du zu einem Teil von ihnen. Es entsteht eine Art Synergie. Ich weiß, das klingt jetzt wie Science-Fiction, aber vertrauen Sie mir. Sie können Sex mit jedem haben, den Sie wollen. Die Technologie ist lernfähig. Man muss nur ein paar Dinge in die Konsole eintippen, und der Computer macht den Rest.«

»Meinen Sie das ernst?«

»Ich zeige Ihnen, wie die Konsole funktioniert.«

Nic drückte auf einen Schalter, tippte etwas auf die Tastatur, und verschiedene Menüs listeten eine Vielzahl von sexuellen Szenarien auf. Emma war fasziniert. Auf dem Bildschirm erschienen Beispiele für die einzelnen Szenarien, und sie war erstaunt, wie echt alles wirkte.

»Was ist mit Geräuschen und Gefühlen?«, fragte sie.

»Alles mit dabei. Durch die Kopfbedeckung hört man Geräusche und nimmt Gerüche wahr. Die Anzüge fühlen sich absolut echt an, und meine Leute haben ein paar Tricks eingebaut, die Ungeahntes möglich machen.«

»Bei allem Respekt – warum dieser Aufwand, wenn man genauso gut echten Sex haben könnte?«

»Bei allem Respekt – das hier ist besser als echter Sex, glauben Sie mir«, konterte er. »Ich habe mit dem Ding schon Marilyn Monroe und James Dean gevögelt. Das nächste Mal will ich sie beide zusammen. Ein Dreier. Daran lasse ich die Freaks im Labor gerade arbeiten. Es macht ihnen irre viel Spaß«, sagte er mit sarkastischem Unterton.

Über den Bildschirm flackerte ein Szenario, das Emmas Aufmerksamkeit erregte, und sie bat Nic, das Programm anzuhalten. Dann zog sie die Maus sanft unter seiner Hand hervor und wählte ein neues Untermenü zu dem Szenario aus. Während sie die einzelnen Parameter festlegte, beobachtete er sie.

»Na also. Wusste ich’s doch«, sagte er.

Nic hatte recht. Die Anzüge fühlten sich vollkommen echt an. Das Headset war leicht, angenehm zu tragen und versorgte sie computergesteuert mit Geräuschen, einem Bild und verschiedenen Gerüchen. Emma wandte den Kopf, und das Bild wanderte mit ihr. Die Umgebung wirkte sehr spartanisch, ähnlich dem Schlafzimmer im Klosterstil zwei Stockwerke höher. Nic hatte sie gewarnt, dass es einige Minuten dauern würde, bis sie sich an den Anzug gewöhnt hatte, doch langsam spürte Emma, wie sich ihr Körperempfinden anpasste.

Sie blickte an sich hinunter und umfasste den Penis, der zwischen ihren Beinen hing. Irgendwo in seinem Inneren schien etwas zu pulsieren, und unter ihrer Berührung wurde er langsam härter. Emma bewegte ihre Hand am Schaft auf und ab und war erstaunt, wie lebensecht er sich anfühlte, obwohl er nur Teil eines Anzuges war, der sie wie eine zweite Haut umhüllte. Das lustvolle Gefühl wurde lediglich von einer kleinen Sonde in ihrer Vagina nachgebildet. Als sie ein paarmal die Vorhaut über die Eichel schob und wieder zurückzog, schwoll das Glied an, und sie spürte einen leichten Schmerz, als explodiere die Spitze gleich. Anstelle ihrer Brüste hatte sie eine muskulöse, flache, leicht behaarte Brust. Ihre Arme waren ebenfalls muskulös und ihre Hände ein gutes Stück größer als in der Realität.

Ein Hauch von Chanel und der Geruch von frischem Schweiß lagen in der Luft. Emma hörte den Atem einer Frau und sah auf. Genau vor ihr saß eine üppige Brünette mit gespreizten Beinen auf dem Boden und spielte mit ihrer Muschi, die vor Feuchtigkeit glänzte. Die Frau lächelte ihr zu und schob sich einen Finger in die Scheide. Begierde wallte in Emma auf, und ihr Schwanz begann heftig zu pochen. Sie betrachtete das harte, steife Glied in ihrer Hand. Die virtuelle Welt war derart real, dass es nicht mehr nur irgendein Schwanz war. Es war ihr Schwanz.

Die Brünette drehte sich auf alle viere um und reckte Emma ihren Hintern entgegen.

»Fick mich«, sagte sie gedehnt.

Emma kniete sich hinter die Frau und berührte ihre Muschi. Sie war feucht und geschmeidig, und Emma spielte einen Augenblick lang damit, bevor sie ihren Mittelfinger in das warme, weiche Innere gleiten ließ. Als Emma tiefer eindrang und zugleich mit dem Zeigefinger die Klitoris zu massieren begann, stöhnte die Frau auf. Der Duft von Chanel wurde stärker, je näher sie der Frau kam. Emma beugte sich vor und küsste eine Pobacke, die sich unter ihren Lippen warm und weich anfühlte.

Emma zog ihren Finger aus der Vagina, ging hinter der Frau in Stellung, nahm ihren Schwanz in die Hand und fuhr mit der Spitze über die feuchte Muschi. Sie dachte nicht länger darüber nach, wie so etwas funktionieren konnte, sondern stieß den Schwanz nach vorn und beobachtete, wie er zwischen den Schamlippen der Brünetten verschwand. Als er sich bis zum

Schaftansatz in die Frau gepflügt hatte, keuchte diese vor Lust. Emma lächelte. Sie griff mit den Händen unter die Frau, umfasste beide Brüste und spielte mit den harten Brustwarzen.

Mit langsamen, kontrollierten Bewegungen zog sich Emma zurück und drang wieder in die Frau ein. Das Innere der Muschi war heiß, und ihr Schwanz prickelte und schwoll schmerzhaft an. Emma beschleunigte das Tempo. Die Stärke ihrer Stöße trieb die Frau immer weiter nach vorn, und sie stöhnte jedes Mal auf, wenn Emma ihren Kolben bis zum Anschlag versenkte.

Die Muschi der Frau zog sich nun rhythmisch um ihren Schwanz zusammen, und Emma verspürte den Drang, zu kommen. Sie wollte weiter gnadenlos in die weiche Höhle stoßen, bis die Frau einen langen und lauten Orgasmus hatte und auch sie selbst zum Höhepunkt kam. Als Emma das Tempo noch einmal erhöhte und den Winkel ihrer Stöße veränderte, keuchte die Frau mit jedem Stoß auf. Emmas Glied war kurz davor, im Inneren der Frau zu explodieren und es mit Sperma zu überfluten.

Die Brünette stieß einen Schrei aus und rief: »Ich komme! Ja, das ist es! Fick mich!«

Es war das seltsamste Gefühl, das Emma je gehabt hatte. Ihr Körper spannte sich an, ihr Schwanz erzitterte erst einige Male, dann zuckte er lange und begann zu pumpen. Sie konnte es kaum fassen. Je schneller sie die Frau vögelte, desto intensiver wurde das Gefühl. Die Schreie der Frau, die ebenfalls von einem gewaltigen Orgasmus überrollt wurde und Emmas Schwanz mit ihrer kontrahierenden Muschi massierte, gingen in ihren eigenen Lustschreien unter.

Emma konnte nicht widerstehen. Sie zog ihren Schwanz aus der Muschi und presste die Hand um den Schaft, während sie in einem krampfartigen Anfall kam. Der Orgasmus schickte Zuckungen durch ihren ganzen Körper. Sie starrte an sich hinunter und sah zu, wie mehrere Ladungen Samenflüssigkeit aus ihr heraus und auf den Hintern der Frau spritzten. Dann bearbeitete sie ihren Schwanz, bis auch der letzte Tropfen Sperma herausgelaufen war.

Sie wartete noch einige Minuten lang, um wieder zu Atem zu kommen. Dann tastete sie nach dem Schalter an der Seite der Kopfbedeckung und betätigte ihn. Das Computerprogramm wurde gestoppt und die virtuelle Welt verschwand. Das Headset hätte nun genauso gut eine einfache Sonnenbrille sein können. Sie nahm es ab und befand sich abrupt wieder in der realen Welt, in der sich der Anzug und das zwischen ihren Beinen baumelnde Stück Gummi nicht mehr ganz so lebensecht anfühlten wie noch Augenblicke zuvor.

Neben ihr kniete Nic, ebenfalls in einem Cyberanzug, und schnappte nach Luft. Er sah sie an und lachte. »Nicht schlecht für dein erstes Mal mit Schwanz«, sagte er. »Und ich wusste, dass du einen großen haben würdest.«