Kapitel 17

Seit einer Viertelstunde fuhren Emma und Matt immer tiefer in eine wildnisartige Landschaft hinein, auf das Liebesnest von Matts Eltern in den White Mountains zu. Sie waren bis zum Manchester-Boston Regional Airport im Süden von New Hampshire geflogen, nahe der Grenze zu Massachusetts, und hatten sich dort einen Mietwagen genommen. Der Lexus rollte mit einer Präzision und Sicherheit über die Straßen, als säßen sie in einem Ozeandampfer. Der Motor war kaum zu hören, und die Federung so weich wie in einem Luftkissenboot. Matt freute sich sehr darüber, zu einer Stätte seiner Kindheit zurückzukehren. Er erzählte ihr Anekdoten über Bretton Woods, beschrieb ihr, wie die inzwischen eingestürzte Felsformation »Old Man of the Mountain« ausgesehen hatte, und zählte weitere Sehenswürdigkeiten wie die Flume Gorge und das New England Ski Museum auf.

Emma hatte einst einen Herbst in Vermont verbracht und beobachtet, wie sich die Landschaft jeden Tag veränderte, weil sich das Laub der Bäume erst golden, dann rot und schließlich braun färbte. Verglichen mit dem Betonwald von Los Angeles fand sie die Ostküste der USA deutlich angenehmer. New York und Boston, die beiden Städte, die sie im Osten am besten kannte, unterschieden sich zwar nur wenig von anderen Großstädten, doch sobald man hinaus in das Umland fuhr, war der Gegensatz zur Westküste nicht mehr zu übersehen.

»Wir sind bald da«, verkündete Matt.

Die Strahlen der untergehenden Sonne schienen hinter einem Berg hervor und warfen lange Schatten auf die Straße. An einem Briefkasten bremste Matt ab und bog in eine Auffahrt ein, die Emma niemals bemerkt hätte.

»Und, was sagst du?«, fragte er, während sie auf das Haus zusteuerten. »Man kann es gerade noch erkennen, bevor es dunkel wird.«

Das Haus sah aus wie ein Chalet in einem olympischen Dorf. Allein der Anblick des Holzgebäudes und die Anordnung der Fenster riefen sofort die Vorstellung von Skifahrern, freier Natur und kaltem Wind hervor.

»Es ist zauberhaft«, sagte Emma und stieg aus dem Auto. »Und so abgelegen!«

»Hier draußen ist alles abgelegen. Aber es ist nicht weit bis zu den Cannon Mountains, falls man Ski fahren will. Morgen zeige ich dir alles. Es ist wirklich eine Schande, dass wir nicht länger bleiben können.«

Emma nickte zustimmend. Drei Tage erschienen auch ihr viel zu kurz. »Ja, aber ich muss zurück in die Agentur, Matt. Ich möchte nicht, dass Catherine den Eindruck bekommt, ich hätte das Interesse verloren.«

»Ich weiß. Ich führe dich schnell durchs Haus, und dann können wir es uns gemütlich machen.«

Das Chalet wirkte wie ein kleines Hotel. Schon die Eingangshalle glich einer Rezeption. Im Erdgeschoss befanden sich außerdem ein großes Esszimmer mit einer angrenzenden Küche, in die man durch Schwingtüren mit Bullaugenfenstern gelangte, sowie ein etwas größerer Raum mit einer Tanzfläche und ein kleineres Zimmer mit einem großen Fernseher, einer sehr bequem wirkenden Couch und vielen Decken. Eine elegant geschwungene Treppe führte hinauf in den ersten Stock. Dort gingen von einem langen Flur zu jeder Seite drei Schlafzimmer ab, die jeweils mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet waren. In einem der Schlafzimmer stand ein Regal mit Spielzeugautos. Emma fragte nicht nach, erkannte aber an Matts Gesichtsausdruck, dass dies früher sein Zimmer gewesen war. Da hörten sie beide plötzlich ein ungewohntes Geräusch und zuckten zusammen. Sie suchten nach dem Ursprung des seltsamen Lauts und brachen wenig später in erleichtertes Gelächter aus. Ein kleiner Frosch hüpfte über den Flur. Offenbar hatte ihre Anwesenheit ihn aufgeschreckt. Emma war klar, dass sie sich in diesem Haus wohl fühlen würde.

»Der Garten ist einfach fantastisch. Ich zeige ihn dir morgen«, sagte Matt.

»Wer hat eigentlich die Heizung angestellt?«, fragte Emma.

»Ein Mann aus der Stadt kümmert sich um einige der Häuser in der Umgebung. Ich habe ihn angerufen und gebeten, das Haus für uns vorzubereiten. Normalerweise kommen wir erst später im Jahr hierher. In welchem Zimmer sollen wir schlafen?«

»Sie sind alle wunderschön. Warum suchst du uns nicht eines aus? Ich will nicht eines bestimmen, das du vielleicht mit irgendwelchen schlechten Kindheitserfahrungen verbindest«, erwiderte sie und strich über den Ärmel seiner Jacke.

»Ich habe hier nie schlechte Erfahrungen gemacht.«

»Hast du schon oft Freundinnen mit hierher gebracht?«, fragte sie.

Matt dachte einen Moment lang nach. »Nein. Fühle dich geehrt.«

»Das heißt also, ich bin deine Freundin?«, fragte sie spielerisch.

Matt sah sie verlegen an. »Ich hole die Koffer.«

Etwa eine Stunde später saßen sie zusammen in dem kleinen Wohnzimmer auf der Couch und tranken Kaffee, den sie mit Bohnen aus einem riesigen, begehbaren Tiefkühlschrank aufgebrüht hatten. Dort gab es auch genug Vorräte, damit sie sich später ein Abendessen zubereiten konnten. Sie hatten den Ton des Fernsehers leise gestellt und sich aneinandergekuschelt.

»Vermieten deine Eltern dieses Haus ab und zu?«, fragte Emma.

»Sie lassen Freunde hier übernachten, aber sie haben noch niemals Miete verlangt. Manchmal haben wir selbst einen oder zwei Monate hier verbracht. Mein Vater ist dann oft nach ein paar Wochen zurück nach England geflogen, während ich mit meiner Mum noch für eine Weile hiergeblieben bin.«

Gedankenverloren trank er einen Schluck Kaffee. Obwohl sie in den vergangenen Tagen häufig miteinander geschlafen und vieles ausprobiert hatten, sehnte sich Emma immer noch nach seinem Körper. Sie war einfach nicht in der Lage, die Finger von ihm zu lassen, und wuschelte ihm durch die Haare.

»Ich glaube, dass sich meine Eltern hier zur Ruhe setzen wollen«, fuhr Matt fort. »Vielleicht bauen sie das Chalet zu einem kleinen Hotel aus. Das könnte ich mir bei den beiden sehr gut vorsteilen. Sie haben sogar einmal mit Lomax darüber gesprochen, das Haus in London zu verkaufen.«

»Wirklich?«

»Ja, aber es ist nichts daraus geworden. Wahrscheinlich wollten sie warten, bis ich mit der Uni fertig bin. Sonst würde ich jetzt vielleicht hier leben und irgendeinen MBA machen.«

»Ich habe meinen MBA in Harvard gemacht«, sagte Emma beiläufig.

»Du hast einen MBA?«

»Habe ich dir das nicht erzählt?«

»Offenbar nicht. Und in welchem Fach?«

»Volkswirtschaft.«

»Du bist mir eine«, sagte er und sah sie an.

»Warum?«, fragte sie.

»Einfach nur so.«

Er griff nach der Fernbedienung und zappte durch die Kanäle, bis er auf eine Wiederholung von I love Lucy stieß. Es handelte sich um eine Folge, die sie beide schon kannten.

»Die Serie schaue ich mir jedes Mal an, wenn ich hier bin«, sagte Matt. »Sie läuft immer in irgendeinem Programm.«

»Wie alt warst du, als ihr zum ersten Mal herkamt?«

»Neun. Es war alles so aufregend. Mein Zimmer war und ist das mit den Spielzeugautos, und ich will, dass es genau so bleibt. Findest du das seltsam?«

»Ganz und gar nicht«, erwiderte sie, stellte ihre Kaffeetasse ab und schmiegte sich an ihn.

»Es ist einfach herrlich, vor dem Kaminfeuer zu sitzen, wenn es draußen schneit. Mit neun Jahren kommt einem das überhaupt nicht kitschig vor«, erklärte er.

»Und was machen wir jetzt?«, fragte Emma, hob den Kopf und knabberte an seinem Ohrläppchen.

»Ich habe vorhin Whirlpool und Sauna angeschaltet. Wir könnten uns dort einmal umsehen«, schlug er vor.

»Ich wusste gar nicht, dass es hier einen Whirlpool gibt«, sagte sie.

»Deine Stimme klingt, als würdest du schöne Erinnerungen damit verbinden.«

Sie lächelte ihn an. »Ich setze noch mal Kaffee auf. Und dann kannst du mir die Sauna zeigen.«

Vom Esszimmer führte eine große Doppeltür hinaus in den in vollkommene Dunkelheit gehüllten Garten. Der Saunabereich wurde jedoch von gelblichen, auf einem Spalier befestigten Gartenlichtern beleuchtet. Der Whirlpool war etwa drei mal drei Meter groß, und Lampen auf dem Grund warfen vom Wasser gebrochenes Licht nach oben. Der Pool sprudelte und zischte wie ein Geysir, und Dampf stieg in die kalte Luft auf. Hinter dem Pool befand sich eine kleine Blockhütte, in deren Eingangsbereich eine Dusche installiert war. Eine weitere Tür führte in die Sauna.

»Als ich klein war, habe ich mir immer vorgestellt, dies sei eine Luftschleuse«, sagte Matt. »Als betrete man dahinter eine geheime Welt.«

Ganz ungezwungen zogen sie sich aus und duschten, wobei sie sich unter dem warmen Wasserstrahl aneinanderdrängten.

Als Emma die Sauna betrat, traf sie die Hitze wie ein Schlag. Sie setzte sich auf eine der aus Latten gezimmerten Bänke, und das Holz brannte heiß unter ihrem Hintern. Matt folgte ihr, schloss die Tür und setzte sich neben sie. Das Wasser auf ihren Körpern erhitzte sich, und bald glänzte auch klarer Schweiß auf ihrer Haut. Emma gewöhnte sich langsam daran, Matt verschwitzt zu sehen. Sie ließ ihre Hände über seinen Körper gleiten, fuhr mit den Lippen über seine Brust und seine aufgerichteten Brustwarzen, küsste sie und liebkoste sie mit der Zunge.

In der Sauna war es zu heiß für Sex, das wussten sie beide, trotzdem wollten sie nicht voneinander lassen. Matts Haare klebten feucht an seinem Kopf und seinen Wangen. Emma strich ihm die Strähnen aus dem Gesicht, streichelte seine Schultern und küsste ihn. Zwischen seinen Beinen lag sein Glied groß und schwer auf den Holzlatten, geschwollen durch die Saunahitze und seine siedende Lust. Emma nahm seine Hoden in die Hand, befühlte ihre Form und schloss dann ihre Finger darum. Matts Glied richtete sich langsam auf.

Da sie ihn nicht zu sehr erregen wollte, lehnte sich Emma zurück und ließ sich von ihm berühren. Zärtlich benutzte er seine langen Finger und starken Hände, um ihren Körper zu verwöhnen. Wenn er seine eigene Begierde hintanstellte und sich ganz auf sie konzentrierte, dabei bestimmte Bereiche besonders aufmerksam erkundete und auf das Kommende vorbereitete, fand Emma ihn am männlichsten. In ihr wallte eine Hitze auf, die nichts mit dem Klima in der Sauna zu tun hatte. Ihr Körper begann zu kochen, während seine Finger über ihre Haut glitten, ihre Brüste kneteten, über ihren Bauch wanderten und mit ihren Schamlippen spielten. Er drang jedoch nicht in sie ein, sondern quälte sie nur mit der Andeutung dessen, was folgen würde – Versprechen und Drohung zugleich.

Matt erhob sich, reichte Emma die Hand und zog sie auf die Füße. Sie umarmten einander und spürten das fiebrige Verlangen ihrer Körper. Matt legte seine Hände auf ihren Hintern, fuhr an der Pospalte entlang und streichelte ihre Muschi von hinten. Schließlich lösten sie sich voneinander, und Emma führte Matt aus der Sauna hinaus und wieder unter die Dusche, wo das kühle Wasser das Feuer ihrer Leidenschaft löschte und eine schwelende Glut zurückließ. Doch die Flammen konnten jederzeit wieder entfacht werden.

Während Matt ins Haus ging, um Kaffee und eine Flasche Wein zu holen, legte sich Emma in den Whirlpool. Kurz darauf kam Matt zurück, stellte das Tablett an den Rand des Pools, legte das Handtuch ab, das er sich um die Hüften geschlungen hatte, und stieg vorsichtig ins Wasser. Emma beobachtete, wie sich die Konturen seines Körpers verzerrten, sobald sie von Wasser umgeben waren, und stellte fest, dass sie trotzdem immer noch erotisch wirkten. Sie betrachtete seine muskulösen Beine, seinen Bauch und seine Brust. Dann stand Matt bis zum Hals im Wasser und bewegte sich langsam auf sie zu.

»Es ist ganz schön kalt da draußen«, sagte er und schüttelte sich.

Er tauchte ab, kam wieder an die Oberfläche und warf mit Schwung seine Haare zurück.

»Hallo«, gurrte sie, als er unmittelbar vor ihr war und das Wasser gegen ihr Kinn plätscherte.

Sie küssten einander. Die Nacht hüllte sie ein wie eine samtschwarze Decke. Sterne funkelten am klaren Himmel, und ihrer beider Atem bildete kleine Wölkchen, die sich mit dem aufsteigenden Dampf des Wassers vermischten. Matt strich mit seinem Daumen über ihr Becken und massierte die Haut um ihre Hüftknochen. Die Wärme des Wassers erregte Emma, und ihr ganzer Körper reagierte auf Matts Berührung, doch vor allem wollte sie ihn zwischen ihren Beinen spüren. Da umfasste Matt mit beiden Händen ihre Taille und hob sie hoch. Emma schlang die Beine um seine Hüften und lehnte sich an den Rand des Beckens, während Matts Glied über ihre Schamlippen und die Haut zwischen ihrer Muschi und ihrem Anus streifte. Als Matt sie küsste und noch enger an sich zog, übte sein Oberkörper einen beinahe schmerzhaften Druck auf ihre Brüste aus, der Emmas Verlangen nur noch mehr anheizte.

Matt hielt Emma mit dem linken Arm fest und knetete mit der rechten Hand ihre Pobacken. Das Wasser brodelte um sie herum, und an Matts Haut hingen schwere Tropfen wie nach einem Regenguss. Vorsichtig trug er Emma zu der Leiter am Rand des Beckens. Die metallenen Griffstangen schwangen sich wie bei einem Schwimmbecken in einem großen Bogen aus dem Pool. Als Matt sie mit dem Rücken zur Leiter positionierte, schlang Emma einen Arm um jede Stange, löste ihre Beine von Matts Hüften und ließ sich hängen. Matt begann sofort, sie zu streicheln und zu küssen.

Als er sich endlich ihrer Klitoris widmete, schien diese unter der Berührung aufzublühen wie eine Knospe. Sie schwoll an und prickelte, während er sie massierte und mit einem Finger reizte. Emma spannte jeden Muskel ihres Körpers an und konnte es kaum erwarten, dass Matt sie zum Höhepunkt brachte. Sie flüsterte ihm aufmunternde Worte zu und bat ihn, sie härter anzufassen und schneller zu werden. Mit seiner anderen Hand griff er um ihren Körper herum und benutzte zwei Finger, um ihre Pobacken zu spreizen und ihren Anus dem Wasser preiszugeben. Das warme Wasser fühlte sich an der gekräuselten Haut rings um die Öffnung seltsam kalt an. Mehrmals bearbeitete Matt ihren Hintern auf diese Weise, und jedes Mal dehnte er die Öffnung ein Stück weiter.

Dann wandte er seine Aufmerksamkeit wieder ganz ihrer Muschi zu und rieb heftig über die Klitoris. Sein Arm war nur noch ein verzerrter Schatten im Wasser, und Emma konnte seine Hand nicht erkennen, spürte sie jedoch umso deutlicher. Ihre überdehnten Arme schmerzten, und sie verstärkte den Griff um das Geländer. Ihre Füße befanden sich nur wenige Zentimeter über dem Boden des Beckens, und die Metallstufen der Leiter bohrten sich in ihren Rücken. Sie fühlte, wie der Orgasmus in ihr aufwallte. Emma seufzte und schlug ein wenig mit den Beinen, gerade so viel, um die Erlösung zu beschleunigen. Die Spannung in ihren Armen wurde unerträglich, aber die anstrengende Suche nach Halt trat in den Hintergrund, als Wellen der Lust von ihrer Mitte aus durch ihren Körper rasten. Matt bewegte seine Hand unbarmherzig weiter. Er machte keine Zugeständnisse an die peinigende Leidenschaft, die von ihr Besitz ergriffen hatte. Seine Finger reizten sie, zogen sich zurück und unternahmen dann einen neuen Angriff auf ihre Lustknospe. Emma unterdrückte einen Schrei. Schweiß rann über ihr Gesicht und vermischte sich mit dem Wasser.

Schließlich überfiel sie der Orgasmus mit unwiderstehlicher Macht, und ihre Muschi pochte und zuckte. All ihre Energie konzentrierte sich an einem einzigen Punkt und brach sich dann dort Bahn. Es war, als würde ein Staudamm bersten und das tosende Wasser alles unter sich begraben. Emma klammerte sich so lange sie konnte an die kraftvollen Lustschauer, die ihren Körper erbeben ließen.

Langsam verebbten die Wellen der Lust. Emma spürte ihre Gliedmaßen wieder, zog sich hoch, fand Halt auf einer Stufe und verlagerte dankbar ihr Gewicht darauf.

»Ich würde gern das Gleiche mit dir machen«, sagte sie und deutete auf die Haltestangen.

»Du müsstest mich schon daran festbinden.«

»Das lässt sich einrichten«, erwiderte sie.

Sie schwiegen für einen Moment. Das einzige Geräusch stammte von der Pumpe des Wasserfilters. Matt schenkte Wein in zwei schwere Kristallgläser. Er und Emma setzten sich auf den Vorsprung an der Wand des Beckens, so dass ihnen das Wasser immer noch bis zu den Schultern reichte. Dann nippten sie an dem Wein, einem Chianti, der sie von innen wärmte. »Danke, dass du mich hierhergebracht hast«, sagte Emma.

»Schau dir bloß diesen Himmel an!«, rief er, und seine Stimme klang klar durch die Nachtluft.

Emma betrachtete die unermessliche Weite des Sternenhimmels und fühlte sich großartig und unbedeutend zugleich. Der Wein hatte eine entspannende Wirkung auf sie. Matt nahm ihr das Glas aus der Hand, stellte es zurück auf das Tablett und umarmte sie. Sie wandte sich ihm zu, überrascht von der Intensität, mit der er sie umfangen hielt. Da erkannte sie die Leidenschaft in seinen Augen und wollte plötzlich nur noch eins: ihm Lust bereiten, bis er die Kontrolle verlor, zum Höhepunkt kam und seinen Samen verspritzte.

Emma bedeutete Matt, sich mit ausgestreckten Beinen auf eine der in den Rand des Beckens eingelassenen Liegeflächen zu legen. Sie kniete sich so vor ihn, dass das Wasser ihren Körper vollständig bedeckte, und ließ ihre Hand durch das Wasser gleiten, bis sie sein steifes Glied erreichte. Als sie den Schaft mit kräftigem Griff packte, schloss Matt die Augen. Emma lockerte ihren Griff wieder und strich sanft über die gesamte Länge seines Schwanzes. Seine Hoden, die in der Sauna noch schwer auf den Holzlatten aufgelegen hatten, waren nun kleiner und strammer. Emma zog leicht an ihnen und streichelte sie.

Durch die Brechung des Wassers sah Matts Schamhaar aus wie ein ordentliches Dreieck, aus dem steil sein Schwanz hervorragte. Emma streifte die Vorhaut zurück und legte ihren Daumen auf das Auge der Eichel. Trotz des warmen Wassers fühlte sie eine zähe, klebrige Flüssigkeit. Sie nahm ein wenig davon zwischen Daumen und Zeigefinger und zog ihre Hand aus dem Wasser. Ein paar Tropfen der köstlichen Flüssigkeit hatte sie retten können und leckte sie nun von ihren Fingern. Matt öffnete die Augen und beobachtete, wie sie sich seinen Saft auf der Zunge zergehen ließ. Schließlich tauchte sie mit der Hand wieder unter Wasser und umfasste seinen Schaft knapp unterhalb der Eichel. Sie begann, die Vorhaut vor und zurück zu schieben und hielt ihre Finger dabei fest geschlossen, damit die Empfindung an seiner Eichel so stark wie möglich wurde. Matt lag vollkommen reglos in der Ausbuchtung, und Emma wusste, dass er kurz davor war, zu kommen. Sie drückte sein Glied nach unten und spürte, wie sehr es sich dabei spannte. Dann fuhr sie fort, ihn zu masturbieren, beschleunigte das Tempo und drückte fester zu. Sie wollte ihn gerade fragen, ob er es so mochte, als Matt plötzlich zu zittern begann. Sein Höhepunkt schien unmittelbar bevorzustehen.

Emma betrachtete ihn fasziniert. Der Orgasmus baute sich ganz langsam auf. Anfangs waren nur kleine Hinweise zu entdecken: Matts Haltung veränderte sich kaum merklich, seine Beinmuskeln streckten sich und seine Hüfte schob sich vor. Dann entspannte sich sein Oberkörper, doch seine Lendengegend wurde wie von einer unsichtbaren Hand nach oben gezogen. Seine Gesichtszüge wirkten auf einmal starr, und die freudige Erwartung, die zuvor in ihnen zu lesen gewesen war, verwandelte sich in Angst, als befürchte er, die Kontrolle zu verlieren. Sein Schwanz erbebte, ein leichtes Zittern nur, noch nicht die kraftvolle Erschütterung, die das Sperma aus ihm herauskatapultieren würde. Es war eher eine Andeutung der Dinge, die folgen würden.

Matts Körper spannte sich plötzlich an, und Emma spürte, dass es nur noch Sekunden dauern würde, bis er ejakulierte. Sie betrachtete erst Matt und sah dann wieder hinunter ins Wasser und auf ihre Hand. Wenn er kam, würde sich sein Samen mit dem Wasser vermischen und wäre verloren. Sie holte tief Luft und tauchte unter.

Emma öffnete den Mund und schloss ihn schnell wieder um Matts Schwanz, wobei sie mit einem Minimum an Luft das eingedrungene Wasser aus ihrer Mundhöhle presste. Die verbleibende Luft hielt sie tief ein und bearbeitete mit Zunge und Lippen unbarmherzig Matts Schaft. Nur wenige Augenblicke später und mit einem gewaltigen Aufbäumen spritzte Matt seinen Samen in ihren Mund. Emma hielt die Lippen fest um seinen Schaft geschlossen und spürte die heißen Strahlen an ihrem Gaumen und Rachen. Sie blieb so lange unter Wasser, bis sich Matt vollkommen in sie ergossen hatte. Sobald die Anspannung in seinem Körper nachließ, tauchte Emma auf, strich sich die Haare aus dem Gesicht und schluckte seinen Saft mit einem einzigen, gierigen Schluck hinunter. Eine halbe Stunde lang lagen sie in inniger Umarmung im Whirlpool, umspült vom warmen Wasser. Emma schmiegte sich an Matt, der sie auf den Hals küsste und ihr Koseworte ins Ohr flüsterte. Sie zeichnete mit den Fingern die Umrisse seines Gesichts nach, überzeugt davon, dass sie es selbst als Blinde noch erkennen würde. Matt schnappte spielerisch nach ihren Fingern. Er wurde ihr mit jeder Minute vertrauter, obwohl sie ihn erst seit wenigen Wochen kannte. Als sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hatte, wäre Emma niemals in den Sinn gekommen, dass sich ihr derart schnell ein neues und sehr viel aufregenderes bieten würde.

Plötzlich zerriss ein merkwürdiges Geräusch die friedliche Stille. Matt und Emma zuckten zusammen. Der Schreck wich jedoch einem befreiten Lachen, als sie den Urheber des Geräusches erblickten. Mit kratzigem Quaken sprang in einiger Entfernung ein Frosch über den Rasen – ob es derselbe war, den sie auch im Hausflur gesehen hatten, konnten sie nicht sagen.