Nach diesen zwei sehr eindrücklichen Erfahrungsberichten werden im Folgenden generelle Erfordernisse und denkbare Hilfestellungen beschrieben, die es ermöglichen, ein autistisches Kind einerseits so weit wie möglich in den Klassenverband zu integrieren, aber andererseits auch seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen Rechnung zu tragen.
Viele Menschen mit Autismus hängen sehr an berechenbaren, vorhersehbaren Dingen; sie verbringen oft einen Großteil ihrer Zeit damit, ihren Alltag in allen Einzelheiten zu planen, was ihnen Sicherheit und Stabilität gibt. Zu den in allen Lebensbereichen größten Herausforderungen für die Betroffenen gehören daher unerwartete Ereignisse sowie Veränderungen aller Art. Auf Umgestaltungen im Tagesplan oder das Nicht-Einhalten von Ritualen können Menschen mit Autismus oft auf sehr heftige, für Außenstehende manchmal kaum nachvollziehbare Weise reagieren. Bei kleinen Kindern kommt es beispielsweise zu Wutausbrüchen und Panikattacken, ältere Kinder und Erwachsene zeigen oft Anzeichen großen Stresses und starker Anspannung. Ein großes Problem für autistische Schüler sind zudem die oft in jeder Stunde wechselnden Lehrkräfte, die wechselnde Zusammen setzung der Klasse oder die unterschiedlichen Klassenräume. Dies wird von Sascha Dietsch ausführlich beschrieben. Auch ihn brachten die häufigen Veränderungen im Schulalltag regelmäßig »aus dem Gleichgewicht«.
TIPP
Die erforderliche Routine gewährleisten
Es ist in der Schule sinnvoll:
Viele weitere kleine Maßnahmen, die sehr hilfreich sein können, sollten für jeden Einzelfall in enger Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern überlegt werden.
Es ist wichtig, daran zu arbeiten, ab und zu kleinere Veränderungen im Alltag zulassen zu können. Insgesamt jedoch ist für den autistischen Menschen die Ausgewogenheit zwischen Gleichförmigkeit und Alltagsroutinen einerseits sowie Veränderungen andererseits zu beachten. Ein gewisses Maß an Routine ist einfach notwendig, damit er sich sicher fühlen, die Welt als stabil erleben und seinen Alltag bewältigen kann.
Große Schwierigkeiten gibt es häufig auch in Situationen, die nur wenig strukturiert verlaufen. Dazu gehören im Schulalltag Pausen, Schulfeste, Klassenfahrten oder Ausflüge; Aktivitäten also, die in der Regel bei anderen Kindern sehr willkommen sind, die aber meist recht chaotisch und unstrukturiert und ohne feste Regeln ablaufen, was autistische Schüler oft überfordert. Beide betroffenen jungen Männer erzählen in ihren Berichten davon. Wichtig ist es, in diesen Situationen auf verständnisvolle Pädagogen zu stoßen, die erkennen, welche Maßnahmen hilfreich sind.
Zur Teilnahme an Gruppenaktivitäten schreibt Schirmer: »Es ist durchaus sinnvoll, den Schüler von bestimmten Gruppenaktivitäten wie Faschingsfeiern, Sommerfesten usw. zu befreien, wenn diese ihn überfordern würden. Die sensorische Überforderung führt zu einem gewaltigen Stress, sodass diese Situationen als sehr unangenehm erlebt werden. Auf diese Weise lernt ein Kind mit Autismus-Spektrum-Störung nicht, das Miteinander mit anderen zu genießen« (Schirmer 2010, 58).
Häufig verstärken sich die Schwierigkeiten der Betroffenen in der zweiten Hälfte der Schulausbildung, wenn soziale Kontakte immer wichtiger werden und erhöhte Anforderungen an Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit gestellt werden, wenn also der Unterricht deutlich weniger strukturiert verläuft als zu Beginn. Als ich damals in die gymnasiale Oberstufe kam, fand ich diese neue Schule am Anfang traumhaft, weil sie so tolle Toiletten hatte, wie ich sie noch nie an einer Schule gesehen hatte. Aber bald schon wurde mir klar, dass es in dieser Schule für mich noch sehr viel schwerer werden würde als bisher. Es war viel mehr Eigeninitiative gefordert, man musste sich beispielsweise schon den Stundenplan zum Großteil selbst zusammenstellen. Alles erschien mir wahnsinnig verwirrend und chaotisch.
Rückzugsräume schaffen
Sinnvoll kann es sein, Schülern mit Autismus
Die wichtigste Maßnahme bei der Arbeit mit autistischen Menschen ist also die vorgegebene Struktur, die Eindeutigkeit und Klarheit in der Umwelt, im Alltag und im sozialen Miteinander. Ein Lehrer mit kreativem, also unstrukturiertem, Vorgehen ist bei vielen Schülern sehr beliebt, für Menschen mit Autismus aber kann er eine Katastrophe sein. Entscheidend ist es vielmehr, Abläufe und Zusammenhänge durchschaubar zu machen, die Orientierung der Betroffenen zu unterstützen und es ihnen zu erleichtern, Entscheidungen zu treffen. »Struktur hilft den Kindern, besser zu verstehen, was sie erwartet und was sie tun sollen. Dieses Verstehen bewirkt Sicherheit und lässt das Gefühl der Geborgenheit entstehen« (Schirmer 2006, 159).
Viele Menschen mit Asperger-Syndrom zeigen Auffälligkeiten in der Motorik (Attwood 2008, 309):
Sportliche Anforderungen anpassen
Um den motorischen Möglichkeiten von Autisten Rechnung zu tragen, sind folgende Anpassungen sinnvoll:
Eine große Rolle spielen diese Schwierigkeiten beispielsweise dann, wenn in der Schule längere Texte handschriftlich verfasst werden sollen, was für die Betroffenen oft nicht in der geforderten Zeit zu leisten ist, sowie natürlich im Sportunterricht und bei entsprechenden Aktivitäten in Pause bzw. Freizeit.
Autistische Menschen sind häufig in kommunikative Missverständnisse verwickelt, da sie meist ein wörtliches Sprachverständnis haben und deshalb viele Ausdrücke und Redewendungen missverstehen. In der Folge kommt es oft zu:
Manchmal bekommen diese Missverständnisse aber auch eine amüsante Note. Ich hatte bei einer Fortbildung in einem kleinen Ort in der Eifel die Aussage, dass vor Ort spätestens um 18 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt würden, wörtlich verstanden. Das hatte mich erschreckt, denn ich wollte am Abend noch spazieren gehen. Zu meinem Erstaunen waren die Bürgersteige auch am Abend noch dort, wo sie hingehörten, und ich lernte, dass dies nur eine Redewendung war, die bedeutete, dass der Ort abends ziemlich ausgestorben wirkt.
Die wörtliche Auslegung von Aussagen meiner Mitschüler führte während meiner Schulzeit zu diversen Klassenbucheinträgen und auch einer sehr schlechten Note im Fach »Betragen«, das es damals bei uns noch gab. Einmal hatte ich beispielsweise das Schreibmäppchen einer Mitschülerin in den Müll geworfen, weil sie genau das sagte. Der Reißverschluss klemmte, sie mühte sich, ihn zu schließen, was ihr nicht gelang. Schließlich gab sie entnervt auf und rief, dieses blöde Mäppchen sollte man am besten in den Mülleimer werfen. Als ich das Mäppchen für sie entsorgte, erntete ich eine wüste Beschimpfung. Ich verstand damals überhaupt nicht, was ich falsch gemacht hatte. Ich hatte niemanden, der mir so etwas erklärt hätte.
Wichtig ist daher die Bereitschaft, sich auf den anderen einzulassen, unverständliche Verhaltensweisen zunächst erst einmal zu hinterfragen, statt vorschnell zu urteilen und zu verurteilen, um so die Chance zu erhalten, das Gegenüber als eine durchaus liebenswerte Persönlichkeit wahrzunehmen.
Nachfolgend sollen zwei Beispiele für zunächst unverständliche Verhaltensauffälligkeiten von Schülern dargestellt werden, die zum Nachfragen anregen sollten: »Eine Lehrerin arbeitete im Einzelunterricht mit einem Jugendlichen mit autistischer Behinderung. Sie unterrichtete ihn in Englisch. Der Jugendliche sollte sich am Ende der Stunde seine Schuhe anziehen, trotz mehrfacher Aufforderung verharrte er jedoch regungslos. Die Lehrerin war sich unsicher, ob der Schüler, der ihr eben noch komplizierte Sätze ins Englische übersetzt hatte, sie provozieren oder von ihr bedient werden wollte oder ob er vielleicht plötzlich eine Abneigung gegen seine Schuhe entwickelt hatte. Sie hatte vor dem Unterricht beobachtet, dass er seine Schuhe selbstständig gewechselt hatte. Nachfragen der Lehrerin bei ihrem Schüler ergaben, dass der Jugendliche nach großen intellektuellen Anstrengungen so erschöpft war, dass er auch einfache Handlungen nicht mehr allein ausführen konnte« (Schirmer 1999, 86–87). Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig für das Verständnis das aktive Hinterfragen des Verhaltens ist. Man hätte den Schüler schließlich auch einfach als faul und unwillig bezeichnen und sein Verhalten als Provokation interpretieren können.
TIPP
Sprachliche Missverständnisse vermeiden
Sowohl Lehrer als auch Mitschüler sollten im Kontakt mit einem autistischen Schüler auf eindeutige Formulierungen achten. Auf Ironie, Redewendungen oder mehrdeutige Äußerungen verzichtet man besser oder aber man erklärt auch gleich deren Bedeutung. Werden Anweisungen nicht klar und eindeutig formuliert, wird der autistische Schüler diese oftmals nicht richtig verstehen und nicht adäquat befolgen können.
Beispiel zwei: »Im Unterricht wird ein Schüler (F.) gefragt, ob er schöne Ferien hatte. Da er nach vier Sekunden noch immer keine Antwort gegeben hat und sich leicht auf die Seite dreht, weg von der Fragenden, wird der nächste Jugendliche nach seinen Ferienerlebnissen gefragt. Dieser antwortet blitzschnell: ›Ja, klar. War schön, erholsam, aber zu kurz.‹ F. ist eine Minute später noch immer am Überlegen, ob er schöne Ferien gehabt hat, daher verpasst er die Pausenklingel: Was versteht die Lehrerin unter ›schön‹? Würde man das, was ich erlebt habe, als ›schön‹ bezeichnen?« (Huber 2009, 252).
Da die Betroffenen oft Schwierigkeiten mit Konzentration und Aufmerksamkeit haben,
Für einige problematische Situationen des Schulalltags müssen für den Schüler mit Autismus Sonderregelungen getroffen werden, die dann auch verbindlich sind. Dabei ist zu beachten,
Der erste Ansprechpartner für einen notwendigen Nachteilsausgleich ist der zuständige Lehrer, an den sich die Eltern des betroffenen Schülers wenden sollten. Sinnvoll wird es sicher sein, wenn man bereits ganz konkret die größten Schwierigkeiten benennen kann, um dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Auch autistische Schüler selbst können oft wertvolle Hinweise geben, welche Maßnahme für sie hilfreich ist. Schüler mit Autismus haben einen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich sowohl bei der Leistungsfeststellung als auch bei der Gestaltung des Unterrichts. Im Zeugnis wird ein gewährter Nachteilsausgleich nicht erwähnt, da es sich lediglich um einen Ausgleich der Behinderung ohne Reduzierung des Anforderungsniveaus handelt.
TIPP
Individuelle Nachteilsausgleiche ermöglichen
Viele Maßnahmen sind hier denkbar, die zum Teil auch die beiden Betroffenen in ihren Texten beschreiben (Frese 2009, 491–492):
Zum Ende der Schulzeit hin wird die Sorge um die Zukunft eine große Rolle spielen, was auch im Text von Kilian Sterff deutlich wird. Die vielen anstehenden Veränderungen können den Schüler sehr ängstigen, außerdem stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten nun denkbar sind, ob eine Ausbildung infrage kommt, wie die Wohnsituation gelöst werden kann und vieles andere mehr. Übergänge zwischen den einzelnen Lebensphasen stellen für alle Menschen ein Krisenpotenzial dar, das durch Rituale, also standardisierte soziale Verhaltensweisen, abgemildert wird. So verwundert es nicht, dass auch autistische Menschen in diesen Zeiten verstärkt in Gefahr geraten, sich durch die Entwicklung von Ritualen und stereotypen Verhaltensweisen (zu denen im weiteren Sinn auch die Spezialinteressen gehören) Sicherheit zu verschaffen.
Für die Betroffenen ist es hilfreich,
Diese Maßnahmen sollten mit Lehrern und Therapeuten abgestimmt werden. Vielleicht lässt sich zu diesem Zweck auch ein gemeinsames Gespräch aller Beteiligten organisieren, um das Vorgehen zu planen. Eltern und Therapeuten haben noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Schwierigkeiten und die notwendigen Hilfen, da sie den betroffenen Schüler auch in anderen Lebensbereichen erleben und so wertvolle Informationen an die Lehrer geben können.
Spezielle Interessengebiete
Daher kann es günstig sein, Spezialinteressen in sinnvolle Bahnen zu lenken und beispielsweise gezielt als Belohnung einzusetzen. So kann die Motivation in Schule oder Therapie erhöht werden, wenn am Ende bei guter Mitarbeit eine kurzzeitige Beschäftigung mit dem Lieblingsgebiet in Aussicht gestellt wird.
Außerdem kann das Spezialinteresse als Hilfsmittel benutzt werden, um die Umgebung zu erklären. Autistische Menschen interessieren sich sehr für ihr Interessengebiet und können auf diese Weise Erläuterungen viel schneller und besser umsetzen. Das »Ziel ist es also, dem Betroffenen klar zu machen, dass er sein Wissen, das er aus seinem Spezialinteresse, aus seiner Fixierung heraus über die Zeit gewonnen hat, in anderen Bereichen erfolgreich einsetzen kann. Es ist möglich, denn kein Spezialinteresse ist nutzlos (…). Helfen Sie ihm, seine persönlichen Werkzeuge aktiv in der Welt einzusetzen, und zwar in ähnlicher Weise, wie er es erfolgreich im Bereich der Spezialinteressen tut« (Huber 2009, 356).
Zu beachten ist jedoch eine zeitliche Begrenzung der Beschäftigung mit dem speziellen Interessengebiet, da das insbesondere bei Kleinkindern so wichtige Lernen neuer Fähigkeiten in diesen Zeiten nicht stattfinden kann. Auch autistische Menschen benötigen daher immer wieder Anregung und Motivation, sich mit Neuem zu beschäftigen und auch ein Interesse an der Umgebung zu entwickeln.
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist im Mai 2008 in Kraft getreten. Seither werden viele Anstrengungen unternommen (und noch viele weitere nötig sein), um ein inklusives Bildungssystem zu ermöglichen. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede zu der bislang (bestenfalls) praktizierten Integration von Schülern mit Behinderungen, die darin bestand, diese in die Regelschule einzugliedern, die von den Betroffenen aber auch teils erhebliche Anpassungsleistungen an die bestehenden Strukturen und Normen verlangte. Hingegen erhebt die inklusive Pädagogik den Anspruch, bedürfnisgerechte Angebote für alle Schüler in ihrer Vielfalt bereitzustellen. Der Konvention liegt ein Verständnis von Behinderung zugrunde, das jede Form körperlicher, seelischer, geistiger oder Sinnesbeeinträchtigung als normalem Bestandteil des menschlichen Lebens und der menschlichen Gesellschaft ausdrücklich bejaht und darüber hinaus als Quelle möglicher kultureller Bereicherung wertschätzt (»Diversity-Ansatz«). Alle Menschen mit einer Behinderung sollen ganz selbstverständlich mit allen anderen leben und sich zugehörig fühlen können.
Es ist gut, dass man in diesem Bereich Anstrengungen unternimmt. Vielen autistischen Menschen war es in der Vergangenheit nicht möglich, einen Schulabschluss zu erlangen, der ihren intellektuellen Fähigkeiten entsprach. Das ist eine große Tragödie, denn eine erfolgreiche Schulausbildung ist ja der Schlüssel zu einer qualifizierten Berufsausbildung mit der entsprechenden Lebenszufriedenheit.
Die Beschulung autistischer Kinder in einer Regelschulklasse wird insgesamt aber sowohl Vor- als auch Nachteile haben und muss keineswegs zwingend bedeuten, dass auch wirklich alle erwarteten Kenntnisse erworben werden können. Manche Kinder, die zuvor in speziellen Schulformen effektive Unterstützung erfuhren, werden nun einfach als Sonderlinge »irgendwie mitgeschleppt« werden, und ob dadurch in jedem Einzelfall etwas gewonnen ist, muss bezweifelt werden. Jenseits der Ideologie wäre es wesentlich, dass jedes Kind in all seinen Lebensphasen immer in dem Umfeld sein könnte, das ihm die besten Bedingungen für seine intellektuelle, affektive und soziale Entwicklung böte.
Auch für autistische Menschen ist es wichtig,
die freie Zeit zur Erholung und Entspannung zu nutzen.
Es ist notwendig, sie dabei anzuleiten,
damit sie lernen können, diese Phasen zu genießen.
Wichtig wird es daher zukünftig sein, eine »Zwischenform« zu kreieren, also neben dem regulären Unterricht im Klassenverband auch stundenweise spezifische Förderung entsprechend des individuellen Profils aus Schwierigkeiten und Fähigkeiten anzubieten, um Menschen mit Autismus so bereits während der Schulzeit möglichst viel »Rüstzeug« zu vermitteln auf die Frage, wie es ihnen gelingen kann, ihr Leben zu gestalten und in der Welt der nicht autistischen Menschen zurechtzukommen (Preißmann 2010c).
Wichtig bei der Arbeit mit autistischen Schülern sind Kreativität, der Mut, neue und ungewöhnliche Wege zu beschreiten, und viel Geduld. Man braucht einen langen Atem, denn viele Verbesserungen machen sich erst nach längerer Zeit bemerkbar. Aber dabei zeigen sich manchmal ganz erstaunliche Fortschritte, die man in ihrer Intensität nie für möglich gehalten hätte.
Die Berichte der beiden jungen Männer zeigen, dass eine gute Förderung autistischer Schüler nur durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen mit den Betroffenen und deren Eltern sichergestellt werden kann. Engagierte, geduldige und verständnisvolle Lehrer können auch Menschen mit Autismus zu einer recht erfolgreichen Schulzeit verhelfen.