Beim Zusammensein mit anderen Menschen fällt das Anderssein besonders auf. Autisten müssen das soziale Miteinander, das eine Grundvoraussetzung für jeden Kontakt darstellt, mühsam lernen und einüben. Dabei brauchen sie kompetente Unterstützung und ein wohlwollendes Umfeld, dann können auch Freundschaften und eine Partnerschaft entstehen.
In mehreren Befragungen wurde ermittelt, dass die meisten autistischen Kinder gar keine oder nur sehr wenige Freunde haben und kürzer und seltener mit anderen Kindern spielen als ihre nicht beeinträchtigten Altersgenossen. Die Beziehung zu Gleichaltrigen ist oft praktisch orientiert, man tauscht also etwa Gegenstände oder das Wissen um ein gemeinsames Interesse aus. »Das Kind hat nur geringe Fähigkeiten, Kontakte herzustellen, und ist in der Regel viel für sich allein. Versuche, Freundschaften zu knüpfen, misslingen oft nach kurzer Zeit, weil das Kind verlangt, dass alles nach seinem Willen geschehen soll« (Steindal 2002, 10).
Dem Bemühen, autistische Kinder ohne Vorbereitung oder entsprechende Begleitung und Anleitung in das Spiel der Gleichaltrigen zu integrieren, ist in der Regel kein Erfolg beschieden. Auch der wohlgemeinte Vorschlag der Eltern, doch einmal Klassenkameraden einzuladen, in der Hoffnung, dass daraus eine Freundschaft erwächst, läuft meist ins Leere, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Meine Eltern ermutigten mich während meiner Schulzeit immer wieder, ich solle doch auch einmal ein paar Kinder aus meiner Klasse zu mir zum Spielen einladen; aber ich wusste nicht, welche von meinen Klassenkameraden ich auswählen und wie ich sie fragen sollte, ob sie Lust hätten, mich zu besuchen. Vor allem aber hätte ich nicht gewusst, was ich mit ihnen dann hätte machen sollen, ich fand sie laut und unberechenbar und hatte Angst vor ihnen. Also blieb ich fast immer allein, damit ging es mir besser. Nicole Schuster, eine junge Frau mit Asperger-Syndrom, beschreibt Ähnliches: »Meine Eltern schlugen vor, dass ich selbst mal ein Kind zum Spielen einladen sollte. Die Idee sagte mir überhaupt nicht zu. Ich beharrte darauf, dass man mit anderen Kindern nicht spielen könne, da diese sich nicht zu benehmen wüssten. Niemand kam gegen mich an, wenn ich bei einer Sache so stur und entschieden war« (Schuster 2007, 88).
Spielen gezielt einüben
Beim angeleiteten Spielen mit dem autistischen Kind kann gezielt der Umgang mit Gleichaltrigen eingeübt werden:
Sinnvoll dagegen ist es, die Fähigkeiten zum gemeinsamen Spiel mit dem betroffenen Kind gezielt einzuüben. Dazu kann zunächst ein Erwachsener im Spiel die Rolle eines Gleichaltrigen übernehmen, indem er seine Fähigkeiten und seine Spiele denen der Kinder des entsprechenden Alters anpasst. So kann das betroffene Kind das Spielverhalten zunächst in aller Ruhe einüben, bevor es in der Situation mit seinen Kameraden bestehen muss. Auf diese Weise erhält es Sicherheit und kann mit weniger Angst in die Interaktion mit anderen Kindern gehen (Attwood 2008, 85 ff.). Das entspricht der Empfehlung, die auch im Kapitel »Schule« beschrieben wurde.
Mit Geduld werden dann allmählich auch Fortschritte sichtbar sein: »Wenn ich weit zurückblicke, kann ich mich an Menschen erinnern, die wohl an einer Freundschaft mit mir interessiert waren. Ich kann einen Jungen erkennen, als wäre es gestern. Ich kann mich an sein Gesicht erinnern und an seine Gesichtsausdrücke, während wir miteinander redeten. Wenn er mich heute ansehen würde, wie er es damals getan hat, dann glaube ich, würde er die Freundlichkeit sehen, die die seine war. Ich habe mit diesem Jungen nie groß etwas angefangen, als ich die Gelegenheit dazu hatte. Ich habe sein Angebot einer Freundschaft nicht mitbekommen. Wenn er mir dieses Angebot heute machen würde, würde ich es mitbekommen. Heute würde sein Gesicht für mich einen Sinn ergeben« (Willey 1999, 61–62).
Spätestens im Jugendalter haben auch viele autistische Menschen den Wunsch, eine andere Beziehung führen zu können als eine platonische Freundschaft mit gleichgesinnten Menschen. Sie suchen jemanden, der sie versteht und sie (auch emotional) unterstützt. Insbesondere Betroffene mit höherer Intelligenz werden in der Lage sein zu erkennen, dass sie oftmals ein ganz erstaunliches und außergewöhnliches Wissen auf unterschiedlichen Gebieten besitzen, es jedoch nicht schaffen, eine freundschaftliche Beziehung zu führen. Sie fühlen sich oft einsam und traurig und sind dann besonders anfällig für eine depressive Entwicklung. Zukünftig werden sie zumeist versuchen, Situationen zu vermeiden, die ihnen in der Vergangenheit Schwierigkeiten bereitet haben. Dazu gehören in der Regel auch Kontaktversuche zu Gleichaltrigen, die ihnen in schlechter Erinnerung geblieben sind.
TIPP
Soziales Miteinander lernen
Bei Nichtautisten machen Untersuchungen zufolge »soziale Themen« etwa 65 % der Kommunikation aus (Hsu 2008, 26). Diese Form der Kommunikation fällt den Betroffenen besonders schwer, lässt sich aber üben:
Durch diesen Teufelskreis haben viele von ihnen keinerlei Gelegenheit, andere Menschen kennen zu lernen, die ihre Freunde werden könnten. Oft leiden sie sehr unter ihrer Einsamkeit.
Bei vielen Betroffenen bestehen auch im Jugend- und Erwachsenenalter große Probleme mit dem adäquaten Ausdrücken von Gefühlen, wie Nicole Höhlriegel am Beispiel des Todes ihrer Oma beschreibt. Das kann leicht zu Missverständnissen und Schuldgefühlen führen. Daher ist es auch im fortgeschrittenen Alter hilfreich, möglichst viel über das Erleben und die Gefühlswelt anderer Menschen zu erfahren. Simone Pinke erklärt aber auch sehr schön, dass auch autistische Menschen durch häufiges Üben mehr Sicherheit im sozialen Kontakt erlangen können, insbesondere dann, wenn sie dabei durch wohlwollende Menschen unterstützt werden. Auch die Betroffenen können also einige soziale Fertigkeiten erlernen, die das Miteinander für sie einfacher und ihr Leben schöner machen.
Manchen Betroffenen gelingt es im Laufe der Zeit recht gut, soziale Kontakte zu knüpfen, weil sie sich die dafür notwendigen Fähigkeiten aneignen konnten. Anderen Menschen wird dabei allerdings kaum auffallen, wie viel geistige Energie, Unterstützung, Verständnis und Ausdauer dafür notwendig waren, um so weit zu kommen.
Die Partnersuche stellt sich meist schwierig dar, beispielsweise legen die Betroffenen oft nur wenig Wert auf ihre äußere Erscheinung, sie machen sich keine Gedanken darüber, wie sie auf ihr Gegenüber wirken. Dies lässt sie auf das andere Geschlecht nicht unbedingt von Beginn an attraktiv wirken. Zudem sind sie allein meist nicht in der Lage, auf einen fremden Menschen zuzugehen, sondern in der Regel darauf angewiesen, dass der andere den ersten Schritt macht. Eine sehr schöne Hilfe erhielt Simone Pinke, die von ihren Freunden zu Spielabenden eingeladen wurde, zu denen man auch den Mann bat, den man als für sie geeignet ausgesucht hatte. Dass sich hieraus dann tatsächlich auch eine langjährige Beziehung entwickeln konnte, ist natürlich ein Glücksfall. Menschen mit Autismus fällt es schwer, ihr Interesse am anderen Menschen adäquat zu zeigen und auszudrücken. Die Kunst des Flirtens beherrschen sie allenfalls ansatzweise.
Sie wissen häufig nicht, wie sie sich bei einer Begegnung verhalten, worüber sie sprechen und wie viel sie über sich selbst erzählen sollten. Wenn ihr Spezialinteresse ins Spiel kommt, langweilen sie nicht selten ihr Gegenüber mit ausgedehnten Monologen, ohne dass ihnen dies jedoch bewusst wäre. Mit den Themen anderer Menschen können sie dagegen meist nur wenig anfangen: »Tatsächlich trennten mich Welten von den Gleichaltrigen. Die Mädchen in meiner Klasse diskutierten begeistert über die neueste Mode, während ich mich in Sweatshirts aus dem Discounter, ausgebeulten Jeans und aufgetragenen Schuhen einer Tante wohl fühlte. Sie tanzten zu englischer Musik, lasen in der ›Bravo‹ und redeten über Dinge, die ich nicht verstand« (Schuster 2007, 136–137).
Einen Partner finden können autistische Menschen auf dieselbe Weise, wie dies auch bei anderen Menschen der Fall ist, nämlich beispielsweise
Ein Gefühl der Zuneigung für das Gegenüber ist für die Betroffenen oft nur schwer auszuhalten, da sie es nicht kennen und zunächst häufig nicht richtig einordnen können. Alles Ungewohnte macht Angst und wird in der Regel anfangs als unangenehm empfunden, so auch unbekannte Emotionen. Man geht inzwischen jedoch davon aus, dass autistische Menschen Emotionen zwar anders erleben, dass diese Unterschiede aber geringer sind, als bislang angenommen wurde (Dziobek u. Bölte 2009, 137). Auffällig sind die Schwierigkeiten der Betroffenen beim Ausdrücken von Gefühlen, sie wirken dabei oft förmlicher oder gefühlloser, als sie in Wirklichkeit sind. Ihre Zuneigung zeigen sie beispielsweise »eher auf praktischer Basis: Wenn ich meinem Partner mal wieder einen Liebesbeweis zukommen lassen will, dann staube ich seine umfangreiche Engelsammlung ab« (Carstensen 2009, 49). Dies wird auch in den beiden Berichten beschrieben.
Eventuelle Missverständnisse sollten offen angesprochen werden, denn hinter vermeintlichen Provokationen steht oft einfach ein zunächst unverständliches Verhalten, das häufig nachvollziehbar wird, wenn man es sich erklären lässt: »Alles, was jahrelang als bloße Ignoranz und Egoismus ausgelegt worden war, erschien auf einmal in einem völlig anderen Licht« (Schmidt 2009, 572). Ein abendlicher Spaziergang am See kann beispielsweise von einem nicht autistischen Menschen als sehr romantisch empfunden werden, während der Partner mit Autismus ihn vielleicht eher als Möglichkeit sieht, die Wasserqualität oder die Pflanzenwelt zu studieren, um dann erfreut die Veränderungen des Ökosystems mitzuteilen. Der nicht autistische Partner könnte sich gekränkt fühlen, weil seine romantischen Gefühle nicht erwidert werden, was er dem autistischen Partner mitteilen sollte.
Problematisch ist für Menschen mit Autismus in der Regel auch die körperliche Nähe, vor allem dann, wenn es sich nur um leichte, zärtliche Berührungen handelt, wie es auch Nicole Höhlriegel beschreibt. »Berührungen, vor allen Dingen jene, auf die ich mich nicht vorbereiten kann, sind mir unangenehm und lösen eine große Unruhe in meinem Innen-Erleben aus. Manchmal machen sie mir auch Angst, weil ich mit dem Gefühl, das sie in mir auslösen, überfordert bin und dieses gedanklich nicht zuordnen kann« (Kiefner 2011, 56). Wichtig ist daher die Möglichkeit, sich bei Bedarf auch in einer Partnerschaft zwischendurch zurückziehen zu können, was eventuell auch getrennte Wohnungen nötig macht. Das bedeutet »aber nicht, dass wir unseren Partner nicht lieben oder nicht mehr lieben« (Carstensen 2009, 31). Vielmehr kann auch in der räumlichen Distanz oft Nähe erlebt werden. Obwohl natürlich die gemeinsame Gestaltung des Alltags nicht zu kurz kommen darf, sind hier also gegenseitige Freiräume wichtig mit der Möglichkeit, auch getrennte Aktivitäten zu planen. Das bedarf aber der Abstimmung mit dem Partner, damit die Beweggründe nachvollziehbar sind und keine Eifersucht aufkommt.
Beziehungen zwischen autistischen und nicht autistischen Menschen sind insgesamt immer wieder von der Suche nach Kompromissen geprägt, mit denen beide Seiten leben können. Dabei müssen die Partner jeweils doch deutliche Zugeständnisse an die andere Seite machen, was ein Analysieren und Kommunizieren der eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Schwierigkeiten notwendig macht. Insbesondere zu Beginn stellt eine solche Beziehung daher stets aufs Neue große Anforderungen an beide Partner, und in nicht wenigen Fällen ist auch bei längeren Partnerschaften die Notwendigkeit beschrieben, sich Hilfe bei einer Paarberatung zu holen, wobei der Therapeut in diesem Fall Kenntnis vom Asperger-Syndrom und den speziellen Schwierigkeiten haben sollte, um effektiver helfen zu können.
Die speziellen Probleme, mit denen Menschen mit Autismus zu kämpfen haben, machen es für sie nicht einfacher, einen geeigneten Partner zu finden. Aber vielleicht machen sie es leichter, eine tiefe und ehrliche Beziehung zu führen, wenn der richtige Partner erst einmal gefunden ist. All die Eigenschaften der Betroffenen, die in der für den autistischen Menschen oft so fremden Welt manchmal nicht unbedingt auf den ersten Blick als Qualitäten erkannt werden, kann man in eine solche Liebesbeziehung einbringen (Preißmann 2009, 81). Dadurch ist der Partner oft bereit, über viele kleinere Schwierigkeiten in der Beziehung hinwegzusehen:
Und insgesamt muss man sich verdeutlichen, dass die meisten Berichte von Partnerschaften autistischer Menschen von solchen Betroffenen stammen, die »keine frühe Diagnose und entsprechend keine frühzeitige Hilfe zur Förderung ihrer sozialen Fähigkeiten erfahren haben. Diese Menschen wussten ihr Leben lang, dass sie anders sind, und haben entsprechende Tarn- oder Kompensationsmechanismen entwickelt. Mit ihnen konnten sie einen gewissen oberflächlichen sozialen Erfolg erreichen, doch wirken sie sich in einer intimen Beziehung eher nachteilig aus. Wenn in Zukunft Menschen mit Asperger-Syndrom zunehmend frühzeitig Hilfe und Verständnis erfahren, werden auch immer mehr von ihnen erfolgreich langfristige Beziehungen erleben, in denen beide Partner glücklich sind« (Attwood 2008, 369).
Dass eine Partnerschaft auch für die Betroffenen eine sehr beglückende Erfahrung darstellen kann, beschreibt Jerry Newport in seinem Bericht: »Wir nahmen einander in die Arme, und ich schloss die Augen und legte meine Wange auf ihre Schulter. Es war, als umarmte ich ein ganzes Leben voller Hoffnungen und Träume. Mir war schwindlig. Alles, was ich mir je im Leben gewünscht hatte, hielt ich in meinen Armen. Der Augenblick war so vollkommen, dass ich beinahe in Ohnmacht fiel« (Newport u. Newport 2005, 17).
Obwohl der Körperkontakt oftmals als unangenehm
empfunden wird, besteht nicht selten durchaus
der Wunsch nach guten Freunden und einem
verständnisvollen Partner.
Im Erwachsenenalter machen sich viele autistische Menschen auch Gedanken, ob es für sie wohl möglich sein könnte, eigene Kinder zu haben, und in manchen Fällen gelingt dies auch (Schmidt 2009), wenn die äußeren Voraussetzungen günstig sind:
Für die meisten Betroffenen allerdings stellt nach reiflicher Überlegung eigener Nachwuchs eine so grundlegende Veränderung dar, die das eigene Leben so vollständig auf den Kopf stellt, dass die Realisierung des Kinderwunsches in vielen Fällen kaum möglich scheint. Was bleibt, ist jedoch die Sehnsucht, gerade dann, wenn im Freundes- und Bekanntenkreis Kinder erlebt werden. Besonders schwer ist es oft in den Sommermonaten, wenn man zuschauen muss, wie andere junge Eltern mit ihren Kindern draußen spielen. Vielleicht wird es irgendwann möglich sein, den Schmerz zu verarbeiten, den dieser Verzicht bedeutet, eventuell auch in Form eines Abschiedsbriefes.
Ich habe folgenden Brief an mein nie geborenes Kind geschrieben:
»Mein Schatz,
allmählich muss ich mich wohl endgültig von Dir verabschieden. Das fällt mir sehr, sehr schwer, und bis zuletzt hatte ich gehofft, dass es vielleicht doch noch klappen könnte mit uns beiden. Aber ich bin jetzt achtunddreißig, sodass es nun doch Zeit wird, mich von diesem Wunsch und damit auch von Dir zu trennen. Ich werde es nicht schaffen können, ein Kind zu haben.
Es tut mir sehr, sehr leid, dass es Dich nie geben wird in meinem Leben. Ich glaube immer noch, dass ich Dir eine gute Mutter gewesen wäre, zumindest jedoch hätte ich mir große Mühe gegeben. Ich hätte alles für Dich getan. Ich hätte mit Dir gespielt und mich gefreut, wenn Du Spaß daran gehabt hättest. Wie andere Mütter auch hätte ich Fotos von Dir gemacht und sie immer wieder stolz angesehen. Ich hätte für Dich gesorgt und mit aller Kraft versucht, Dir eine gute Mutter zu sein. Aber ich hätte auch große Angst um Dich gehabt, vor allem dann, wenn ich Dich später für eine gewisse Zeit am Tag in den Kindergarten oder die Schule hätte geben müssen. Wahrscheinlich wäre ich ziemlich eifersüchtig gewesen, wenn Du eines Tages in Deiner Freizeit lieber mit Deinen Freunden zusammen gewesen wärst als mit mir, und vermutlich hätte ich dann versucht, sie zu vergraulen, auch wenn ich mir eigentlich nichts anderes als Glück und Freude für Dich gewünscht hätte. Ich weiß nicht, ob wir diese Zeit hätten ertragen können, sie wäre wohl sehr schwer gewesen für uns beide. Vermutlich wäre es auch schwer für Dich gewesen, eine solche Mutter wie mich zu haben, die in vielen Dingen nur ungenügend funktioniert. Du hättest Dich wahrscheinlich immer wieder für mich schämen müssen, und ich wäre sehr traurig und verzweifelt darüber gewesen.
Vielleicht ist es also besser für uns beide, dass wir uns nicht kennen lernen werden. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du eine andere Frau finden wirst, die Dir eine bessere Mutter sein kann als ich. Ich wünsche Dir von Herzen alles Glück dieser Welt. Es wird Dich niemals auf dieser Welt geben, aber es wird auch in Zukunft kein Tag vergehen, an dem ich nicht an Dich denke, an Dich, meinen Schatz. Du wärst mein größtes Glück gewesen, das Schönste, was mir die Welt hätte bieten können« (Preißmann 2009, 79).