Da ist ein Schimmern.

Es wogt auf und schwindet, gleich einem Leuchtfeuer fern am Horizont, kaum wahrnehmbar. Wortbruchstücke treiben wie verirrtes Strandgut auf mich zu, ein Wispern, ein Name.

Mein Name.

»Elias!«

Ich kenne diese Stimme. Ein Gesicht formt sich in meinen Gedanken, Augen wie Bernstein, ein sanft geschwungener Mund, ihr süchtig machender Geschmack auf meiner Zunge, der Duft ihres Haares. Die Worte werden plötzlich klarer, fügen sich wie Puzzleteile aneinander, und endlich verstehe ich sie.

»Elias, wach auf! Bitte komm zu mir zurück!«

Ich versuche ihr zu antworten, aber es geht nicht, ich bin gefangen in diesem Kokon aus Schwärze und Schwerelosigkeit, ich weiß nicht, wo ich bin. Ihre Worte zerfasern einfach in einem Rauschen.

»… liebe … dich.«

Im nächsten Augenblick ballt die Dunkelheit sich zusammen, reißt mich wieder in ihre Arme, und meine Erinnerungen versiegen wie Schaum, der an den Strand gespült wird.