13. Ali

M ann! Mann! Mann! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so zerknittert aufgewacht bin. Gestern vielleicht? Uff. Was für ein Tag.

Das Frühstück war eine einzige Katastrophe. Conny war muffelig und ich total im Eimer. Nur Linh war gut drauf. Die ganze Zeit hat sie Conny und mich angelächelt und versucht, die Stimmung mit lockeren Sprüchen aufzuheitern. So richtig geklappt hat es allerdings nicht.

Was zur Hölle ist letzte Nacht passiert?

Ich kann mich nur noch dunkel erinnern. Wenn mir doch endlich jemand auf die Sprünge helfen würde. Verdammt. Conny schaut mich die ganze Zeit so komisch an. Was? Ist? Passiert?

Ein paar Mal habe ich versucht, mit Linh zu reden und so herauszufinden, was wir vergangene Nacht getrieben haben, aber sie hält sich sehr bedeckt und rückt nicht mit Informationen heraus. Sie sagt nur immer wieder, dass sie mir heute Abend die Fotos und Filmchen von gestern schickt. HEUTE ABEND!

Conny und ich haben sie gerade zum Bahnhof gebracht. Sie läuft so locker und beschwingt. Und ich … komme mir vor wie ein Wrack. Das einzig Tröstliche ist, dass Conny nicht viel besser aussieht als ich.

»Kannst du mir mal sagen, was letzte Nacht passiert ist?«, zischt Conny, als Linh weit genug entfernt ist, in meine Richtung.

Ich zucke mit den Schultern.

»Ich habe absolut keine Ahnung. Das Letzte, an das ich mich erinnern kann, ist, dass ich mich entblättert habe.«

Und das ist mir schon peinlich genug. Ich weiß nicht genau, ob ich wirklich so scharf darauf bin, zu erfahren, was Conny und ich noch so alles angestellt haben.

Conny rückt noch etwas näher an mich heran. Okay. Was zu viel ist, ist zu viel. Es ist ja nicht so, dass ich Nähe nicht mag. Aber Conny? Das muss doch nicht sein.

»Haben wir gestern … ich meine … «

Sie stottert und stammelt.

»Haben wir … du weißt schon … «

Was weiß ich? Nix weiß ich. Doch, ich weiß, dass sich etwas verändert hat. Zwischen Conny und mir. Conny hat heute immer wieder meine Nähe gesucht und war noch anhänglicher als sonst. Also, was auch immer letzte Nacht passiert ist …

»Mann, stell dich doch nicht dümmer als ich gerade aussehe.«

Ich schaue Conny an. Meine Mundwinkel zucken. Ich kann mich echt nicht mehr zurückhalten. Statt ernst zu bleiben und Conny zu zeigen, dass ich sie ernst nehme, fange ich an zu gackern. Connys Gesichtsausdruck ist aber auch wirklich zu göttlich. Und dann noch dieser Kommentar. Ich kann nicht mehr. Hektisch wische ich mir über die Augen.

»Du lachst mich aus.«

Aber nicht doch. So etwas würde ich doch niemals machen. Ich gackere immer noch. Conny baut sich mit in die Seiten gestemmten Händen vor mir auf.

»Blöde Kuh!«, grummelt sie, was nicht direkt dazu beiträgt, dass ich mich beruhige.

»Dankeschön. Du mich auch.«, halte ich dagegen.

Conny wartet, bis ich mich so weit wieder gefangen habe, dass ich nicht vor ihr zusammen klappe.

»Bist du fertig?«, fragt sie dann.

»Können wir jetzt bitte mal wenigstens so tun als wären wir erwachsene Frauen?«

Na hoppla. Was sind denn das für neue Töne? Ich nicke und presse die Lippen aufeinander. Jetzt bloß nicht lachen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass mein Heiterkeitsanfall etwas mit dem Genuss von zu viel Wein und Ouzo zu tun hat. Ich kann mich nur schwer wieder fangen.

»Okay.«, brumme ich gedehnt.

»Versuchen wir es. Aber dann musst du aufhören, so lustige Sachen zu sagen und zu machen.«

»Haben wir beide … ich meine, du und ich …«

»Schau, das meine ich.«

Ich fange wieder an zu lachen.

»Du bist unmöglich.«

Jupp. Das ist mir nicht neu.

»Hatten wir gestern Sex?«, platzt es aus ihr heraus, und ich bin schlagartig ruhig.

Hatten wir? Verdammt! Daran würde ich mich doch erinnern. Ich meine … wer könnte es vergessen, wenn er mit Conny schläft? Vielleicht habe ich aber doch zu viel getrunken und kann mich deshalb nicht mehr erinnern? Ich versuche die entsprechenden Informationen abzurufen, aber im Gehirnkasten ist nicht allzu viel los heute.

»Ich weiß es nicht.«, sage ich leise.

»Dann wohl eher nicht.«, murmelt Conny, und ich versuche, ihren Gesichtsausdruck zu deuten.

Sieht sie erleichtert aus? Oder doch eher enttäuscht? Ich schaue Conny aufmerksam an. Ihre Lippen leuchten rot und sind ein bisschen geschwollen.

»Wir haben uns geküsst.«, hauche ich.

Conny so direkt anzuschauen, war keine ganz gute Idee. Mein Blut gerät in Wallung. Mein Herz fängt an zu rasen. Mein Hirn signalisiert Gefahr. Conny ist eine Gefahr. Für jede normale Frau mit Augen im Kopf. Früher war sie erst ein hübsches Mädchen und später eine attraktive junge Frau. Es lässt sich nicht verleugnen, dass sie heute noch besser aussieht als damals schon. Das Leben hat das eine oder andere Fältchen, das früher noch nicht da war, in ihr Gesicht gezeichnet. Vor allem um die Augen und auf der Stirn sind ziemlich viele Falten zu finden. Wobei ich gestehen muss, dass das verdammt gut aussieht.

Conny ist auch fast noch so schlank wie damals. Okay … ich kann mich erinnern, dass ich gestern gespürt und gesehen habe, dass sie um den Nabel herum einen kleinen Rettungsring mit sich trägt. Für schlechte Zeiten und so. Aber sogar das hat mir gefallen. Ich kann nicht fassen, dass ich anfange, Conny als attraktive Frau wahrzunehmen. Genau das wollte ich nämlich eigentlich um jeden Preis vermeiden.

Ich weiß nicht, was mit mir los ist, aber als ich den Mund öffne und »Würdest du gerne mit mir schlafen wollen?« frage, bin ich mindestens genauso überrascht wie Conny.

Conny schaut mich an. Ich schaue sie an und zucke mit den Schultern.

»Ist das dein Ernst?«, fragt Conny.

Ihr Blick dringt tief in mich. Um uns herum hetzen bestimmt hundert Menschen zum Zug oder vom Zug weg, aber ich habe nur Augen für einen Menschen. Für Conny.

»Ich mache grundsätzlich keine Scherze.«, brumme ich.

Conny macht einen Schritt auf mich zu. Dann noch einen. Ich bleibe regungslos stehen und beobachte sie. Dicht vor mir bleibt Conny stehen und schaut mir tief in die Augen. Mit einem Seufzen schließt sie die Augen und legt ihre Lippen auf meine. Ich öffne den Mund. Ganz leicht nur, aber doch weit genug, damit ihre Zunge den Weg zwischen meine Lippen finden kann. Als ihre Zungenspitze meine berührt, zuckt es wie ein elektrischer Schlag durch meinen Körper. Mein Stöhnen ist eine Spur zu tief und unkontrolliert. Ich erwidere Connys Kuss und presse mich eng an sie. Conny schiebt mich rückwärts, bis ich mit dem Rücken gegen etwas Hartes und Großes stoße. Mit dem Widerstand im Rücken kann ich nicht mehr weg. Ich bin gefangen. Von der Statue hinter mir und von Connys Leidenschaft. Uff. Die Frau schafft mich.

Ich bin wie Wachs in ihren Händen. Wie damals.

Wenn sie will, kann sie alles von mir haben. Wie damals.

Wenn sie mich will, kann sie mich haben. Wie damals.

Ich stöhne auf.

»Nehmt euch gefälligst ein Zimmer!«, schreit ein Typ, und Conny und ich fahren auseinander.

»Hier sind auch kleine Kinder!«

Der Typ wirkt ziemlich ungehalten. Er hat die Hände zu Fäusten geballt.

»Perverses Pack! Macht, dass ihr hier wegkommt!«

So etwas ist mir in meinem Leben noch nie passiert. Vor Schreck bleibt mir der Mund offen stehen. Conny hängt regungslos an meinem Arm.

»Meint der Typ uns?«, fragt sie schließlich.

»Ich fürchte ja.«

»Aber das kann er doch nicht machen. Was haben wir denn Schlimmes getan?«

Conny stöhnt gequält. Dann schnaubt sie und macht sich von mir los. Wie der Racheengel in Menschengestalt stampft sie los. Ach du Scheiße. Mir rutscht das Herz in die Hose. Sie wird doch jetzt nicht etwa … Ärger suchen.

Dummerweise sieht es ganz genau danach aus. Sie läuft auf den Typen zu, der die Fäuste immer noch erhoben hat.

»Sie!«, höre ich Conny keifen, und laufe los.

Ich bekomme sie am Saum ihrer Bluse zu fassen und halte sie fest. Conny scheint auf dem Kriegspfad zu sein. Sie reißt sich los und hebt nun ihrerseits die Hände. Gleich knallt es.

Warum? Bitte sag mir einer, warum. Ich schüttle mich und greife erneut nach ihr. Dieses Mal bekomme ich den Arm zu fassen. Mit einem Ruck drehe ich Conny zu mir herum.

»Komm, lass den Arsch!«, zische ich gut hörbar.

»Reg dich wegen solchen Typen nicht auf. Der ist doch nur neidisch. Weil er so mickrig ist, dass er nur einen Schwanz in der Größe einer Bohne hat und Eier in der Größe von Erbsen.«

Der Typ schnaubt. Conny verzieht die Lippen.

»Komm schon. Lass uns gehen.«

»Ich habe keinen kleinen Schwanz!«, schnappt der Typ, und stiefelt auf uns zu.

Ich laufe rückwärts und ziehe Conny hinter mir her. Conny wehrt sich noch ein bisschen, doch dann gibt sie nach.

Wir laufen zum Auto. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich wieder voll fahrtüchtig bin, verfrachte ich Conny auf den Beifahrersitz und schwinge mich selbst hinters Steuer. Besser ist das in jedem Fall. Conny ist auf hundertachtzig. So sollte sie nicht am Verkehr teilnehmen. Also … am Straßenverkehr meine ich. Nur für den Fall, dass jemand schmutzige Gedanken hat. Meine Gedanken sind sauber. Also … fast.

Ich lasse den Motor an und schere aus der Parklücke. Als wir am Bahnhofsvorplatz vorbeikommen, sehe ich, dass der Typ immer noch da steht und mit erhobenen Fäusten wild gestikuliert. So ein Idiot.

»Danke, dass du mich gebremst hast.«, sagt Conny als sie den Typen sieht.

Sie legt mir ihre Hand auf den Oberschenkel und fängt an mit den Fingerspitzen kleine Kreise zu ziehen. Meine Haut kribbelt. Meine Güte. Wo soll das bloß enden? Ich versuche, mich abzulenken und schicke meine Konzentration auf die Straße.

»Gehen wir nachher wieder zum Griechen?«, fragt Conny als wir nur noch wenige hundert Meter von unserem Hotel entfernt sind.

»Warum nicht?«

Ich bin positiv gestimmt. Für den heutigen Tag kann ich mich ja noch zusammen reißen und vergessen, was Conny mir damals angetan hat. Morgen kann ich ja weiter schauen.

Warum ich das so mache? Weil die letzten Tage wirklich überraschend entspannt waren. Und weil ich ziemlich heiß bin. Ich habe Bock auf Sex.

Und Conny scheint ziemlich willig. Wieso sollte ich mir diese Chance selbst verbauen? Wäre doch dumm, oder?

Wir stellen nur kurz das Auto ab und machen uns dann auf den Weg zu unserem Griechen.

Diesmal gibt uns die Chefin des Restaurants ein lauschiges Plätzchen am hinteren Ende des Gartens. Hier sind wir vor neugierigen Blicken geschützt. Was auch immer wir hier gestern für eine Show abgezogen haben, es scheint dazu zu führen, dass sie das Bedürfnis hat, uns ein bisschen Privatsphäre zukommen zu lassen. Nun gut, mir soll es recht sein.

Conny und ich brauchen nicht lange, bis wir uns entschieden haben. Heute genehmigen wir uns eine Fleischplatte für zwei Personen.

Obwohl ich ziemlich hungrig bin und das Essen, wie immer, richtig gut ist, stochere ich ziellos zwischen Fleisch, Gemüse und Reis herum. Mein Blick fällt auf Conny. Sie schiebt sich genüsslich ein Stück Fleisch in den Mund und kaut mindestens genauso genüsslich. Verdammt. Mir wird heiß. Ziemlich sehr heiß sogar. Ich fange an zu schwitzen. Ich habe Hunger. Und Appetit. Allerdings nicht auf griechisches Essen. Viel mehr aber auf die nordische Göttin, die mir gegenüber sitzt.

»Schmeckt es dir nicht?«, nuschelt die nordische Göttin in diesem Moment.

»Doch, schon, aber mir geht der Typ nicht aus dem Kopf.«, flunkere ich.

»So ein Idiot. Ich verstehe sein Problem nicht. Wieso hat der sich so aufgeregt? Wir haben uns doch nur geküsst.«

Conny scheint ein Licht aufzugehen. Sie hält mit dem Kauen inne und schaut mich irritiert an.

Ich könnte sie küssen. Genau jetzt. In diesem Moment. Mitten im Garten des griechischen Restaurants. Mir ist mittlerweile so heiß, dass sich Schweißperlen auf meiner Stirn bilden. Conny legt ihr Besteck zur Seite.

»Zahlen bitte!«, ruft sie, und die Bedienung eilt heran.

»Aber ihr habt doch noch gar nichts gegessen.«, stottert die arme Frau.

»Könnten Sie es bitte einpacken?«, fragt Conny, und ich frage mich, wie sie das Essen im Zimmer warm bekommen will.

»Packen Sie bitte noch zwei Flaschen von dem trockenen Rosé dazu.«

Die Bedienung nimmt die Platte, auf der das Essen auf hungrige Münder wartet, und läuft los Richtung Küche.

»Die Damen möchten zahlen!«, ruft sie ihrer Chefin beim Vorbeigehen zu.

»Müsst ihr schon los?«, fragt die Chefin an mich gewandt, und ich nicke.

»Schade. Ich hätte mich gerne nachher ein bisschen zu euch gesetzt.«

»Tut mir leid. Ein andermal.«

»Seid ihr morgen wieder da?«

Conny und ich schauen uns an und sagen wie aus einem Mund »Vielleicht.«.

Wir gehen nicht zum Hotel zurück. Wir laufen auch nicht. Wir rennen. Ich halte die Weinflaschen in der Hand. Conny trägt die Tüte mit dem Essen, den Servietten und dem Plastikbesteck.

Kaum im Zimmer stelle ich die Weinflaschen auf den Boden. Conny lässt die Tüte fallen. Sie fliegt mir in die Arme und presst sich an mich.

Ihre Küsse sind so leidenschaftlich, dass es mir regelrecht die Kraft aus dem Körper zieht. Wie eine Ertrinkende hänge ich an Conny und erwidere ihre Küsse. Nie hätte ich gedacht, dass in der nordischen Schönheit so eine Leidenschaft steckt. Auch bei mir hätte ich solche Gier und Leidenschaft nicht erwartet.

»Ich will dich so sehr.«, stöhnt Conny.

Eng umschlungen gehen wir miteinander in die Knie. Conny öffnet die oberen Knöpfe meiner Bluse und zieht sie mir einfach über den Kopf. Mein schwarzes Top kommt zum Vorschein.

»Du bist ja angezogen wie im Winter.«, stöhnt sie, und zerrt am Saum des Top.

Ich wehre ihre Hände ab und halte sie zurück. Statt ihr zu erlauben, mich weiter auszuziehen, helfe ich ihr aus ihrem Oberteil. Ich schnappe nach Luft. Conny trägt nicht mal einen BH.

»Oh, mein Gott, bist du schön.«, stöhne ich und fühle mich klein und unbedeutend neben ihr.

Connys Haut ist viel heller als meine. Sie schimmert fast weiß. Meine lüsternen Blicke gleiten über ihren nackten Oberkörper. Die Brüste heben und senken sich hektisch. Das ist doch ungerecht. Wieso wird die Schönheit so ungleich verteilt? Ich lecke mir über die Lippen. Ich will diese Frau. Ich will sie so sehr. Und ich werde sie bekommen. Und wenn es das Letzte ist, was ich in diesem Leben mache.

Conny ist eine Traumfrau. Ein Traum schlafloser Nächte. Es ist mein Körper, an den diese Traumfrau sich presst. Ich werde sie haben.

»Sag mir, was dir gefällt.«, hauche ich ergriffen.

»Ich mag es, wenn du mich langsam liebst.«

Oha. Das könnte schwierig werden. Ich stehe komplett in Flammen. Mich zu zügeln, wird mir nicht leicht fallen. Aber ich werde mich bemühen. Weil Conny es sich so wünscht.

Ganz langsam, den Blick der anderen festhaltend, rutschen wir aufeinander zu. Connys Duft streicht mir um die Nase. Ich mag ihren Duft. Conny so nahe zu sein, katapultiert mich für einen fürchterlichen Moment in unsere gemeinsame Vergangenheit zurück, doch im Gegensatz zu damals bin ich nun erwachsen. Ich bin Conny nicht mehr schutzlos ausgeliefert. Im Gegenteil. Ich selbst kann entscheiden, wie weit ich sie an mich und mein Herz heranlasse.

Damals war ich naiv genug zu glauben, dass ein Kuss ausreicht, um die Herzen zweier Menschen für immer untrennbar miteinander zu verknüpfen.

Mittlerweile bin ich älter geworden und reifer und habe verschiedene Stufen menschlicher Verbindungen kennengelernt. Ich bin nicht mehr das unsichere Mädchen von damals. Wird Zeit, dass ich mir das in Erinnerung rufe. Dann hört bestimmt auch das komische Zittern, das meinen Körper erschüttert, auf.

Ich strecke die Hand aus und streichle zärtlich Connys Wange. Conny schmiegt sich an meine Hand. Weiche Haut streift weiche Haut. Oh mein Gott. Jede Stelle, die Conny berührt, fängt an zu kribbeln. Wie damals.

Schlagartig weiß ich wieder, warum ich es niemals vergessen konnte. Ich blinzle. Conny hält die Augen geschlossen. Sie seufzt und schaut so zufrieden aus. Ihre Lippen bilden ein Lächeln. Ich beuge mich vor und lege meine Lippen auf ihre. Unser Kuss ist zärtlich, beinahe vorsichtig. Connys Lippen zupfen an meinen. Sie knabbert mit den Zähnen an meiner weichen Haut. Tiefes Stöhnen schlüpft über meine Lippen. Mich zu zügeln, fällt mir zunehmend schwerer.

Mein Herz klopft ziemlich schnell.

Ich lege meine Hand auf Connys nackte Brust. Ihre Nippel ziehen sich zusammen. Das Blut sackt aus meinem Kopf an eine Stelle, die sehr viel weiter unten ist.