F ünf anstrengende Wochen liegen hinter Conny und mir. Dafür haben wir eine Feier aus dem Boden gestampft, die sich sehen lassen kann.
Wir haben die gesamte Firma in eine Art Partymeile verwandelt. Im Atrium sind eine Bühne, Ausschank und Sitzgelegenheiten aufgebaut, die Büros und Abteilungen haben wir mit Marktbuden und Spielgelegenheiten für kleinere und größere Kinder ausgestattet.
Ich schlendere entspannt durch die Gänge und bewundere unser Werk. Conny und ich haben ganze Arbeit geleistet. Das muss uns erst mal jemand nachmachen.
Unser Chef war so von unserer Idee angetan, dass er die Firmenfeier spontan in einen Tag der offenen Tür umgewandelt hat.
Kleine und große Kinder flitzen durch die Gänge und spielen mit den Sachen, die wir für diesen Tag freigegeben haben. In Connys Büro riecht es nach Popcorn, gebrannten Mandeln und Zuckerwatte.
»Hey, schöne Frau.«, höre ich Connys Stimme dicht neben meinem Ohr säuseln.
»Hey.«
Ich lehne mich an sie und lasse es zu, dass sie ihren Arm um mich legt.
»Kommen deine Eltern eigentlich auch?«, frage ich.
»Wir sind schon da.«
Connys Arm festhaltend, wende ich mich um und strahle ihre Eltern an.
»Schön, dass Sie da sind.«, sage ich, und muss die Freude nur ein ganz kleines bisschen heucheln.
»Sie? Hör aber mal auf mit der Förmlichkeit.«
Connys Mutter kommt auf mich zu und schließt mich in ihre Arme.
»Du bist doch jetzt ein Teil der Familie.«
»Na, ihr zwei Süßen.«, sagt Connys Vater mit tiefer Stimme.
»Sind deine Eltern auch da?«
Ich schüttle den Kopf.
»Ich habe sie nicht eingeladen.«
Connys Eltern blicken mich verständnisvoll an.
»Hey, Ali!«
Larissa stürzt auf mich zu und reißt mich in ihre Arme.
»Da hast du ja was auf die Beine gestellt. Sagenhaft.«
»Das war ich nicht alleine. Conny hat mir geholfen.«
Meine Freundin schickt ein Lächeln in Connys Richtung.
»Na endlich. Hast du unserem Liebesmuffel endlich gezeigt, dass es schön ist, wenn die Schmetterlinge im Bauch Party machen?«
Conny und ich schauen uns an.
»Nix da, Schmetterlinge im Bauch.«, sagen wir wie aus einem Mund.
Ich lehne mich an Conny, lege beide Hände um ihr Ohr und flüstere so leise, dass nur sie mich hört:
»Ich liebe dich.«
Das Leuchten in Connys Augen berührt mich so tief, dass ich schlagartig weiß, dass wir alles schaffen und jede Hürde meistern können. Solange wir uns lieben und zusammenhalten.
Ende