So funktioniert dieser Ratgeber

Viele Immobilien in Deutschland werden ohne vertiefte Finanzierungs- und Zahlungskenntnisse gekauft, was zu vielen Fehlern und daraus entstehenden Risiken führt. Manchmal geht das gut, manchmal nicht. Dann allerdings können die Konsequenzen verheerend sein, denn wer mit einem undurchdachten Kredit und einem schlechten Zahlungsplan in ein Kauf- oder Bauvorhaben geht, kann böse Überraschungen erleben. Selbst wenn man nur eine gebrauchte Immobilie kauft, aber bei Geldtransfer und Immobilienübergabe nicht aufpasst, kann man noch alles verlieren, was man sich zuvor mühsam angespart und geliehen hat.

Es gibt keinen Vollkaskoschutz des Staates bei diesen Vorgängen, und auch Notare handeln bei Vertragsbeurkundungen nicht so, dass alle wichtigen Aspekte berücksichtigt sind. Das müssen sie auch nicht, denn dazu sind sie gesetzlich nicht verpflichtet – was viele Menschen nicht wissen. Wer eine Immobilie kauft oder baut, ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Dementsprechend kann, wer sich damit nicht genauer beschäftigt, in ernste Probleme geraten.

Dieses Buch soll bei der Vermeidung solcher Fehler helfen. Zur Übersichtlichkeit ist es in drei Teile gegliedert: Zunächst erläutert es die Grundlagen der Immobilienfinanzierung und -zahlung. Damit haben Sie einen ersten Überblick über Finanzierungs- und Zahlungszusammenhänge. Im zweiten Teil lernen Sie die häufigsten Fehler rund um Immobilienfinanzierungen kennen. Viele davon sind einfach zu vermeiden und sparen bares Geld. Im dritten und letzten Teil lernen Sie dann gängige Fehler bei der Zahlung von Immobilienkäufen oder Bauvorhaben kennen. Dabei wird differenziert zwischen den unterschiedlichen Zahlungsvorgängen beim Kauf gebrauchter Immobilien, beim Kauf neuer Immobilien und beim Bauen auf eigenem Grundstück. Denn die jeweils relevanten Zahlungsvorgänge weichen stark voneinander ab, wie Sie bereits im ersten Teil erfahren werden.

Für alle Fehler, die dieses Buch aufführt, gibt es eine klare Gliederung: Zunächst wird der Hintergrund erläutert – also wichtiges Grundlagenwissen rund um die potenziellen Fehler dargelegt. Dann wird das konkrete Problem mit seinen Praxisauswirkungen benannt. Und schließlich werden Handlungsoptionen aufgezeigt, wie Sie – und das ist das Entscheidende – den Fehler vermeiden oder zumindest dessen Auswirkungen einschränken können.