Jetzt muss es schnell gehen. Die Drohne ist noch ein gutes Stück entfernt, sie muss uns erst mal finden und vielleicht … hoffentlich … kann sie in den engen Gängen nicht so leicht manövrieren wie draußen im offenen Meer.
Andererseits könnte sie auch Alarm gegeben haben. Womöglich sind inzwischen Taucher auf dem Weg hierher; Sicherheitsleute mit Waffen, die einen Anschlag auf die Konferenz befürchten.
Besser nicht darüber nachdenken. Schwimmt-schnell zieht mich wieder, sodass wir rasch vorankommen und ich mich ganz darauf konzentrieren kann, die Abzweigungen zu zählen und die Richtung vorzugeben. Links … rechts … die dritte links … Jetzt darf mir kein Fehler unterlaufen!
Doch während wir uns vorwärtsbewegen, so schnell wir können, werde ich das Gefühl nicht los, dass ich den großen Fehler schon gemacht habe, ohne es zu merken. Das Gefühl, etwas übersehen zu haben, etwas Wichtiges, etwas Umwerfendes, etwas, von dem ich, wenn ich darauf kommen sollte, sagen werde, wie konnte ich nur …?
Es hat mit dieser Verfolgungsjagd hier zu tun. Irgendwie ist mir, als gäbe es einen anderen, viel besseren Ausweg aus unserer Notlage, und mehr als das, als läge dieser Ausweg direkt vor meiner Nase – ich sehe ihn nur nicht! Ich habe lediglich das Gefühl, dass er da ist.
Aber es hat keinen Zweck, jetzt darüber zu grübeln. Ich muss den Plan im Kopf behalten, muss entscheiden, wo wir wohin abbiegen, um zu dem Becken zu gelangen, in dem wir in Sicherheit sein werden. Vielleicht. Hoffentlich.
Inzwischen gibt es auch kein Licht mehr. Wir haben den Bereich des Labyrinths, in dem automatisch Lampen angehen, hinter uns gelassen. Eine Weile erhellt das Licht, das von hinten zwischen uns hindurchdringt, noch den Weg vor uns, dann erlischt es auch und wir kommen nur noch langsam voran, müssen uns an den Wänden entlangtasten.
Nun, da es dunkel ist und wir allein sind mit uns und den Geräuschen, die wir beim Schwimmen machen, unserem Atem, dem minimalen Rauschen unserer Schwimmzüge, klingt die Drohne, die sich irgendwo weit hinter uns durch die Gänge arbeitet, gleich noch beunruhigender, als sie die ganze Zeit schon geklungen hat. Ab und zu blitzt ein grünlicher Lichtschimmer hinter uns auf: wenn sich einer der Laserstrahlen, mit denen sie ihre Umgebung abtastet, in einen Quergang verirrt.
Schwimmt-schnell hält plötzlich an, bewegt witternd den Kopf.
Was ist los? Ich frage es, aber ich glaube, er kann meine Hände gar nicht sehen.
Ich sehe seine nur schemenhaft. Das Wasser wird besser, glaube ich zu verstehen. Es kommt uns gutes Wasser entgegen.
Ich schüttle den Kopf. Das kann nicht sein.
Das versteht er. Schmeck doch!, fordert er mich auf.
Das tue ich, aber ich bin mir nicht sicher. Gutes Wasser? Wo soll das herkommen? Die einzige Erklärung wäre die, dass es aus der Wasserreinigungsanlage des Ocean Dome kommt. Und das will ich nicht glauben. Erstens, weil es nicht sein kann – wie würden sie die Fische daran hindern, einfach aus ihrem Aquarium abzuhauen?
Und zweitens, weil mein Plan gescheitert ist, wenn es einen einfachen Weg in das Becken geben sollte. Denn dann könnte uns die Drohne folgen. Und was das hieße, darüber will ich lieber gar nicht nachdenken.
Weiter!, verlange ich ungeduldig und gebe ihm sicherheitshalber einen Stoß in die Seite.
Eine Minute später sind wir da. Es ist dunkel, aber eine diffuse Spur von Helligkeit schimmert im Wasser, eine Helligkeit, die von irgendwoher einsickert. Sie reicht aus, um zu erkennen, dass wir an einer breiten, dicken Glasscheibe angekommen sind. Hinter dieser Glasscheibe liegt das Auffrischungsbecken – man erkennt die Umrisse der Belüftungsanlage, erahnt sie mehr, als sie zu sehen. Schattenhaft sind auch die Umrisse von Fischen zu sehen, die sich hin und her bewegen.
Ich berühre die Glasscheibe mit der Hand, spüre unmerkliche Vibrationen, höre Stimmen und Schritte. Hier also ist die Verbindungsstelle, über die die Geräusche aus dem Auditorium des Ocean Dome in die Kanäle der alten Delfinstation gelangen.
Vor dieser Glasscheibe fließt Wasser abwärts, umso deutlicher zu spüren, je höher ich die Hand schiebe. Ich begreife: Das hier ist ein Überlauf! Sie pumpen von irgendwoher Frischwasser ein und der Überschuss läuft über den Rand ihres Beckens ab in das alte Tunnelsystem, über das das Wasser schließlich ins Meer gelangt.
Wenn da ein Überlauf ist … ist da dann womöglich auch ein Zugang zum Becken? Ich schaue mich um. Wenn es nur ein klein wenig heller wäre! Die anderen Beckenwände, so scheint mir, sind aus Beton. Also ist nur diese eine Seite hier aus Glas? Den alten Plänen zufolge war hier einmal ein Treppenhaus, einer der Zugänge zur Delfinstation. Vielleicht hat man diesen Raum einfach behalten, als der Ocean Dome gebaut wurde, hat eine Glasscheibe eingesetzt und eine Seite davon geflutet? Das kommt mir logisch vor.
Ich taste mich an der Glaswand hoch, immer höher, tauche bis an die Oberfläche, aber auch dort ertaste ich keine Oberkante. Das Wasser, das mir entgegenrinnt, ist tatsächlich wohlschmeckend und sauber.
Schwimmend schaue ich mich um, versuche, die Dunkelheit zu durchdringen. Die Luft riecht modrig und ist erfüllt von unablässigem Rauschen und Gluckern. Schwimmt-schnells Höhlentrick fällt mir wieder ein. Ich schnalze mit der Zunge, lausche auf das Echo: Das Bild, das vor meinem inneren Auge entsteht, zeigt mir einen hohen, halbrunden Schacht, an dessen Grund ich schwimme.
Und das obere Ende der Glaswand zum Reinigungsbecken liegt mindestens acht Meter über mir!
Bestürzt verstehe ich, dass das auch so sein muss, denn Ebbe und Flut wirken ja bis hierher und lassen den Wasserspiegel steigen oder fallen. Zwar ist der Tidenhub in Sydney, wenn ich mich recht entsinne, nicht sehr hoch – etwa zwei Meter Unterschied höchstens –, aber die Architekten werden sich gesagt haben, lieber ein bisschen mehr Glas als bei jeder Sturmflut das Wasser im Aquarium auswechseln müssen.
Jemand zupft mich am Bein. Ich tauche wieder ab, sehe Schwimmt-schnell vor mir, der eine Bewegung zum Ohr macht.
Ja. Jetzt höre ich es auch. Die Drohne kommt näher, mit seltsamen, röchelnden Geräuschen, die wohl von ihrem Antrieb stammen. Ab und zu rumpelt und klappert etwas, was klingt, als sei sie schlecht gelaunt und trete nach jedem Hindernis auf ihrem Weg.
Wir müssen hier weg. Wir müssen dahinauf, irgendwie. Ich nicke ihm zu, tauche wieder auf. Ich habe die vage Idee, dass ich, wenn ich irgendwie dort hinaufkäme, die anderen mit einem Seil zu mir hochziehen könnte, von wo aus sie sich dann nur noch in das Becken fallen lassen müssten. Aber das wird schon daran scheitern, dass wir gar kein Seil haben. Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch keine Ahnung habe, wie ich dort hinaufkommen soll.
Ich schwimme bis an die Schachtwand, betaste sie. Die Wand ist glitschig, bedeckt mit Algen, die sich unappetitlich schmierig anfühlen. Darunter erfühle ich uralten, bröckeligen Beton. Nichts, an dem man sich abstützen könnte.
Aber ich taste weiter und plötzlich verfangen sich meine Finger in etwas Hartem, Metallischem: eine Metallsprosse, die in die Wand eingelassen ist!
So etwas wie eine Leiter? Für Notfälle? Ich halte mich an dem metallenen Ding fest, betaste die Finsternis darüber und finde tatsächlich noch eine Sprosse.
Jetzt bloß nicht zögern, sage ich mir. Oder gar nachdenken. Ich ziehe mich höher, taste mit den Füßen umher und stoße auf Sprossen, die sich noch unterhalb des momentanen Wasserspiegels befinden. Ich beginne zu klettern, obwohl ich fast nichts sehe, hangle mich Sprosse um Sprosse hinauf in das gluckernde, hallende Dunkel und hoffe das Beste.
Ab und zu halte ich mich mit der einen Hand fest und fasse mit der anderen nach der Glasscheibe.
Dann, plötzlich, ist über mir eine Kante. Ich ertaste eine Art schmalen Steg. Gut, oder? Behutsam klettere ich höher, hieve mich auf den Steg, muss erst einmal verschnaufen.
Aber nur kurz, denn da unten wälzt sich eine Maschine durch die Kanäle, die nach uns sucht. Rasch setze ich mich wieder auf und versuche zu erkennen, wo ich bin. Hier ist das obere Ende des Beckens, oder? Es muss hier sein, sonst würde ich ja im Wasser sitzen.
Ich taste umher, dann habe ich eine Idee. Hastig ziehe ich den Rucksack ab, hole die Tafel heraus, schalte sie ein und benutze sie als Lichtquelle. Ja, ich bin oberhalb des Beckens. Ich sehe die Glasscheibe und wie das überlaufende Wasser darüber abfließt, wenig nur, aber ein ständiger Strom. Ein Schutzgitter verläuft am Beckenrand, das Becken selber ist von einem gläsernen Schwarz, in dem fortwährend feine Luftblasen aufsteigen.
Die Decke ist tonnenförmig gewölbt und diese länglichen Gebilde sind bestimmt Lampen, oder? Ich stehe vorsichtig auf, erkunde die Umgebung. Am anderen Ende des Stegs finde ich eine dunkle Stahltür, doch sie ist verschlossen. Daneben entdecke ich eine Schalttafel. Ich beleuchte sie aus der Nähe, suche nach Beschriftungen. Auf keinen Fall will ich jetzt versehentlich einen Alarm auslösen.
Es gibt Beschriftungen, nur sind sie alt und kaum noch zu entziffern. Unter einem Schalter stehen Krakel, die ich als Licht-1 entziffere, also betätige ich ihn, und tatsächlich, eines der länglichen Gebilde leuchtet auf. In einem sanften Blau, das seltsam wirkt, aber immerhin, endlich sieht man etwas! Zum Beispiel, dass es sich bei den Fischen im Becken um bunte Papageienfische und elegante Schleierfische handelt. Zum Beispiel, dass unter Schalter rechts daneben Licht-2 steht. Ich betätige ihn auch.
Gut. Das sieht alles gut aus. Jetzt muss es nur noch schnell gehen.
Ich schalte die Tafel aus, lege sie und den Rucksack neben der Tür auf den Boden. Dann gehe ich wieder nach vorn zu der Notleiter und steige sie rasch, aber vorsichtig hinab zu den anderen.
Es kostet mich Überwindung, wieder das schlammige Wasser zu atmen, das den alten Kanal erfüllt. Alle sind ganz aufgeregt, haben sich, seit ich das Licht eingeschaltet habe, die Nasen an der Glasscheibe platt gedrückt und wollen nun wissen, wie sie in das andere Becken gelangen sollen.
Indem wir alle diese Leiter hochklettern, erkläre ich zum allgemeinen Entsetzen.
Das könnten sie nicht. Da müssten sie ja an die Luft! Das vertrügen die meisten nicht. Und die Kinder hätten noch nie Luft geatmet! Sie würden wahrscheinlich nur ein paar Stufen weit kommen und dann abstürzen. Ausgeschlossen.
Ich schaue ratlos in die Runde. Das blaue Licht lässt mir die anderen so fremdartig erscheinen wie noch nie. Begreifen sie denn nicht, dass es die einzige Möglichkeit ist, die wir haben?
In diesem Moment hören wir wieder die röchelnden Motoren der Drohne, laut und schrecklich nah.
Ich muss gar nicht weiter diskutieren. Lacht-nicht-mehr drängt sich zwischen den anderen hindurch nach vorn und erklärt: Ich geh mit dir. Wenn du mir hilfst.
Es ist nicht schwieriger, als einen Apfel von einem Baum zu holen, erwidere ich.
Sie lächelt. Zum ersten Mal, seit sie ihr Baby verloren hat.
Dann erklimmen wir nebeneinander die Sprossen.
Ich bin froh, als ich das brackige Wasser aus meinen Kiemen laufen lassen und Luft einatmen kann. Lacht-nicht-mehr tut es mir gleich, aber als Luft in ihre Lungen dringt, muss sie sich in einem Anfall von Panik an mich klammern.
Ich halte sie, während sie keucht und japst, rasselnd und stöhnend Luft einsaugt, hustet.
»Weiter«, sage ich.
Sie sieht mich erstaunt an. Natürlich versteht sie nicht, was ich gesagt habe, aber was ich gemeint habe, versteht sie durchaus. Sie nickt, schnappt nach Luft und streckt entschlossen die Hand nach der nächsten Sprosse aus.
Ich stütze sie, wann immer sie unsicher wirkt, und so klettern wir nebeneinander aufwärts. Es scheint ewig zu dauern und in meiner Vorstellung kann die Drohne nur noch eine Biegung des Tunnels von den anderen entfernt sein, als wir endlich oben angelangt sind. Ich helfe ihr, über die Glasplatte in das Becken zu steigen, in dem sie sofort untertaucht. Als ich wieder abwärtsklettere, kommt sie an die Scheibe und meint: Großartig hier!
Sag es den anderen!, erwidere ich.
Das tut sie. Bis ich wieder unten im Wasser ankomme, sind alle schon ganz wild darauf, ebenfalls die Leiter zu erklimmen.
Die größeren Kinder wollen selber klettern, begleitet von ihren Müttern, die ihnen beistehen, wenn sie zum ersten Mal im Leben erfahren, was Schwerkraft ist und dass sie ein Gewicht haben. Dass sie Luft atmen können, wenn auch nur ein paar Minuten lang und unter Schmerzen.
Die Männer binden sich die kleineren Kinder vor die Brust, ehe sie sich an den Aufstieg machen. Die meisten der Erwachsenen wissen, wie gut sie Luft vertragen, und die, die damit weniger Probleme haben, helfen den anderen. Nur-ein-Fuß verlässt das Becken als Letzter – keinen Augenblick zu früh; am Ende des Kanals, durch den wir gekommen sind, leuchten schon fadendünne Laserstrahlen auf.
Lange-Frau und ich sind neben ihm, um ihm zu helfen, aber er stellt sich trotz seines Beinstumpfes geschickter an als die meisten. Er keucht zwar wie eine Straßenkehrmaschine, doch er scheint die Luft gut zu vertragen.
Dann, endlich, kann auch ich über die Glasscheibe steigen und mich in dem klaren, sauberen, wunderbaren Wasser versinken lassen. Es ist eine richtige Wohltat; ich habe das Gefühl, dass jeder Atemzug Schmutz und Benommenheit aus meinem Körper spült.
Im Tiefersinken sehe ich, dass sich die Drohne nun tatsächlich nähert. Klobig und schwerfällig kommt sie herangeruckelt, tastet jeden Fußbreit des Kanals misstrauisch mit ihren Laserstrahlen ab.
Ich stoße einen Warnschrei aus und füge an, als alle zu mir her schauen: Geht alle zur Seite! Drückt euch an die Wände und rührt euch nicht!
Sie tun, was ich sage, ohne Diskussion und ohne Widerrede: Pressen sich ringsum an die dunklen Seitenwände des Beckens und bewegen sich nicht mehr.
Die Drohne erreicht die Glasscheibe, tastet sie ausgiebig mit ihren Laserfingern ab. Dann leuchtet sie hindurch – doch ihr Interesse gilt vor allem dem Belüftungsapparat. Die unablässig davon aufsteigenden Luftblasen, so mein Eindruck, irritieren sie.
Endlich scheint sie zu dem Schluss zu kommen, dass es hier nichts von Interesse gibt, jedenfalls dreht sie um und entfernt sich surrend wieder.
Du hattest recht, hier sind wir sicher, gesteht Nur-ein-Fuß, als die Maschine außer Sicht ist. Nur – wovon sollen wir leben? Von diesen paar Fischen etwa?
Unwillkürlich muss ich grinsen. Ich stelle mir vor, wie wir hier nach und nach die Aquariumsfische verzehren und es den Leuten auf der Konferenz irgendwann auffällt, wie leer das anfangs so bunte Aquarium rings um die Halle geworden ist.
Darum kümmere ich mich jetzt, erwidere ich. Damit stoße ich mich ab und steige wieder zum Beckenrand hinauf.
Diesmal verlasse ich das Wasser ganz ungern. Ich hole meinen Rucksack und meine Tafel, hocke mich im Schneidersitz hin und rufe als Erstes Pigrit an.
Er scheint auf meinen Anruf gewartet zu haben, so schnell, wie er ihn annimmt. »Sorry«, meint er, »aber es ist kein Durchkommen zu euch. Sicherheitsmaßnahmen, du verstehst?«
»Kein Problem«, erwidere ich, »wir haben es aus eigener Kraft in das Becken geschafft.«
»Gut. Immerhin, diesen James Farnsworth und seinen Sohn Leon hab ich gefunden. Hab sie auch hereingeschmuggelt … also, will heißen, Dad hat mir geholfen. Du weißt ja, er kann ziemlich überzeugend sein.«
Ich muss grinsen. Ja, das weiß ich. Ist bestimmt ein toller Anblick gewesen, wie Professor Bonner die Wachleute an den Eingängen in Grund und Boden geredet hat.
Die beiden schauen Pigrit über die Schulter, Sechs-Finger winkt mir zu. »Wir haben ein ganzes Auto voller Lebensmittel dabei«, erklärt sein Vater, »aber was den Zutritt zu den technischen Bereichen anbelangt, sind sie absolut stur. Vielleicht heute Abend, wenn die Sitzung zu Ende ist …«
»Hat auch was Gutes, diese Absperrung«, meint Pigrit. »So sieht euch schon niemand. Ich könnt mich sowieso kringeln bei dem Gedanken, dass ihr euch ausgerechnet in dem Aquarium versteckt, das die größte Sehenswürdigkeit des Ocean Dome ist …«
Vielleicht ist es diese Bemerkung, die mich plötzlich so elektrisiert. Auf jeden Fall wird mir in genau diesem Augenblick klar, was ich die ganze Zeit übersehen habe. Und die Schlussfolgerung daraus ist so bestürzend naheliegend, dass es tatsächlich eine Schande ist, dass mir diese Idee erst jetzt kommt.
Ich rufe den Plan noch einmal auf, der das Erdgeschoss des Ocean Dome zeigt, das große Podium und das halbkreisförmige Aquarium darum herum. Ich lese die Inschriften genau, auch die kleingeschriebenen.
Dann sage ich Pigrit, was wir tun werden. Und dass ich eine Leiter dafür brauche.