»Sie müssen das hier über den Kopf ziehen«, begann der Polizeibeamte in Zivil ohne Umschweife. Wie vereinbart hatte Montecristo ihn vor einem Discountmarkt an der Staatsstraße 554 getroffen, nachdem er die Nummer angerufen hatte, die Angela ihm zuvor gegeben hatte.

Montecristo starrte auf den schwarzen Sack, den der Beamte ihm hinhielt. »Das soll ein Scherz sein, oder?«

Ohne darauf einzugehen, hielt der Beamte ihm weiter die Kopfbedeckung hin.

»Verdammt noch mal, worauf hab ich mich hier eingelassen …«, knurrte Montecristo und zog ihn sich über. Schlagartig umfing ihn absolute Dunkelheit. Er spürte, wie er an einem Arm gepackt wurde, und ließ sich in das Innere eines der vielen Wagen bugsieren, die auf dem Parkplatz des Supermarktes standen.

»Nun müssen Sie sich auf dem Rücksitz flach hinlegen«, befahl die Stimme des Beamten.

»Aber ist das wirklich nötig?«

»So sind die Regeln«, stellte der Beamte vom Personenschutz klar. »Wenn Sie die nicht befolgen wollen, ist das okay für mich. Aber das Gespräch können Sie dann vergessen.«

Ungläubig legte Montecristo sich hin und hörte, wie gleich darauf der Wagen startete und sich auf die viel befahrene Straße einfädelte.

Das ist das Leben, das Lorenzo erwartet, solange dieser Bastard nicht geschnappt ist, sagte er sich.