Fragebogen, welcher bei der empirischen Untersuchung verwendet wurde

1.

Wie alt sind Sie?

18–24 (1); 25–29 (2); 30–44 (3); 45–59 (4); 60 und älter (5)

2.

Wo sind Sie geboren?

Dorf (1); Kleinstadt (Markt) (2); Großstadt (3)

3.

Welche Schulen haben Sie besucht?

Volksschule (1); Hauptschule (2); Fachschule (3)

4.

Welchen Beruf hatte Ihr Vater?

Arbeiter (1); Angestellter (2); Beamter (3); Bauer (4); Sonstiges (5)

5.

Welchen Beruf üben Sie jetzt aus?

Hilfsarbeiter (1); Angelernter (2); Facharbeiter (3)

6.

Haben Sie in Ihrem Leben den Beruf gewechselt?

nie (1); einmal (2); 2–4 mal (3); 5 mal oder mehr (4)

7.

Sind Sie:

ledig (1)? verheiratet (2)? verwitwet (3)? geschieden (4)?

8.

Wie viele Kinder haben Sie?

keines (1); eines (2); zwei (3); drei (4); vier (5), 5 oder mehr (6)

9.

Wo wohnen Sie ständig?

Dorf (1); Kleinstadt (2); Großstadt (3)

10.

Leben Sie daheim:

in Miete (1)? Untermiete (2)? Eigenheim (3)?

11.

Wie viele km von daheim entfernt arbeiten Sie?

0–1 (1); 2–4 (2); 5–10 (3); 11–20 (4); 21 oder mehr (5)

12.

Wo wohnen Sie am ­Arbeitsplatz?

betriebseigene Wohnung (1); Baracke (2); Untermiete (3); Gasthaus (4)

13.

Mit wie vielen Kollegen schlafen Sie im gleichen Zimmer?

allein (1); mit einem (2); mit zwei (3); mit drei (4); mit vier oder mehr (5)

14.

Wie oft kommen Sie zur Familie?

täglich (1); wöchentlich (2); 2 mal im Monat (3); monatlich (4); gelegentlich (5)

15.

Wie viele Sonntage haben Sie im Monat frei?

einen (1); zwei (2); drei (3); vier (4)

16.

Haben Sie das ganze Jahr Arbeit?

9 Monate oder mehr (1); 6–8 Monate (2); weniger als 6 Monate (3)

17.

Hat Ihre Frau Arbeit außerhalb des Haushaltes?

keine (1); halbtätig (2); ganztätig (3); gelegentlich (4)

18.

Welcher der folgenden Sätze entspricht am besten Ihrer Meinung?

Der Mensch muss mit sich allein fertig werden (1).

Der Mensch braucht nur die Hilfe ­seiner Mitmenschen (2).

Der Mensch braucht auch eine ­Religion (3).

19.

An welche religiösen ­Erlebnisse Ihrer Kindheit denken Sie gerne ­zurück?

Religionsunterricht (1); Erstkommu­nion (2); Firmung (3); Weihnachten (4); keines davon (5)

20.

Welcher der folgenden Sätze entspricht am meisten Ihrer Erfahrung?

Ich bin im Laufe des Jahres nie reli­giös gestimmt (1).

Ich bin an den Festtagen religiös ­gestimmt (Weihnachten, Ostern, ­Allerseelen) (2).

Ich bin im Laufe des Jahres öfters ­religiös gestimmt (3).

21.

Man hört oft folgende Meinungen; welche davon würde am meisten der Ihrigen entsprechen?

Die Religion ist für die Familie nicht notwendig (1).

Die Religion ist für die Frau und die Kinder notwendig (2).

Die Religion ist für die ganze Familie notwendig (3).

22.

Was würden Sie Ihren Kindern raten?

einen glaubenslosen Menschen zu heiraten (1)?

einen Menschen mit derselben ­Religion wie Ihr Kind (2)?

irgendeinen gläubigen Menschen (3)?

Wäre Ihnen das überhaupt gleichgültig (4)?

23.

Wenn Sie sich an das ­religiöse Verhalten Ihrer Kinder erinnern, was würden Sie dann sagen?

Meine Kinder beten nie (1);

sie beten gelegentlich (2);

sie beten täglich (3).

24.

Welchen der folgenden Sätze würden Sie als richtig bezeichnen?

Meine Frau geht nie in die Kirche (1); sie geht an den Feiertagen in die Kirche (2); sie geht jeden Sonntag in die Kirche (3); sie geht auch während der Woche gelegentlich in die Kirche (4).

25.

Könnten Sie mir vielleicht folgende Frage beantworten?

Haben Sie ein Kreuz (Kruzifix) in Ihrer Wohnung (1); ein religiöses Bild (2); eine religiöse Statue (3); keines davon (4)?

26.

Dürfte ich Sie noch ­fragen, wo sich diese ­befinden?

in der Küche (1); im Wohnzimmer (2); im Schlafzimmer (3); im Kinderzimmer (4); in einem Schrank (5).

27.

Besitzen Sie selber ­irgendwelche religiöse Gegenstände?

eine religiöse Medaille (1); einen ­Rosenkranz (2); ein Gebetbucht (3); keines davon (4).

28.

Welcher der folgenden Sätze entspricht Ihrer ­Erfahrung?

Ich höre nie die Radiopredigt (1); ich höre sie gelegentlich (2); ich höre sie jeden Sonntag (3).

29.

Welche der folgenden Behauptungen würden Sie aus Ihrem eigenen Leben bejahen?

Ich lese nie eine religiöse Zeitung oder Zeitschrift (1); ich lese sie gelegentlich (2); ich lese sie wöchentlich (3).

30.

Was tun Sie bei irgend­einem großen Anliegen (z.B. bei einer Krankheit der Frau oder eines Kindes)?

31.

Welchen Satz würden Sie auf Grund der eigenen Erfahrung bejahen?

Ich glaubte als Kind, dass ich eine Hilfe von oben erfahren habe (1). Ich habe im Leben sicher eine Hilfe von oben erfahren (2). Ich habe im Leben nie die Hilfe von oben erfahren (3).

32.

Man hört unter den Menschen die verschiedensten Meinungen, welche würden Sie vertreten?

Ich glaube, dass es kein höheres Wesen gibt (1). Ich glaube, dass es ein höheres Wesen geben kann, aber man wird das nie sicher wissen (2). Ich glaube, dass es ein höheres Wesen gibt (3).

33.

Wer ist nach Ihrer Meinung Jesus Christus?

ein besonders bedeutender Mensch (1); eine Einbildung der Menschen (2); der Sohn Gottes (3).

34.

Man hat verschiedene Auffassungen über das Schicksal der Menschen nach dem Tode; welche würden Sie vertreten?

Nach dem Tode ist alles aus (1); nach dem Tode lebt die Seele weiter (2); einmal wir der ganze Mensch mit ­Seele und Leib weiterleben (3).

35.

Welcher der folgenden Sätze kommt Ihnen am richtigsten vor?

Alle Religionen sind gleich wahr und gleich gut (1). Keine Religion besitzt die volle Wahrheit (2). Es gibt nur eine wahre Religion (3).

36.

Dürfte ich Sie um folgendes fragen: Wissen Sie eines der folgenden Gebete auswendig?

das Vaterunser (1); das Gegrüßet seist du Maria (2); das Glaubensbekenntnis (3); noch andere Gebete (4); keines davon (5).

37.

Gehen Sie am Sonntag in die Messe?

nie (1); zu den heiligen Zeiten (2); ­jeden Sonntag (3); außerdem noch während der Woche (4).

38.

Die folgenden Fragen brauchen Sie nur zu ­beantworten, wenn Sie es gerne tun:

Gehen Sie Jahre hindurch nicht zur Kommunion (1)? Gehen Sie einmal im Jahr zur Kommunion (2)? Gehen Sie öfters (3)?

39.

Auch die nächste Frage brauchen Sie nur zu ­beantworten, wenn Sie es gerne tun: Mit welchem Alter haben Sie aufgehört, regelmäßig in die Kirche zu gehen?

mit 14 Jahren (1); mit 18 Jahren (2); mit 25 Jahren (3); mit 40 Jahren oder mehr (4).

40.

Wie ist Ihre gegenwärtige Ehe?

kirchlich geschlossen (1); nur zivil ­getraut (2).

41.

Was soll nach Ihrer Meinung die Einstellung der Religion zur Frage der Geburtenkontrolle sein?

Die Religion soll sich nicht einmischen (1). Die Religion soll nur die groben Auswüchse bekämpfen (2). Die Religion kann darüber Vorschriften machen (3).

42.

Welche Auffassung haben Sie über die Kirchensteuer?

Die Kirchensteuer ist notwendig (1); sie ist überflüssig (2).

43.

Dürfte ich Sie um Ihre Auswahl aus folgenden drei Sätzen bitten:

Ich war nie bei einer kirchlichen Organisation (1). Ich bin Mitglied einer kirchlichen Organisation, aber kümmere mich nicht darum (2). Ich tue bei der kirchlichen Organisation regelmäßig mit (3).

44.

Was für eine Auffassung haben Sie von den Geistlichen?

Glauben Sie, dass die meisten von ihnen das selber glauben und leben, was sie anderen predigen (1)? Glauben Sie, dass sie das nicht tun (2)?

45.

Welchen der folgenden Sätze würden Sie als Ihre Meinung bezeichnen?

Der gewöhnliche Geistliche verdient weniger als ich (1); er verdient ungefähr gleich viel (2); er verdient das Doppelte (3).

46.

Was würden Sie tun, wenn eines Ihrer Kinder Geistlicher werden oder ins Kloster gehen möchte?

Ich würde davon abraten (1); ich ­würde es dazu aufmuntern (2); mir wäre es ganz gleich (3).

47.

Was ist Ihre Auffassung über die Klöster?

Die Klöster sind überflüssig (1); sie sollen ihren Besitz abgeben (2); sie sind für die Menschheit nützlich (3).

48.

Welche Menschen hatten auf Ihre Religion ­einen großen Einfluss?

die Eltern (Mutter/Vater) (1); Verwandte (2); Priester (3); die Frau (4); Freunde (5).

49.

Was hat Sie im Leben je der Religion entfremdet?

das Elternhaus (1); die Schule (2); die Frau (3); die Kollegen (4); der Betrieb (5).

50.

Könnten Sie mir noch eine Auskunft geben über die religiöse Einstellung unter Ihren Arbeitskollegen?

Man spricht öfters gegen Kirche und Geistliche (1). Man macht Propaganda für den Austritt aus der Kirche (2). Man spricht selten über Kirche und Religion (3). Man spricht nie über Kirche und Religion (4).

51.

Welche Auffassung ­haben Sie über die ­Vertreter und Führer der Arbeiterschaft?

Sie sind selber religiös (1); sie sind offen gegen die Religion (2); sie kümmern sich nicht um die Religion (3); sie sind innerlich gegen die Religion (4).

52.

Was glauben Sie:

Ist der Arbeiter in der Ausübung seiner Religion völlig frei (1)? Hängt er dabei stark von der Kritik seiner Umwelt ab (2)?

53.

Welche Meinung halten Sie für richtig?

Die Kirche steht mehr auf Seiten der Reichen (1); sie vertritt mehr die Interessen der kleinen Leute (2); die Kirche ist für alle in gleicher Weise da (3).

54.

Man hört oft folgende Meinungen, welche davon halten Sie für richtig?

Die Religion verdummt den Menschen (1); die Religion ist nur für ­Frauen und Kinder (2); die Religion beantwortet die letzten Fragen des Lebens (3).

55.

Welcher politischen Partei würden Sie am ehesten Ihre Stimme geben?

der ÖVP (1); der SPÖ (2); der FPÖ (3); der KPÖ (4).

56.

Wenn Sie jemand fragen würde, ob er der ­Gewerkschaft beitreten solle, was würden Sie dann tun?

dazu raten (1); davon abraten (2); es ihm ganz selber überlassen (3).

57.

Wie sollen sich nach Ihrer Meinung die Gewerkschaft und die politischen Parteien zur Religion verhalten?

sie fördern (1); neutral sein (2); sie ­ablehnen (3).

58.

Wie soll sich die Kirche nach Ihrer Meinung zur Politik verhalten?

Die Kirche soll sich von der Politik völlig fernhalten (1). Die Kirche soll die Menschen in Politischen Fragen beraten (2). Die Kirche soll sich mehr um die Politik kümmern (3).

59.

Was sollte die Kirche nach Ihrer Meinung für die Arbeiterschaft tun?

sich mehr um ihre sozialen Rechte kümmern (1); sie mehr religiös ­betreuen (2); sich überhaupt nicht ­darum kümmern (3).

60.

Welchen Einfluss hat nach Ihrer Meinung die Kirche auf den Aufstieg der Arbeiterschaft?

Sie hindert ihn (1); sie fördert ihn (2); sie hat überhaupt keine Bedeutung (3).

61.

Was könnten Sie uns sonst noch über Ihre ­Einstellung zur Religion sagen?