Der vorliegende Band »Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts« schildert die Geschichte der Philosophie der beginnenden Neuzeit bis einschließlich Immanuel Kant. Im Anschluss an Kant werden auch die philosophischen Strömungen behandelt, die sich unmittelbar an ihn anschließen (Kantianismus, Neukantianismus) und aus dieser Tradition hervorgehen (Wertphilosophie), während die Philosophie des Deutschen Idealismus dem Band »Philosophie des 19. Jahrhunderts« vorbehalten ist. Das Gewicht der Darstellung liegt auf der Herausarbeitung der Grundgedanken der Philosophen, deren Einfluss historisch bedeutsam und prägend wurde.
Die genauen Angaben der Werke der besprochenen Autoren und der wichtigen Literatur über sie finden sich am Ende des Bandes, wobei im Bedarfsfall die für die Zitate benutzten Werkausgaben durch ein Sternchen (*) vermerkt sind, was aber nicht notwendigerweise bedeutet, dass die betreffenden Übersetzungen immer unverändert oder aus der neuesten Auflage übernommen wurden. Die deutschen Übersetzungen von fremdsprachigen Titeln und Zitaten entsprechen nicht immer denen, die sich in den gängigen deutschen Werkausgaben finden. Während nämlich in lateinischen Überschriften das Thema mit »de« (über) eingeleitet wird, verwendet man bei einer deutschen Titelangabe normalerweise ein Stichwort ohne einleitende Präposition, z. B.: »De Homine« (Der Mensch).
In den ersten beiden Auflagen wurden die Einleitung, der Abschnitt »Rationalismus« und das Literaturverzeichnis von Harald Schöndorf verfasst. Autor des Textes des gesamten übrigen Textes der ersten beiden Auflagen ist Emerich Coreth. Für die 3. Auflage wurden Text und Bibliographie überarbeitet und um die Hälfte des bisherigen Umfangs erweitert. Sämtliche Änderungen und Erweiterungen gegenüber den vorigen Auflagen stammen von Harald Schöndorf.
Die 5. Auflage wurde nochmals durchgesehen, zum Teil nicht unerheblich überarbeitet und erweitert. Hierbei haben Maximilian Gräber und Anselmo Anduy Vu mitgearbeitet.
Bei den Literaturangaben zu den einzelnen Abschnitten werden philosophiegeschichtliche Werke wie Bréhier, Chevalier, Copleston, Erdmann, Fischer, Hirschberger, Höffe, Röd, Speck, (der neue) Überweg, Vorländer oder Windelband (/Heimsoeth) nicht eigens angeführt.
Literatur:Rombach 1981