Dieses Buch wäre ohne die vielen Gespräche, die wir mit klugen Menschen führen durften, die wir persönlich kennen oder mit denen wir seit Langem zusammenarbeiten, viel weniger breit und viel weniger tief geworden. Zu diesen Menschen gehören die in diesem Buch genannten und zitierten Gesprächspartner:innen und Autor:innen sowie viele mehr, die nicht namentlich erwähnt sind, die uns aber immer wieder zum Gedankenaustausch zur Verfügung standen und stehen. Ihnen allen, euch allen: Danke!
Ohne unsere Netzwerke, ohne die wechselseitige Bereitschaft zum Austausch und zum Weiterdenken könnten wir unsere Arbeit nicht machen und auch kein Buch schreiben. Zu den Quellen, die hier eingeflossen sind, gehören auch Publikationen diverser Thinktanks sowie zahlreiche Bücher und Studien. Für die diesbezügliche Unterstützung bei der Recherche danken wir Benedicta Solf und Moritz Lütgerath.
Unser größter Dank gilt Christoph Schlegel, der uns mit großer sprachlicher und intellektueller Kompetenz geholfen hat, dieses Buch zu schreiben. Seine Fähigkeit, komplexe Sachzusammenhänge in eine lesbare Sprache zu bringen, ist ebenso bemerkenswert wie seine Geduld und die stets positive und optimistische Einstellung zu diesem gemeinsamen Projekt, die uns über manche Hürde geholfen hat.
Natürlich gab es zahlreiche Schleifen und Iterationen. Integration unterschiedlicher Perspektiven, Ringen um die beste Lösung: Das ist es, woran wir glauben, und ja, das ist definitiv mühsam, aber es macht das Endprodukt besser.
Im Laufe der rund zwölf Monate von der ersten Telko bis zum Redaktionsschluss des Buches hat sich die Welt schnell weitergedreht, wir hatten Wahlen in den USA und in Deutschland. Wenn dieses Buch erscheint, wird sehr wahrscheinlich eine neue Bundesregierung ihre Arbeit aufgenommen haben. Es wird sich hier in Deutschland und in der Welt einiges verändert haben; manche Krise hat sich womöglich verschärft, andere werden in den Hintergrund gerückt sein.
Wir haben deshalb versucht, uns in diesem Buch von der Tagesaktualität zu lösen und uns auf die großen Linien zu konzentrieren, von denen wir sicher sind, dass sie Bestand haben werden. Und darauf, zu beschreiben, was diese Linien für Unternehmen bedeuten und wie diejenigen, die Führungsverantwortung tragen, darauf reagieren können – und oft müssen, wenn sie in den 2020er-Jahren erfolgreich sein wollen.
Denn das treibt uns beide um – menschlich, beruflich, als Bürgerin und Bürger dieses Landes: Wie können wir unseren Wohlstand, unsere Werte und unseren Einfluss als Land bewahren in dieser fragmentierten Welt, die als Wirtschaftswelt zunehmend politischen Zielen und manchmal auch irrationalen Motiven folgt? Wenn wir mit diesem Buch einen kleinen Beitrag dazu leisten können, diese Frage in den Köpfen zu verankern, haben wir unser Ziel erreicht. Warum? »Aus Liebe zur Zukunft«, wie ein Slogan des Digitalrats lautet, den wir hier gerne übernehmen. Und weil es um Zukunft geht und um die Liebe, ist es auch ein Buch für unsere Familien.
Berlin & Hamburg im Oktober 2021