Es dauerte nicht lange, bis Frau Wagner in Begleitung ihres Kollegen erschien. Der hatte einen Koffer dabei, von dem Theda vermutete, dass es sich um das Spurensicherungsset handelte.
Hein wollte sich verabschieden, doch Frau Wagner stellte sich ihm mit einem freundlichen Lächeln in den Weg. »Bleiben Sie bitte noch kurz, ich möchte Ihnen etwas zeigen.«
Theda hielt den Atem an. Würde Frau Wagner nun die Briefe herausrücken? Aber was hatten die mit Hein Krüger zu tun? Doch die Oberkommissarin zog keinen der Umschläge aus der Tasche, sondern ein Foto. »Kennen Sie diesen Herrn?«
Hein zog die Brauen zusammen und betrachtete das Foto. »Nein, nie gesehen«, sagte er nach einer Weile. »Ist das der Tote?«
Frau Wagner lächelte nur. Ihr Kollege stand bereits an dem Busch und klappte seinen Koffer auf. Mit dem Kopf ruckte Hein in seine Richtung. »Was soll der denn da finden? Verdächtige Fußspuren?«, fragte er abfällig.
»Zum Beispiel«, bestätigte Frau Wagner sachlich. Sie wandte sich an Anna. »Vielen Dank, dass du so aufmerksam warst. Bisher hatte sich unsere Suche auf den Garten von Frau Koch und das angrenzende Grundstück konzentriert.«
Was ja auch irgendwie logisch war, denn an der Stelle des Einbrechers wäre Theda bei der nächsten Gelegenheit auf die Straße gewechselt und hätte sich nicht durch die nachbarlichen Hecken geschlagen.
»Theda ist auf die Idee gekommen«, stellte Anna klar. »Wenn ich auf Zack gewesen wäre, hätte ich gleich heute Morgen die richtigen Schlüsse ziehen müssen.«
»Nur, dass du heute Morgen ja noch nichts von dem Einbruch wusstest, oder?«, fragte Frau Wagner. Wieder blieb ihr Ton sachlich, aber Theda fiel ihr scharfer Blick auf. Sie verdächtigte doch wohl nicht Anna des Diebstahls? Obwohl das gar nicht so weit hergeholt war ... Wenn Anna die Briefe von Herrn Gutbrodt sämtlich ungelesen zurückgeschickt hatte, hatte sie nichts mit diesem Mann zu tun haben wollen. Daher war ihr bestimmt daran gelegen, dass die Briefe nicht in seinem Zimmer gefunden wurden. Das würde aber zweierlei bedeuten: Anna musste gewusst haben, dass Gutbrodt die Briefe bei sich gehabt hatte. Und ihr musste bekannt gewesen sein, dass er sich auf der Insel aufhielt. Letzteres war sehr wahrscheinlich, denn wenn sie mit Brigitte und Marta geredet hatte, war garantiert der Name Gutbrodt gefallen ... Womöglich hatte Brigitte Koch auch ihr von ihrem anspruchsvollen Gast berichtet. Oder sie kannte ihn persönlich, wusste, wie er aussah, und hatte ihn auf der Fähre entdeckt.
»Ja, das stimmt«, sagte Anna und unterbrach damit Thedas Überlegungen. »Davon habe ich erst in der Schule gehört.«
Frau Wagner seufzte. »War ja klar. Ich will lieber nicht wissen, wo das nun wieder durchgesickert ist.« Ihr Blick zuckte flüchtig zu ihrem Kollegen, der sich unter dem Busch zu schaffen machte. Offenbar hatte er wirklich Fußspuren entdeckt. Theda wäre nur zu gerne hinübergegangen, um ihm bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Wann hatte sie schon mal Gelegenheit dazu, eine Spurensicherung zu beobachten? Doch vermutlich sah Frau Wagner das nicht gerne. Die hielt nun auch ihr das Foto hin. »Nur pro forma«, sagte sie.
Zu Thedas Erleichterung zeigte das Foto nicht den toten Gutbrodt, sondern ein Bild von ihm zu Lebzeiten. Er stand zwischen zwei anderen Herren, die jedoch abgeschnitten worden waren. Theda sah nur noch ihre Anzugärmel. Auch Gutbrodt trug einen Anzug und blickte sauertöpfisch in die Kamera. Theda schätzte, dass das Foto bei einem offiziellen Anlass entstanden war, einer Firmenfeier oder einer Preisverleihung oder Ähnlichem. Welchen Beruf Gutbrodt wohl gehabt hatte? Das konnte sie doch mal im Internet recherchieren. Ihr fiel auf, dass sie schon viel zu lange schweigend auf das Foto starrte, und sagte hastig: »Ja, das ist der Tote, den ich im Strandkorb gefunden habe.«
Frau Wagner reichte das Foto an Anna weiter. Nun wurde es interessant. Theda ließ Anna nicht aus den Augen. Ihre Miene zeigte nichts als Konzentration. »Nein, kenne ich nicht«, sagte sie.
»Nun, das ist merkwürdig«, sagte Frau Wagner. »Denn so, wie es aussieht, hat dieser Herr, von dem mittlerweile der ganzen Insel bekannt sein dürfte, dass es sich um Herrn Gutbrodt handelt, dir im letzten Vierteljahr mindestens zehn Briefe geschrieben.«
Anna sah ehrlich verwirrt aus. Entweder sie war eine begnadete Schauspielerin, oder sie wusste wirklich nichts von den Briefen.
»Briefe?«, wiederholte sie und betrachtete erneut das Foto, als könnte es ihr einen Hinweis geben. »Ich habe niemals Briefe von einem Herrn Gutbrodt bekommen.«
Schweigend zog Frau Wagner nun endlich einen der Umschläge aus ihrer Umhängetasche und hielt ihn Anna hin. Er steckte in einem verschließbaren, durchsichtigen Plastikbeutel, sodass Anna die Adresse ohne Zweifel erkennen konnte. Ihre Augen weiteten sich, und sie nahm der Polizistin den Beutel aus der Hand. »Aber ... wie kann das ... ja, das ist meine Adresse!« Sie drehte den Beutel um und betrachtete den Absender. »Diesen Brief habe ich noch nie gesehen!«
Ratlos sah sie Frau Wagner an, dann Theda und Hein. »Was hat das zu bedeuten?«
»Ich hatte gehofft, dass du mir da weiterhelfen könntest«, sagte Frau Wagner.
»Nein, ich ... was steht denn in den Briefen?«
»Sie hat doch schon gesagt, dass sie die Briefe nicht bekommen hat«, mischte sich Hein ein. »Da hat sich jemand einen Scherz erlaubt. Oder es liegt eine Verwechslung vor. Der Name Anna Färber ist ja nicht so selten, schätze ich.«
Anna schüttelte den Kopf. »Aber die Adresse stimmt doch!«
Was stand denn nun in den Briefen?« Die Hand, mit der sie Frau Wagner den Beutel zurückgab, zitterte leicht. »Waren die wirklich für mich?«
»Da gibt es ein Problem«, sagte Frau Wagner. Sie sah nicht Anna an, sondern Theda. Und ihr Blick war stechend. »Wir haben nur die leeren Umschläge gefunden.«
»Warum sollte Herr Gutbrodt denn leere Umschläge mit hergebracht haben?«, entfuhr es Anna. Ihr blasses Gesicht gewann wieder ein wenig an Farbe, fast, als wäre sie erleichtert darüber, dass die Briefe nicht aufgetaucht waren.
»Vielleicht wegen der Adresse?«, schlug Theda vor. Doch sie beantwortete ihre Frage gleich selbst. »Nein, dann hätte ein Umschlag gereicht. Und außerdem kannte er die Adresse sicher längst auswendig, so oft, wie er sie auf die Briefe geschrieben hat.«
Die Polizistin ließ sie nicht aus den Augen. »Wahrscheinlicher kommt mir vor, dass jemand die Briefe aus den Umschlägen entfernt und vom Tatort entwendet hat. Unterschlagung von Beweismitteln ist übrigens strafbar.«
Nun verstand Theda. Frau Wagner verdächtigte sie und bestimmt auch Hinnerk, dass sie die Briefe eingesteckt und nur die Umschläge zurückgebracht hatten. Vorwerfen konnte sie ihr das nicht, denn schließlich hatte Hinnerk tatsächlich Beweismittel unterschlagen, indem er einen der Umschläge hatte mitgehen lassen. Sie räusperte sich. »Wenn Sie darauf anspielen, dass wir einen der Umschläge versehentlich mitgenommen haben ...«
»Was? Waren Sie in dem Zimmer von Herrn Gutbrodt?«, fragte Anna verwirrt. »Warum das denn?«
»Nein, ich ... kam nur gerade an dem Haus von Frau Koch vorbei, als der Einbrecher die Flucht ergriffen hat.« Nachdem Hinnerk mit der Grazie und der Lautlosigkeit eines Rhinozerosses am Rosenspalier hochgeklettert war und besagten Einbrecher aufgeschreckt hatte. Diesen unrühmlichen Teil ließ Theda lieber aus. »Der Umschlag, den wir gefunden haben, war übrigens ebenfalls leer«, fügte sie stattdessen hinzu.
»War das so?«, fragte Frau Wagner und brachte das Kunststück fertig, lediglich die rechte Braue zu heben.
»Ja, das war so«, erwiderte Theda mit fester Stimme. »Und den Umschlag hat Hinnerk gleich am nächsten Morgen am Revier abgegeben.« Theda wusste nicht genau, ob er das wirklich schon morgens getan hatte, aber sie hoffte es.
»Dass Sie den Umschlag versehentlich mitgenommen haben, kaufe ich Ihnen so wenig ab wie die Tatsache, dass sie rein zufällig an der Pension von Frau Koch vorbeigekommen sind«, sagte Frau Wagner frostig. »Halten Sie sich bitte zukünftig aus den Ermittlungen heraus. Das gilt auch für Hinnerk. Genießen Sie Ihren Urlaub. Kümmern Sie sich um die Strandkorbvermietung. Was auch immer, aber überlassen Sie die Ermittlungen der Polizei.«
Theda hätte nun wohl besser den Mund halten sollen, konnte sich aber nicht beherrschen. »Also gibt es Ermittlungen? Heißt das, Herr Gutbrodt ist keines natürlichen Todes gestorben?«
»Fest steht, dass in die Pension von Frau Koch eingebrochen wurde. Den Einbrecher haben sie ja schließlich gesehen. Alles andere braucht Sie nicht zu interessieren.«
Nun regte sich doch Unmut in Theda, dass Frau Wagner sie derart zurechtwies. »Das ist schließlich die Strandkorbvermietung meiner Tante«, erinnerte sie. »Wenn ich einen Toten im Strandkorb finde, interessiert mich natürlich, wie er ums Leben gekommen ist.«
»Es ist aber nicht Ihre Sache, es herauszufinden«, sagte die Beamtin etwas freundlicher. »Sobald die laufenden Ermittlungen abgeschlossen sind, werde ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen.«
Das sollte wohl ein Entgegenkommen und Friedensangebot darstellen.
Hein hatte den Schlagabtausch, oder besser gesagt die Maßregelung, bisher schweigend verfolgt. Nun nutzte er die Gesprächspause, um sich an die Kapitänsmütze zu tippen. »Ich geh dann mal wieder an die Arbeit. Und mach dir keine Sorgen, Kleene. Diese Briefe können nur ein Missverständnis sein.«
Frau Wagner machte keine Anstalten, ihn aufzuhalten. Sie interessierte sich mehr für Anna. »Sagt dir der Name Gutbrodt denn überhaupt nichts?«
»Nein. Den habe ich gestern das erste Mal von Brigitte gehört.«
»Wie erklärst du dir denn, dass du die Briefe nicht zu Gesicht bekommen hast? Die sind zugestellt worden, müssen also in deinem Briefkasten gelandet sein. Wer hat noch Zugriff darauf außer dir?«
Anna wurde wieder blasser. Im Kontrast dazu tanzten rote Flecken auf ihren Wangen. »Nur Torsten. Aber warum sollte der mir Briefe eines Fremden vorenthalten und sich auch noch die Mühe machen, sie zurückzuschicken?«
»Ist das nicht deine Schrift?«
»Nein! Wie oft soll ich denn noch sagen, ich hab diesen Brief noch nie gesehen!«
Nach Annas Ausbruch herrschte Stille, bis auf das Zwitschern der Vögel, die sich bei ihrem Schmaus am Vogelfutterhäuschen nicht beirren ließen.
Fahrig strich sich Anna die Haare aus dem Gesicht. »Tut mir leid. Ich bin nur ... ich kann nicht glauben ... darf ich den Brief noch mal sehen?« Sie musterte die Vorderseite und atmete aus. »Das ist nicht Torstens Schrift. Er hat dieses Zurück an den Absender da nicht draufgeschrieben.«
»Sicher? Das ist Druckschrift ohne besondere Merkmale. Die Buchstaben könnte jeder so hinbekommen haben.«
Anna schüttelte energisch den Kopf. »Nein. Torsten hat eine Sauklaue. Selbst, wenn der Druckbuchstaben schreibt, sehen die krumm und schief aus. Nicht wie diese hier, die sind viel zu ordentlich.« Sie reckte das Kinn. »Außerdem würde er so etwas niemals tun. Er unterschlägt mir doch nicht meine Briefe! Aus welchem Grund auch? Dieser Herr Gutbrodt ist ein Fremder, wir haben überhaupt nichts mit ihm zu tun.«
»Vielleicht hat er die Briefe aus dem Grund zurückgeschickt? Weil er sie auch für ein Missverständnis gehalten hat?« Annas Einwendungen zu Torstens Handschrift schienen Frau Wagner nicht überzeugt zu haben.
Zu Thedas Überraschung lachte Anna nun. »O nein. Das würde er nicht tun. Nicht, ohne die Briefe geöffnet zu haben. Dazu ist er viel zu neugierig. Vor allem wenn ... was hast du gesagt, wie viele Briefe Herr Gutbrodt verschickt hat?«
»Wir haben zehn Umschläge gefunden. Es könnten auch mehr gewesen sein.«
»Nein, da hätte Torstens Neugier ja keine Grenzen gekannt, warum mir zehn Mal ein fremder Mann schreiben würde. Er hätte wohl gedacht, dass ...« Ihre eben noch heitere Miene verschloss sich. »Jedenfalls hätte er die Briefe geöffnet. Aber er scheint sie genauso wenig gesehen zu haben wie ich. Ich glaube nicht, dass die Briefe jemals in unserem Briefkasten gelandet sind.«
»Hast du dafür eine Erklärung?«
Anna hob die Schultern. »Nein. Vielleicht ein Aushilfsbriefträger? Von wann ist denn der neuste Umschlag?«
Der Poststempel auf dem Umschlag, den Hinnerk gefunden hatte, war bereits mehrere Wochen alt.
»Dazu kann ich leider nichts sagen.« Frau Wagner sah nicht aus, als würde sie das bedauern. Die Stimmung zwischen ihr und Anna kam Theda angespannt vor. Wie Freundinnen gingen sie jedenfalls nicht miteinander um, nicht mal wie Bekannte, die sich mochten. Ob da früher einmal etwas zwischen ihnen vorgefallen war? Oder konnten sie sich einfach nicht riechen? So was kam vor, wie Theda aus eigener Erfahrung wusste.
Der Kollege von Frau Wagner gesellte sich zu ihnen. »Keine Schuhabdrücke«, sagte er. »Der Boden unter dem Gebüsch war zu aufgewühlt, als wären vier Leute da rumgetrampelt. Einer auch noch mit Gummistiefeln.«
Das konnte hinkommen ... der Einbrecher, Torsten und Hein. Und sehr wahrscheinlich waren auch Fußabdrücke von Anna zu finden, denn schließlich war es ihr Garten.
Frau Wagner warf ihm einen strafenden Blick zu. »Über die Ergebnisse unterhalten wir uns später.«
Die Aussage war klar: Ihr passte nicht, dass er vor Anna und Theda Informationen preisgab. Frau Wagner schien heute keinen guten Tag zu haben. Brüsk verabschiedete sie sich von Anna und Theda und verließ mit einem sichtlich bedröppelten Kollegen den Garten.
Theda warf einen Blick auf die Uhr. Wenn sie vor Hinnerks Besuch noch E-Mails checken und beantworten wollte, sollte sie nun auch bald gehen. Außerdem wollte sie unbedingt die Brosche untersuchen. »Vielen Dank für den Tee und die leckeren Prüllerkes«, sagte sie zu der nachdenklich in die Ferne schauenden Anna. »Wirklich mysteriös, das mit den an Sie adressierten Umschlägen. Übrigens scheint Herr Gutbrodt Sie jedenfalls nicht persönlich gekannt zu haben.«
»Nein, natürlich nicht, woher auch?«
»Ich meine, er hat Sie auf der Fähre nicht erkannt. Wenn er so dringend mit Ihnen Kontakt aufnehmen wollte, dass er zehn Briefe geschrieben hat, wieso hat er Sie dann nicht bereits auf der Hinfahrt nach Wangerooge angesprochen?«
»War er denn auf derselben Fähre wie wir?«
Ach so, das wusste sie ja gar nicht. Theda erzählte ihr kurz, wie ihr Herr Gutbrodt unangenehm an der Gepäckausgabe aufgefallen war.
»Das wird ja immer merkwürdiger«, murmelte Anna. »Jedenfalls spricht das dafür, dass er gar nicht mich, sondern eine andere Anna Färber gemeint hat.«
Diesen Schluss hielt Theda für voreilig, doch sie ließ Annas Kommentar auf sich beruhen und verabschiedete sich. Am Gartentor begegnete ihr ein junger Mann mit blond gesträhnter Surfermatte, T-Shirt, Shorts und türkisblauen Sneakers. War das Torsten, Annas Ehemann? Der sah aber gar nicht wie über dreißig aus.
»Hallo!«, sagte er überrascht und hielt ihr das Türchen auf. »Hab ich netten Besuch verpasst?« Er grinste sie mit lausbübischem Charme an. „Ich bin Torsten.“
Theda grinste zurück, stellte sich kurz vor und erwähnte, dass Anna sie zum Tee eingeladen hatte. Sie überlegte, ob sie eine Bemerkung dazu machen sollte, dass er auch Frau Wagner verpasst hatte, doch sie entschied sich dagegen, da sie Anna nicht vorgreifen wollte. Möglich, dass sie Torsten gar nichts von den Umschlägen und den Vermutungen der Oberkommissarin erzählen wollte ... Da ihr sonst nichts Schlagfertiges einfiel, beließ sie es dabei und machte sich auf den Heimweg. Sie drehte sich noch einmal um und sah Torsten im Haus verschwinden. Kurz darauf schallte schon Annas erhobene Stimme aus dem Garten. Wenn Theda sie bis auf die Straße hören konnte, musste sie ziemlich laut sprechen ...
Lauschen gehörte sich nicht. Vor allem nicht, wenn man dabei durch den Nachbarsgarten zu einem gewissen Loch in einer Hecke schleichen musste, um auch jedes Wort mitzubekommen ...