Unter den tausend Anregungen im anregungsreichen London-Jahr 1966/67 (> ABBEY ROAD, > ÄRSCHE) auch die aus der Royal Albert Hall. Die Sommerkonzerte, die «Proms», waren noch nicht «in», es war ziemlich leicht, Karten zu kriegen, jedenfalls für die Plätze, die für uns Studenten infrage kamen: die Stehplätze im obersten Rang. Dort hörte ich im Sommer 1967 zum ersten Mal eine Mahler-Symphonie. Und den etwas vertrauteren Beethoven, so live, so wild und heiter wie nie. Und die Briten Holst und Elgar («Pomp and Circumstance»). Die elementare Erfahrung: wie auch die klassische Musik Hunderte von Menschen in Rausch versetzen kann.