Alexander Hall

Nach fünfunddreißig Jahren wieder in Princeton, beim alten Ted Ziolkowski, der als junger Germanist einst die Gruppe-47-Tagung mitorganisiert hatte, er öffnet mir auch die Alexander Hall, wo 1966 an einem Tag die großen Debatten zwischen amerikanischen und deutschen Autoren stattgefunden hatten. Der Ort, wo die Feindschaft zwischen Grass und Fried sich verhärtete und wo ich mich in Susan Sontag fernverliebte, wo der Spott über die Veranstaltung «The Writer in the Affluent Society», von der Ford-Stiftung gesponsert, nahelag. Dort begann ich zu lernen, als Autor im Kapitalismus mit Widersprüchen zu leben. Die Kulissen des Saals waren noch da, Holztäfelung, ein wildes Wandgemälde zu vergessenen griechischen Mythen, Alexander inclusive.