Ein tüchtiger Bauer wie der Nachbar in Wehrda, Jakob Döring, in der Nazizeit gleichzeitig Ortsbauernführer und Schwager des Widerstandsmannes Dr. Groscurth (> ANNELIESE), wachte auch zwanzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg noch jede Nacht schreiend auf von seinen Alpträumen aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs. Doch darüber redete man nicht. Seinem Sohn Wilhelm, der mir dies Geheimnis anvertraute, den Hof übernahm und auf dem Schweinemarkt zwei, drei Jahrzehnte mithielt, verdanke ich die Ahnung, was ein wirklicher Alptraum ist und was der «Schützengraben» bedeutet haben muss – mehr als durch Ernst Jünger.