Auf halber Höhe über Bielefeld, im Dachgeschoss der Villa eines greisen Fabrikanten (der mit seinen weltberühmten Registrierkassen dramatisch pleitegegangen war, weil er an der Mechanik festhielt und die Elektronik ablehnte). Zweieinhalb Jahre, von 1981 bis 1984, war Bielefeld ein guter Ort für eine junge Familie erst mit einem, dann mit zwei Kindern. Vor der Tür der Teutoburger Wald, wenige Minuten zur Innenstadt und zum Bahnhof, dank der Universität und Hentigs Laborschule viele angenehme, gescheite Leute und Freunde, dazu eine ordentliche Verwaltung, eine vorübergehend respektable Fußballmannschaft (> ARMINIA), die ersten Grünen sowie Dritte-Welt-Gruppen. Erfahrungen aus dem Rotbuch-Kollektiv kamen jetzt dem Kinderladenprojekt «Bunter Sandkasten» zugute. Diese Provinz habe ich immer verteidigt, nur ihren häufigen Regen nicht. Und doch schwer zu fassen, dies bundesdeutsche Leben in einer mittelgroßen Großstadt, «Oberzentrum», es brauchte den Roman > ADENAUERPLATZ, um Bielefeld einigermaßen zu verstehen.