Wie Jean Amery änderte auch er seinen Mayer in Amery. Ein Autor aus der Gruppe 47, der ganz untypisch für diese Gruppe war, lachender Linkskatholik, Romancier und Satiriker («Leb wohl, geliebtes Volk der Bayern»). Später ein kluger Vorsitzender des Schriftstellerverbandes, da lernte ich ihn schätzen. Vor allem war er ein entscheidender, leider völlig vergessener Vorreiter der ökologischen Bewegung. «Die Grenzen des Wachstums» lagen seit 1972 auf den Tischen, und Amery legte in seinem Bestseller «Natur als Politik» den Akzent auf das Politische. Seine Forderung «Die Ökonomie als irrationale Leitwissenschaft der Politik muss der rationalen Leitwissenschaft Ökologie weichen» steht seit 1976 im Raum.