Anna D., mit der ich in der frühen Studentenzeit gern ein Paar gewesen wäre (doch sie liebte einen älteren, leider sympathischen Herrn), zumal wir nach außen hin als solches galten, selbst von Ingeborg Bachmann als «schönes Paar» bewundert, wie Klaus Roehler später behauptete.
Anna Grass, wie sie am Strand in Südfrankreich (> AIGUES-MORTES) ihre Ballettsprünge machte.
Anna Jonas (1944–2013), vergessene Autorin der achtziger und neunziger Jahre, als Vorsitzende des Berliner Schriftstellerverbands Kämpferin gegen die Neigungen zu DDR-Meinungen im Bundesvorstand, was zu dessen Niedergang führte, auch ich trat 1988 aus.
Anna Thalbach, die ich als Kleinkind 1976 mit ihren Eltern Kathi Thalbach und Thomas Brasch (> ANLEHNUNG, > AUSREISE) früh um halb sechs am Bahnhof Zoo an dem Tag abholte, als sie die DDR verließen, und die 2001, direkt nach dem 11. September, im Schloss Charlottenburg bei der Buchpremiere aus dem «Königsmacher» las.