Roman, ungeschrieben: Beim schmissigen, wuchtigen, witzigen «Ball im Savoy» von Paul Abraham in der Komischen Oper bleiben in all dem Operettenspaß zwei Dinge im Kopf. Wenige Wochen nach der Uraufführung Ende Dezember 1932 im Großen Schauspielhaus in Berlin kamen die Nazi-Barbaren und machten sofort Schluss mit solchen Späßen, setzten die Operette ab und vertrieben auch Abraham. Sein Exil in den USA verläuft glücklos, 1946 steht er auf der Madison Avenue in New York und dirigiert den Verkehr, als wären Autos, Fußgänger sein Orchester. Die Polizei holt ihn ab, bringt ihn in eine Anstalt, in der er über Jahre weiter verkümmert. Der Roman müsste die Stunde oder halbe Stunde erfassen, die der Dirigent auf der Madison Avenue steht und die Autos dirigiert, Innenperspektive und Außenperspektive in schnellen Schnitten – bis die Polizei kommt.