Einer der sogenannten Stolpersteine vor unserem Haus erinnert an Leo Abramczyk, ermordet 1942 in Łódź. Bei der Recherche zu unserem einstigen Hausbewohner kommt heraus, dass es nach seiner Deportation eine längere Korrespondenz gab über knapp sechs Reichsmark, die Abramczyk der Gasag noch schuldete. Der Nachbar, der die Akten studierte, hat nicht nachgezählt, wie viel Porto die Gasag ausgab, um diese sechs Mark von den SS-Behörden in Berlin und Polen einzutreiben. Was am Ende nicht gelang.