Ada Lovelace (1815–1852), im späten 20. Jahrhundert entdeckt und gefeiert als erste Programmiererin, war Mathematikerin und arbeitete für Charles Babbage, der einen Computer-Vorläufer baute, der nie funktionierte. Lovelace, nebenbei Tochter von Lord Byron, hatte die Idee, das binäre Zahlensystem von Leibniz mit Null und Eins zu verwenden. Eine Lösung, auf die knapp hundert Jahre später erst wieder Konrad Zuse kam (> AUDIMAX). Auch deshalb machte ich im Roman «Die Frau, für die ich den Computer erfand» Ada Lovelace zur fernen Geliebten und Anregerin Zuses (1910–1995). Und zur Patin seiner Rechner, so wurden aus Z 1, Z 2, Z 3 (der erste Computer der Welt!) im Roman A 1, A 2, A 3 und so weiter. Die Gesetze der Fiktion sind selten so simpel wie hier: Der Weg von Z zu A ist kürzer als der Weg von A zu Z.