1971 kaufte ich eine Siemens-Aktie im Nennwert von fünfzig D-Mark, um für die Arbeit an der satirischen Festschrift «Unsere Siemens-Welt» auch die für Aktionäre bestimmten Informationen zu erhalten. Nach dem Prozess verkaufte ich sie wieder. Für mich als kapitalismuskritischen Menschen waren Aktien tabu, aber ich ließ eine Nebenfigur in «Ein Held der inneren Sicherheit» vor sich hin spekulieren. Nach ein bisschen «Manager Magazin»-Lektüre merkt man, wie leicht es wäre, gerade gegen die aktuellen Trends und langfristig auf neue Technologien setzend Gewinne einzustreichen. Hätte ich das getan, was meine Figur sich vorgestellt hatte, wäre ich in den achtziger Jahren ein reicher Mann geworden. Hätte, hätte, Lieferkette. Erst in jüngster Zeit steckt der alte Antikapitalist und vielfache Facharztpatient das wenige Geld, das er übrig hat und sonst als Tagesgeld geparkt hätte, lieber in Pharmaaktien.