Im Raum roch es nach Kupfer und Pisse. Beides ging von Gino aus. Der Kupfergeruch stammte von den trocknenden Lachen vergossenen Blutes. Es war auch an die Wände gespritzt. Auf Levis Kleidung. Auf den Boden. So ziemlich überallhin. Levi hatte die Weitsicht besessen, seinen Anzug abzulegen, bevor es begonnen hatte. Er trug stattdessen einen blauen Arztkittel und war sich sicher, dass er aussah, als hätte er gerade ein Schwein geschlachtet.
Jeder von Ginos Fingern war mehrfach gebrochen, sein Gesicht glich einem blutigen Brei, zudem hatten ihm die anderen Mafiosi das linke Ohr sauber abgerissen. Danach hatte Levi übernommen. Er wollte nicht, dass Gino abkratzte, bevor er herausrückte, was Levi brauchte. Aber sogar Levi hatte seine Grenzen. Er war sich ziemlich sicher, dass er bei einem der letzten Schläge einen Wangenknochen brechen gespürt hatte. Danach war der Mann bewusstlos geworden ... schon wieder.
Levi schaute hinüber zu Tony, der etwas abseits stand und das Geschehen beobachtete. »Weck ihn auf.« Mittlerweile war es fast sechs Uhr morgens, und Levis Verstand erinnerte ihn daran, dass nur noch sieben Tage verblieben.
Von einer Halterung hinter Gino hing ein Infusionsschlauch, ein Überbleibsel von der ersten Ohnmacht des Mannes. Einer
der Mafiosi hatte dem Mann eine Leitung direkt in die Halsschlagader gelegt. Tony steckte eine Spritze in den Infusionsanschluss, injizierte irgendetwas, und nach wenigen Sekunden öffnete Gino flatternd die Lider. »Bitte bringt mich einfach um. Ich hab keine kleinen Mädchen mit ’nem schwarzen Wagen entführt.«
Die Tür öffnete sich, und Dino kam herein. Der Capo trug noch seinen Anzug. »Heilige Scheiße. Lebt er noch?« Er trat an Levi heran, wobei er der Sauerei auf dem Boden auswich. »Was wissen wir?«
Levi trat Gino hart ins Schienbein. »Fiorucci, erzähl mir noch mal was über die Transaktion, die ich gestern am Union Square bezeugt hab.«
Ginos Kopf baumelte hin und her. Sah so aus, als versuchte er, ihn zu heben, schaffte es jedoch nicht recht. Gut möglich, dass er bei der letzten Tracht Prügel den einen oder anderen Muskelfaserriss im Hals erlitten hatte.
Tony packte den Kerl an den Haaren und zog den Kopf hoch, damit ihm Dino ins Gesicht sehen konnte.
»Ich ... ich ... Was wollt ihr von mir ...«
»Union Square. Erzähl mir von dem Typen, den du gestern bezahlt hast. Wofür war das Geld?«
Ginos Lider zuckten. Blutbläschen blubberten aus seiner Nase. »Ich hab 50 Riesen für Papiere und ein Ladungsverzeichnis bezahlt.«
»Wofür waren die Papiere?«
»Pässe und Ausweise für die Mädchen.« Gino stöhnte. Sein rechtes Auge fing unkontrolliert zu zucken an. »Sie kommen auf ’nem Frachter in ’nem Dutzend Versandcontainern voll Reis rein.«
»Was hast du mit den Mädchen vor?«
»Verkaufen. Ich hab überall an der Ostküste Käufer, die Schlange stehen. Die Mädchen sind erste Sahne. Was glaubt ihr wohl, wie ich sonst 500 Riesen im Monat ranschaffe?«
Dinos Züge liefen hochrot an. Mit gefährlich leiser Stimme fragte er: »Wie alt sind diese Mädchen?«
Gino setzte ein spöttisches Lächeln auf und wurde klarer. Mit seinem Grinsen offenbarte er vorn zwei fehlende Zähen und mehrere abgebrochene. »Unterschiedlich. Keine älter als zwölf. Ein paar sind gerade richtig. Wahrscheinlich ungefähr so alt wie deine Donna.«
Bevor Levi auch nur reagieren konnte, zog Dino einen Smith & Wesson Revolver und gab drei Schüsse in Ginos Brust ab.
»He!«, stieß Tony hervor und sprang von Ginos erschlaffendem Körper zurück. »Du hättest mich treffen können!«
In Levis Ohren klingelte es schmerzhaft. Er seufzte, als der Geruch von Ausscheidungen die Luft erfüllte. Gino hatte die Kontrolle über seinen Darm verloren, außerdem sammelte sich zusammen mit weiterem Blut auf dem Boden Urin, der vom Stuhl tropfte.
Aus Gino würde er keine weiteren Antworten herausbekommen.
»Hol mich der Teufel.« Dino schüttelte den Kopf und wandte sich an Levi. »Den Flur runter ist ’ne Dusche. Mach dich sauber und zieh dich um. Ich lasse die Jungs hier aufräumen.«
Kaum hatte Levi den Raum verlassen, atmete er tief die frischere Luft ein. Seine Muskeln pochten von der körperlichen Anstrengung, und er roch wie die Folterkammer, die er hinter sich ließ.
Diesen Teil seines Jobs hasste er.
Levi lief in einem leeren Bereich des Parkplatzes seines Hotels auf und ab, während er telefonierte. »Ehrlich, mir bleibt nicht mehr viel Zeit, Denny. Kannst du mir die Ortungsgeräte bis morgen beschaffen? Diesen Regierungstypen traue ich nicht
weiter, als ich sie werfen kann. Ich muss in der Lage sein, nachzuverfolgen, wohin sich diese Ratten verziehen, wenn ich die Bombe auf sie abwerfe.«
»Das kann ich toppen. Ich kann in den Zug steigen und in ein paar Stunden bei dir sein.«
»Nein, hier sind zu viele Augen auf alles gerichtet. Ich will nicht, dass du das Risiko eingehst. Im Augenblick bin ich nicht mal mehr sicher, wer die Guten und wer die Bösen sind.«
»Levi, dir ist schon klar, dass manch einer glauben könnte,
du gehörst zu den Bösen, oder?«
»Damit hab ich kein Problem. Wenn’s dieses kleine Mädchen rettet, bin ich gern der Albtraum, von dem die Leute mit gedämpfter Stimme erzählen, um unartige Kinder zu erschrecken.«
»Na schön, mein Freund, ich hab alles eingepackt. Wie’s aussieht, liegt dein Hotel an einer frühen Zustellroute von FedEx. Wenn wir Glück haben, ist das Paket gegen acht Uhr morgens bei dir.«
»Klingt super.« Levi wurde klar, dass er beinah etwas vergessen hätte. »Sag, Denny, kannst du mir schnell den Besitzer des Suburban raussuchen? Du weißt schon, der Wagen mit dem Fingerabdruck.«
»Sicher. Warte kurz, ich ruf das Foto des Berichts auf.«
Ein Wagen rollte durch die Gästezufahrt des Hotels und parkte ein paar Dutzend Meter entfernt. Levi ging weiter weg.
»Sieht so aus, als wär’s ein Regierungsfahrzeug gewesen.«
Levi blieb zwischen einer Buick Limousine und einem Nissan SUV stehen. »Wirklich? Wie zum Teufel kommt der Fingerabdruck eines Mobsters in ein Regierungsfahrzeug? Kannst du irgendwie rausfinden, wer den Wagen ausgefasst hat?«
»Ich glaub schon, weiß aber nicht, ob ich bis morgen Zugriff auf die Information kriege. Ich setz mich gleich in der Früh mit meinen Jungs in Verbindung.«
»Okay, Denny. Vielen Dank für alles. Wir rechnen ab, wenn
der ganze Mist vorbei ist.«
»Alles klar, Mann. Ich geh jetzt mit deinem Zeug los. Kannst morgen früh damit rechnen. Bis dann.«
Damit war die Leitung tot, und Levi sah auf die Armbanduhr. Er wählte eine andere Nummer und hielt sich das Handy erneut ans Ohr.
Es klingelte einmal ... zweimal ... Zu Beginn des dritten Klingelns wurde abgehoben. »Hallo?«
»Yoshi? Sind Sie zufällig in Washington?«
»Oh, hallo, Levi. Äh ... ja, bin ich. Was gibt’s?«
»Können Sie mich am Union Square in der Nähe des Springbrunnes treffen?«
»Klar, denk schon. Wann?«
»In einer halben Stunde?«
»Ich setz mich sofort ins Auto.«
»Okay, bis dann.«
Levi ging zu seinem Mietwagen und öffnete den Kofferraum. Er enthielt den Einsatzkoffer, den er immer bei sich hatte. Eine von Dennys kleinen Spezialitäten. Levi schlug den Kofferraumdeckel zu und sprang in den Wagen.
Levi schlenderte über den Union Square. Sein Blick schwenkte auf der Suche nach Yoshi hin und her. Gelegentlich spürte er ein Kribbeln seiner Baseballmütze, und er drehte sich um, sah jedoch nichts Offensichtliches oder manchmal höchstens eine Überwachungskamera, die auf ihn geschwenkt war. Dennys Mütze zur Beobachtungserkennung hatte unvermeidliche Macken, doch er fand es besser, wenn sie zu oft ansprach als zu selten. Die Mütze strahlte konstant Infrarotlicht in alle Richtungen aus. In der Regel registrierte Dennys Konstruktion nichts, wenn das Signal reflektiert wurde. Nur, wenn es sich regelmäßig wiederholte, wurde ein Alarm ausgelöst.
Und das kam nur vor, wenn jemand Levi beobachtete. Dann folgten ihm die Augen des Beobachters, und das unsichtbare Licht wurde konstant reflektiert, wodurch eine der Metallstreben in der Mütze ein leichtes Kribbeln in Levis Kopfhaut jagte. Vermutlich sah er wie ein nervöser Eigenbrötler in einer Menschenmenge aus, doch Levi schätzte die Erfindung sehr.
Eine der Streben kribbelte, und er schaute in die Richtung. Eine blonde Frau sah ihn an. Kaum hatten sie Augenkontakt, senkte sie den Blick und errötete.
»Levi!«
Als er sich umdrehte, sah er Yoshi, der mit besorgter Miene auf ihn zu lief. »Ich bin hergekommen, so schnell ich konnte. Gibt’s was Neues über June?«
Levi schüttelte den Kopf. »Tut mir leid, noch nicht. Ich wollte Sie um einen Gefallen bitten, aber dabei nicht belauscht werden.« Er zeigte zum anderen Ende des Platzes, und die beiden setzten sich in Bewegung. »Können Sie Junes Mutter anrufen und für uns ein Treffen mit ihr vereinbaren?«
»Sicher, ich glaub schon. Aber warum? Und was hat es damit auf sich, dass Sie nicht belauscht werden wollen?«
Levi wünschte, er hätte schon früher daran gedacht. »Na ja, ich hab noch mal darüber nachgedacht, was in der Nacht der Entführung passiert ist. Woher wusste der Entführer, dass die Mutter Pizza bestellen würde? Sie haben gesagt, dass sie nicht besonders oft Essen bestellt. Wie konnte der Entführer also wissen, dass er dem Zusteller auflauern musste und sich so Zutritt in die Anlage verschaffen könnte?«
Yoshis Augen weiteten sich. »Scheiße, ich hab keine Ahnung.«
»Ich will Helen Wilsons Wohnung auf irgendwas Ungewöhnliches durchsuchen.«
»Mal sehen, ob ich das arrangieren kann.« Yoshi holte sein Handy heraus.
Levi legte dem Mann die Hand auf die Schulter. »Was immer Sie sagen, gehen Sie davon aus, dass jemand zuhört. Sie verstehen, was ich meine, oder?«
Yoshi nickte, als er das Telefon ans Ohr hob. Kurz darauf lächelte er. »Hallo, Miss Wilson. Yoshi hier. Ich hab mich gefragt, ob Sie heute Abend zu Hause sind. Ich würde gern kurz die Wohnung überprüfen, und mir wäre recht, wenn Sie dabei anwesend sind.« Er verstummte, bevor er nickte. »Okay, dann sehen wir uns gleich.«
Levi zog eine Augenbraue hoch. »Miss Wilson? Erscheint mir ein bisschen unpersönlich. Ich dachte, Sie beide stehen sich näher.«
Yoshi zuckte mit den Schultern. »Am Telefon spielen wir immer die Rollen des Sicherheitsmitarbeiters und der Mieterin. Nur manchmal, wenn June schon im Bett ist, treffen wir uns bei den Schaukeln auf dem Spielplatz und reden.«
»Reden? Verstehen Sie mich nicht falsch, aber so, wie Sie über sie gesprochen haben, dachte ich, sie beide hätten eine Affäre. Irre ich mich da?«
Yoshis Züge liefen hochrot an. »I-ich hätte gern eine Beziehung, aber es ist noch zu früh. Und zu kompliziert. Ich könnte nie ...«
»Sie müssen mir nichts erklären.« Levi schmunzelte und klopfte dem Mann auf den Rücken. Er fand beinah charmant, wie nervös er wirkte. »Gehen wir erst einen Happen essen und dann zu ›Miss Wilson‹.«
Levi beobachtete, wie Yoshi an Helen einen handgeschriebenen Zettel überreichte, auf dem stand: Sag nichts. Er will deine Wohnung auf Abhörgeräte überprüfen.
Ihre Augen wurden groß, dann nickte sie, um anzuzeigen, dass sie verstanden hatte.
Yoshi und Levi traten ein. Levi öffnete seinen Koffer und entnahm ihm ein stabförmiges Gerät mit einer kleinen Öse am Ende. Es erkannte nicht nur aktive Abhörgeräte, sondern auch passive, die sich nur durch Bewegung oder Schall einschalteten.
Hotelzimmer hatte Levi damit schon viele Male abgesucht. Eine ganze Wohnung jedoch würde länger dauern. Er entschied, sich methodisch von einem Ende zum anderen vorzuarbeiten.
Den Anfang bildete der Nachttisch neben Helens Bett. Er hob den Hörer des schnurgebundenen Telefons ab und fuhr mit dem Stab darüber. Am Handteil blinkte eine kleine rote LED. Er holte seinen Koffer und entnahm ihm ein mit einem Metallgeflecht ausgekleidetes Behältnis, das sowohl schall- als auch signaldicht war. Als er die Abdeckung der Sprechmuschel des Telefons abschraubte, fiel ein fingernagelgroßes Gerät heraus. Er warf es in das Behältnis und setzte die Suche fort.
Yoshi kritzelte etwas auf einen Zettel, den er Levi zeigte.
War das eine Wanze?
Levi nickte. Einen Moment lang hielten sich Helen und Yoshi an den Händen und starrten sich gegenseitig an.
Levi brauchte fast eine Stunde für das gesamte Apartment. Er sammelte sämtliche elektronischen Überwachungsgeräte ein, die er finden konnte. Sicherheitshalber suchte er dort, wo er Wanzen gefunden hatte, zusätzlich nach Fingerabdrücken. Es gelang ihm, einige sicherzustellen.
Schließlich schloss er den Behälter mit den Wanzen und atmete erleichtert durch. »Die Wohnung war geradezu verseucht. Sämtliche Telefone, oben auf dem Porzellanschrank, unter dem Kaffeetisch, in jedem Badezimmer und in Junes Schlafzimmer. Da wollte Sie jemand unbedingt im Auge behalten.«
»Aber wer?«, fragte Helen mit entsetztem Gesichtsausdruck. »Ich versteh das nicht. Soll ich jemanden
anrufen?«
Levi und Yoshi verneinten gleichzeitig.
»Vorläufig wäre es am besten, alles zu belassen, wie es ist«, sagte Levi. Er schüttelte den Behälter mit den Abhörgeräten. »Die lasse ich von jemandem überprüfen. Unternehmen Sie noch nichts. Hatte irgendjemand Zugang zu Ihrer Wohnung?«
Helen zuckte mit den Schultern. »Ja, sicher. Jede Menge Leute. Die Polizei und das FBI sind in jedem Zimmer gewesen.«
»Und vor der Entführung?«, fragte Yoshi.
»Na ja, ich würde sagen, auch damals schon. Wir hatten eine Geburtstagsfeier für June. Und ich hatte Leute von der Arbeit zu Besuch. Ich hab keine Ahnung, von wem die Dinger installiert worden sein könnten oder wie lange sie da waren.«
»Ist schon gut.« Yoshi legte Helen die Hand auf die Schulter, und sie legte ihrerseits die Hand auf seine.
Zu Levi meinte sie: »Haben Sie mit Junes Großvater geredet?«
»Ja.«
»Und?« Erwartungsvoll sah sie ihn an.
»Ich glaube, er würde so gut wie alles tun, um sie zu retten. Er ist untröstlich darüber, was passiert ist.«
Sie bedeutete Levi, näher zu kommen.
Er beugte sich zu ihr, und sie flüsterte: »Der Entführer fordert Lösegeld. Zehn Millionen Dollar.«
Levi nickte. »Was hat das FBI dazu gesagt? Ich vermute, Sie haben keine zehn Millionen Dollar.«
»Die haben gesagt, sie tun alles, was sie können, um June zu finden, und mir wurde empfohlen, nicht zu bezahlen, selbst wenn ich die zehn Millionen hätte – was nicht der Fall ist. Man hat mir erklärt, dass ich sonst jedes Druckmittel verliere.«
»Tja, das ist nicht ganz falsch. Sie haben noch fast sechs Tage, bis das Lösegeld fällig ist ...«
Helen schnappte nach Luft. »Woher wissen Sie das?«
Levi lächelte, als ihn sowohl Helen als auch Yoshi verdutzt anstarrten. »Glauben Sie mir, ich tue auch, was ich kann. Sagen Sie niemandem etwas. Ich versuche gerade, den oder die Täter aufzuscheuchen. Wenn mir das gelingt, besteht vielleicht die Chance, sie vor Ablauf der Frist zu finden.«
Helens Hände fingen zu zittern an, und Yoshi hielt sie fest. »Das ist wirklich schwer ...«
»Tatsächlich«, sagte Levi, »hab ich eine Idee. Vielleicht können wir die Wanzen verwenden. Wenn es Ihnen recht ist, würde ich gern eine wieder am Porzellanschrank anbringen. Wir können sie gegen den benutzen, der sie installiert hat. Damit er glaubt, wir hätten sie übersehen. Sind Sie damit einverstanden, Helen?«
»Ich ... ich denke schon. Ich muss nur vorsichtig sein.«
»Gut. Und wenn ich Ihnen mal eine Nachricht aufs Handy schicke, möchte ich, dass Sie sich einen Vorwand einfallen lassen, um sie laut vorzulesen.«
Helen schaute zwar verwirrt drein, nickte aber.
Levi legte einen Finger an die Lippen, deutete Stille an. Dann öffnete er den Behälter, entnahm ihm eine Wanze und platzierte sie wieder auf dem Porzellanschrank.
Danach legte er Yoshi die Hand auf die Schulter. »Ich geh jetzt mal. Muss mich um einige Dinge kümmern.«
Levi verließ die Wohnung, recherchierte die nächstgelegene FedEx-Annahmestelle für Expresssendungen und schickte dann eine Nachricht mit einer Reihe von Namen an Denny.
Allmählich fügten sich die Puzzleteile zusammen. In Levis Kopf bildete sich ein Plan.