Die Kaiser des julisch-claudischen Kaiserhauses gehören zu den faszinierendsten Figuren der römischen Geschichte. Augustus, der bekannteste von ihnen, begründete die Herrschaftsform des Prinzipats und damit die julisch-claudische Dynastie. Doch Tiberius, Caligula, Claudius und Nero lediglich als ‚Nachfolger des Augustus‘ zu begreifen, wird ihnen nicht gerecht. Jeder dieser Kaiser prägte das Römische Reich anders und gestaltete seine Herrschaft individuell.
Verständlich und übersichtlich schildert der Einführungsband die komplexen historischen Abläufe zwischen dem Herrschaftsantritt des Tiberius 14 n. Chr. und dem Tod Neros 68 n. Chr. Anhand zahlreicher epigraphischer, numismatischer, papyrologischer und archäologischer Quellen werden die wichtigsten politischen und biografischen Ereignisse erläutert und die Strukturen des frühen Prinzipats erklärt.