Die Goldene Regel #2 im Alltag
Balance und Mäßigung
In allen traditionellen Medizinsystemen (Traditionelle Chinesische Medizin, Ayurveda, Griechische Medizin usw.) wird auf die Wichtigkeit von Balance und Mäßigung hingewiesen. Ein zu viel an Ying kann ebenso schädlich wirken, wie ein zu viel an Yang. Ein Übermaß an Hitze (Element „Feuer“) kann den Menschen schädigen, aber auch ein Übermaß an Kälte (Element „Wasser“). Nimmt die „gelbe Galle“ (cholerischer Zustand) Überhand im menschlichen Körper, sind damit gewisse Beschwerden verbunden, ebenso wie bei einem Überschuss an „schwarzer Galle“ (melancholischer Zustand).
Neben diesen traditionellen Sichtweisen auf Vorgänge im Körper, können wir auch aus der Perspektive neuer medizinischer Erkenntnisse zu der Schlussfolgerung gelangen, dass ein Übermaß an gewissen Substanzen, welche an und für sich nicht als Gifte gelten, früher oder später den Organismus schädigen können. Unser Wissen über biochemische Vorgänge, über Nähr- und Vitalstoffe, ebenso wie im Bereich der Pharmakologie bestätigen, was Paracelsus Jahrhunderte zuvor formulierte: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“