Scheinbar chronische Erkrankungen entpuppen sich beim näheren Hinschauen oftmals als chronische Beschwerden, die dadurch verursacht werden, dass der Mensch sich falsch und einseitig ernährt. Hahnemann nannte solche Zustände „unechte chronische Krankheiten“, die sich durch eine entsprechende Änderung der Lebensgestaltung und des Essverhaltens beseitigen lassen.
Raten Sie Ihren Patienten zu
Mäßigung in allen Dingen!
Im Sinne unserer Goldenen Regel #2 ist in der medizinischen Praxis daher auch immer zu beachten, ob der Patient nicht vielleicht gewisse Nahrungs- oder Genussmittel in zu großen Mengen verbraucht oder ob er bereits in geringen Mengen schädlich wirkende Substanzen wie Tabak, Alkohol, Drogen usw. konsumiert. Viele scheinbare chronische Krankheiten wie Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit etc. lassen sich beheben, wenn man die Einnahme der „giftigen“ Substanzen reduziert bzw. ganz beendet. Der Therapeut sollte seine Patienten darüber aufklären, dass ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen in großem Maße daran geknüpft sind, wie balanciert sie leben und wie gemäßigt sie sich ernähren.