Die Goldene Regel #8 in der medizinischen Praxis
Wer den Beruf des Arztes oder des Heilpraktikers gewählt hat, um Menschen dabei zu helfen, ihre Gesundheit wiederzuerlangen – und nicht lediglich zu denken, dass sie geheilt seien –, der ist verpflichtet, sich mit mehr zu beschäftigen als mit standardmäßig verschriebenen Mitteln für standardisierte Krankheitsbezeichnungen. Man hat ja schließlich nicht jahrelang studiert, um am Ende lediglich ein Verschreiber von quasi vorgeschriebenen Mitteln zu sein, nicht wahr?
Jemand, der wirklich therapieren und somit dem Vertrauen, das seine kranken Patienten ihm entgegenbringen, Genüge tun möchte, muss den Menschen verstehen. Er muss sich dafür interessieren, wie der menschliche Körper im Normalzustand Gesundheit aufrechterhält und oftmals ohne ärztliches Einwirken nach krankhaften Zuständen wieder genest. Versteht er die körpereigenen Kräfte und Systeme, die jeden krankhaften Zustand weit möglichst zu kompensieren suchen, so erkennt er auch, wo er als Therapeut einsetzen kann, um dem Menschen wieder zu Gesundheit zu verhelfen, wenn der Körper es aus eigener Kraft nicht mehr schafft.