Die Goldene Regel #11 im Alltag
Zu wissen, dass jede Krankheit an sich heilbar ist, aber nicht jeder Patient Heilung finden wird, bedeutet für uns Hoffnung und Ermahnung zugleich. Einerseits werden wir mit diesem Wissen im Hinterkopf selbst bei schweren Krankheiten nicht gleich die Hoffnung verlieren und ausreichend Motivation aufbringen können, um nach der richtigen Therapie und dem richtigen Therapeuten zu suchen, ohne uns vom Mainstream weismachen zu lassen, dass die Krankheit unheilbar sei. Andererseits werden wir aber stets realistisch bleiben, weil wir wissen werden, dass selbst der beste Arzt oder Heilpraktiker trotz optimalem Behandlungsplan kein Heilungsversprechen geben kann.
Wir werden uns stets bewusst sein, dass Gott der wahre Heiler ist und dass unser Leben in Seinen Händen liegt. Daher werden wir vor und während der Behandlung zu Ihm allein beten und Ihn allein um Genesung bitten. Zugleich werden wir uns Seiner Bestimmung fügen, wenn Er etwas Anderes für uns vorgesehen hat.
Das Bewusstsein über die Wichtigkeit des Krankheitsstadiums wird uns dazu bewegen, frühzeitig zum Arzt oder Heilpraktiker zu gehen, wenn wir auffällige Beschwerden verspüren. Je früher sich eine schwere Krankheit feststellen lässt, desto leichter ist oftmals die Behandlung.
Und wenn wir begriffen haben, wie wichtig wir, der Patient selbst, für den erfolgreichen Verlauf der Therapie sind und welchen Einfluss unser Verhalten auf unsere Krankheit und auf die Heilprozesse hat, werden wir pflichtbewusster handeln und die Verantwortung für unser Wohlbefinden nicht allein beim behandelnden Arzt oder Heilpraktiker sehen. Wenn es nötig ist, unseren Lebensstil zu verändern, werden wir dies tun, wenn wir uns anders ernähren müssen, stellen wir unsere Ernährung um, und wenn der Therapeut uns vorschreibt, eine gewisses Heilmittel in festen Abständen und in vorgeschriebener Dosis einzunehmen, dann werden wir die Anweisung genau einhalten.
Also: Früh genug zum Therapeuten, genau einhalten, was er sagt – und Gott nicht vergessen!