D
ie Villa der Crescents liegt hinter einer gigantischen Steinmauer. Das Tor zum Haus steht offen und Harper reiht ihren Cadillac in die Luxuswagen der anderen Ankömmlinge ein, die über den Kiesweg auf die Lichter hinter den Büschen und Bäumen zusteuern.
Ich weiß schon von Weitem, dass ich heute mehr als ein erstes Mal erleben werde.
Weder war ich je zuvor in einem Gebäude wie dem, das zwischen den Tannen zum Vorschein kommt und wie ein futuristisches Glaskunstwerk wirkt, noch saß ich je zuvor in einem Auto, das mehr wert war als 10.000 Dollar. Und dann habe ich auch noch nie zuvor Kleidung und Schmuck getragen, die zusammen mehr kosten, als ich in meinem bisherigen Leben verdient habe.
Harper hat mir aus ihrem Schrank ein knapp geschnittenes Shirt und eine knackige Jeans herausgesucht. Sie wusste wohl, dass ich mich damit am wohlsten fühlen würde, und sie behielt recht. Im Vergleich zu ihr habe ich weniger breite Hüften und größere Brüste, was perfekt durch das Outfit kaschiert wird. Ein Kleid, wie sie es trägt, wäre nichts für mich. Ihr Ausschnitt reicht bis zum Bauchnabel und die Hälfte ihrer Brüste liegt frei. Das Kleid geht gerade mal über ihren Po und ihre langen
Beine sind vollkommen nackt.
Wir könnten also unterschiedlicher kaum gekleidet sein. Dazu trägt sie ihre Haare gewellt und offen und sieht damit aus wie ein Filmstar, während ich meine einfach zurückgebunden habe. Ich habe ihr allerdings erlaubt, mein Make-up zu machen. Innerhalb kürzester Zeit hat sie aus der Mable, die ich kenne, eine Fremde gezaubert, die mich im Spiegel angelächelt hat, als gehöre ihr die Welt. Meine Augen und Wangen sind betont und ich trage dezenten Lippenstift. Harpers Lippen leuchten knallrot.
Sie hat mir erlaubt, meine Chucks zu tragen, auch wenn sie versucht hat, mich davon zu überzeugen, in zentimeterhohe Pumps zu steigen. Ich bin dankbar, dass ich stur geblieben bin. Allein die paar Sekunden, die ich in ihrem Zimmer auf und ab gegangen bin, haben Schmerzen in meinen Fußsohlen hinterlassen.
Harper wohnt in einem der sechs Verbindungshäuser des Campus, aber ihres ist mit dem der Kings das größte. Die Namen verraten bereits, welche Gegensätze sich auf dem Campus bilden:
Alpha Rex ist die Verbindung der Kings.
Alpha Regina die größte und einflussreichste der Frauen. Die beiden Gebäude liegen idyllisch an den entgegengesetzten Rändern des Kingston Campus, umgeben von Parkanlagen, und bieten Luxus pur. Nicht nur, dass die Häuser einen Außen- und
Innenpool besitzen, die Zimmer sind auch eingerichtet wie Suiten. Jedes von ihnen verfügt über ein eigenes Bad, und die Räume würden fünf Kindern genügend Platz bieten, um zu schlafen und zu spielen. Im Vergleich zu Harpers Zimmer, das von renommierten Innenarchitekten eingerichtet wurde, wirkt mein Wohnheim wie ein Loch, und ich habe mir vorgenommen, es wohnlicher zu gestalten. Es gibt vieles online gebraucht zu kaufen, und ich sollte die Gelegenheit nutzen, dass ich einen ganzen Raum nur für mich zur Verfügung habe und ihn frei
gestalten kann.
Harper trommelt ungeduldig aufs Lenkrad, weil sich die Schlange vor uns nicht bewegt. »Du weißt, was du tun musst, oder?«
»Ja. Ich werde mich fernhalten. Von jedem. Auf einer Party funktioniert das perfekt, habe ich gehört.«
»Richtig. Du wirst dich fernhalten. Von den Kings und von Clarisse und ihrer Clique. Okay?«
»Okay. Was ist, wenn Reece mich anspricht?«
»Was soll sein? Du ignorierst ihn.«
»Das ist nicht meine Art.«
Harper stöhnt und verdreht die Augen. »Süße, er ist nur nett zu dir, weil er dich vögeln will. Er redet mit dir, weil er mit dir vögeln will, und er ist nett zu dir, weil er dich vögeln will, und er wird in dem Moment damit aufhören, wenn er dich hat.«
»Wie meinst du das: wenn er mich hat? Wird er mich vergewaltigen, sobald ich nackt vor ihm liege?«
»Gott, nein! Es ist Reece. Er wird dich kurz ficken und dann deinen Namen vergessen, als hättest du nie für ihn existiert. Er hat es doch überhaupt nicht nötig, irgendeine Frau auf dieser Welt zu vergewaltigen.«
»Hm.« Das klingt danach, als hätte sie Erfahrung. Kann das sein? Hatte sie Sex mit Reece, weswegen er nonchalant meinte, sie solle nicht eifersüchtig sein?
»Was? Denkst du etwa darüber nach, wie es mit ihm wäre?«
Ich kann nicht schnell genug einen neutralen Gesichtsausdruck aufsetzen, sodass Harper in meiner Miene lesen kann wie in einem offenen Buch.
»Nein!«, sagt sie fassungslos.
»Warum sollen denn nur Typen solche Gelegenheiten ausnutzen? Wenn Reece mich will, werde ich bestimmt nicht Nein sagen. Warum sollte ich?«
»Nein!«
»Harper, hast du dir den Kerl mal angesehen?«
Sie schüttelt entgeistert den Kopf.
»Ich bin weit davon entfernt, eine Beziehung mit einem von ihnen einzugehen. Oder überhaupt Smalltalk zu machen. Aber er ist so verdammt heiß. Und wenn …«
»Es ist eine Wette, Mable. Sie wetten jedes Jahr darum, wer von ihnen die Stipendiatinnen zuerst ins Bett kriegt.«
Mein Mund verzieht sich zu einem schiefen Lächeln.
»Was ist so toll daran?«, fragt sie mich kritisch.
»Das kommt mir wirklich gelegen.«
»Was?!«
Ich sinke zufrieden in das weiche Leder des Autositzes zurück und genieße das Kribbeln unter meiner Haut. Wenn die Kings gewettet haben, wen sie am schnellsten ins Bett bekommen, werde ich klug genug sein, das Ganze auszunutzen.
Natürlich werde ich mich von Jaxon fernhalten und Sylvian allein deswegen ignorieren, um mich mit Harper zu solidarisieren, aber gegen Reece spricht nichts.
Einfach nichts. Ich taste nach den zwei Kondomen in meiner Handtasche, um mich in meinem Plan zu bestätigen. Wenn Reece mich nicht anspricht, ist das okay. Wirklich, ich werde nichts hineininterpretieren, sollte er es tun oder lassen. Für ihn bin ich eine von vielen. Aber für mich ist er einer der attraktivsten Männer, die mir je begegnet sind.
Ich habe ihn die Woche über beobachtet. Immer wieder hat er die Erstsemester in einzelne Prozesse eingeführt und die Veranstaltungen eröffnet. Zwar hat er kein zweites Mal mit mir gesprochen, aber ich habe ja auch alles dafür getan, mich so unsichtbar wie möglich zu machen.
Ich werde den Abend auf mich zukommen lassen. Doch die Vorstellung, noch heute Nacht Sex mit Reece zu haben, ist gleichermaßen furchteinflößend wie berauschend.
»Ich hoffe, das war nur ein schlechter Scherz«, murmelt Harper, als wir aussteigen und den Wagenschlüssel einem
Typen in die Hand drücken, der jünger ist als wir. Ungläubig sehe ich dabei zu, wie Harper ihm einfach ihren 100.000-Dollar-Wagen übergibt und, ohne mit der Wimper zu zucken, zum Haus läuft.
»Keine Sorge, dem passiert nichts«, sagt der Valet-Parker grinsend, was mich nicht gerade überzeugt. Da aber hinter uns noch eine Menge anderer schweineteurer Wagen vorgefahren sind, hoffe ich einfach, dass diese ganzen Rich Kids wissen, was sie tun.
Sollte ich jemals dringend Geld brauchen und auf die schiefe Bahn geraten, weiß ich, wo ich mich bedienen kann. Auf den Collegepartys der Kingston.
Ich folge Harper über den Kiesweg zum Haus hinauf und bin einmal mehr froh über meine Chucks. Die gläserne Haustür wird uns von einem Türsteher geöffnet, von dem ich glaube, ihn schon einmal auf dem Campus gesehen zu haben. Und plötzlich stehen wir mitten in dem Flimmern einer Party, die völlig anders ist als alle, die ich kenne.
Meine Konzentration wird von dem nebeligen Licht verschlungen, das über die Gesichter der Studenten zuckt. Die Szenerie ist skurril, wenn nicht gar angsteinflößend, weil eine Ruhe wie in dem Auge eines Sturms herrscht und jeder sich langsamer als sonst zu bewegen scheint.
Zwar dröhnt der Beat der Musik durch die Wände, aber etwas ist mit den Lampen, den Leuten und der Stimmung, das mich nervös nach Harpers Hand greifen lässt, die mich bestimmt durch die wogende Menge zieht.
Das Haus besteht aus Fenstern, Ebenen, Treppen und Glas. Betonwände wurden so gut wie keine verbaut, und wir laufen selbst an einer Toilette vorbei, in die man durch die Wand hineinsehen kann.
Auch wenn es eigentlich Harper sein sollte, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil sie bildschön und knapp bekleidet ist, bin wieder ich es, die viele der Blicke einfängt.
Es ist, als würde ich auf einem Laufsteg marschieren, und meine Hand in Harpers wird schwitzig.
Meine Augen huschen durch die Menge, auf der Suche nach einem der Kings oder wenigstens Clarisse, deren Gesicht ich beobachten will, wenn sie feststellt, dass Harper mit mir hier ist.
Doch niemand ist zu sehen.
Langsam komme ich mir vor, als würde ich in einen Kaninchenbau krabbeln, und je tiefer ich gehe, umso größer ist die Falle, die am Ende zuschnappen wird.
»Ich wette, du trinkst Cola, oder?« Harper bleibt vor einer Theke aus weißem Marmor stehen und beugt sich darüber. Kurz darauf zaubert sie zwei Flaschen Cola hervor und reicht mir eine davon.
In dem Moment, als ich nach der Flasche greife, fällt mir eine weitere Kuriosität auf. Niemand der Anwesenden trinkt. Wir sind die Einzigen, die eine Flasche in der Hand halten. Nirgends sind Becher zu sehen.
Kein einziger.
»Sag mal, was ist das für eine Party?«, frage ich mit einem unguten Gefühl in der Brust.
Doch als Harper antworten will, wird sie unterbrochen.
»Ich wusste, dass ihr kommen werdet.«
Mein Herz schlägt mir bis in den Hals, als ich herumwirble. Reece steht vor uns, in einen engen weißen Pullover und eine elegante beigefarbene Hose gekleidet, und hält die Arme ausgebreitet, als wolle er uns den gigantischen Umfang seiner Party zeigen.
»Wer von euch musste die andere überzeugen, hm?«
Harper schnaubt spöttisch und wendet sich ab. »Wir sind nicht hier, um mit dem Gastgeber zu sprechen«, tönt sie über die Musik hinweg und versucht mich mit sich zu ziehen.
Ich bleibe stehen. Vielleicht mag es auf sie verrückt wirken, aber Reece’ Anziehungskraft ist wie Magie für mich. Und es
geht hierbei um so viel mehr, als einfach eine Gelegenheit wahrzunehmen, die sich mir anscheinend bietet. Wenn Harper recht hat und die Kings mich vögeln wollen, will ich nicht das Opfer sein. Ich will diejenige sein, die entscheidet. Und gerade wenn ich mich aus freien Stücken dafür
entscheide, werde ich am Ende gewinnen.
Reece schmunzelt, als er mein Zögern bemerkt. »Aber du bist schon wegen des Gastgebers hier, hm?«, fragt er und lehnt sich mit den Händen in den Taschen lässig gegen eine der vielen Glaswände.
Er sieht unbeschreiblich gut aus. Sein blondes Haar liegt wie von einem Windhauch berührt in seiner Stirn, seine strahlend blauen Augen blitzen neugierig auf und seine Statur ist besser als die jedes Models.
Das Problem ist: So niedlich mein Plan auch ist, ich bin einfach zu blöd, etwas Sinnvolles zu erwidern. Weder coole noch irgendwelche anderen Worte verlassen meinen Mund, und ich stehe da wie ein Fisch, der seine Lippen hilflos bewegt. Ich bringe nichts hervor, das als Antwort gelten könnte, und blamiere mich dadurch in Grund und Boden.
Reece’ Schmunzeln weitet sich zu einem schiefen Lächeln. Ein Lächeln, das mich um den nebeligen Verstand bringt, der mich seit Betreten dieses Hauses befallen hat. Ich muss etwas sagen, sagt eine Stimme in mir, ich muss etwas entgegnen, ich muss ich selbst sein und doch so anders, ich muss, muss, muss, muss …
»Willst du Sex?«
Sein Gesicht spiegelt denselben Unglauben, den ich empfinde. Habe ich das gerade wirklich gefragt?
»Gott, Mable«, zischt Harper und zerrt an meinem Arm. »Ja, er will Sex. Reece will immer Sex, er vernascht den ganzen Raum hier zum Frühstück. Und jetzt komm, du musst nicht mit ihm schlafen, nur weil er sonst Hühnerfedern nach dir wirft.«
Ich gebe meinen Widerstand auf und lasse mich von ihr
mitschleifen. Mir entgeht nicht, wie Reece’ Lächeln verschwindet, während er mir hinterhersieht. Seine Miene ist plötzlich so ernst, dass ich fürchte, etwas ganz anderes gesagt zu haben, als ich eigentlich wollte.
»Gott, ich brauche einen Drink.« Entschlossen blicke ich mich um, doch ich finde nirgends Alkohol. Einfach nirgends!
»Hier gibt es keine Drinks
«, klärt Harper mich auf. Erst als wir in einer dunklen Ecke angekommen sind, lässt sie mich los. Ihr prüfender Blick gleitet von meinem Kopf hinunter zu meinen Füßen und wieder hinauf. »Und ich glaube, das Letzte, was du brauchst, ist irgendeine Substanz, die deine quasi nicht vorhandene Hemmschwelle weiter senkt.«
»Du kannst mir nicht erzählen, dass all diese Leute nicht betrunken sind. Ich meine, sie sehen dichter aus als der Wald draußen!«
Harper nickt bedeutungsschwanger. »Du sagst es. Sie sind dicht. Aber nicht betrunken.«
»Scheiße, was für Drogen nehmen sie?« Mit neuen Augen betrachte ich die Studenten um mich herum, von denen noch immer mindestens ein Drittel in meine Richtung stiert, als wäre ich ein Zirkustier. Ich bin es satt.
Dass ich vor Reece kein vernünftiges Wort herausbekommen habe, ist das eine. Ich bin eben kein wortgewandter Mensch. Aber dieses ewige Starren geht mir dermaßen auf die Eierstöcke, dass ich einen offensiven Angriff starte und in jedes einzelne Augenpaar zurückblicke. Ich halte die einzelnen Blickkontakte so lange, bis mein Gegenüber wegsieht, und es funktioniert.
Nach einer Weile fühle ich mich zum ersten Mal an diesem Abend unbeobachtet.
Harper hat mir stumm dabei zugesehen, wie ich jeden der Partygäste in Grund und Boden gestarrt habe. »Okay, Girl. Du hast einfach Eier. Du hast Eier, wirklich.«
»Na ja …«, will ich ansetzen, um sie zu verbessern. Kann ich
nicht eine Frau sein und trotzdem nicht alles mit mir machen lassen?
»Du fragst Reece nach Sex«, fällt sie mir ins Wort. »Einfach so. Vor allen Leuten. Hast keine Angst, dich zu blamieren, nach dieser furchtbaren Woche, in der jeder versucht hat, dich dazu zu bringen, vor Scham zu sterben. Du fragst Reece einfach nach Sex, obwohl
er mit Jaxon befreundet ist, dem größten Arschloch auf diesem Planeten. Und hey, nicht nur das, du starrst auch einfach mal alle in Grund und Boden, die dich ansehen. Weißt du was? Vergiss Clarisse. Ich will ganz offiziell deine Freundin sein, und mir ist scheißegal, ob ich ihr oder irgendwem sonst eins damit auswische oder nicht.« Harper stemmt eine Hand in ihre wohlgeformte Taille und schiebt herausfordernd das Kinn vor.
Für einen Moment lasse ich sie schmoren, aber dann lache ich. »Ja!«, rufe ich über die Musik hinweg. »Lass uns offiziell Freundinnen sein.«
Sie steigt mit ins Lachen ein, und dann umarmt sie mich und ich fühle mich so wohl wie selten zuvor. Mir macht es nichts aus, dass ich mich vor Reece blamiert habe. Mir machen Hühnerfedern und Überschwemmungen nichts aus. Mir macht es nichts aus, dass Harpers ehemalige beste Freundin mich hasst. In dieser einen Sekunde, als wir uns auf der Party umarmen, gibt es nichts, was uns trennt. Kein Geld. Keine Herkunft. Keine Vergangenheit. Harper wird meine Freundin sein, das weiß ich, und ich muss es nicht einmal begründen. Es ist
einfach so. Es passiert
. Ich hinterfrage es nicht.
Und vielleicht werde ich mich irgendwann dafür hassen, dass ich nicht darüber nachgedacht habe, wieso eine Frau wie sie sich mit mir abgibt.
Aber dieser Moment ist nicht jetzt.
In dieser kleinen Einheit, die wir gerade geschaffen haben, bewegen wir uns durch das Haus. Noch nie in meinem Leben war ich so unbeschwert wie jetzt. Noch nie habe ich nicht über
meine Mom nachgedacht oder mir um meine Schwester Sorgen gemacht oder hatte keine Angst, auf einer Party in eine Schießerei zu geraten oder vergewaltigt zu werden. Es ist einfach alles weg. Jede einzelne Sorge und jedes bisschen Angst.
Harper gibt mir Sicherheit, die ich so noch nie erlebt habe. Vermutlich, weil mich noch nie jemand einfach so gemocht hat. Oder ich jemanden wirklich mochte.
Im Trailerpark basieren Freundschaften auf reinen Zweckgemeinschaften. Loyalität und Vertrauen sind ebenso wenig vorhanden wie Geld.
Während wir durchs Haus streifen, tanzen wir immer wieder für ein paar gute Songs in der Menge mit. Songs, zu denen ich noch nie getanzt habe, weil ich nie das Gefühl hatte, frei genug zu sein, um einfach nur tanzen zu können. Songs, die sich nach einem neuen Leben anfühlen, nach neuen Chancen, nach neuen Erfahrungen, nach dem, weshalb so viele junge Menschen aufs College gehen. Um zu sich zu finden. Und über dieses ›Sich‹ hinauszuwachsen.