„Grrrrr“, machte es und ich fiel vor Schreck fast aus dem Bett. Dieser Wecker war wirklich schlimm. Ich schlug mit der Hand auf das grässliche Teil, es schepperte laut zu Boden und zerschlug ein Sektglas. Jetzt war ich definitiv wach! Das war wohl der Trick dieses Weckers.
„Sag mal, nimmst du heute morgen schon die Bude auseinander, oder was geht ab?“
Micha war also wach geworden und wenn er in diesem Ton sprach, dann war er ganz schön angesäuert. Es war heute sein freier Tag …
„Nein, es war nur der blöde Wecker. Schlaf weiter“, flüsterte ich ihm zu und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange.
„Na, wenn das so ist, meine Süße …“, hörte ich ihn sagen und schwups lag ich auch schon auf seiner Seite des Bettes.
„Du weißt doch, wie das morgens bei Männern so ist“, grinste er.
Ja, das wusste ich. Es war 6.15 Uhr und ich musste nur auf die Bettdecke in Höhe seiner Gürtellinie schauen. Da war mir alles klar.
„Du, Micha, ich muss duschen und dann los. Du weißt doch, dass wir heute dieses Projekt vorstellen müssen.“
Keine Reaktion. Er lag einfach da und hielt mich ganz fest im Arm. Aufstehen wollte ich auch nicht, aber was sollte ich machen? Ich konnte die Präsentation des Projektes nicht sausen lassen. Was hätte ich meinem Chef sagen sollen? „Sorry, ich konnte nicht kommen, weil mein Freund Lust auf Sex hatte.“ Nein, das ging auf keinen Fall. Ich versuchte mich aus seiner Umklammerung zu lösen, aber es gelang mir nicht.
„Was hast du denn, meine Süße?“, fragte er.
„Wirklich, Schatz, ich muss weg. Bitte, lass uns das auf heute Abend verschieben.“
Er ließ mich los und meckerte vor sich hin, drehte sich um und schlief scheinbar gleich darauf wieder ein. Na ja, dann konnte es ja nicht so „dringend“ gewesen sein.
Ich stieg aus dem Bett und machte mich auf den Weg ins Bad. Erst einmal kalt duschen, dann sah die Welt ganz anders aus. Ich gähnte herzhaft. Am liebsten würde ich auch wieder ins Bett gehen und schlafen. Trotzdem marschierte ich ins Bad und ließ mich müde auf dem Wannenrand nieder. Während ich schlaftrunken auf dem Rand der Badewanne saß, spürte ich, dass sich ein leichtes Kribbeln in meinem Unterleib aufbaute. Was war das? Die Erklärung lag auf der Hand. Micha hatte mir ganz einfach Lust gemacht. Super! Und jetzt musste ich unter die kalte Dusche und dann ins Büro.
Ich stand auf und zog mir meinen Slip und mein T-Shirt, mit mehr schlief ich nachts nicht, aus. Meine Erregung baute sich spürbar auf und hatte bereits die Innenseiten meiner Schenkel benetzt. Ich nahm meine rechte Hand und fuhr langsam zwischen meine gespreizten Beine. Wow, wenn das Micha wüsste! Ich war so erregt, dass meine Finger problemlos in meine Scheide eindrangen. Ich führte sie tief ein und bewegte sie vor und zurück, bis meine Lust immer größer wurde.
Stopp! Halt! Das ging nicht!
Ich beendete mein Spiel und stolperte verwirrt in die Dusche. Ich konnte mich schließlich nicht selbst befriedigen, wenn mein Freund im Zimmer nebenan lag.
Unter der Dusche drehte ich das Wasser an, warmes Wasser. Ich hatte zwar heute Nacht geschwitzt, aber kaltes Wasser wollte ich nun gar nicht. Es war komisch, normalerweise, wenn ich duschen ging, verflog meine Lust von ganz allein. Aber heute war es nicht so! Also drehte ich doch kaltes Wasser an, in der Hoffnung auf andere Gedanken zu kommen. Auch das half nicht. Meine Erregung blieb standhaft. Ich ärgerte mich, dass ich Micha zuvor abgewiesen hatte. Ich wollte mir jetzt schließlich auch nicht die Blöße geben, zu ihm zu gehen und um Sex zu betteln. No way!
Also versuchte ich krampfhaft meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Das wäre mir auch fast gelungen. Ich stand gegen mein Verlangen kämpfend unter der Dusche, als ich vernahm, dass die Badezimmertür geöffnet wurde. Micha kam herein. Ich machte mir darüber keine weiteren Gedanken, da mich meine Lust jetzt langsam, aber sicher verließ. Mit Sicherheit wollte er nur auf die Toilette.
Ich war gerade dabei meine Haare einzuschäumen, schloss die Augen und hörte plötzlich, wie die Duschkabine mit einem Ruck geöffnet wurde. Ich erschrak, riss die Augen auf und sah ihn fragend an.
„Hey, was ist los, Schatz?“, fragte ich. „Warum gehst du so früh schon duschen?“
Micha sagte kein Wort, schaute mich nur an und grinste. Bevor ich wusste, wie mir geschah, hatte er seine Hand auf meinen Venushügel gelegt.
„Hey, lass das“, raunte ich. Das tat ich natürlich nur, um mich nicht sofort geschlagen zu geben und unumwunden zuzugeben, dass ich Sex mit ihm wollte. Aber in der Dusche ging das ja sowieso nicht – dachte ich jedenfalls …
Mein Schatz ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und führte vorsichtig einen Finger in meine Scheide. Dann sagte er: „Wow, du bist ja ganz feucht, was hast du denn gemacht, meine Süße?“
Darauf gab ich ihm jetzt keine Antwort.
„Ich dachte, du hättest heute Morgen keine Lust?“, stichelte er weiter.
Auch darauf erwiderte ich nichts, sondern lächelte ihn nur an. Ich war jetzt nicht mehr in der Lage meine Gefühle zu unterdrücken. Also schloss ich meine Augen und genoss seine zärtlichen und stimulierenden Berührungen. Ich stöhnte leise auf und fuhr mit meinen eingeschäumten Händen über meine Brüste. Das schien Micha zu gefallen, denn er schnurrte zufrieden. Meine Brustwarzen stellten sich auf und meine Erregung wurde stärker. Ich wünschte mir in dem Moment nichts mehr, als dass er ewig so weitermachen würde. Aber dann …
Plötzlich spürte ich, dass Micha seinen Finger aus meiner Scheide zog. Was war los? Wollte er mich nicht zum Höhepunkt bringen? Ich verstand die Welt nicht mehr. Da stand eine splitterfasernackte Frau vor ihm, war erregt und er machte einen Rückzieher. Männer! Dann wurde ich eines Besseren belehrt …
Micha beugte sich nach unten und holte unser Spielzeug, die Handschellen. Die musste er zuvor vor der Dusche deponiert haben. Dass ich das nicht bemerkt hatte! Na ja, dafür war die Überraschung umso größer.
Er lächelte mich an, ich lächelte zurück. Die Vorstellung, dass er nun etwas mit den Handschellen machen würde, gefiel mir ausgesprochen gut. Jetzt zog er sich seine Boxershorts, die er nachts trug, herunter und kam langsam zu mir. Sein Glied war stark erigiert. Ich grinste ihn an und meine Hände wanderten zu seinem besten Stück und umklammerten es. Wow, war das hart! Sekundenschnell steigerte sich auch mein Verlangen.
Ich wollte gerade seine Vorhaut auf- und abbewegen, als Micha meine Hände griff und sie über meinen Kopf zog. Mit den Handschellen fesselte er meine Handgelenke an der Duschstange. Jetzt war ich ihm ausgeliefert, weil ich meine Arme nicht mehr bewegen konnte. Ich dachte, damit wären die Vorbereitungen für das Spiel beendet, aber er öffnete die Duschkabine erneut und beugte sich hinaus. Das Bad war schon stark überflutet, weil wir die ganze Zeit das Wasser hatten laufen lassen. Aber das war es, was mir so gefiel, das lauwarme Wasser auf meinem Körper zu spüren.
Ich sah, dass Micha ein Seidentuch in der Hand hielt. Dieses band er nun um meinen Kopf und verschloss damit meine Augen. Jetzt konnte ich nichts mehr sehen, ich spürte nur noch das Prickeln des Wassers auf meiner Haut.
Nun drückte sich mein Schatz an mich und ich spürte sein hartes Glied an meiner Scheide. In diesem Augenblick wünschte ich mir nichts sehnlicher, als dass er in mich drang. Aber nichts geschah! Seine rechte Hand wanderte jetzt über meine Schultern, an meinen Brüsten vorbei, über meinen Bauch und zwischen meine Schenkel. Ja, darauf hatte ich gewartet! Seine Finger glitten tief in mich und er bewegte sie rhythmisch auf und ab. Mit der anderen Hand massierte er leidenschaftlich meine Brüste. Ich war verloren! Es war der helle Wahnsinn und ich spürte, dass der Orgasmus nur noch Sekunden entfernt war. Ich stöhnte immer lauter auf und Micha schien zu bemerken, dass ich kurz vor meinem Höhepunkt stand. Das signalisierte er mir damit, dass er aufhörte.
Das war gemein! Seine rechte Hand wanderte jetzt zu meinem Mund und er strich mit einem Finger liebevoll über meine Lippen. Ich nahm den Finger in den Mund und saugte daran. Auch das heizte mich nur noch mehr an.
Als Nächstes beugte er sich herunter und begann ganz sanft mit seiner Zunge an meiner Klitoris zu spielen. Ich hatte das Gefühl zu explodieren! Das Wasser lief über meinen Körper und liebkoste meine Haut. Micha bewegte seine Zunge zielgerecht, immer schneller und fordernder …
Dann war es so weit! Ein Zucken durchfuhr meinen Unterleib und ich schrie laut auf. Ich bekam einen Mega-Orgasmus, der sehr lange anhielt! Dann sank ich in mich zusammen und lächelte.
Micha nahm mir die Augenbinde ab und fragte: „Hat es dir gefallen, meine Süße?“
Mensch, was für eine Frage! Es war der helle Wahnsinn! Ich nickte und schaute an ihm herunter. Er hatte noch immer einen steifen Schwanz.
„Komm, Schatz, du sollst auch deinen Spaß haben“, sagte ich zu ihm. „Nimm mich hier in der Dusche.“
Er sah mich an und lächelte. Meine Hände ließ er gefesselt. Er packte mich sanft von hinten und schob mich langsam und vorsichtig an der Wand nach oben. Ich musste helfen und die Hände mit den Handschellen an der Duschstange hochführen. Zum Glück war die Stange lang genug.
Jetzt hatte er mein Hinterteil fest an die Wand gedrückt und meine Beine leicht gespreizt. Dann drang er mit seinem Harten tief in mich ein. Ich stöhnte auf und merkte, dass ich schon wieder stark erregt war. Micha bewegte seine pulsierende Männlichkeit mit kräftigen Bewegungen in mir und es dauerte nicht lange, bis er kam. Ich spürte das heftige Zucken seines Körpers und seines Gliedes. Stimuliert durch die Heftigkeit, erlebte auch ich einen weiteren Orgasmus. Ich schrie auf. Was die Nachbarn wohl von uns dachten? Egal, ich kam und das war das Wichtigste! Wir stöhnten im Duett, bis Michas Muskeln sich entspannten und er mich langsam wieder herunterließ. Noch immer zuckte es zwischen meinen Schenkeln.
Jetzt drehte Micha das Wasser aus und nahm mir die Handschellen ab. Wir lächelten uns zärtlich an. Zeit und Raum um uns herum waren stehen geblieben. Na ja, jetzt war es sowieso zu spät, um noch ins Büro zu fahren …