Oh nein, nicht schon wieder. Annika fluchte lauthals vor sich hin. Das war jetzt das dritte Mal in diesem Monat, dass sie mit ihrem Auto liegen blieb. Natürlich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, wenn sie so richtig die Nase von dem Tag voll hatte. Bei diesem Wetter wollte sie eigentlich nur noch an den Strand, um sich dort in die kühlen Fluten des heimischen Badesees zu stürzen. Es war unglaublich heiß, seit Tagen schon – ungewöhnlich zwar für die frühe Jahreszeit, aber sie liebte Sonne und Hitze. Sie liebte es besonders, die Hitze auf der nackten Haut zu spüren. Nun heute würde sie wohl keine Gelegenheit mehr dazu haben. Verdrießlich stieg sie aus dem Auto. Kein Mensch weit und breit. Natürlich nicht. Die Landstraße schien sich endlos hinzuziehen. Eine Gerade ohne Windungen und Kurven, ohne Bäume und Sträucher. Nur Felder, so weit das Auge reichte.
Sie stellte sich an die Straße, weiterhin Ausschau haltend, und hoffte innig, dass irgendwann ein Auto vorbeikomen würde. Warum wohnte sie auch in so einer Einöde?
Plötzlich bemerkte sie zuerst schwach, dann stärker, dass etwas Wind aufkam. Er strich fast zärtlich um ihre Beine, kühlte ihre Schenkel und sofort lief ein wohliger Schauer über ihren Rücken. Wenn sie etwas noch mehr liebte als Sonne und Hitze, dann war es, im Freien nackt zu sein und Sex zu haben! Sie seufzte in der Erinnerung an ihren letzten Freund. Der war genauso ein Liebhaber von Sex im Freien gewesen wie sie. Zusammen hatten sie aufregende erotische Erlebnisse in Wald und Flur gehabt. Er war dabei noch fantasievoller gewesen als sie.
Puuh, war ihr heiß. Sie holte aus dem Auto eine Flasche Wasser, öffnete sie und trank sie in gierigen Schlucken aus. Einem plötzlichen Impuls folgend, setzte sie sich wieder ins Auto und zog ihren Slip aus. Das hatte sie oft schon getan bei solchen Temperaturen. Nicht nur, dass es angenehm abkühlend war, sich den Wind zwischen die Beine fahren zu lassen, es war natürlich auch hochgradig erregend, ohne Unterwäsche durch die Gegend zu spazieren. Ihren Freund hatte sie damit immer ganz wahnsinnig gemacht. Sie selbst genoss es auch sehr. Manchmal war sie im Rock unten ohne einkaufen gewesen, im Auto gefahren oder sogar auf eine Party gegangen. Jetzt war ihr wieder danach. Sie schob ihren Rock hoch, sah auf ihre glatt rasierte Scham und fühlte ein Kribbeln im Unterleib, das ihr signalisierte, sie könnte gut mal wieder Sex haben. Ganz in Gedanken betrachtete sie ihren Schritt, bis sie von dem Geräusch eines Autos hochgeschreckt wurde. Schuldbewusst zog sie sich den Rock wieder herunter. Was tat sie denn da bloß?
Im Rückspiegel sah sie einen blauen Opel, älteres Modell, anrollen und rechts hinter ihr halten. Oh nein, nicht so ein Spießertyp – bei dem Auto war ja mit dem Schlimmsten zu rechnen. Sie kroch etwas in den Sitz, wie um sich zu verstecken, was natürlich albern war.
Und dann stockte ihr der Atem. Was da behände aus dem Auto sprang und kraftvoll auf ihre Fahrerseite zuging, war das, was frau einen wirklich schönen Mann nennt.
Sportlich in Blue Jeans und weißem Shirt, ein männliches Lächeln im Gesicht, steckte er den Kopf durch ihre heruntergelassene Fensterscheibe.
„Hallo, welch hübsche Überraschung hier in dieser Einöde. Endlich mal wieder die klassische Helfersituation. Mann trifft hilflose Frau, die mit ihrem Auto stehen geblieben ist.“ Also, etwas arrogant wirkte er ja schon, wie er das so sagte …
„Wieso hilflos?“, antwortete sie auch prompt. „Ich bin rechts ran, weil ich die Landschaft genießen wollte!“ Gleichzeitig schalt sie sich eine Närrin. Die einzige Hilfe weit und breit – und was für eine noch dazu – und sie hatte wieder mal nichts Besseres zu tun als blöde Sprüche zu machen. Abwartend sah sie ihn an. Er lachte vergnügt und ganz und gar sympathisch. „Na, na – nun mal nicht so bissig. Tut mir leid. Kann mir ja vorstellen, dass du genervt bist. Ich bin Michael!“ Er streckte ihr die Hand hin. Sie schüttelte sie herzlich. „Puuh, ich steig wohl mal aus. Hier drin ist es einfach zu warm.“ Sie erklärte ihm kurz die Situation, er sah wenig fachmännisch unter die Haube und bot ihr schließlich etwas ratlos an, sie erst mal nach Hause zu bringen. Ihren Slip konnte sie natürlich nicht mehr anziehen. So blieb ihr nichts anderes übrig als – unterm Rock nackt – auf dem heißen Polster neben ihm in seinem bürgerlichen Auto zu sitzen. Sie musste kichern bei dem Gedanken daran, dass ihre Nacktheit so gar nicht zu dem Vehikel, in dem sie saß, passte. Etwas irritiert guckte er sie an, sagte aber nichts. Sie erzählten sich Belangloses und dann fragte sie doch, warum so ein Typ wie er so ein Auto wie dieses fuhr. Die Frage schien ihn zu belustigen. Die Erklärung war einfach. Sein Auto war zur Inspektion und sein alter Herr hatte ihm dieses netterweise geliehen. Sie ertappten sich beide dabei, wie sie immer wieder zum anderen herübersahen. Er war aber auch zu attraktiv, fand sie. So einen Mann hatte sie immer schon mal kennenlernen wollen. Sie betrachtete seine Hände, die schön und kräftig waren, seine braunen behaarten Unterarme, die aussahen, als wenn sie zupacken konnten. Er sah sie an, gerade so lange, dass sie fühlte, wie ihr Herz heftig zu klopfen anfing. Seine Augen waren schön, blaugrün mit einem intensiven Schimmer.
Ganz plötzlich strich er ihr über die Wange. Seine Augen blickten wieder geradeaus, die Hand blieb sanft an ihren Lippen hängen. „Du bist schön – sehr schön!“, flüsterte er heiser. Sie schwiegen beide und genossen die Berührung. Erst zaghaft, dann mutiger küsste sie seine Finger und fuhr vorsichtig mit der Zunge über seinen Daumen. Seine Hand glitt vorsichtig an ihrer Brust entlang über ihren Bauch zu ihrem Schenkel. Das Kleid war hochgerutscht. Die Beine kamen ihr plötzlich klebrig vor. Etwas fragend sah er sie an. Sie nickte kaum sichtbar. Er streichelte ihren linken Schenkel, fuhr mit der Hand von außen nach innen und wieder zurück. Sie schloss die Augen und sank tiefer in den Sitz. Die Hand glitt unendlich langsam, was die Sache noch viel aufregender machte, unter ihr Kleid. Hörbar zog sie die Luft ein.
Gleich würde er es merken. Die Hand zog sich wieder zurück. Etwas enttäuscht öffnete sie die Augen. Er musste herunterschalten, um einen Trecker zu überholen. Er beschleunigte, fuhr an dem schnaufenden Koloss vorbei und widmete sich dann wieder ihrem linken Schenkel. Sie zitterte kaum merklich. Sie hoffte, er würde jetzt merken, dass sie nichts druntertrug.
Endlich berührte er ihren Schamhaar-Flaum. Überrascht zog er die Hand zurück. Der Wagen geriet ins Schlingern. Sie sah ihn an. Schnell hatte er das Auto wieder unter Kontrolle. „Oh Mann, du bist ja ne ganz Heiße?!“ Verwirrt sah er sie an. „Gefällt dir das etwa nicht?“ Sie hörte ihre Stimme gurren. Hoffentlich wirkte sie nicht peinlich …
Er hatte sich schnell gefasst. „Doch, doch – aber damit habe ich natürlich nicht gerechnet!“ Sie nahm seine Hand. „Mach doch weiter, das hat mir gefallen.“
Sie fuhren gerade durch einen kleinen Wald. Er bog in einen schmalen Weg und fuhr so lange, bis man sie von der Straße aus nicht mehr sehen konnte. Einen Moment lang spürte sie ein ganz kleines bisschen Angst – aber nach einem Blick in seine Augen war alles wieder gut.
Er hielt auf einer kleinen Lichtung, beugte sich zu ihr herüber und küsste sie leidenschaftlich. Das tat so gut. Seine Lippen waren weich und fest und wussten genau, wie sie küssen mussten. Seine Hände schoben ihr Kleid hoch, tasteten sich vorsichtig zu ihrer empfindlichsten Stelle vor und streichelten sie so schön, dass sie wollüstig aufstöhnte und sich aufbäumte. Er ließ abrupt von ihr ab, stieg aus, ging um das Auto herum, öffnete die Beifahrertür und half ihr beim Aussteigen. Schweigend nahm er sie an der Hand, öffnete den Kofferraum und holte eine Decke heraus. Die breitete er vor ihnen auf dem duftenden Waldboden aus, zog sie glatt und griff nach ihr. Sie ließ sich willig auf ihn fallen. Er küsste ihr fast den Verstand aus dem Kopf!
Ihr Kleid war ihr bis unter die Arme gerutscht. Er zog es ihr aus und hielt sie mit den Armen etwas auf Abstand, um sie besser betrachten zu können. „Wirklich sehr hübsch!“, mumelte er und zog sie sanft wieder an sich. Sie nestelte an dem Reißverschluss seiner Jeans, zog diesen auf und umschloss seinen Penis mit beiden Händen. Wie schön groß und hart der war! Er half ihr seine Hose herunterzuziehen, den Slip gleich mit, und lag nun nackt vor ihr.
Er hatte einen wirklich prächtigen Penis. Sie konnte nicht länger warten. Sie war bereits feucht genug für dieses Glied. Mühelos glitt sie auf ihn. Er stöhnte und umfasste ihr Becken. Hob sie leicht wie eine Feder hoch und ließ sie dann wieder auf sich gleiten. Er war so stark und männlich. Sie sah auf seine schöne behaarte Brust und fühlte, wie erregt sie war. Er bestimmte den Rhythmus, mit dem sie auf- und abglitt auf seinem prachtvollen Schwanz. Und er tat es genau richtig – auch für sie.
Schnell geriet sie ins Schwitzen. Die Lichtung war angefüllt von lustvollem Seufzen und dem Geruch nach Sex und Sünde. Immer schneller stieß sie mit seiner Hilfe auf ihn herab. Sie harmonierten genial miteinander. Ihr erster Orgasmus rollte in Wellen heran. Heftig wurde sie auf ihm geschüttelt. Er stöhnte nun auch lauter und schien kurz vor seiner Entladung zu sein. Sie zog ihre Vaginalmuskeln immer heftiger zusammen, was seinen Unterleib erzittern ließ. „Mann, bist du scharf!“ Sie streichelte ihre zuckenden Brüste, zog an den harten Nippeln. „Ja, fass dich an …“ Und dann kam sie gewaltig und explosionsartig. Sie schrie ihre Lust heraus, nahm seine Hände und packte ihre Brüste damit. „Weiter, ich bin noch nicht so weit“, bat er sie.
Und sie machte weiter, stieß auf ihn herab, bewegte ihren feuchten Unterleib, umschloss immer fester seinen Penis, streichelte seine Schwellkörper, bis er heftigst atmend zur Erlösung kam. Fest zog er sie an sich. Sie spürte seine zitternden Stöße bis in ihr tiefstes Innerstes. Oh, tat das gut. Sie konnte nicht sagen, wie lange sie so auf ihm lag und seinen heftigen Höhepunkt in sich aufnahm. Endlos lange und doch viel zu kurz!
Sie saßen im Auto nebeneinander. Annikas Hand lag auf seinem Schenkel. Als er vor ihrer Haustür hielt, wandte er sich lächelnd ihr zu: „Ich muss noch etwas erledigen. Aber dann – hättest du später vielleicht noch etwas Zeit für mich?“ Sie nickte ihn lächelnd an. „Ich bringe eine Flasche Sekt mit. Ich glaube, wir haben etwas zu feiern. So eine schöne Anhalterin ist mir ja noch nie beschert worden. Die halte ich erst mal fest …“
Sie drückte und küsste ihn glücklich. Wie sehr hatte sie sich gewünscht, dass er so etwas zu ihr sagen würde. Sie vergrub ihr Gesicht in seinem nach erdigem Waldboden und lüsternem Sex duftenden Haar, das sie süchtig nach mehr machte …